14/09/2026
Lange bevor Kinder selbst lesen können, lernen sie durch Vorlesen, Anschauen und Nacherzählen, wie Sprache klingt, wie Geschichten funktionieren und wie schön es ist, gemeinsam in einem Buch zu versinken.
Genau in dieser Phase, in Kita und Kindergarten, wird der Grundstein für spätere Lesefreude gelegt. Aber wie erkennt man eigentlich, ob eine Kita das wirklich ernst nimmt? Es zeigt sich oft in Details:
Wird wirklich jedem Kind vorgelesen?
Gibt es einen Rückzugsort mit Büchern, den sich Kinder auch selbst aussuchen und nutzen dürfen?
Verschwinden Geschichten nach dem Vorlesen einfach im Regal oder werden sie weitergesponnen, als Kamishibai, Bilderbuchkino, im Rollenspiel oder beim Basteln?
Damit ihr Kitas, die das schaffen, auf den ersten Blick erkennt, gibt es das Gütesiegel Buchkita. Verliehen von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins und dem Deutschen Bibliotheksverband, würdigt es Einrichtungen, die frühkindliche Leseförderung nicht nebenbei, sondern mit echtem Herzblut und kreativen Ideen leben.
Dieses Jahr werden 102 Kitas und Kindergärten aus ganz Deutschland ausgezeichnet! Verliehen wird das Siegel auf der Frankfurter Buchmesse.
Kennt ihr eine solche Kita? Oder vielleicht eine, die das Gütesiegel verdient? Welche Leseprojekte habt ihr schon in den Kitas eurer Kinder, Nichten, Neffen usw. wahrgenommen? Schreibt es uns in die Kommentare!