02/06/2026
POLIZEI ZIEHT BILANZ FÜR 2025: UNFALLZAHLEN RÜCKLÄUFIG -
STARKE ZUNAHME ABER BEI SCOOTER-FAHRERN
FRANKENTHAL. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Frankenthal, die für rund 68000 Maneschen zuständig ist, wurden im Vorjahr 2.043 Verkehrsunfälle registriert. "Dies entspricht einem Rückgang von 4,4 % im Vergleich zu 2024".
Es gab weniger Unfälle, bei welchen Menschen verletzt wurden, 242 Fälle (-1,2 %). Es verunglückten 297 Personen (+3,8 %), zwei Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben.
Die Zahl der Unfälle, an welchen Scooter beteiligt waren, stieg
auf 39 (2024: 14 / +178,6 %). Dies führt die Polizei darauf zurück, dass immer mehr solcher Gefährte genutzt werden.
Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss gingen auf 34 Fälle zurück, Unfälle unter Drogeneinfluss sanken auf 11 Fälle.
Bei älteren Menschen ab 65 Jahren konnte ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfallzahlen festgestellt werden: "Insgesamt sank die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung dieser Altersgruppe auf 502 Fälle (-12,2 %)". Über 75-Jährige waren an 252 Verkehrsunfällen beteiligt (+8,2 %).
Die Risikogruppe der jungen Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren war an 361 Verkehrsunfällen beteiligt - auch hier ist ein Rückgang zu verzeichnen: 9,8 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern (0-14 Jahre) stieg leicht auf 33 Fälle (+10 %). Die Zahl der Schulwegunfälle blieb mit drei Fällen auf Vorjahresniveau. Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Rad- und Pedelecfahrern gingen um 16,5 % auf 101 Fälle zurück.
Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit motorisierten Zweirädern sank deutlich, hier wurden 36 Fälle registriert (-26,5 %). Dabei verunglückten 20 Zweiradnutzende. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von "Elektrokleinstfahrzeugen" wie etwa Scootern nahm dagegen zu. Es wurden 39 Verkehrsunfälle registriert (+178,6 %). In 29 Fällen kam es zu Personenschäden, wobei 27 Nutzer verunglückten.
Bei den Hauptunfallursachen blieb die Unfallursache "Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren" mit 631 Fällen weiterhin auf hohem Niveau, wenngleich ein leichter Rückgang von 4,8 % festgestellt wurde. Die Unfallursache "Abstand" sank auf 404 Fälle (-53 %). Die Zahl der Verkehrsunfälle aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit sank deutlich auf 54 Fälle (-36,5 %).
(Symbolfoto: Polizeidirektion Trier)