24/06/2020
BLACK NUT: Trüffel, die an Bäumen wachsen.
Mit der Bookazine-Reihe wir essen sind wir gemeinsam mit dem Büro Schramm für Gestaltung für Gestaltung schon seit sechs Jahre auf der Spur guter Zutaten, Produzenten und Gerichten. Vor fünf Jahren, genau zu dieser Jahreszeit, entstand das Heft BLACK NUT über Trüffeln, die an Bäumen wachsen: SCHWARZE WALNÜSSE sind hier die Protagonisten. Wir haben sie auch jetzt wieder auf unserer Karte und gehen selbst auf die Suche, um im nächsten Winter wieder welche verwerten zu können - es ist ganz einfach, sie zu sammeln und einzulegen. Macht ihr mit?
Mit den schwarzen Nüssen kann man sich die Erinnerung an einen schönen Sommertag mit in den Herbst und Winter nehmen. Der harzige Geruch der frisch gepflückten Nüsse lässt die Vorfreude auf ihren Genuss steigen. Bei uns in der Margarete servieren wir unsere Schwarzen Walnüsse aktuell im Dessert: Zweierlei Sorbet mit Brennesselpapier und Schwarzer Walnuss. ⠀
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WALNÜSSE EINLEGEN⠀
Walnüsse, Zucker, Gewürze, Wasser.⠀
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Die Nüsse werden zuerst rundherum eingestochen. Wer keine Lust auf braune Hände hat, sollte auf jeden Fall Handschuhe anziehen. Dann werden sie circa sechs Wochen lang kühl gewässert. Mindestens alle zwei Tage das Wasser wechseln, um die Gerbstoffe auszuschwemmen. Danach müssen die Nüsse in einem großen Topf, in dem sie genug Platz haben, eine halbe Stunde gekocht werden, bis sie bereit zum Einlegen sind.⠀
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NÜSSE IM GLAS⠀
Die gekochten Walnüsse werden noch heiß in Gläser gefüllt, mit einem zu gleichen Teilen aus Wasser und Zucker bestehenden, heißen Sirup und nach Lust und Laune mit Gewürzen (zum Beispiel Zimtblüten, Wacholder, Lorbeer, Sternanis) übergossen und bis zum Herbstanfang kühl und dunkel gelagert.⠀
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DAZU PASST’S⠀
Aufgrund ihres sehr tiefen, intensiven Geschmacks sind Nüsse eine tolle Aufwertung für viele Gerichte. Sie werden klassisch zu Wild gegessen, passen aber auch zu Käse oder anderen kräftigen Aromen. Man sollte es nur nicht mit der Menge übertreiben.