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++ Kokain im Kindersitz versteckt – Zoll stellt illegale Fracht auf der A7 sicher ++Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel...
03/06/2026

++ Kokain im Kindersitz versteckt – Zoll stellt illegale Fracht auf der A7 sicher ++

Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel haben am 28. Mai 2026 auf der A7 mehr als ein Kilogramm Kokain sowie über fünf Kilogramm Procainhydrochlorid (ein gängiges Streckmittel) sichergestellt. Gegen die beiden Fahrzeuginsassen – einen 30-jährigen dänischen Staatsangehörigen und eine 30-jährige dänische Fahrerin – wurde Haftbefehl erlassen. Während der Mann in Untersuchungshaft sitzt, wurde der Haftbefehl gegen die Frau unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Der Ablauf der Kontrolle
Die Zöllner hatten den Pkw mit dänischer Zulassung am späten Abend aus dem fließenden Verkehr zur Kontrolle auf den Rastplatz Ohe Ost geleitet. Das Paar gab an, auf dem Rückweg von einem Urlaub in Amsterdam nach Dänemark zu sein.

Erster Fund im Kofferraum: Die Einsatzkräfte entdeckten fünf verschweißte Kunststoffbeutel. Die Reisenden deklarierten den Inhalt als „Backzutat“ aus einer Amsterdamer Bäckerei, konnten jedoch keine Belege vorlegen. Erste Schnelltests verliefen negativ. Eine spätere Analyse zeigte, dass es sich um 5,14 Kilogramm Procainhydrochlorid handelte.

Der entscheidende Hinweis: Da die Geschichte unplausibel blieb, wurde das Auto auf der Dienststelle genauer untersucht. Die Rauschgiftspürhündin Akira schlug am Rücksitz und einem Kindersitz an.

Das Versteck: Unter dem Bezug des Kindersitzes kam ein Paket mit rund 1,148 Kilogramm Kokain zum Vorschein. Der geschätzte Straßenverkaufswert liegt bei rund 80.000 Euro.

Statement des Hauptzollamts Kiel
„Täter nutzen immer wieder ungewöhnliche Schmuggelverstecke, um Drogen über die Grenze zu bringen. Deshalb beschränken sich unsere Kontrollen nicht auf Gepäck oder Kofferräume. Auch Fahrzeugverkleidungen, Sitze oder wie in diesem Fall Kindersitze werden gezielt überprüft“, so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

„Mehr als ein Kilo Kokain ist bereits ein erheblicher Aufgriff. Der zusätzliche Fund von über fünf Kilo Streckmittel verleiht diesem Fall jedoch eine ganz andere Größenordnung.“

(Quelle: OTS Hauptzollamt Kiel)

Tatverdächtiger im Fall der Parteibüros stellte AfD-Antrag schon im April und war in Flensburg zuvor auch für die Partei...
02/06/2026

Tatverdächtiger im Fall der Parteibüros stellte AfD-Antrag schon im April und war in Flensburg zuvor auch für die Partei dieBasis aktiv.

Im Fall der Ermittlungen zu Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in Flensburg rückt auch die politische Vorgeschichte des Beschuldigten in den Blick. Nach Recherchen hatte der 40-Jährige nicht nur bereits im April einen AfD-Mitgliedsantrag ausgefüllt, sondern war in ...

++ Flensburg: Einbruch in Werkstatt für Geigenbau  - Gesamtschaden 100.000 Euro - Polizei sucht Zeugen ++In der Zeit von...
02/06/2026

++ Flensburg: Einbruch in Werkstatt für Geigenbau - Gesamtschaden 100.000 Euro - Polizei sucht Zeugen ++

In der Zeit von Sonntagmittag (31.05.2026) 12:00 Uhr, bis Montagmorgen (01.06.2026) 07:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in eine Werkstatt für Geigenbau am Nikolaikirchhof in Flensburg.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter vermutlich über eine seitlich gelegene Eingangspforte Zutritt zu dem Grundstück. Anschließend begaben sich der oder die Täter zu einem Seitenfenster des Gebäudes und hebelten dieses mithilfe eines bislang unbekannten Werkzeugs auf.

Anschließend durchsuchten die Täter die Räumlichkeiten und entwendeten zahlreiche Musikinstrumente. Vermutlich verließen sie das Gebäude anschließend auf dem Einstiegsweg.

Bei dem Stehlgut handelt es sich nach derzeitigem Stand um rund 60 Geigen sowie zwei Celli. Die Instrumente waren an verschiedenen Stellen innerhalb der Werkstatt gelagert. Weitere reparaturbedürftige Geigen wurden aus einem Werkraum entwendet.

Aufgrund der Menge und Größe des Stehlguts ist davon auszugehen, dass die Täter für den Abtransport ein Fahrzeug genutzt haben.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg geführt. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeuginnen und Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Nikolaikirchhof beobachtet haben oder sonstige Hinweise zur Tat oder zum Verbleib der entwendeten Instrumente geben können. Diese werden gebeten sich unter der Rufnummer 0461/484-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

OTS Polizeidirektion Flensburg

++ Mobilitätsrat priorisiert Tempo 30 in der Flensburger Innenstadt ++ Flensburg geht neue Wege in der Demokratie und de...
02/06/2026

++ Mobilitätsrat priorisiert Tempo 30 in der Flensburger Innenstadt ++

Flensburg geht neue Wege in der Demokratie und der Verkehrsplanung. Als erste Stadt in Schleswig-Holstein erprobt die Fördestadt eine Kombination aus Bürgerrat und Bürgerentscheid. Nun hat das Gremium aus zufällig gelosten Einwohnern seine Empfehlungen vorgelegt. Das klare Signal: Satte 92 Prozent unterstützen den Kurs der nachhaltigen Strategie „Flensburg 2030+“.

Die Prioritäten der Bürger sind eindeutig: Ein verlässlicher ÖPNV und spürbare Barrierefreiheit erhielten eine hundertprozentige Zustimmung. Auch der Ausbau des Radwegenetzes (89 %) sowie die Einführung von Tempo 30 in der Innenstadt (70 %) stehen ganz oben auf der Wunschliste. Für kontroverse Diskussionen sorgte die Schiffbrücke: Eine Sperrung für den Durchgangsverkehr fiel mit nur 26 Prozent Zustimmung krachend durch. Stattdessen fordern die Teilnehmenden eine Verkehrs-Entlastung am Deutschen Haus, optimierte Ampelschaltungen und mehr Sicherheit am ZOB.

Das Besondere an dem Prozess: Es ging nicht um starre Fronten, sondern um echten Austausch. „Was mich überrascht hat, war, dass trotz der vielen verschiedenen Meinungen Kompromisse möglich waren“, zieht eine Teilnehmerin Bilanz. Ein autofahrender Teilnehmer gesteht, dass ihm die Perspektive von Buspassagieren regelrecht „die Augen geöffnet“ habe.

Genau diese Kompromisse fließen nun in ein Bürgergutachten ein, das am 30. Juni der Ratsversammlung übergeben wird. Danach sind Politik und Verwaltung am Zug: Sie prüfen die Vorschläge auf rechtliche und fachliche Machbarkeit. Die geeignetsten Empfehlungen sollen den Flensburgern parallel zur Landtagswahl 2027 in einem Bürgerentscheid zur finalen Abstimmung vorgelegt werden.

Oberbürgermeister Dr. Fabian Geyer lobte den intensiven Einsatz: „Sie haben gezeigt, wie konstruktiver Dialog gelingen kann.“ Als Modellkommune im Projekt „Klima trifft Kommune“ beweist Flensburg, dass Bürgerbeteiligung die Akzeptanz für den Klimaschutz massiv stärken kann. Wenn das Schule macht, dürfte es nicht der letzte Bürgerrat gewesen sein.

Der Verurteilte hat sein Geschäft inzwischen aufgegeben und ist nach den vorliegenden Angaben ausgezogen.
01/06/2026

Der Verurteilte hat sein Geschäft inzwischen aufgegeben und ist nach den vorliegenden Angaben ausgezogen.

Der Fall hatte weit über die Stadtgrenzen hinaus Entsetzen ausgelöst, nun ist das Urteil gesprochen: Das Amtsgericht Flensburg hat einen 60 Jahre alten früheren Ladenbetreiber wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich muss der Mann 120...

+++ Haftbefehl gegen Tatverdächtigen nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros +++Bereits be...
01/06/2026

+++ Haftbefehl gegen Tatverdächtigen nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros +++

Bereits berichtet wurde über die Ermittlungen des Staatsschutzes der Bezirkskriminalinspektion Flensburg zu mehreren Sachbeschädigungen sowie versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in der Flensburger Innenstadt am Osterwochenende vom 05.04.2026 bis 07.04.2026.

Nach einer Öffentlichkeitsfahndung am 29.05.2026 führten Hinweise aus der Bevölkerung die Ermittler zu einem 40-jährigen Deutschen aus Flensburg. Die daraufhin geführten Ermittlungen führten am 30.05.2026 zur Durchsuchung seiner Wohnanschrift. Dabei wurden Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg wurde gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung in drei Fällen der Erlass eines Haftbefehls wegen Wiederholungsgefahr beantragt. Der Haftbefehl wurde am Sonntagnachmittag (31.05.2026) durch einen Bereitschaftsrichter des Amtsgerichts Flensburg antragsgemäß erlassen.

Der bislang nicht vorbestrafte Beschuldigte wurde im Anschluss in Untersuchungshaft genommen.

Die Ermittlungen des Staatsschutzes sowie die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.

OTS Polizeidirektion Flensburg

Anklage wegen Volksverhetzung
01/06/2026

Anklage wegen Volksverhetzung

Weil er ein antisemitisches Plakat in seinem Flensburger Geschäft aufgehängt hatte, musste sich ein Ladeninhaber vor Gericht verantworten. Auf dem Aushang stand: "Juden haben hier Hausverbot!". Nun ist das Urteil gefallen.

+++ Ermittlungserfolg nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros +++Im Zusammenhang mit den E...
30/05/2026

+++ Ermittlungserfolg nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros +++

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu mehreren Sachbeschädigungen sowie versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in der Flensburger Innenstadt am Osterwochenende vom 05.04.2026 bis 07.04.2026 konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln.

Nach der am 29.05.2026 veröffentlichten Öffentlichkeitsfahndung gingen beim Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Flensburg mehrere Hinweise aus der Bevölkerung ein, die die Ermittler zu einem 40-jährigen Deutschen führten. Die Hinweise konnten durch weitere polizeiliche Ermittlungen so weit verdichtet werden, dass auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Flensburg beim Amtsgericht Flensburg ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte.

Der Beschluss wurde am heutigen Tage (30.05.2026) an der Wohnanschrift eines 40-jährigen Flensburgers vollstreckt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen des Staatsschutzes dauern an.

OTS Polizeidirektion Flensburg

++ Öffentlichkeitsfahndung nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in Flenburg ++Bereits b...
29/05/2026

++ Öffentlichkeitsfahndung nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros in Flenburg ++

Bereits berichtet wurde über mehrere Sachbeschädigungen sowie versuchte Brandstiftungen zum Nachteil verschiedener Parteibüros in der Flensburger Innenstadt am Osterwochenende vom 05.04.2026 bis 07.04.2026.

Betroffen waren die Parteibüros des SSW, von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD, der CDU sowie der Partei Die Linke.

An den Parteibüros des SSW, der CDU und der SPD wurden Graffiti in den Farben der Deutschlandflagge angebracht. Zudem wurden an den Büros von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und Die Linke Brandsatze, sogenannte Molotow-Cocktails, aufgefunden. Zu einem vollständigen Brandausbruch kam es nicht. Allerdings entstanden Rußanhaftungen sowie oberflächliche Beschädigungen an den Außenwänden der betroffenen Gebäude.

Darüber hinaus wurden Fensterscheiben mehrerer Parteibüros beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich geschätzt.

Die Ermittlungen des Staatsschutzes führten bislang nicht zur Identifizierung oder Ergreifung des Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg hat das Amtsgericht Flensburg daher die Veröffentlichung von Lichtbildern einer Überwachungskamera angeordnet, die den mutmaßlichen Täter an einem Tatort zeigen.

Die Polizei fragt:

Wer kennt die auf den veröffentlichten Bildern abgebildete Person oder kann Angaben zu ihrer Identität beziehungsweise ihrem Aufenthaltsort machen?

Der Gesuchte wird als eher klein beschrieben und dürfte etwa 170 cm groß sein. Besonders auffällig ist ein etwa 20 cm langer, geflochtener, dünner Kinnbart, den der Täter zum Zeitpunkt der Tat getragen hat.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Flensburg unter der Telefonnummer 0461 4840 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Jeder Hinweis kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein.

OTS Polizeidirektion Flensburg

++ Radmuttern an mehreren PKW gelöst - zwei Unfälle ++Am 26.05.26 erstatteten gleich 2 Personen Anzeigen bei der Polizei...
29/05/2026

++ Radmuttern an mehreren PKW gelöst - zwei Unfälle ++

Am 26.05.26 erstatteten gleich 2 Personen Anzeigen bei der Polizei Tarp, nachdem während der Fahrt jeweils ein Reifen ihrer PKW abgefallen war. Die Wagen seien zuvor in Tarp und Eggebek abgestellt gewesen. Die ermittelnden Beamten gehen davon aus, dass die Radmuttern vorsätzlich gelöst wurden und suchen nach Zeugen. Bereits am 11.05.2026 hatte es einen ähnlichen Vorfall auf der A7 gegeben, nachdem der Fahrer zuvor ebenfalls in Tarp geparkt habe.

Zu dem ersten Unfall sei es schon am 09.05.26 gekommen, wie der Polizei am 26.05.26 mitgeteilt wurde. Der Fahrer habe sein Fahrzeug zunächst gegen 14:30 Uhr im Weißdornweg in Tarp abgestellt. Nach nur kurzer Parkdauer sei er in Richtung Ortskern gefahren. In Höhe der Tankstellen habe sich der linke Vorderreifen gelöst. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Am 11.05.2026 erschien ein Geschädigter bei der Polizeistation Tarp, nachdem er zuvor auf der A7 eine ungewöhnliche Vibration im Lenkrad wahrgenommen habe und daraufhin auf dem nächsten Parkplatz fünf lose Muttern an einem Rad seines PKW festgestellt habe. Der Wagen habe in der Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz in der Pommernstraße in Tarp gestanden.

Der dritte Vorfall ereignete sich am Morgen des 26.05.26. Der Anzeigende teilte der Polizei mit, dass sein Auto in der Hauptstraße in Eggebek einen Reifen verloren habe, nachdem die Fahrzeugführerin ein Schleifen wahrgenommen habe. Das Rad sei weitergerollt und habe einen anderen PKW beschädigt. Auch hier wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug habe in der Nacht in der Hauptstraße in Eggebek gestanden.

Die Polizeistation Tarp ermittelt in allen drei Fällen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, die in den entsprechenden Parkzeiträumen an den entsprechenden Orten ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich telefonisch unter 04638-89410 oder per Mail unter [email protected] zu melden.

Die Polizei rät dazu, vor jedem Fahrtantritt eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Diese sollte auch einen Rundgang um das Auto mit entsprechender Sichtkontrolle beinhalten.

OTS Polizeidirektion Flensburg

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