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DEMOGRAZIE - Designing Democracy verbindetFünfhundert Kilometer, ein Garten voller Schnittblumen, ein Raum, der aus alle...
05/09/2026

DEMOGRAZIE - Designing Democracy verbindet

Fünfhundert Kilometer, ein Garten voller Schnittblumen, ein Raum, der aus allen Nähten platzt. Die Eröffnung von „DEMOGRAZIE - Designing Democracy“ in Ribnitz-Damgarten hat mehr ausgelöst, als wir zu hoffen wagten. Vier Jahre alt die Jüngste im Publikum, siebzig die Älteste. Ein Oberbürgermeister, der fragt, wie man deinen Namen richtig ausspricht, bevor er die Veranstaltung eröffnet. Gesichter jeden Alters, die sich in den Plakaten selbst wiedererkennen, vielleicht steht dort schon das Gesicht von jemandem, der eines Tages selbst Demokratie mitgestaltet.

Einundvierzig Plakate hängen jetzt in der Bibliothek, noch bis zum 22. September. Der Weg lohnt sich, versprochen, macht euch selbst ein Bild. Weitere Werke der Sammlung folgen in Kürze online.

Und ausgerechnet jetzt, am 6. September in Sachsen-Anhalt und am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern, entscheidet sich an der Wahlurne, was ein Funke wert ist. Geht wählen. Wählt eine Partei mit demokratischen Werten, insbesondere für Frieden und Freiheit. Denn das ist nicht egal. Es ist wichtig. Genau darum ging es an diesem Abend.

Auf dem Bild: die Kuratorin gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Thomas Huth und dem Stadtpräsidenten Andreas Gohs von Ribnitz-Damgarten.

Den ausführlichen Bericht über diesen Abend findet ihr über den Link im ersten Kommentar.

Was danach geschah, von der Schulklasse am nächsten Morgen bis zum Fest am Abend, erzählen wir euch in den nächsten Tagen.

DEMOGRAZIE - Designing Democracy
Bis 22. September 2026 · Bibliothek Ribnitz, Ribnitz-Damgarten

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Ribnitz und Kunstverein Ribnitz-Damgarten in Kooperation mit der THINKUP Editions und THINKUP Connectivity e.V., gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und das Projekt „Demokratie Leben!”

Ausgewählte Plakate: Amir Kassaei, Fons Hickmann, Raban Ruddigkeit
Mitinitiator, Namensentwicklung & Logodesign: Raban Ruddigkeit

Die Brücke, die keine Grenze mehr istStellt euch vor, ihr steht auf einer Brücke. Unter euch ein Fluss. Er sieht harmlos...
25/08/2026

Die Brücke, die keine Grenze mehr ist

Stellt euch vor, ihr steht auf einer Brücke. Unter euch ein Fluss. Er sieht harmlos aus. Träge, unauffällig, als hätte er nie etwas anderes getan als zu fließen.

Aber das stimmt nicht. Jahrhundertelang war dieser Fluss eine Wunde. Auf der einen Seite Mecklenburg, auf der anderen Pommern. Zwei Städte, zwei Herrschaften, zwei Namen, Ribnitz und Damgarten, die sich über sechs Jahrhunderte hinweg ansahen, ohne eine Stadt zu sein. Erst 1950 hörte die Trennung auf, auf dem Papier zumindest.

Diese Stadt hat geübt. Geübt, Unterschiede auszuhalten. Geübt, aus zwei Dingen eins zu machen, ohne dass eines davon verschwindet. Ein Kloster, das eine Reformation überlebte. Rüstungsfabriken, die man nicht schönreden sollte. Sowjetische Kasernen, die bis weit über das Ende der DDR hinaus blieben. Und dann, 1989, eine Stadt, die vierzig Jahre lang nicht selbst entscheiden durfte, begann es zu tun.

Genau in diese Geschichte stellen wir im September die Ausstellung „DEMOGRAZIE - Designing Democracy”. Nicht als Kulisse, sondern weil die Frage, die die Ausstellung stellt, hier keine abstrakte Frage ist.

100 künstlerische Positionen aus 29 Ländern. Aus Platzgründen zeigen wir 20 Plakate direkt vor Ort, die übrigen 80 sind online sowie digital in der Bibliothek zugänglich.

Designing Democracy
27. August - 22. September 2026
Stadtbibliothek Ribnitz, Ribnitz-Damgarten

Mehr über den Link in der Bio.

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Ribnitz und Kunstverein Ribnitz-Damgarten in Kooperation mit der THINKUP Editions und THINKUP Connectivity e.V., gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und das Projekt „Demokratie Leben!”

Die Plakatdesign von links:
Amir Kassaei, Zbigniew Latała, Fons Hickmann
Mitinitiator, Namensentwicklung & Logodesign: Raban Ruddigkeit
Kuratorin: Mansoureh Rahnama

DEMOGRAZIE - Designing DemocracyEin Abend über Mut, Kreativität und Veränderung. Kuratorin Mansoureh Rahnama zeigt Kurzf...
25/08/2026

DEMOGRAZIE - Designing Democracy

Ein Abend über Mut, Kreativität und Veränderung. Kuratorin Mansoureh Rahnama zeigt Kurzfilme und kommt mit euch ins Gespräch.

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 27. August 2026 | 18.30 Uhr
Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten

Bei der Eröffnung werden drei internationale Kurzfilme vorgeführt, die sich auf ihre eigene Weise mit Frieden und Zusammenhalt auseinandersetzen, drei Perspektiven aus drei verschiedenen Teilen der Welt.

Die Ausstellung erzählt eine Geschichte über Mut, Kreativität und Veränderung – und zeigt, wie Kunst Räume für Austausch öffnen und Demokratie sichtbar machen kann.

Eine internationale Plakataktion, initiiert von Kuratorin Mansoureh Rahnama:

„Ich bin eine Kreative. Design, Bücher, Kunstprojekte – das ist meine Sprache. Kreativität ist mehr als Ästhetik. Sie ist eine Kraft, die bewegt. Doch in den letzten Jahren fühlt sich Deutschland anders an. Die Blicke sind kälter, das Schweigen lauter […] Was, wenn Kunst eine Brücke wäre? Was, wenn Bilder sprechen könnten, wo Worte versagen? […] Ich poste den ersten Aufruf. Stunden später explodiert mein Handy. Nachrichten aus Berlin, Mailand, Wien, Paris, New York, Teheran. „Ja! Lass es uns tun!” […] Innerhalb weniger Wochen wird daraus eine Bewegung. 72 Kreative aus 29 Ländern […]”

Der Abend beginnt mit „Ermutigung” von Wolf Biermann – ein Lied, das aus Mut und Widerstand entstand und den Ton für die folgenden Geschichten setzt.

Die ganze Geschichte hinter „DEMOGRAZIE - Designing Democracy” findet ihr im Link in unserer Bio

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Ribnitz und Kunstverein Ribnitz-Damgarten in Kooperation mit der THINKUP Editions und THINKUP Connectivity e.V., gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und das Projekt „Demokratie Leben!”

Plakatdesign: Fons Hickmann
Mitinitiator, Namensentwicklung & Logodesign: Raban Ruddigkeit

Spain won the hearts ❤️💛❤️& World Cup 2026! Congratulations! 🥂🍾
19/07/2026

Spain won the hearts ❤️💛❤️
& World Cup 2026!
Congratulations! 🥂🍾

The message the Iranian national football team left in the dressing room ahead of their final World Cup match in Los Ang...
22/06/2026

The message the Iranian national football team left in the dressing room ahead of their final World Cup match in Los Angeles on Sunday, 21 June 2026. The team left a touching handwritten note following a difficult spell in the city:

“From the ancient Persia of thousands of years ago to the Iran of today, the spirit of our nation remains alive and steadfast. We came to Los Angeles with pride, competed with honour, and depart with dignity. Thank you, Los Angeles, for your hospitality. We also thank all Iranians who gave their heart, voice and soul in support of Iran throughout these 180 minutes. May peace, respect and friendship prevail among all the nations of the world.”

The hashtags and #168 refer to the 168 victims, including many children and their teachers, who were killed in an airstrike on a primary school in Minab, Iran, on February 28, 2026. The tragedy has since become a national symbol of mourning.

13/06/2026

I have known Ava Setayesh since she was seven years old, from that early period in which words were never merely signs for her, but something almost physical, like breath spreading gently through space. Even then, she read the poetry of Sohrab Sepehri and Fereydoon Moshiri with a calm that did not feel acquired but innate, as though understanding were less an act of interpretation than a natural attunement to rhythm, image, and what resonates between the lines. It was clear from the outset that poetry, for her, is not a matter of memory or recitation, but a way of being, a quiet participation in language itself.
Today she studies Medical Informatics at Shiraz University, yet this scientific path has never detached her from the world of sound. On the contrary, her musical expression seems to open up a parallel and highly distinctive form of thought. Her singing does not present itself as performance so much as condensation, as though a moment were gathering itself just before speech or silence. Her voice does not impose itself, nor does it assert anything. And it is precisely in this refusal of assertion that her presence emerges, one that does not exhaust itself in the instant but continues to resonate.
In her artistic practice she turns to texts that appear simple on the surface yet carry considerable emotional density beneath.

Among them, she interprets a song by Mohsen Chavoshi with remarkable restraint, rendering any gesture of excess unnecessary:
“My Mood Is Bad Again
Yet I am still waiting for the day
when a window opens
and all these clouds pass across the sky of my heart.”

In her rendition, these lines do not become a form of pathos but a quiet tension between pain and patience. Hope here is not presented as declaration but as a state of waiting itself, something unfinished that finds its truth precisely in that incompletion.

In the interplay of music, voice, and artistic sensibility, one can discern the outline of a generation living between limitation and possibility, between inner unrest and a longing for openness. Yet what elsewhere might become discourse or gesture remains in her work an inward movement. Nothing is explained, nothing is displayed. Everything remains suspended within what is heard.
Perhaps it is precisely here that the distinctive quality of her art resides: in its refusal to assert, and its ability instead to make audible something that resists language, and therefore lingers all the more profoundly.

Song: My Mood Is Bad Again
Lyrics: Hossein Safa
Music: Mohsen Chavooshi
Performance: Ava Setayesh
Guitar: Amir Hossein Emami
Cajón: Nima Doozandegi
Sound Engineering: Amirali Parsaei

Text: Mansoureh Rahnama

Celebrating Achievement, Remembering Suffering.There is something deeply troubling about asking athletes to carry a poli...
12/06/2026

Celebrating Achievement, Remembering Suffering.

There is something deeply troubling about asking athletes to carry a political burden that we do not demand of artists, filmmakers, or musicians.
Iranian footballers did not create the circumstances under which they live. They trained for years, sacrificed countless hours, and earned their place on the world’s biggest stage. Their achievements, like those of Iran’s celebrated artists and cultural figures, belong first and foremost to the people who take pride in them.
Millions of Iranians see in these athletes a reflection of their own hopes, talents, and perseverance.
At the same time, the pain of those who have suffered loss, injustice, and tragedy must never be forgotten. Among those remembered are the 168 schoolchildren from Minab who were reportedly killed on February 28, 2026, a loss that continues to resonate far beyond the immediate tragedy.
Honoring human suffering and celebrating human achievement are not mutually exclusive. A nation is larger than politics, and its brightest accomplishments belong to its people.

#168

Das Grundgesetz kennt keine ZielgruppenAnlässlich des Geburtstags des Grundgesetzes besucht Bundespräsident Frank-Walter...
22/05/2026

Das Grundgesetz kennt keine Zielgruppen

Anlässlich des Geburtstags des Grundgesetzes besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bundesweit Initiativen zur Stärkung des Ehrenamts. Auch in Dortmund steht der gesellschaftliche Zusammenhalt im Mittelpunkt – begleitet von Oberbürgermeister Alexander Kalouti und der NRW-Ministerin Verena Schäffer. Doch bereits die sprachliche Rahmung solcher Besuche wirft eine entscheidende Frage auf: Was genau wird hier unter Zusammenhalt verstanden, wenn Menschen ganz selbstverständlich als „Migranten“ oder „Senioren“ adressiert werden? Umso irritierender wirkt es, wenn im Rahmen der Feierlichkeiten ein „Frühstück für Migranten und ältere Menschen“ organisiert wird, ausgerechnet unter dem Banner von Ehrenamt, demokratischer Kultur und gesellschaftlicher Verbundenheit.

Solche Anlässe dienen der politischen Selbstvergewisserung. Sie sollen zeigen, dass das Gemeinwesen trägt und Engagement existiert. Entscheidend ist jedoch weniger das Anliegen als die Sprache, in der es verhandelt wird. Sie arbeitet mit Kategorien, die die soziale Wirklichkeit nicht nur beschreiben, sondern vorstrukturieren.

Das Grundgesetz kennt diese Logik nicht. Es beginnt mit einem Satz, der jede Einordnung suspendiert: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Der Einzelne erscheint nicht als Teil einer Gruppe, sondern als Träger gleicher Rechte. Artikel 3 verbietet zudem jede Differenzierung nach Herkunft oder Alter.

Hannah Arendt fasste diesen Zusammenhang knapp zusammen: „Pluralität ist das Gesetz der Erde.“ Politische Ordnung beruht auf Gleichwertigkeit in der Verschiedenheit, nicht auf ihrer Sortierung.

Vor diesem Hintergrund wirkt ein „Frühstück für Migranten und ältere Menschen“ zwar nicht rechtlich problematisch, wohl aber sprachlich aufschlussreich. Die Formulierung setzt Zugehörigkeit voraus, bevor sie Individuen anspricht. Migration wird zur Markierung, Alter zur sozial aufgeladenen Kategorie.

Der entscheidende Punkt liegt nicht in der Absicht, sondern in der Gewohnheit der Sprache. Sie ordnet, bevor sie reflektiert wird. Menschen erscheinen so weniger als Bürger, sondern als Zielgruppen.

Martin Buber formulierte: „Der Mensch wird am Du zum Ich.“ Gemeint ist eine Beziehung, die den anderen nicht über Zugehörigkeit bestimmt, sondern ihn als Gegenüber voraussetzt.

Vielleicht liegt darin der Maßstab des Grundgesetzes: Weniger Zuschreibung, mehr Selbstverständlichkeit der Bürgerlichkeit. Ein „Frühstück für alle“ wäre kein „inklusives Signal“, sondern der Verzicht auf eine Unterscheidung, die bereits den Rahmen vorgibt.

گرامیداشت سعدی شیرازی، از بزرگ‌ترین شاعران ادب فارسی، که در ایران ۲۰ آوریل (۱ اردیبهشت) به‌عنوان روز ملی سعدی گرامی داشت...
22/04/2026

گرامیداشت سعدی شیرازی، از بزرگ‌ترین شاعران ادب فارسی، که در ایران ۲۰ آوریل (۱ اردیبهشت) به‌عنوان روز ملی سعدی گرامی داشته می‌شود، روزی برای پاسداشت میراث ادبی و انسانی اوست.

دریغا که بی ما بسی روزگار
بروید گل و بشکفد نوبهار
– سعدی شیرازی

این بیت بر برخی سنگ‌قبرهای دورهٔ صفویه در جزیرهٔ قشم، در نزدیکی سواحل خلیج فارس و تنگهٔ هرمز، دیده شده است؛ یادآور گذر زمان و ماندگاری صدای شعر در تاریخ است.

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In honor of Saadi Shirazi, one of the greatest poets of Persian literature, who is commemorated in Iran on April 20 (1 Ordibehesht) as National Saadi Day, a day dedicated to honoring his literary and human legacy.

Alas, that many seasons will pass without us;
flowers will bloom and spring will return
– Saadi Shirazi

This verse has been found on Safavid-era gravestones on Qeshm Island, near the shores of the Persian Gulf and the Strait of Hormuz; a timeless reminder of the passage of time and the enduring voice of poetry in history.

#سعدی

Negotiating in the FogA fragile ceasefire, conflicting signals in ongoing talks, and unresolved core disputes continue t...
17/04/2026

Negotiating in the Fog

A fragile ceasefire, conflicting signals in ongoing talks, and unresolved core disputes continue to define the uneasy dynamic between Iran and the United States.

According to Reuters, major gaps remain on nuclear issues even as indirect negotiations proceed through third-party mediation, including Pakistan. Tehran has linked continued openness of the Strait of Hormuz to U.S. compliance with ceasefire terms, underscoring how strategic maritime access is being used as leverage in a broader confrontation.

At the same time, messaging from all sides has grown increasingly inconsistent. Official statements, leaks, and commentary often diverge or redefine terms like “ceasefire” and “agreement” depending on audience and context, making it difficult to separate confirmed commitments from negotiating positions.

In this environment, diplomacy, deterrence, and messaging are becoming harder to distinguish. Each side appears to be signaling flexibility while preserving maximum ambiguity.

The result is not only strategic uncertainty, but a widening information gap—raising a more basic question about transparency and accountability in decisions that carry long-term consequences for people in Iran.

Written by Mansoureh Rahnama
Designed by Keith Kitz

Adresse

Stadtkrone Ost
Dortmund
44269

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