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++ Kühler Kopf an der Förde: Tipps für das Hitzewochenende in Flensburg ++Flensburg gerät ins Schwitzen: Ein hochsommerl...
24/06/2026

++ Kühler Kopf an der Förde: Tipps für das Hitzewochenende in Flensburg ++

Flensburg gerät ins Schwitzen: Ein hochsommerliches Wochenende steht bevor und treibt die Temperaturen an der Förde in die Höhe. Doch statt in der Dachgeschosswohnung zu verharren, bietet die Stadt zahlreiche Möglichkeiten, um der Hitze clever zu entfliehen.

Wer Abkühlung sucht, zieht es naturgemäß ans Wasser. Die Klassiker wie der Ostseebad-Strand oder Solitüde bieten nicht nur erfrischendes Nass, sondern oft auch eine milde Brise. Doch Vorsicht: Die pralle Mittagssonne sollte zwischen 11 und 17 Uhr unbedingt gemieden werden.

Für alle, die im Stadtgebiet nach Schatten dürsten, hat die Stadt Flensburg ganz frisch die neue „Kühle-Orte-Karte“ veröffentlicht. Diese zeigt Parks, schattige Hinterhöfe und klimatisierte öffentliche Räume, in denen man tief durchatmen kann. Große Asphalt- und Betonflächen im Zentrum sollten hingegen gemieden werden, da sie die Wärme extrem speichern.

Die wichtigsten Verhaltensregeln für die Hitzetage:

Trinken, trinken, trinken: Mindestens zwei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen am Tag. Alkohol entzieht dem Körper nur noch mehr Flüssigkeit.

Richtig lüften: Die Fenster tagsüber geschlossen halten und abdunkeln. Erst in den kühlen Morgen- oder späten Abendstunden auf Durchzug schalten.

Aktivitäten verlagern: Sportliche Aktivitäten oder den Wocheneinkauf konsequent in die Morgen- oder Abendstunden legen.

Bleiben Sie flexibel, nutzen Sie die schattigen Ecken der Stadt und passen Sie aufeinander auf!

++ Flensburg rüstet sich für den Klimawandel: Mehr Hochwasserschutz und neue Lebensräume an der Adelbybek ++Flensburg. D...
24/06/2026

++ Flensburg rüstet sich für den Klimawandel: Mehr Hochwasserschutz und neue Lebensräume an der Adelbybek ++

Flensburg. Die Stadt Flensburg startet Anfang Juli ein ambitioniertes Naturprojekt: Die Adelbybek wird im Abschnitt zwischen der Taruper Hauptstraße und der Fußgängerbrücke an der Straße „Zur Bek“ umfassend umgestaltet. Ziel ist es, den Hochwasserschutz bei Starkregen massiv zu verbessern und gleichzeitig das Gewässer ökologisch aufzuwerten.

Baubeginn in den Sommerferien
Die bauliche Umsetzung beginnt pünktlich mit dem Start der Schulferien. Für die Bürger bedeutet dies vorübergehende Einschränkungen: Der Weg von der Taruper Hauptstraße bis zur Fußgängerbrücke wird für voraussichtlich zwei Monate voll gesperrt. Die Stadt Flensburg und das Büro kesslerkrämer Landschaftsarchitekten streben jedoch an, den neuen Zugang zur Grundschule Adelby bis zum Ende der Sommerferien fertigzustellen, um den Schulstart reibungslos zu gestalten.

Schutz vor Starkregen und Revitalisierung
Um bei Unwettern größere Wassermengen sicher zurückhalten zu können, wird der Gewässerquerschnitt verbreitert. Dazu wird die Gewässersohle erweitert und die steile westliche Böschung abgeflacht. Das aktuell monotone Bachbett weicht einem naturnahen, leicht geschwungenen Verlauf. Unterschiedliche Wassertiefen, Kies und Findlinge sorgen künftig für Strömungsvarianz und schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die neuen Hänge werden mit standortgerechtem Saatgut begrünt und durch Gehölze ergänzt.

Mehr Lebensqualität im Quartier
Auch die Naherholung profitiert: Der Fußweg westlich des Gewässers wird als wassergebundener Weg wiederhergestellt. Neue Bänke laden zum Verweilen ein, während in die Böschung integrierte Stufen einen direkten Zugang zum Bachlauf ermöglichen und die Bek erlebbar machen. Als optische Trennung und Sichtschutz zum Schulgelände wird zudem ein traditioneller Knick angelegt, der gleichzeitig als Biotop dient. Bauherr des Projekts ist die Stadt Flensburg (Kommunale Immobilien).

Bildquelle: Stadt Flensburg

++ Berauscht am Steuer: Landespolizei zieht 146 Fahrer aus dem Verkehr ++Schockierende Spitzenwerte und ein klares Signa...
24/06/2026

++ Berauscht am Steuer: Landespolizei zieht 146 Fahrer aus dem Verkehr ++

Schockierende Spitzenwerte und ein klares Signal für mehr Sicherheit: Bei der landesweiten „Roadpol“-Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen hat die schleswig-holsteinische Polizei vom 15. bis 21. Juni 2026 massive Verstöße aufgedeckt. Trotz einer scheinbar geringen Quote von 2,5 Prozent zeigen die absoluten Zahlen ein ernüchterndes Bild.

Insgesamt überprüften die Beamtinnen und Beamten im gesamten Landesgebiet über 6.300 Fahrzeuge. Die Bilanz der Schwerpunktaktion ist alarmierend: 146 Autofahrer waren nicht fahrtüchtig. Im Detail dokumentierte die Polizei 48 Fälle von Alkoholeinfluss, die sich fast gleichmäßig in Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufteilten. Noch häufiger schlug der Drogentest an: 60 Personen saßen unter dem Einfluss berauschender Mittel am Steuer, wobei hier mit 52 Fällen der Großteil im Bereich der Ordnungswidrigkeiten lag.

Zwei erschreckende Ausreißer ragten besonders heraus: In Lübeck stoppte die Polizei einen Autofahrer mit sage und schreibe 3,67 Promille. In Flensburg zog die Verkehrspolizei einen Motorradfahrer aus dem Verkehr, der 2,52 Promille aufwies. Solche Extremwerte grenzen an eine lebensgefährliche Alkoholvergiftung. Die rechtlichen Folgen im deutschen Verkehrsrecht sind drakonisch: Es drohen der sofortige Entzug der Fahrerlaubnis, hohe Geld- oder Freiheitsstrafen sowie eine zwingende Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU).

„146 Autos, die von nicht vollständig fahrtüchtigen Personen geführt werden, sind eine ganze Menge. Diese Personen erzeugen nicht nur Gefahrensituationen, sondern können aufgrund der Rauschzustände auch nicht mehr adäquat reagieren“, warnt Lars Hilgendorff vom Landespolizeiamt.

Neben den Rauschdelikten deckten die Beamten 60 weitere Straftaten auf: Fahrer, die ohne gültige Erlaubnis unterwegs waren – ein Vergehen, das mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden kann. Für das Landespolizeiamt haben sich die Kontrollen abermals gelohnt. Nach dem Fokus auf Alkohol und Drogen steht bereits der nächste Kontrollzeitraum fest: Vom 3. bis 9. August 2026 nimmt die Roadpol-Woche die Raser ins Visier.

++ Kostenloses Ferienschwimmen in den Sommerferien: Jetzt Plätze für Flensburger Schulkinder sichern! ++Gute Nachrichten...
23/06/2026

++ Kostenloses Ferienschwimmen in den Sommerferien: Jetzt Plätze für Flensburger Schulkinder sichern! ++

Gute Nachrichten für Familien in Flensburg: In den kommenden Sommerferien gibt es wieder ein tolles, kostenfreies Angebot für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 5. Klassen. Vom Montag, 27. Juli bis Freitag, 7. August 2026 lädt die Stadt Flensburg in Kooperation mit dem Campusbad zum täglichen Ferienschwimmen ein.

Das Angebot richtet sich sowohl an Nichtschwimmer, die das Seepferdchen machen möchten, als auch an Fortgeschrittene, die für die Schwimmabzeichen in Bronze oder Silber trainieren. Der Kurs umfasst insgesamt 10 Termine (jeweils werktags von Montag bis Freitag) für jeweils 30 Minuten.

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online über das Buchungsportal des Campusbads (https://webshop.campusbad-fl.de/de/customers/login). Eltern müssen sich dort als Erziehungsberechtigte registrieren und können ihr Kind mithilfe spezifischer Buchungscodes für die gewünschte Uhrzeit anmelden. Für Anfänger und Fortgeschrittene stehen verschiedene Zeitfenster zwischen 08:00 und 14:15 Uhr zur Auswahl. Per Sofort-Mitteilung erfahren Familien direkt, ob der Wunschtermin noch frei ist.

Da die Plätze heiß begehrt und erfahrungsgemäß schnell vergriffen sind, wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen. Weitere Informationen zum Ablauf, den genauen Uhrzeiten und den Buchungscodes finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Stadt Flensburg unter:
https://www.flensburg.de/Kultur-Bildung/Sportb%C3%BCro/Ferienschwimmen/

++ Update: 23.06.2026 – 10:35 Uhr: Nachtrag zu dem vermissten Mädchen - das Kind wurde wohlbehalten aufgefunden ++++ Ver...
23/06/2026

++ Update: 23.06.2026 – 10:35 Uhr: Nachtrag zu dem vermissten Mädchen - das Kind wurde wohlbehalten aufgefunden ++

++ Vermisstes 13 jähriges Mädchen - Die Polizei bittet um Mithilfe ++

Seit dem Morgen des 22.06.26 wird die 13jährige Annkathrin S. aus der Stadt Kappeln vermisst.

Annkathrin ist ca. 160 cm groß bei kräftiger Gestalt. Sie hat schulterlange, blonde Haare, trägt eine Jeans und einen schwarzen Kapuzenpullover.

Annkathrin ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit leichtem Gepäck in der Bundesrepublik unterwegs und nutzt hierfür vermutlich öffentliche Verkehrsmittel.

Wenn Sie Annkathrin sehen, benachrichtigen Sie bitte umgehend die Polizei.

OTS Regionalleitstelle Nord

Liebe Flensburgerinnen, liebe Flensburger! ☀️🥳Sichert euch das Datum und macht euch bereit für das Party-Highlight des S...
23/06/2026

Liebe Flensburgerinnen, liebe Flensburger! ☀️🥳

Sichert euch das Datum und macht euch bereit für das Party-Highlight des Sommers: Am Samstag, den 27. Juni 2026, verwandelt sich unsere schöne Innenstadt in eine gigantische Open-Air-Bühne!

Unter dem Motto „Tag der Musik- und DJ-Legenden“ feiern wir gemeinsam das große Flensburger Straßenfest. Von der Hafenspitze über die Große Straße bis hin zum Nordermarkt erwartet euch ein vollgepacktes Programm voller Rhythmus, Style und guter Laune.

Die Highlights auf einen Blick:
• Der offizielle Start: Los geht es ab 10:00 Uhr. Verpasst auf keinen Fall die Ansprache unseres Bürgermeisters um 12:00 Uhr an der Hafenspitze!
• DJ-Legenden & Live-Musik: Über den Tag verteilt legen die bekanntesten DJs der Region für euch auf. Freut euch außerdem auf mitreißende Live-Bands wie Roadrunnerzz, 4 seconds to live und Scope.
• Fashion & Dance: Bestaunt die exklusiven Modenshows (z. B. im Neptunhof und am Nordermarkt) sowie spektakuläre Tanz-Performances von The North NYC e.V. und FlensMove.
• Abendprogramm & After-Show-Partys: Wenn die Sonne untergeht, feiert Flensburg erst recht weiter! Ob „Ollies Schlagerparty“, Club-Vibes am Willy-Brandt-Platz oder die große After-Show-Party in der Großen Straße 35 – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Wann & Wo?
• Datum: Samstag, 27.06.2026
• Beginn: Ab 10:00 Uhr morgens bis tief in die Nacht (Open End)
• Locations: Große Straße, Hafenspitze, Nordermarkt, Willy-Brandt-Platz, Schiffbrücke, Kanalschuppen uvm.

Schnappt euch eure Familie, eure Freunde und bringt jede Menge gute Laune mit. Für kühle Drinks, gemütliche Lounges und echtes Festivalfeeling mitten in unserer Stadt ist natürlich bestens gesorgt.

Kommt vorbei und lasst uns Flensburg gemeinsam zum Beben bringen – der Eintritt ist frei! 🎶💃

++ Flensburg schlägt Alarm: „Kommunen am Limit“ ++Montag, fünf vor zwölf: Schwarz-gelbes Flatterband versperrt die Dreht...
22/06/2026

++ Flensburg schlägt Alarm: „Kommunen am Limit“ ++

Montag, fünf vor zwölf: Schwarz-gelbes Flatterband versperrt die Drehtür des Flensburger Rathauses. Es ist ein symbolischer Akt mit ernstem Hintergrund. Unter dem Motto „Kommunen am Limit“ beteiligte sich die Stadt an einer bundesweiten Kampagne, um auf die dramatische Finanznot der Städte aufmerksam zu machen.

Laut Statistikamt drückt die deutschen Kommunen ein Rekorddefizit von fast 32 Milliarden Euro. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft immer weiter auseinander: Während die Städte ein Viertel der staatlichen Gesamtausgaben stemmen, erhalten sie lediglich ein Siebtel der Steuereinnahmen. Gleichzeitig explodieren die Sozialausgaben, und Bund und Länder übertragen immer neue Aufgaben, ohne für die entsprechende Finanzierung zu sorgen. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen steht akut auf dem Spiel.

„Die Verwaltungen sind immer weniger in der Lage, die notwendigen Leistungen zu erbringen, die die Bürger zu Recht erwarten“, warnt Flensburgs Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer. Zwar verschaffe das Haushaltsjahr 2025 mit einem leichten Plus von 700.000 Euro etwas Luft zum Durchatmen, doch Großprojekte und Pflichtausgaben zwingen die Stadt zu einem harten Sparkurs.

Bürgermeister und Kämmerer Henning Brüggemann betont, die Kommunen stünden am „Ende der Nahrungskette“. Er fordert eine strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips: „Wer bestellt, bezahlt.“ Angesichts düsterer Steuerschätzungen verlangen die Verbände finanzielle Soforthilfen und eine Reform der Kommunalfinanzen. Geyer betont, es gehe nicht nur um Geld, sondern um „echte Entlastung“ und einen Schulterschluss mit der Bevölkerung.

Bildquelle: Stadt Flensburg

++ Update 22.06.2026 – 16:10 Uhr: Der seit dem Morgen (22.06.2026) vermisste 81-jährige Mann aus Steinberg ist wieder au...
22/06/2026

++ Update 22.06.2026 – 16:10 Uhr: Der seit dem Morgen (22.06.2026) vermisste 81-jährige Mann aus Steinberg ist wieder aufgefunden worden. Die Polizei dankt der Bevölkerung und den Medien ausdrücklich für die Mithilfe. ++

++ Steinberg: 81-jähriger Mann aus Steinberg vermisst - Polizei bittet um Mithilfe ++

Seit heute Morgen (22.06.2026) gegen 07:00 Uhr wird ein 81-jährige Herr aus Steinberg vermisst. Er ist vermutlich bekleidet mit einer dunkelblauen Schlafanzughose, einem weißen T-Shirt und Hausschuhen. Herr B. ist schlecht zu Fuß und hat wahrscheinlich einen Gehstock dabei. Er trägt normalerweise eine Brille, hat diese aber zu Hause gelassen.

Der Vermisste ist vermutlich verwirrt und desorientiert. Er benötigt dringend medizinische Hilfe. Eventuell ist Herr auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Die Polizei bittet um Unterstützung von Medien und Bevölkerung. Wer den Herrn gesehen hat oder weiß, wo er sich aufhält, wird gebeten, umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110 zu kontaktieren.

OTS Polizeidirektion Flensburg

++ „Deine Stimme zählt“: Polizeidirektion Flensburg startet Voting für neue Blitzer-Standorte ++Wo wird in der Region re...
22/06/2026

++ „Deine Stimme zählt“: Polizeidirektion Flensburg startet Voting für neue Blitzer-Standorte ++

Wo wird in der Region regelmäßig gerast? Wo lauern Gefahren im Straßenverkehr, die dringend kontrolliert werden müssten? Die Polizeidirektion Flensburg geht jetzt einen ungewöhnlichen und besonders bürgernahen Weg: Sie lässt die Menschen in der Region direkt darüber abstimmen, wo die nächsten Geschwindigkeitskontrollen stattfinden sollen.

Unter dem Motto „Wo sollen wir kontrollieren? Deine Stimme zählt.“ ruft die Polizei die Bevölkerung in Flensburg sowie in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg dazu auf, aktiv an der Verkehrsüberwachung mitzuwirken.

So funktioniert das Bürger-Voting
Die Teilnahme ist unkompliziert und läuft direkt über die Social-Media-Kanäle der Behörde. Das Verfahren ist in zwei Phasen unterteilt:

Vorschläge einreichen (bis Mittwoch, 24.06.2026, 12:00 Uhr): Bürgerinnen und Bürger können konkrete Orte und Straßen, an denen ihrer Meinung nach zu schnell gefahren wird, in den Kommentaren der polizeilichen Aufrufe posten.

Abstimmen per Like (bis Freitag, 26.06.2026): Die eingereichten Vorschläge können von der Community geliked werden. Die Orte mit den meisten Reaktionen kommen in die engere Auswahl.

Am Ende wird für jeden der drei Bereiche – Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland und Kreis Schleswig-Flensburg – der Vorschlag mit den meisten Likes ausgewertet.

Sicherheit geht vor: Nicht jeder Wunschort ist machbar
Auch wenn die Community die Richtung vorgebt, hat die Polizei das letzte Wort. Denn für den Aufbau von Messstellen müssen strikte Vorgaben erfüllt sein.

Wichtig zu wissen: Nicht jeder gewünschte Ort ist automatisch für eine Messung geeignet. Die Polizei muss bei der finalen Auswahl rechtliche, technische und vor allem sicherheitsrelevante Anforderungen prüfen.

Sollte der absolute Spitzenreiter aus der Community-Abstimmung aus pragmatischen oder rechtlichen Gründen nicht umsetzbar sein, verspricht die Polizeidirektion, automatisch den nächstplatzierten Vorschlag zu prüfen.

Die Abstimmung findet auf der Faacebook-Seite der Polizeidirektion Flensburg statt: www.facebook.com/profile.php?id=100064429283137

++ Alarmierende Zahlen zur Obdach- und Wohnungslosigkeit in Flensburg: Über 1.600 Betroffene im Jahr 2025 ++Ein aktuelle...
21/06/2026

++ Alarmierende Zahlen zur Obdach- und Wohnungslosigkeit in Flensburg: Über 1.600 Betroffene im Jahr 2025 ++

Ein aktueller Bericht der Flenburger Stadtverwaltung (SUG-10/2026) legt alarmierende Zahlen offen: Im Jahr 2025 registrierte die städtische Fachstelle eine Gesamtfallzahl von sage und schreibe 1.642 Personen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht waren. Die Statistik bricht das verklärte Bild der idyllischen Fördestadt radikal auf.

Besonders im Fokus stehen Alleinstehende, die mit 68 Prozent den Löwenanteil der Betroffenen ausmachen. Doch auch Familien geraten zunehmend in existenzielle Not: Alleinerziehende – in der großen Mehrheit Mütter – stellten 13 Prozent der erfassten Fälle. Bei der Altersstruktur zeigt sich eine deutliche Ballung in der Erwerbsbiografie: 41 Prozent der Klienten waren zwischen 25 und 39 Jahre alt.

Die Spirale nach unten beginnt oft schleichend. Im Laufe des Jahres erreichten die Verwaltung 222 Mitteilungen zu drohender Wohnungslosigkeit. Trotz Gegenmaßnahmen wie der Vergabe von 75 Darlehen zur Begleichung von Mietschulden, kam es 2025 zu 106 angesetzten und letztlich 78 real vollstreckten Zwangsräumungen in Flensburg.

Die Notunterkünfte der Stadt stoßen derweil auf eine hohe Dauerbelastung. Allein im ehemaligen Hostel „Zur Exe 23“ verbrachten 144 Menschen die Nacht – und das im Schnitt für stolze 130 Tage pro Person. Die Daten untermauern: Wohnungsnot ist in Flensburg kein temporäres Randphänomen mehr, sondern eine chronische Herausforderung für die Stadtgesellschaft.

Die kompletten Zahlen des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Flensburg:https://ratsinfo.flensburg.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZUjHI23fI_kgzu04cJvxzQqcxcVlffae8xXKfP0md_Tv/Mitteilungsvorlage_SUG-10-2026.pdf

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