15/08/2026
🔥 Waldbrand im Hürtgenwald – aktueller Stand am Samstagmorgen
Nach der Lagebesprechung am frühen Samstagmorgen gibt es zunächst eine vorsichtig positive Nachricht: Die Brandlage ist aktuell statisch. Der Brandherd hat sich in der Nacht nicht vergrößert. Die Einsatzkräfte konnten die Flanken halten.
Auch in Richtung Gürzenich konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der Wind kam in der Nacht aus Norden und trieb das Feuer teilweise in bereits abgebrannte Flächen.
Inzwischen sind rund 1.400 Kräfte im Einsatz – darunter Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, Malteser, Johanniter und das Deutsche Rote Kreuz. Auch zahlreiche freiwillige Helfer, insbesondere Landwirte, unterstützen den Einsatz.
Die Löschhubschrauber sind inzwischen wieder im Einsatz. Gleichzeitig arbeiten Bundeswehr und weitere Einsatzkräfte weiter an Schneisen, um in den Wald vordringen und die Löscharbeiten fortsetzen zu können.
Allerdings bleibt die Lage dynamisch: Für den Vormittag wird erneut Wind aus Norden erwartet. Wie sich das auf die weitere Entwicklung auswirkt, ist derzeit noch unklar.
G*y bleibt weiterhin evakuiert. Die Anwohnerinnen und Anwohner können zunächst nicht zurück in ihre Häuser. Anlaufstelle für Betroffene ist die Förderschule Athénée Royal, Rudolf-Diesel-Straße 19 in Düren.
Die Gemeinde Hürtgenwald ist für persönliche Anliegen unter 02429/3090 erreichbar. Für allgemeine Fragen hat der Kreis Düren außerdem eine Hotline eingerichtet: 02421/221011999, heute und morgen jeweils von 8 bis 18 Uhr.
💧 Wichtig für die Einsatzkräfte: Wer einen Wassertank mit mehr als 8.000 Litern Fassungsvermögen zur Verfügung stellen kann, soll sich bei der Gemeinde Hürtgenwald unter 02429/3090 melden.
Der Kreis Düren bittet außerdem die Menschen in Vossenack, Hürtgen, Kleinhau, Großhau und Simonskall, wegen der anhaltenden Löscharbeiten sparsam mit Wasser umzugehen.
Die aktuellen Entwicklungen gibt es fortlaufend im Liveblog des Kreises Düren.
Wir bleiben für euch dran.
Foto: Kreis Düren / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit