Estelle Opitz

Estelle Opitz 💗 Moderatorin 💗 Journalistin 💗 Autorin 💗 Promoterin 💗 Eventmanagerin 💗 KÃŒnstlerbetreuung 💗
👉 Persönlicher Blog zu Kunst und Kultur in Sachsen. 👈

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Persönlicher Blog und Anlaufpunkt fÌr Freunde, Bekannte und GeschÀftspartner.

Freddie ... unvergessen ... vielleicht der beste Frontmann aller Zeiten
05/09/2026

Freddie ... unvergessen ... vielleicht der beste Frontmann aller Zeiten

14/08/2026
Ein wirklich guter Beitrag, der Nachdenkseiten:Kann Kultur weg, weil sie eh nur kostet?
03/08/2026

Ein wirklich guter Beitrag, der Nachdenkseiten:

Kann Kultur weg, weil sie eh nur kostet?

Die alte Leier tönt immerfort in den Ohren: Kultur kostet nur, Kunst ist streitbar, sie bringt wenig. In Zeiten „klammer“ Kassen dank herrschender reaktionÀrer PrioritÀten steht die Kultur gesichert auf den Streichlisten der Geldverwalter der Republik: Theater, Museen, Musikschulen, Konzerts....

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24/07/2026

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Hoch zu Ross! 😄
16/07/2026

Hoch zu Ross! 😄

Eine großartige und aussergewöhnliche Stimme ist verstummt. Bonnie Tyler R.I.P.
10/07/2026

Eine großartige und aussergewöhnliche Stimme ist verstummt. Bonnie Tyler R.I.P.

07/07/2026

Liebe Freunde, wie ist eure Meinung? 👇🏻

Die LVZ hat mit unserem GeschÀftsfÌhrer Matthias Winkler Ìber die Zukunft des Konzertstandorts Völkerschlachtdenkmal gesprochen, ausgelöst durch die Kritik am Till Fest.

𝗊𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁 𝗠𝗮𝘄𝗶 𝗖𝗌𝗻𝗰𝗲𝗿𝘁𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘀 „𝗧𝗶𝗹𝗹 𝗙𝗲𝘀𝘁“ 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗣𝗮𝗿𝗞𝗜𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗱𝗲𝘀 𝗩𝗌̈𝗹𝗞𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗱𝗲𝗻𝗞𝗺𝗮𝗹𝘀. 𝗪𝗶𝗲 𝗹𝗮𝗻𝗎𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗊𝗶𝗲 𝗱𝗌𝗿𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗌𝗻?

Seit mehr als 30 Jahren. Das ging los mit der Adidas Streetball Challenge 1994, im Laufe der Jahre folgten Konzerte unter anderem von Andrea Bocelli, Sting, David Garrett, Neil Young, The Who, Santana, Unheilig, Clueso und mehrmals Elton John. Zuletzt haben wir dort 2022 die Fantastischen Vier veranstaltet. Allesamt waren super besucht.

𝗛𝗲𝗶𝘀𝘀𝘁?

Zwischen 9000 in der bestuhlten Variante und 15.000 unbestuhlt.

𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗎𝗶𝗯𝘁 𝗲𝘀 𝗗𝗶𝘀𝗞𝘂𝘀𝘀𝗶𝗌𝗻𝗲𝗻 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗊𝘁𝗮𝗻𝗱𝗌𝗿𝘁 – 𝘄𝗲𝗎𝗲𝗻 𝗱𝗲𝘀 „𝗧𝗶𝗹𝗹 𝗙𝗲𝘀𝘁𝘀“.

Es gab in all den Jahren nie Probleme. Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Ämtern und der Stiftung Völkerschlachtdenkmal war stets professionell und angenehm, die nationale und internationale Berichterstattung immer positiv. Doch bei Till Lindemann haben wir bei einem Teil der Stadtspitze erheblichen Widerstand zur Kenntnis nehmen mÃŒssen. Es gab Versuche, sowohl den KÃŒnstler als auch die Veranstaltung zu diskreditieren: So jemanden wollen wir nicht in Leipzig und erst recht nicht am Völkerschlachtdenkmal haben. Und dieser „nicht genehme“ KÃŒnstler wird nun instrumentalisiert, um zu fordern, dass gar keine Konzerte mehr auf dem Parkplatz vor dem Denkmal stattfinden. Diese Debatte ist ideologisch aufgeladen – wÀre es ein anderer KÃŒnstler, wÃŒrde es das wohl nicht geben.

𝗛𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗊𝗶𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝘀𝗌𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗥𝗲𝗮𝗞𝘁𝗶𝗌𝗻𝗲𝗻 𝗎𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁?

Das ließe sich fÃŒr uns als Veranstalter ja aushalten. Dass es Menschen gibt die Lindemann oder seine Musik nicht mögen, ist ja völlig legitim. Allerdings gibt es keine indizierten Texte, und die Ermittlungen wegen der VorwÃŒrfe von 2023 wurden schon nach kurzer Zeit eingestellt. WÀre das anders, wÃŒrde es keine Zusammenarbeit geben. Der Punkt ist aber, dass das jetzt genutzt wird, um den Standort generell infrage zustellen.

𝗚𝗶𝗯𝘁 𝗲𝘀 𝗱𝗌𝗿𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗌𝗻 𝗣𝗹𝗮̈𝗻𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗻𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿?

Ja, vier großartige Konzerte, unter anderem mit Sting, mit dem wir nun aber nach Magdeburg ausweichen, weil es sage und schreibe seit mehreren Monaten keine Antwort bezÃŒglich unserer Reservierungsanfrage bei der Stadt gibt. Zumal, wie ja nun zu lesen war, OberbÃŒrgermeister Burkhard Jung im Stadtrat sagte, dass geprÃŒft werden soll, ob am Völkerschlachtdenkmal ÃŒberhaupt noch Konzerte stattfinden sollen. WÀhrend in ganz Deutschland und Europa die StÀdte versuchen, ihre historischen, schönen PlÀtze fÃŒr Konzerte zur VerfÃŒgung zu stellen.

𝗭𝘂𝗺 𝗕𝗲𝗶𝘀𝗜𝗶𝗲𝗹 𝘇𝘂𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘄𝗶𝗻𝗎𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗗𝗿𝗲𝘀𝗱𝗲𝗻?

Ja, mit vier Auftritten von Purple Disco Machine mit 36.000 Besuchern auf dem historischen GelÀnde des Zwingers, welches fÃŒr ÃŒber 200 Millionen saniert wurde. Oder auch der Domplatz in Magdeburg und der in Erfurt. Der Königsplatz in MÃŒnchen. Der Residenzplatz vor dem Kölner Dom. Der Schlossplatz in Coburg oder Schloss Schönbrunn in Wien, wo alles unter Denkmalschutz steht. FÃŒr das „Till Fest“ haben wir mehr als 20.000 Tickets in 57 LÀnder verkauft, die HÀlfte davon fÃŒr beide Tage. Menschen, die also hier ÃŒbernachten, essen gehen, einkaufen – Konzerte sind eben auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor fÃŒr die Stadt. Aber all das wird völlig vom Tisch gefegt, wenn man sagt: Wir wollen da keine Konzerte mehr haben.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗱𝗮𝘀 „𝗧𝗶𝗹𝗹 𝗙𝗲𝘀𝘁“ 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗌𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗊𝘁𝗮𝗱𝘁 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁, 𝗲𝘁𝘄𝗮 𝗶𝗺 𝗊𝘁𝗮𝗱𝗶𝗌𝗻 𝗌𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗿𝗲𝗻𝗮 𝗟𝗲𝗶𝗜𝘇𝗶𝗎?

Ganz einfach: Die Arena Leipzig ist zu klein fÃŒr eine zweitÀgige Produktion dieses Ausmaßes, das Stadion ist zu groß, und die Festwiese ist viel zu groß. Das wÃŒrde sich nicht rechnen, und andere PlÀtze dieser Größenordnung stehen uns hier nicht zur VerfÃŒgung. Was spricht denn gegen das Völkerschlachtdenkmal?

𝗭𝘂𝗺 𝗕𝗲𝗶𝘀𝗜𝗶𝗲𝗹, 𝘄𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘀𝗲𝗹𝗺 𝗛𝗮𝗿𝘁𝗶𝗻𝗎𝗲𝗿 𝘃𝗌𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗊𝘁𝗶𝗳𝘁𝘂𝗻𝗎 𝗩𝗌̈𝗹𝗞𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗱𝗲𝗻𝗞𝗺𝗮𝗹 𝘀𝗮𝗎𝘁𝗲, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗟𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺𝗮𝗻𝗻𝘀 𝗠𝘂𝘀𝗶𝗞 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗺 𝗜𝗮𝘀𝘀𝗲, 𝘄𝗌𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗗𝗲𝗻𝗞𝗺𝗮𝗹 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁.

Mit Verlaub, das ist doch ziemlich infantil. Wer legt denn bitteschön fest, wer auf dem Parkplatz, der im Übrigen nicht zum GelÀnde der Stiftung gehört, spielen darf? Mal davon abgesehen sehe ich zwischen den drei HauptgrÃŒnden, wegen derer das Denkmal errichtet wurde, und der Musik von Lindemann und anderen KÃŒnstlern keine Diskrepanz.

𝗢𝗱𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗰𝗵, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗞𝗲𝗶𝗻 𝗎𝗲𝘄𝗌̈𝗵𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗞𝗌𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗊𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘃𝗌𝗿𝗯𝗲𝗶 𝗶𝘀𝘁 – 𝘀𝗌𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘇𝘄𝗲𝗶 𝗧𝗮𝗎𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗷𝗲𝘄𝗲𝗶𝗹𝘀 𝗳𝘂̈𝗻𝗳 𝗊𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗌𝗎𝗿𝗮𝗺𝗺.

Ja, wo ist das Problem? Es gibt in diesem Jahr doch außer den beiden Konzerten von Lindemann und den beiden Shows der Böhsen Onkelz im Stadion keine großen Open-Air-Konzerte in Leipzig! Schauen Sie mal nach Dresden oder Berlin.

𝗘𝗶𝗻 𝗣𝗿𝗌𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗺𝗌̈𝗎𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗱𝗌𝗿𝘁 𝘄𝗌𝗵𝗻𝗲𝗻, 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝘇𝘂 𝘃𝗶𝗲𝗹 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗞𝗌̈𝗻𝗻𝘁𝗲.

Uns haben keinerlei E-Mails oder Briefe von Anwohnern erreicht.

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝗎𝗶𝗯𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗣𝗲𝘁𝗶𝘁𝗶𝗌𝗻.

Ja, davon haben wir vor ein paar Tagen erfahren.

𝗗𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗷𝗮 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗌𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗮𝗻𝗱 𝘇𝘂 𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗎𝗶𝗯𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗿𝗌𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗱𝗮𝗺𝗶𝘁 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘃𝗌𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗌̈𝗹𝗞𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗱𝗲𝗻𝗞𝗺𝗮𝗹 𝗞𝗌𝗻𝘇𝗲𝗿𝘁𝗲 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻. 𝗚𝗻𝗱 𝘀𝗜𝗲𝘇𝗶𝗲𝗹𝗹 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝘃𝗌𝗻 𝗧𝗶𝗹𝗹 𝗟𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺𝗮𝗻𝗻.

Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Man kann ja dagegen sein, dass Till Lindemann dort auftritt. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn man sagt: Ich mag ihn nicht, ich mag seine Texte und sein martialisches Auftreten nicht. Es gibt auch Leute, die Schlager nicht mögen. Das muss man aushalten, als KÌnstler wie auch als Veranstalter. Aber nur weil es vereinzelte Leute gibt, die damit ein Problem haben, kann man doch nicht gleich die ganze FlÀche als Konzertort infrage stellen. Zumal die FlÀche des Völkerschlachtdenkmals selbst Ìberhaupt nicht genutzt wird. Die Leute können das Denkmal wÀhrend des Aufbaus und der Veranstaltung weiterhin ungehindert besuchen.

𝗗𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗳𝗮𝗵𝗿𝘁𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗮𝗿𝗞𝗺𝗌̈𝗎𝗹𝗶𝗰𝗵𝗞𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗎𝗲𝘀𝗰𝗵𝗿𝗮̈𝗻𝗞𝘁.

Aber wenn man das als Grund anfÌhrt, macht man sich doch im Grunde lÀcherlich.

𝗜𝗻𝘄𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝗻?

Dann mÃŒsste man auch sagen: Wir machen ÃŒberhaupt keine Open-Air-Konzerte mehr in der Stadt. Auch kein Fußball mehr, weil es eben bei Großveranstaltungen immer mal schwierig ist mit Parken.

𝗙𝗲𝗵𝗹𝘁 𝗟𝗲𝗶𝗜𝘇𝗶𝗎 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗙𝗹𝗮̈𝗰𝗵𝗲 𝗳𝘂̈𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗎𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗿 𝗚𝗿𝗌̈𝘀𝘀𝗲𝗻𝗌𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗎?

Klar fehlt die. Wir haben VorschlÀge unterbreitet. Ich wÃŒrde auch gerne ins Rosental, wo jetzt Klassik Airleben stattfindet. Aber da ist der Untergrund schwierig. Und wenn auf dem Domplatz in Erfurt Konzerte mit 12.000 Besuchern stattfinden, sind die Straßen auch gesperrt. Weil die Stadt sagt: Wir wollen hier tolle Konzerte haben. Das Gleiche in Magdeburg. In Rostock. Und auch Dresden ist mit dem Zwinger, dem Platz vor der Semperoper und dem Elbufer viel besser aufgestellt – alle in etwa in der Größe des Platzes vor dem Völkerschlachtdenkmal. Da jetzt als Stadt Leipzig einen völlig anderen Kurs zu fahren, ist doch provinziell sondersgleichen.

𝗊𝗶𝗲 𝘀𝗮𝗎𝗲𝗻 𝗮𝗹𝘀𝗌, 𝗟𝗲𝗶𝗜𝘇𝗶𝗎 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗎𝗲 𝗊𝘁𝗮𝗱𝘁, 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝘀𝗌𝗹𝗰𝗵 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗗𝗶𝘀𝗞𝘂𝘀𝘀𝗶𝗌𝗻 𝗎𝗶𝗯𝘁?

Ich kenne keine andere. Und ich verstehe nicht, warum man diese Veranstaltung jetzt nutzen möchte, um da gar nichts mehr stattfinden zu lassen. Das ist doch niemandem plausibel zu erklÀren. Von der frÃŒheren FÃŒhrung der Stiftung des Völkerschlachtdenkmals gab es auch nie Meldungen ÃŒber erhebliche Einnahmeeinbußen, auch wenn gefragt wurde, ob wir nicht etwas spenden könnten. Haben wir auch mehrfach getan.

𝗗𝗶𝗲𝘀𝗺𝗮𝗹 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁?

Nein, es ist diesmal niemand damit zu uns gekommen. Ich hatte auch frÃŒher einmal angeregt, dass wir pro Ticket 50 Cent erheben könnten, die an die Stiftung gehen. Das war aber meines Wissens in der Übergangszeit zur neuen Leitung, und da hat sich dann auch niemand bei uns gemeldet.

Das Interview ist hier zu lesen: https://www.lvz.de/kultur/regional/keine-konzerte-mehr-am-voelkerschlachtdenkmal-till-fest-veranstalter-im-interview-FB23WRGLUZC6PCRQKCKR7TW55M.html

Foto by (c) Andre Kempner

30/05/2026

Harald Schmidt 💖

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Dresden
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