Wolfsnachrichten aus der Eifel

Wolfsnachrichten aus der Eifel Wir möchten informieren rund um den Wolf aus der Region Eifel

Sehr geehrte Damen und Herren,Anlässlich des Nachweises des Rüden GW4433m und der damit einhergehenden Erweiterung des P...
20/01/2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

Anlässlich des Nachweises des Rüden GW4433m und der damit einhergehenden Erweiterung des Präventionsgebietes Hunsrück informiert das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Präsenzveranstaltung sowie zwei inhaltsgleichen Online-Veranstaltungen über Fördermöglichkeiten für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen für Weidetierhaltende. Die Veranstaltung richtet sich an Weidetierhaltende (Schafe/Ziegen, Gehegewild, Rinder, Equiden, Neuweltkameliden) insbesondere im Erweiterungsgebiet Hunsrück.
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1. ONLINE - Sprechstunde für Tierhalter - Herdenschutz und Förderung

Mittwoch, 21.01.2026, von 18:00-20:00 Uhr
Einwahllink:
https://meet.wald.rlp.de/rooms/cel-2fb-d57-17n/join

Wir bitten um eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung mit ihrem Klarnamen.

Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) Rheinland-Pfalz informiert über die Erweiterung des Präventionsgebiets Hunsrück und den damit einhergehenden Fördermöglichkeiten für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen für Weidetierhaltende. Die Veranstaltung richtet sich an Weidetierhaltende (Schafe/Ziegen, Gehegewild, Rinder, Equiden, Neuweltkameliden) in der Erweiterungskulisse. Die Veranstaltung findet online über das Programm BigBlueButton statt. Es wird einen Einführungsvortrag geben, gefolgt von einer Fragrunde.
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2. ONLINE - Sprechstunde für Tierhalter - Herdenschutz und Förderung (Wiederholungstermin)

Donnerstag, 05.02.2026, von 18:00-20:00 Uhr
Einwahllink:
https://meet.wald.rlp.de/rooms/xbz-buc-m70-31i/join

Wir bitten um eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung mit ihrem Klarnamen.

Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) Rheinland-Pfalz informiert über die Erweiteurng des Präventionsgebiets Hunsrück und den damit einhergehenden Fördermöglichkeiten für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen für Weidetierhaltende. Die Veranstaltung richtet sich an Weidetierhaltende (Schafe/Ziegen, Gehegewild, Rinder, Equiden, Neuweltkameliden) in der Erweiterungskulisse. Die Veranstaltung findet online über das Programm BigBlueButton statt. Es wird einen Einführungsvortrag geben, gefolgt von einer Fragrunde.
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3. PRÄSENZ

Ergänzend zu diesen beiden Online-Veranstaltungen wird am 09.02.2026 eine Praxis-Demonstration verschiedener Herdenschutzmaßnahmen durch KLUWO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten.

Herdenschutzmaßnahmen in der Praxis
09.02.2026, 18:00 - 21:00 Uhr
Veldenzschloss Lauterecken - Veldenzplatz 2, 67742 Lauterecken

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Hinweis: Die Informationsveranstaltungen bieten die Möglichkeit zum fachlichen Austausch über das Thema Herdenschutz und Förderung. Die politische Dimension des Themas Wolf wird nicht Bestandteil der Veranstaltung sein.

Wir möchten Sie ausdrücklich ermutigen den Termin an interessierte Tierhalterinnen und Tierhalter weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr KLUWO-Team

Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz Hauptstraße 16
D-67705 Trippstadt
E-Mail: [email protected]
Tel.: 06131-884268-180

POSTANSCHRIFT:
Zentralstelle der Forstverwaltung
Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Postfach 100463
67404 Neustadt an der Weinstraße

Seit 01.04.2025 Rechnungsstellung nur noch in elektronischer Form Leitweg-ID : 07-FORSTORGA0613-04 https://e-rechnung.service.rlp.de/

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Sehr geehrte Damen und Herren,  Am Freitag, dem 31.10.2025 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 2 toten Schafen aus ...
20/01/2026

Sehr geehrte Damen und Herren,





Am Freitag, dem 31.10.2025 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 2 toten Schafen aus der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn (Landkreis Kaiserslautern) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Luchs“ nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.



Das KLUWO steht bezüglich der Ausgleichszahlung sowie der Förderung und Umsetzung von luchsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen mit den Tierhaltenden in Kontakt. Der Schadensort liegt außerhalb der derzeit ausgewiesenen Präventionsgebiete. Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden. Das Vorhandensein einer Zäunung gemäß der Vorgaben des Grundschutzes ist bei einem Luchsübergriff grundsätzlich keine Voraussetzung für eine Ausgleichszahlung für die luchsbedingten Schäden.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen

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Am Montag, den 24.11.2025 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 1 toten und 1 verletzten Schaf aus der Verbandsgemeinde Loreley (Rhein-Lahn-Kreis) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW02 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben war nicht erfolgreich.



Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden.



Die Verbandsgemeinde Loreley liegt innerhalb des Präventionsgebiets Taunus.

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Am Samstag, dem 13.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 1 toten Schaf aus dem Gemeindegebiet Berzhausen (VG-Altenkirchen-Flammersfeld, LK-Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation- nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.



Bei der Begutachtung war ein vollständig den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden.

Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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Am Samstag, dem 15.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 1 toten Schaf aus dem Gemeindegebiet Helmenzen (VG-Altenkirchen-Flammersfeld, LK-Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation- nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.



Bei der Begutachtung war kein vollständig den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden.



Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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Am Mittwoch, dem 17.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 4 toten Schafen aus dem Gemeindegebiet Niederalben (VG Kusel-Altenglan, Landkreis Kusel) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW22 - daher zugehörig zur Alpen-/ Italienischen Population - nachgewiesen. Die Individualisierung ergab der Proben ist in Bearbeitung.





Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden. Der Schadensort liegt innerhalb des erst kürzlich erweiterten Präventionsgebiets Hunsrück, daher ist das Vorhandensein einer Zäunung gemäß der Vorgaben eines wolfsabweisenden Grundschutzes während der Übergangsfrist keine Voraussetzung für eine Ausgleichszahlung bei wolfsbedingten Schäden.

Das KLUWO steht mit den Tierhaltenden bezüglich einer Ausgleichszahlung und möglicher Förderung von Herdenschutzmaßnahmen im Austausch.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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Am Sonntag, dem 21.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 4 toten und 11 verletzten Schafen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald-Kreis) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 – daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation – nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.



Bei der Begutachtung war kein vollständig den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden.



Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen



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Am Sonntag, dem 21.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 5 toten Damhirschen aus dem Gemeindegebiet Stockhausen (VG Bad Marienberg, Westerwald-Kreis) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 – daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation – nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ist in Bearbeitung.



Bei der Begutachtung war kein den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden.



Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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Am Donnerstag, dem 25.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten und 1 verletzten Ziegen und Schafen aus der Verbandsgemeinde Lauterecken (Kreis Kusel) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW22 - daher zugehörig zur Alpen-/ Italienischen Population - nachgewiesen. Die Individualisierung ergab den Nachweis des Individuums GW4433m.



Bei der Begutachtung war die Herdenschutzsituation nicht beurteilbar. Der Schadensort liegt innerhalb des erst kürzlich erweiterten Präventionsgebiets Hunsrück.

Das KLUWO steht mit den Tierhaltenden bezüglich einer Ausgleichszahlung und möglicher Förderung von Herdenschutzmaßnahmen im Austausch.

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Am Freitag, dem 26.12.2025, wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 18 toten, 3 verletzten und 3 verschwundenen und Schafen aus der Ortsgemeinde Liebenscheid (VG Rennerod, Westerwald-Kreis) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen. Die Individualisierung ergab den Nachweis des Individuums GW2479f. Bei dem Individuum handelt es sich um die Fähe des Greifensteiner Paares (Hessen).



Bei der Begutachtung war die Herdenschutzsituation nicht beurteilbar. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald. Das KLUWO steht mit den Tierhaltenden bezüglich einer Ausgleichszahlung und möglicher Förderung von Herdenschutzmaßnahmen im Austausch.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

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Am Mittwoch, dem 14.01.2026 wurde aus der Ortsgemeinde St. Julian (VG Lauterecken-Wolfenstein, Landkreis Kusel) ein Schadensfall mit 2 toten Damhirschen (Gatterwild) mit Verdacht auf Beteiligung eines großen Beutegreifers gemeldet. Eine Begutachtung vor Ort wurde noch am selben Tag durchgeführt. Es wurden DNA-Abstriche genommen, die an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt werden. Die Beteiligung eines großen Beutegreifers kann derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.



Der Schadensort liegt innerhalb des erst kürzlich erweiterten Präventionsgebiets Hunsrück.



Wir informieren Sie sobald neue Erkenntnisse vorliegen.



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Allgemeine Informationen zum Wolfs/Luchs-Management, Herdenschutzmaßnahmen und Präventionsförderung des Landes Rheinland-Pfalz, finden Sie auf der Seite der FAWF/KLUWO unter folgendem Link: https://fawf.wald.rlp.de/kluwo



Die Liste der Wolfsnachweise in RLP ist unter folgendem Link zu finden: https://fawf.wald.rlp.de/de/forschung-und-monitoring-unsere-aufgaben/koordinationszentrum-luchs-und-wolf/wolf/wolfsnachweise-rheinland-pfalz/ einzusehen.



Bei Fragen können Sie sich gerne per Mail an das KLUWO-Team ([email protected] ) wenden.



Mit freundlichen Grüßen,



Ihr KLUWO-Team

Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO) Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz Hauptstraße 16

D-67705 Trippstadt

E-Mail: [email protected]



Postanschrift



Zentralstelle der Forstverwaltung

Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Postfach 100463

67404 Neustadt an der Weinstraße



Seit 01.04.2025 Rechnungsstellung nur noch in elektronischer Form Leitweg-ID : 07-FORSTORGA0613-04 https://e-rechnung.service.rlp.de/

Das im Jahr 2021 gegründete Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) wurde als zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Luchs und Wolf geschaffen. Es koordiniert im Wesentlichen die Maßnahmen mit Bezug auf die beiden Großkarnivoren in Rheinland-Pfalz. Dies umfasst die Teilbereiche Monitoring, Mana...

20/01/2026

Düsseldorf (lnw) - Fast 300 Jahre nach dem Erlegen des letzten Luchses planen die Umweltschutzorganisation BUND und die NRW-Stiftung ein

Es ist auch wichtig über die Nachbarregionen bescheid zu wissen ....
19/01/2026

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Der Wolf bleibt ein umstrittenes Thema im Westerwald. Um eine bestmögliche Übersicht über die Begegnungen mit dem Wolf zu geben, haben wir uns bei den Kurieren entschlossen, die Übergriffe von Wölfen in einem Newsblog stetig zu aktualisieren.

Auch hier kommentiert  das Fakeprofil Linux Turicum
19/01/2026

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Der Fund des Wolfkadavers bei Waldweiler bleibt mysteriös. Wann ist mit Ergebnissen der Sektion zu rechnen? Der Volksfreund hat nachgehakt.

18/01/2026
17/01/2026

Aus der Rheinpfalz 15.01.2026

17/01/2026

Nahe-Zeitung vom 17.01.2026

Detailliertere Karten im ersten Kommentar

16/01/2026

Nach fast zwanzig Jahren Wolfsmanagementplänen, Herdenschutzverordnungen, Wolfsbeauftragten und Nabu-Wolfspatenschaften ist der Wolf im Bundesjagdgesetz gelandet. Laut Jagdverband muss jährlich 40 % des Zuwachses erlegt werden.

Der WWF warnt sogleich vor der Ausrottung der Art. Doch selbst der BUND gibt zu, dass die Dichte der Wölfe in Deutschland weltweit im Spitzenbereich liegt. Hm…

Im Sommer 2025 verlor ein niederländisches Elternpaar bei einem Waldspaziergang beinahe ihr Kind an einen Wolf. Wo war der WWF, als der Wolf dem sechsjährigen Jungen schwere Bisswunden zufügte und sich nur durch Stockhiebe mutiger Spaziergänger vertreiben ließ?

Nun soll die Bejagung des Wolfs möglich werden. Bundesländer dürfen mit dem „günstigem Erhaltungszustand“ Abschusskontingente festlegen. Die Bejagung von „Problemwölfen“ soll auch außerhalb der Jagdzeit von Anfang Juli bis Ende Oktober erlaubt sein – bis zu 20 Kilometer vom Rissgeschehen entfernt.

Ein Problem bleiben veraltete Zahlen. Die Beratungsstelle Wolf dokumentiert seit Jahren nur genetisch eindeutig nachgewiesene Rudel. Auch Jungtiere des aktuellen Jahres werden nicht mitgezählt.

Experten wie Lucas von Bothmer fordern einen Abschuss von mindestens 1000 Wölfen ab Juli 2026. Dadurch sinke nicht nur die Verbreitung von Räude, Staupe und Tollwut. Wölfe würden deutlich menschenscheuer. Das wäre für die Bleibeperspektive der Wölfe in Deutschland sicher kein Nachteil.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Feiges Pack , mit Fakeprofil bewerten 🤣🤣🤣🤣🤣🤣
15/01/2026

Feiges Pack , mit Fakeprofil bewerten 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

15/01/2026

Onlineversion

BZWW-Infoletter

Januar 2026
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Neue Wolfszahlen, neue BZWW-Website, Neues aus der Politik
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten des BZWW-Infoletters,

hoffentlich hatten Sie schöne Feiertage und sind gut ins neue Jahr gestartet!

Wir im BZWW freuen uns übrigens nicht nur auf das neue Jahr, sondern auch über unsere neue Website. Schauen Sie gleich vorbei! Gleichzeitig präsentiert sich das BZWW verstärkt in den sozialen Medien.

Unser erster Infoletter für das neue Jahr enthält eine Infografik mit dem Wolfsbestand in Deutschland für das Monitoringjahr 2024/2025.

Außerdem berichten wir über neue Entwicklungen beim Herdenschutz in der Bundespolitik und in den Bundesländern. Beim Wolfsmanagement blicken wir auf unserer neuen Website auch ins Ausland.

Abschließend weisen wir auf Termine zum Thema Herdenschutz hin.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Ihr BZWW-Team

Infografik Wolfsbestand
Bundeszentrum Weidetiere und Wolf

Wie viele Wölfe gibt es in Deutschland?
Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen.

Insgesamt stieg die Anzahl Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1.633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25. Innerhalb von zehn Jahren entspricht das einem Zuwachs um gut 500 % oder um 1.365 Wölfe.*

Spitzenreiter sind die Flächenländer Brandenburg und Niedersachsen mit je knapp 400 Wölfen. In den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich jeweils über 200 Wolfsindividuen angesiedelt.

Die Wölfe verbreiteten sich inzwischen flächendeckend in Deutschland. Durch die vermehrte Ausbreitung nehmen Wolfsrisse zu. Die Anzahl von verwundeten und getöteten Weidetieren ist von 40 Tieren im Jahr 2006 auf rund 4.300 Tiere bei ca. 1.100 Übergriffen im Jahr 2024 angestiegen. Ein Großteil der Wolfsübergriffe erfolgte auf Schafe und Ziegen.

* Zur Berechnung: Die Zahlen in der BZWW-Infografik beruhen auf der jährlichen Veröffentlichung der DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf). Die DBBW erfasst Rudel, Paare und Einzeltiere. Für die durchschnittliche Rudelstärke hat das BZWW den Faktor 7 angesetzt. Diese Vorgehensweise orientiert sich an Mittelwerten wissenschaftlicher Publikationen und Statusberichte.


» Zum Fachartikel

In eigener Sache
Schutzstatus Wolf gesenkt
Neues Jahr, neue Website
Das Bundeszentrum Weidetiere und Wolf (BZWW) hat seine Website grundlegend überarbeitet.

In den vier Hauptrubriken – Wissen & Forschung, Herdenschutz, Schadensfall und Wolfsmanagement – finden sich sowohl etablierte Fakten als auch neue Entwicklungen im Umgang mit dem Wolf. Das Ziel des BZWW besteht weiterhin darin, die Konflikte zwischen Weidetierhaltung und Wolf zu minimieren.

Wir freuen uns, wenn Sie sich auf unserer neuen Website umschauen. Schreiben Sie uns gern, wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben!
» Neue Website besuchen
Grüne Woche 2026
Das BZL auf der Grünen Woche
Wer vom 16. bis 25. Januar in Berlin unterwegs ist, der sollte sich das 100jährige Jubiläum der Grünen Woche auf keinen Fall entgehen lassen. Auch das BZL ist gleich an zwei Ständen mit unterschiedlichen Schwerpunkten vertreten.
» Mehr lesen
Grüne Woche 2026
Das BZWW in den sozialen Medien
Das BZWW präsentiert sich verstärkt in den sozialen Medien: erstens auf dem LinkedIn-Kanal des BZL (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft). Dieser richtet sich an die Fachcommunity und liefert fundierte und verständlich aufbereitete Informationen über die heutige Landwirtschaft.

Zweitens nutzt das BZWW den Instagram-Kanal des BZL , dessen Zielgruppe Verbraucherinnen und Verbraucher sind. Hier erklärt das BZL interessante Daten, Fakten und Informationen zur Landwirtschaft kompakt und mit anschaulichen Grafiken.
» Zum BZL-LinkedIn-Kanal
Aus der Politik
Schutzstatus Wolf gesenkt
Bundeskabinett beschließt Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz (BJagdG) vorsieht. Ziel ist der Schutz von Weidetieren.
» Mehr lesen
Schutzstatus Wolf gesenkt
Wolfsmanagement in anderen Ländern
Wie gehen andere Länder mit dem Spannungsfeld Weidetiere und Wolf um?

Das Bundeszentrum Weidetiere und Wolf (BZWW) blickt über den Tellerrand und erstellt Übersichten für das Wolfsmanagement in anderen Ländern.

Schweden, Italien und Spanien machen den Anfang. Weitere Länder folgen in Kürze.
» Zu den Länderüberblicken
Aus den Bundesländern
Schutzstatus Wolf gesenkt
Brandenburg und Berlin: neue Förderrichtlinie für Präventionsmaßnahmen und laufende Kosten
Ab sofort können Anträge für die Förderung von Präventionsmaßnahmen und laufenden Betriebsausgaben zum Schutz vor Schäden durch den Wolf eingereicht werden.
» Mehr lesen
Schutzstatus Wolf gesenkt
Vorderpfalz wird neuer Wolfspräventionsraum
In der Vorderpfalz ist Herdenschutz ab sofort förderfähig. Das Koordinationszentrum Luchs & Wolf (KLUWO) ruft zur Meldung von Sichtungen und Nachweisen auf.
» Mehr lesen
Schutzstatus Wolf gesenkt
Brandenburg: Wolf kommt ins Jagdrecht
Der brandenburgische Entwurf zum Landesjagdgesetz soll die Aufnahme des Wolfs in die Durchführungsverordnung zum Jagdgesetz regeln.
» Mehr lesen
Schutzstatus Wolf gesenkt
Halbzeit beim Herdenschutzprojekt Südschwarzwald
Das Herdenschutzprojekt Südschwarzwald besteht seit zwei Jahren. Es hilft Weidetierhaltenden beim Schutz ihrer Tiere vor dem Wolf.
» Mehr lesen

Aktuelle Termine
(Angaben ohne Gewähr. Inhaltliche Verantwortung beim Veranstalter.)
24. Januar 2026 | Schönau a. d. Brend
Sachkundenachweis Herdenschutzhund Nordbayern
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
3. Februar 2026 | Echem
Fachbezogene Beratung an der Musterzaunanlage
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
28. Februar 2026 | Aulendorf
Schafe mit Hunden sicher weiden und treiben
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
3. März 2026 | Echem
Fachbezogene Beratung an der Musterzaunanlage
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
7. April 2026 | Echem
Fachbezogene Beratung an der Musterzaunanlage
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
16. April 2026 | Arzberg
Weidezaunbau und Herdenschutz im schwierigen Gelände
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung
5. Mai 2026 | Echem
Fachbezogene Beratung an der Musterzaunanlage
> Ihr direkter Link zur Veranstaltung


» Alle Termine

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Impressum: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Präsidentin: Dr. Margareta Büning-Fesel | Deichmanns Aue 29 53179 Bonn
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz DE 114 110 249
Redaktion: Christiane Focking und Laura Kuhlig | Telefon: 0228 / 2352 | E-Mail: [email protected]

Nachweise für in diesem Infoletter verwendete Bilder in der Reihenfolge der Abbildung:
1. Bild: BZWW/BLE; 2. Bild: BZWW/BLE; 3. Bild: BZL/BLE;
4. Bild: BZL/BLE; 5. Bild: Raimund Linke/The Image Bank via Getty Images; 6. Bild: Peter Adams/Stone via Getty Images; 7. Bild: Alexander Zam/iStock Getty Images Plus via Getty Images; 8. Bild: Alexander Zam/iStock Getty Images Plus via Getty Images; 9. Bild: Alexander Zam/iStock Getty Images Plus via Getty Images; 10. Bild: Alexander Zam/iStock Getty Images Plus via Getty Images

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