Ars tremonia

Ars tremonia Kunst und Kultur in Dortmund Hier gibt es Vorberichte und Rezensionen zu Kulturereignissen in Dortmund.

Unter dem Titel „Vier auf Papier“ präsentiert die Galerie „Das Kunstbonbon“ ab dem 10. Januar 2026 ein Gemeinschaftsproj...
29/12/2025

Unter dem Titel „Vier auf Papier“ präsentiert die Galerie „Das Kunstbonbon“ ab dem 10. Januar 2026 ein Gemeinschaftsprojekt der Künstler:innen Wibke Brandes, Nieneke Elsjan, Hans Heeg und Angela Kommoß. Die Ausstellung, die ursprünglich an anderer Stätte geplant war, fand aufgrund organisatorischer Änderungen kurzfristig ihren Weg in die Räumlichkeiten an der Chemnitzer Straße.
Im Zentrum der Schau steht der dialogische Prozess des Zeichnens. Das Quartett experimentiert mit verschiedenen Formen der Zusammenarbeit: Mal arbeiten alle zeitgleich an einer Szene, mal wird ein gemeinsamer Begriff individuell interpretiert. In anderen Werken wurde das Blatt nach dem Prinzip des „Cadavre Exquis“ weitergereicht, wobei jeder Künstler auf vorhandene Strukturen oder Zufallsformen reagierte. So entstanden durch den Wechsel der Techniken und Handschriften vielschichtige, fantasievolle Bildwelten.

Ergänzend zu den Gemeinschaftswerken werden individuelle Arbeiten der Beteiligten gezeigt.

Unter dem Titel „Vier auf Papier“ präsentiert die Galerie „Das Kunstbonbon“ ab dem 10. Januar 2026 ein Gemeinschaftsprojekt der Künstler:innen Wibke B

Für die Freunde des kultigen Dortmunder Ruhrpott-Karnevals gibt es gute Nachrichten. Auch im Jahr 2026 wird auf der hist...
27/12/2025

Für die Freunde des kultigen Dortmunder Ruhrpott-Karnevals gibt es gute Nachrichten. Auch im Jahr 2026 wird auf der historischen Zeche Zollern – diesmal für eine ultra-kurze Session (02.01. – 17.02.2026) – wieder der „Geierabend“ zelebriert.
Das rundum neue Programm bietet erneut eine schräge Mischung aus bissigem Humor mit politischen Seitenhieben und viel Lokalkolorit. Musikalisch wird es – so Geierabend-Legende Sandra Schmitz – „laut und rockig“ mit einer bunten Bandbreite von Gangnam Style über Britney Spears bis Richard Wagner. Bandleader Pele Götzer führt als musikalischer Kopf durch den Abend.
Neben den bewährten Kräften Sandra Schmitz, Martin Kaysh (Steiger), Silvia Holzhäuser, Patrick Dollas und dem „Präsi“ Roman Marczewski stoßen mit dem Theater- und Filmschauspieler Benjamin Werner sowie dem gebürtigen Herdecker Stefan Peters zwei „Neue“ dazu.

Für die Freunde des kultigen Dortmunder Ruhrpott-Karnevals gibt es gute Nachrichten. Auch im Jahr 2026 wird auf der historischen Zeche Zollern – diesmal für

Das Schauspiel Dortmund lud gemeinsam mit dem mixed-abled Kollektiv „I can be your translator“ vom 12. bis 14.12.2025 zu...
27/12/2025

Das Schauspiel Dortmund lud gemeinsam mit dem mixed-abled Kollektiv „I can be your translator“ vom 12. bis 14.12.2025 zum Festival „Hurra, Theater für Viele!“ ein. Das Team von Ars tremonia besuchte am Samstag, den 13.12.2025, Linda Fisahns „Sommer-nachts-traum“ (Oder was immer dich durch die Nacht bringt) im Institut des Schauspiels.
Nach „Romeo und Julia“ hat sie sich nun mit einem besonderen Fokus auf die Liebe und die Natur Shakespeares Sommernachtstraum angenommen. Auf der Bühne standen Linda Fisahn selbst als Feenkönigin Titania, kongenial begleitet von Anton Berman (Schauspielkomponist am Keyboard) als Elfenkönig Oberon sowie Rose Lohmann (neues Ensemblemitglied im Schauspiel Dortmund) als Dienerin der Feenkönigin. Alle waren dem Anlass entsprechend festlich gekleidet.

Emotionen und Stimmungen spielten hier eine wesentliche Rolle. Das wurde dem Publikum schon beim Einlass ins Institut verdeutlicht.

Das Schauspiel Dortmund lud gemeinsam mit dem mixed-abled Kollektiv „I can be your translator“ vom 12. bis 14.12.2025 zum Festival „Hurra, Theater für Vi

18.12.2025, Theater Fletch BizzelEine Figur in langem Kleid mit Koffer zieht durch eine angedeutete Stadt, vorbei an and...
23/12/2025

18.12.2025, Theater Fletch Bizzel

Eine Figur in langem Kleid mit Koffer zieht durch eine angedeutete Stadt, vorbei an anderen Personen, an Autos und turmhohen Quadern, die Häuser darstellen. Sie schreitet durch die Straßen und nach und nach zerfällt die Umgebung, die Häuser stürzen ein, Autos und Figuren zerspringen, lösen sich auf. Vor ihr eine karge Landschaft. „Wenn dieser Ort alles war, warum gehen Sie direkt ins Nichts?“

Auf der Bühne selbst links und rechts angedeutete Aktenschränke in einer Fluchtpunktperspektive schräg zulaufend angeordnet. Die 3D-Animationen auf der Leinwand im Hintergrund verlängern den Schauplatz oftmals ins Unendliche.

Eine Frau im langen Rock mit kleinem Koffer betritt die Bühne. Sie weiß nicht so recht, was sie tun soll. Es erscheint ein großer Augapfel an der Decke, der sich bewegt, scheinbar alles im Blick behält. Der Hüter des Gesetzes, ein Hologramm.

Die Befragung beginnt. Warum weg, warum hin, wie angepasst sie sei.

18.12.2025, Theater Fletch Bizzel Eine Figur in langem Kleid mit Koffer zieht durch eine angedeutete Stadt, vorbei an anderen Personen, an Autos und turmhohe

Schellen läuten den Abend ein. Man hört sie nur. Zu sehen und bestaunen ist das üppige, festliche Bühnenbild mit Schlitt...
23/12/2025

Schellen läuten den Abend ein. Man hört sie nur. Zu sehen und bestaunen ist das üppige, festliche Bühnenbild mit Schlitten und übergroßen Geschenken, Tannenbäumen und rotem Teppich (Staging und Lichtdesign: Fabian Schäfer). Ganz in Rot schreiten auch die Sängerinnen die Showtreppe herunter, die mit ihrem Kollegen den Abend gestalten. Grün, Rot, Gold. Der weihnachtliche Musical-Abend kann beginnen.

Patricia Meeden, Bettina Mönch, Amani Robinson und Kammersänger Morgan Moody wünschen gleich mit dem ersten Lied eine „Wonderful Christmas Time“, bevor sie mit launigen Moderationen locker in die nächsten Soli einführen. Starke Stimmen allesamt, die ein Programm mit bekannten Musical-Melodien bieten, aber auch mit einigen Songs, die nicht aus Musicals stammen, aufwarten. Mit dabei der Elvis-Klassiker „Can't help falling in love“ aus dem Musikfilm „Blue Hawaii“ von 1961, schön zartschmelzend interpretiert vom Bass-Bariton Morgan Moody.

Schellen läuten den Abend ein. Man hört sie nur. Zu sehen und bestaunen ist das üppige, festliche Bühnenbild mit Schlitten und übergroßen Geschenken, Tann

Freiräume – Tanztheater mit zwei Gruppen und einem ThemaZuerst kommt der Nebel, dann folgen die jungen Darstellerinnen a...
23/12/2025

Freiräume – Tanztheater mit zwei Gruppen und einem Thema
Zuerst kommt der Nebel, dann folgen die jungen Darstellerinnen aus dem Kulturrucksackprojekt für 10- bis 14-Jährige. Ihre Requisiten symbolisieren den Wald. Wo finde ich Freiräume? Was ist für mich Freiheit? Ganz verschiedene Antworten gibt bereits die erste Szene. Und ganz selbstbewusst heißt es: „Sei du selbst, alle anderen gibt’s schon.“

Schon im alljährlichen Osterprojekt von vier.D haben sich die Mädchen Gedanken über die Freiheit gemacht und daraus erste (Tanz-)Szenen entwickelt. Ganz konkret wird zum Beispiel die Klassensprecher:innen-Wahl aufgegriffen, bei der ganz unterschiedliche Versprechungen locken. Zählen Visionen? Ein Chill-Tag? Oder Mitspracherecht? Oder ziehen doch eher die Aussicht auf Geschenke wie Süßigkeiten und Pizza? Muss ich in der Gruppe mitlaufen, um anerkannt zu sein? Oder suche ich mir meinen eigenen Weg?

Freiräume – Tanztheater mit zwei Gruppen und einem Thema Zuerst kommt der Nebel, dann folgen die jungen Darstellerinnen aus dem Kulturrucksackprojekt für 1

Am 05.12.2025 präsentierte das Theater im Depot „Things Falling“. Die Produktion ist weit mehr als konventionelles Tanzt...
21/12/2025

Am 05.12.2025 präsentierte das Theater im Depot „Things Falling“. Die Produktion ist weit mehr als konventionelles Tanztheater; sie ist eine intensive, körperliche Auseinandersetzung mit der Erinnerung. An der Schnittstelle von queerem Ausdruck und Diversity erforscht das Ensemble unter der Leitung von William Sánchez H., wie sich Konflikte in unsere Körper einschreiben.
Der Abend eröffnete mit einer beinahe sakralen Szenerie. Das Bühnenbild war von Teelichtern und Kerzen geprägt, untermalt von einer ruhigen musikalischen Klangkulisse. Doch diese Stille währte nicht lange. Das Stück verdeutlicht, dass der Terror epochenübergreifend dieselbe Sprache spricht. Es wirft drängende Fragen auf: Was verändert uns? Wie hallt das Weltgeschehen in uns nach?

Dementsprechend steigerten sich Musik und Choreographie zunehmend ins Aggressive – bis hin zu knallenden Peitschen, die knapp über die Köpfe der Tanzenden geschwungen wurden.

Am 05.12.2025 präsentierte das Theater im Depot „Things Falling“. Die Produktion ist weit mehr als konventionelles Tanztheater; sie ist eine intensive, körperliche Auseinandersetzung mit der Erinnerung.

Im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals Dortmund konnte das Publikum am 05.12.2025 im Reinoldihaus die Uraufführung eine...
13/12/2025

Im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals Dortmund konnte das Publikum am 05.12.2025 im Reinoldihaus die Uraufführung eines zeitgenössischen armenischen Weihnachtsoratoriums unter dem Titel „Light The Candle“ erleben.

In der Kultur Armeniens sind die Geschichte der Geburt Christi und die Religion seit zwei Jahrtausenden fest verankert. Zahlreiche Dichter des Landes haben über die Epochen hinweg poetische Texte über Verkündigung, Geburt und die Erscheinung des Herrn verfasst. Der amerikanisch-armenische Komponist John Hodian hat diese historischen Erzählungen gemeinsam mit dem Naghash Ensemble in ein Oratorium mit musikalischer Tiefe zwischen Vergangenheit und Moderne verwandelt. Hier verbinden sich traditionelle armenische Musik und ein Gesang voll Mystik und teils orientalischer Spiritualität mit der Kraft von Rock-Pop und Jazz-Elementen am Piano. An diesem Instrument sorgte Hodian höchstpersönlich für energetische Impulse.

Im Rahmen des Klangvokal Musikfestivals Dortmund konnte das Publikum am 05.12.2025 im Reinoldihaus die Uraufführung eines zeitgenössischen armenischen Weihnachtsoratoriums unter dem Titel „Light The Candle“ erleben.

Der Regisseur Kieran Joel bringt Mithu Sanyals zweiten Roman „Antichristie“ auf die Bühne. Auf der stürmischen, knapp dr...
13/12/2025

Der Regisseur Kieran Joel bringt Mithu Sanyals zweiten Roman „Antichristie“ auf die Bühne. Auf der stürmischen, knapp dreistündigen Reise durch die Zeiten trifft das Publikum auf ein Mashup aus Detektivroman, Kolonialdiskurs und Identitätskrise. Die Hauptfigur ist die 50-jährige Drehbuchautorin Durga, gespielt von Maya Alban-Zapata. Sie struggelt mit ihren deutsch-indischen Wurzeln, ebenso wie mit ihren Aufgaben im britischen Produktionshaus „Florin Court Films“. Während sie selbst darum kämpft, in der Medienbranche ernst genommen zu werden – ihr Auftrag ist es, Agatha Christie politisch korrekt neu zu interpretieren – hat ihre biodeutsche, aber frisch verstorbene Mutter Lila als Aktivistin für den indischen Freiheitskampf scheinbar mehr mit ihrer Identität zu schaffen als Durga selbst es zu fühlen vermag. Beziehungsstatus: schwierig!

Der Regisseur Kieran Joel bringt Mithu Sanyals zweiten Roman „Antichristie“ auf die Bühne.

Vom 13. bis 16. November 2025 verwandelte das NEXT LEVEL Festival die Stadt in ein Labor der digitalen Gegenwart. Ein St...
13/12/2025

Vom 13. bis 16. November 2025 verwandelte das NEXT LEVEL Festival die Stadt in ein Labor der digitalen Gegenwart. Ein Streifzug zwischen KI-Fegefeuer, Retro-Charme und der Frage: Darf man eigentlich etwas beerdigen, das nie gelebt hat?
Unter dem Leitthema „TRANSmission“ wurde Dortmund an diesem Wochenende zu weit mehr als nur einem Austragungsort: Die Stadt präsentierte sich als lebendiger Treffpunkt einer digitalen Kultur, die längst den Kinderschuhen der reinen Unterhaltung entwachsen ist. Das Festival positionierte Computerspiele und digitale Künste selbstbewusst als kreative Ausdrucksformen und als Motor technologischer wie kultureller Innovation.
Der Begriff „TRANSmission“ diente dabei als intellektuelle Klammer für das, was Besucher vor Ort erleben konnten: Prozesse der Übersetzung, Weitergabe und Umwandlung. Wie verändern sich Wahrnehmung und Gemeinschaft im digitalen Raum? Und wie werden Spiele zur Schnittstelle zwischen dem physischen Körper und dem digitalen Avatar?

Vom 13. bis 16. November 2025 verwandelte das NEXT LEVEL Festival die Stadt in ein Labor der digitalen Gegenwart

Als jemand, der Japanisch lernt, bewundere ich die spielerische Präzision, mit der Yoko Tawada sich durch die deutsche S...
08/12/2025

Als jemand, der Japanisch lernt, bewundere ich die spielerische Präzision, mit der Yoko Tawada sich durch die deutsche Sprache bewegt. Was ich selbst im Japanischen nur mit Mühe erwerbe, verwandelt sie scheinbar mühelos in poetische Energie. Ihre Texte zeigen, wie sehr das Denken in einer anderen Sprache den Blick auf die eigene verändert – und wie überraschend, manchmal auch heiter irritierend, sprachliche Systeme sein können.
Ein kleines Beispiel aus meiner Lernpraxis: Im Japanischen zählt man kleine Tiere wie Katzen mit ippiki, nihiki und so weiter; große Tiere wie Elefanten dagegen mit ittō, nitō usw. Und Schafe? Sind sie groß oder klein? Solche Fragen mögen banal erscheinen, doch sie öffnen Fenster zu den vielen sprachlichen „Gemeinheiten“, über die Lernende stolpern – und zu dem Vergnügen, das in der Überwindung dieser Stolpersteine liegt. Doch zurück zu Yoko Tawada.
Wenn Tawada am 14.

Als jemand, der Japanisch lernt, bewundere ich die spielerische Präzision, mit der Yoko Tawada sich durch die deutsche Sprache bewegt.

Das 3. Philharmonische Konzert am 02.12.2025 im Dortmunder Konzerthaus stand ganz im Zeichen der Romantik.Der 1979 in Lo...
07/12/2025

Das 3. Philharmonische Konzert am 02.12.2025 im Dortmunder Konzerthaus stand ganz im Zeichen der Romantik.
Der 1979 in London geborene Dirigent Alexander Shelley führte die gut gestimmten Dortmunder Philharmoniker empathisch und souverän durch den Abend.

Neben zwei Werken bekannter romantischer Komponisten wie Robert Schumann (1810–1856) und Peter Tschaikowsky (1840–1893) eröffnete das neoromantische Orchesterwerk This Midnight Hour (I. Ferocious with drive, Viertel = 136) der britischen Komponistin und Malerin Anna Clyne (*1980) das Programm.
Die Komponistin verbindet traditionell wirkende konsonante Harmonik und romantische Melodik mit Einflüssen aktueller Musik (z. B. John Adams). Clyne möchte ihr Publikum vor allem emotional ansprechen und lässt sich häufig von bildender Kunst oder Literatur inspirieren (u. a. Gerhard Richter, Rilke).

Für dieses Werk diente ein Gedicht des spanischen Dichters Juan Ramón Jiménez (1881–1958) als Ausgangspunkt.

Das 3. Philharmonische Konzert am 02.12.2025 im Dortmunder Konzerthaus stand ganz im Zeichen der Romantik.

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