Ça ira Verlag

Ça ira Verlag Freiburg/Wien Die Kritik ist keine Leidenschaft des Kopfes,
sie ist der Kopf der Leidenschaft. Karl Marx

Aus der Vorschau...Alfred Sohn-Rethel Exposés zur materialistischen Kritik der ErkenntnisPositano – Luzern – Paris – Bir...
25/12/2025

Aus der Vorschau...

Alfred Sohn-Rethel
Exposés zur materialistischen Kritik der Erkenntnis
Positano – Luzern – Paris – Birmingham. 1926–1951
Schriften III
Hrsg. v. Daniel Burnfin, Carl Freytag, Agnès Grivaux u. Oliver Schlaudt
März 2026, 1246 Seiten, ISBN 978-3-86259-131-2

Der dritte Band der Werkausgabe Alfred Sohn-Rethels, mit denen die Schriften abgeschlossen werden, enthält die sogenannten Exposés: angefangen mit dem auf Capri entstandenen frühen Positano-Exposé von 1926 bis hin zum ersten englischunter en Entwurf von Intellectual and Manual Labour von 1951.

Die zu großen Teilen hier erstmals veröffentlichten Exposés ergänzen zwar die teils zu Lebzeiten veröffentlichten Schriften Sohn-Rethels, zeichnen aber nicht nur die bloße Vorgeschichte der späteren Veröffentlichungen nach, mit denen der Autor bekannt geworden ist, sondern zeigen ebenso ein ganz anderes Anliegen: Sohn-Rethels Versuch – auf dem Höhepunkt des eigenen Schaffens, aber unter den äußerst widrigen Umständen von Flucht und Exil – die Fäden seines Denkens in einer Synthese von kritischer Erkenntnistheorie, Ökonomiekritik und politischer Faschismustheorie zusammenzuführen. In diesem Licht erscheinen die späteren Bücher als Bruchstücke eines sehr viel umfangreicheren Projekts, dem die Zeit nicht gewogen war.

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Aus der Vorschau...Carl Freytag »Theorie ist durchschaute Wirklichkeit«Alfred Sohn-Rethel. Eine BiographieJuni 2026, ca....
23/12/2025

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Carl Freytag
»Theorie ist durchschaute Wirklichkeit«
Alfred Sohn-Rethel. Eine Biographie
Juni 2026, ca. 596 Seiten, ISBN 978-3-86259-130-5

Alfred Sohn-Rethel kam am 4. Januar 1899 in Neuilly-sur-­Seine zur Welt. Sein Vater entstammte einer weitverzweigten erfolgreichen Düsseldorfer Künstlerdynastie, die Mutter einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus Hannover. Der Traum der Eltern, ihr Sohn solle einen ›ordentlichen‹ Beruf lernen, erfüllte sich nicht: Zu Weihnachten des Jahres 1915 wünschte sich Sohn-Rethel die drei Bände des Marxschen Kapitals, mit denen er sich fortan gründlich auseinandersetze. Ab 1917 begann er in Heidelberg bei dem Austromarxisten Emil Lederer Nationalökonomie und in Berlin bei dem Neukantianer Ernst Cassirer Philosophie zu studieren.

Schon während seiner Studienjahre bemühte sich Sohn-Rethel in der kritischen Auseinandersetzung mit der subjektiven Wertlehre der Grenznutzentheorie und dem kantianischen Transzendentalismus um die Ausarbeitung eines kritischen Materialismus. Es war dann auch die Auseinandersetzung mit Marx und Kant, die Sohn-Rethel zu jener folgenreichen ideologiekritischen Entdeckung führte, die ihn Zeit seines Lebens nicht mehr loslassen und fortan seine geistigen Anstrengungen bestimmen sollte: der Versuch, der »geheimen Identität von Warenform und Denkform« auf die Schliche zu kommen. Denn sollte es dem Marxismus nicht gelingen, wie er es später formulierte, der scheinbaren Geschichtsenthobenheit der bürgerlichen Wahrheitstheorien den Boden zu entziehen, dann sei die Abdankung des Materialismus eine bloße Frage der Zeit.

Theodor W. Adorno registrierte nach der Lektüre von Sohn-Rethels Überlegungen eine »geistige Erschütterung«. Beide lernten sich 1925 in Positano kennen und sollten bis zum Tod Adornos im Jahr 1969 in Kontakt bleiben. So nahm Sohn-Rethel indirekt und im Verborgenen stetigen Einfluss auf die Entwicklung des Materialismus der Kritischen Theorie, auch wenn er offiziell, theoretisch wie institutionell, immer ein Außenseiter gegenüber dem Institut für Sozialforschung blieb.

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Aus dem Programm...Wolfgang RiegerGlückstechnik und LebensnotLeben und Werk Franz Jungs1987, 272 Seiten, ISBN 978-3-9246...
19/12/2025

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Wolfgang Rieger
Glückstechnik und Lebensnot
Leben und Werk Franz Jungs
1987, 272 Seiten, ISBN 978-3-924627-09-6

»Der das schreibt, hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat nicht unbedingt resigniert, weil er sich immer noch wehren möchte, er verbreitet aber auch keinen Optimismus, weil er weiß, daß er sich nicht mehr wehren kann. Seine Position ist die des Rebellen und zugleich die des Fatalisten und Zynikers. Beide Momente, die hier im Bild des Torpedokäfers durchscheinen, vermischen sich in Jungs autobiographischen Erinnerungen.«

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Aus der Vorschau...Georges Bensoussan Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950)Aus dem Französisch...
18/12/2025

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Georges Bensoussan
Die Ursprünge des arabisch-israelischen Konflikts (1870 – 1950)
Aus dem Französischen v. Alex Carstiuc u. Jonas Empen
April 2026, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-86259-195-4

Nirgends sonst als bei den Diskussionen über den sogenannten Nahostkonflikt zeigt sich drastischer, wie sehr das verbissene Ressentiment gegen Israel das maximale Desinteresse an seinem Gegenstand doch zu seiner konstitutiven Voraussetzung hat. Unvorstellbar darum, dass auch nur einer der ›israelkritischen‹ Dogmatiker und ewigen Bescheidwisser sich je mit dem »Que sais-je?« (dt.: Was weiß ich?) der französischen Frühaufklärung konfrontierte, das titelgebend für die renommierte Reihe im Geiste der Enzyklopädisten ist, in der Georges Bensoussans prägnante historische Untersuchung 2023 in Frankreich erschien.

Auf seiner Suche nach dem gesellschaftlichen Ursprung des damals noch arabisch-israelischen Konflikts geht Bensoussan bis in die Zeit vor der ersten Alija zurück und betrachtet einen historischen Abschnitt, der sich vom Jahr 1870 bis zum Ende des Unabhängigkeitskriegs und den ersten Waffenstillstandsabkommen Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten 1949 erstreckt. Er zeigt dabei, dass der alte Jischuv bereits vor der Einwanderung osteuropäischer Zionisten den Kern einer von Europa inspirierten Nationalbewegung bildet. Während sich für die dortigen Juden schon früh der Weg hin zu einer modernen Gesellschaft mit entsprechenden Institutionen und Organisationen abzeichnet, ist die überwiegende Mehrheit der arabischen Bevölkerung durch die clanbasierte und durch Tradition und Religion gebundene Herrschaft in ihrer gesellschaftlichen Entwicklung gehemmt. Schon bald stehen sich zwei kulturell und gesellschaftlich deutlich differierende Gesellschaften bis zur offenen Feindschaft gegenüber.

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In der aktuellen Ausgabe der  schreibt unser Autor Thorsten Fuchshuber darüber, wie der russische Präsident Wladimir Put...
17/12/2025

In der aktuellen Ausgabe der schreibt unser Autor Thorsten Fuchshuber darüber, wie der russische Präsident Wladimir Putin versucht, eine »multipolare Weltordnung« unter seiner Führung durchzusetzen:

»So ist Russland in bestimmter Weise tatsächlich das von Kagarlizkij einst so bezeichnete ›Imperium der Peripherie‹: Es setzt seine Macht ein, um die fragile Staatlichkeit in den zur Peripherie gerechneten Ländern weiter auszuhöhlen und Chaos zu stiften, den Weltmarkt von dessen Rändern her anzugreifen und zu destabilisieren. Mangelnde wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit wird machtpolitisch kompensiert und geht mit Beutemachen Hand in Hand, wie derzeit in den Gesprächen mit der US-Regierung beobachtet werden kann. Sollte Russland den Krieg gegen die Ukraine gewinnen, dürfte Putin sich beeilen, die freigewordenen militärischen Ressourcen andernorts einzusetzen.«

Jetzt nachlesen: https://jungle.world/artikel/2025/50/putins-plaene-weltordnung-multipolarer-sirenengesang?check_logged_in=1

Bei ça ira erschien Thorsten Fuchshubers Buch über ›Rackets. Kritische Theorie der Bandenherrschaft‹: https://www.ca-ira.net/verlag/buecher/rackets/

Aus der Vorschau...Alex GruberUncritical TheoryÜber die Unmöglichkeit poststrukturalistischer GesellschaftskritikMai 202...
16/12/2025

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Alex Gruber
Uncritical Theory
Über die Unmöglichkeit poststrukturalistischer Gesellschaftskritik
Mai 2026, ca. 300 Seiten, ISBN 978-3-86259-200-5

Seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 ist durch die globale Arbeitsteilung der antisemitischen Internationale augenfälliger denn je geworden, dass die postmoderne Gegenaufklärung die ideologische Begleitmusik zur antisemitischen Gewalt der islamischen Rackets und ihrer Propaganda gegen Israel und den Westen spielt.
Nachdem nun wirklich niemand mehr den gegenaufklärerischen Charakter postmoderner Philosophie abstreiten kann, rückt eine Phalanx feuilletonistischer Autoren aus, dem ›Irrationalismus‹ postmoderner Theoriebildung kurzerhand mit ›Rationalität‹ und ›Wissenschaftlichkeit‹ zu begegnen, und so wird dem antiaufklärerischen Dekonstruktionsunternehmen attestiert, keine ›echte‹ Wissenschaft zu betreiben. Solch positivistischer Versuch der Mobilisierung von reiner Wissenschaftlichkeit gegen deren aktivistische Verballhornung verunmöglicht allerdings nicht nur jedes kritische Verständnis poststrukturalistischer Philosophie, sondern trägt, indem er den Zusammenhang zwischen Irrationalismus und gesellschaftlicher Verfassung kappt, wider Willen zur Verharmlosung postmoderner Gegenaufklärung bei, die als bloß äußerlich zur Gesellschaft und ihrer Wissenschaft hinzutretend verstanden wird. Das irrationale Moment in der Rationalität herrschender Verhältnisse und ihrer Denkformen kann keine um naive Wissenschaftlichkeit bemühte Auseinandersetzung mit der Postmoderne auf den Begriff bringen; vielmehr kann sie ihr nur in spiegelbildlicher Verkehrung gegenübertreten und dampft im Zuge dessen den Wahrheitsanspruch auf positive Faktizität ein – ganz so, als wäre die Dialektik der Aufklärung nie geschrieben worden.

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Aus dem Programm...Alex Gruber, Philipp LenhardGegenaufklärungDer postmoderne Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaf...
11/12/2025

Aus dem Programm...

Alex Gruber, Philipp Lenhard
Gegenaufklärung
Der postmoderne Beitrag zur Barbarisierung der Gesellschaft
2011, 312 Seiten, ISBN 978-3-86259-101-5

Die postmoderne Philosophie ist nichts anderes als »das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie« (Adorno). Weil der radikale Bruch mit dem Denken, das zu Auschwitz führte, ausblieb, weil vielmehr bereits in den sechziger Jahren gerade von links in vermeintlich tabubrecherischer Weise versucht wurde, die nationalsozialistische Philosophie für scheinbar »emanzipatorische« Projekte nutzbar zu machen, erscheint die deutsche Ideologie heute als links und progressiv. Diese neueste deutsche Ideologie ist nicht nur eine philosophische Strömung, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Tendenz. Die postmoderne Übung, jede allgemeine Begriffsbestimmung als »logozentrisch« und jede Betrachtung der Gesellschaft unter Vernunftkriterien als totalitär zu denunzieren, ist sowohl Reflex der objektiven Unbrauchbarkeit der Welt unter den Verhältnissen spätkapitalistischer Vergesellschaftung als auch der Versuch einer Sinnstiftung ebendieser Verhältnisse. In seinem Kult der Unmittelbarkeit schließlich sucht der Poststrukturalismus den Schulterschluß mit dem radikalen Islam und verrät jede Idee von Versöhnung.

Mit Beiträgen von Manfred Dahlmann, Martin Dornis, Alex Gruber, Birte Hewera, Tjark Kunstreich, Philipp Lenhard, Niklaas Machunsky, Florian Ruttner und Gerhard Scheit.

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10/12/2025
10/12/2025

Renate Obermaier liest aus Albert Cohens »Oh, ihr Menschenbrüder«

Szenische Lesung aus »Oh, ihr Menschenbrüder« von Albert Cohen
Mit Renate Obermaier und Heinzl Spagl (Freiburg)

Die Veranstaltung, die im Gedenken an den 7. Oktober stattfand, war vom jour fixe der Initiative Sozialistisches Forum (Freiburg) und dem ça ira Verlag organisiert und fand in Kooperation mit der Israelitischen Gemeinde, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg, dem Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg und der Amadeu Antonio Stiftung statt.

Donnerstag, 9. Oktober 2025, Gertrud-Luckner-Saal, Zentrum der Israelitischen Gemeinde Freiburg (Neue Synagoge)
Bild/Ton: Björn Peng, Freiburg

10/12/2025

Heinzl Spagl liest aus Albert Cohens »Oh, ihr Menschenbrüder«

Szenische Lesung aus »Oh, ihr Menschenbrüder« von Albert Cohen
Mit Renate Obermaier und Heinzl Spagl (Freiburg)

Die Veranstaltung, die im Gedenken an den 7. Oktober stattfand, war vom jour fixe der Initiative Sozialistisches Forum (Freiburg) und dem ça ira Verlag organisiert und fand in Kooperation mit der Israelitischen Gemeinde, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg, dem Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg und der Amadeu Antonio Stiftung statt.

Donnerstag, 9. Oktober 2025, Gertrud-Luckner-Saal, Zentrum der Israelitischen Gemeinde Freiburg (Neue Synagoge)
Bild/Ton: Björn Peng, Freiburg

Auf YouTube laden wir monatlich ältere sowie neuere Vortragsmitschnitte hoch.Nun kann Renate Obermaiers und Heinzl Spagl...
09/12/2025

Auf YouTube laden wir monatlich ältere sowie neuere Vortragsmitschnitte hoch.

Nun kann Renate Obermaiers und Heinzl Spagls szenische Lesung von Albert Cohens Erzählung ›Oh, ihr Menschenbrüder‹ nachgehört werden, die im Rahmen des diesjährigen Freiburger jour fixe stattfand.

»Wenige Minuten zuvor hatte ich mich mit dem Lächeln eines Kindes dem Tisch des Straßenhändlers genähert, und jetzt ging ich mit dem Lächeln eines Buckligen davon«, schreibt Albert Cohen in seiner Erzählung »Oh, ihr Menschenbrüder«. In dem Alterswerk wendet sich Cohen, der sich dem Tode nahe sieht, seinem sehr viel jüngeren Ich zu und teilt darin seine Erfahrung mit, die ihn zeitlebens nicht mehr loslassen sollte. Als er an seinem zehnten Geburtstag von einem französischen Straßenhändler als Jude beschimpft wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Was folgt, ist eine Erschütterung, wie sie womöglich nur die Literatur darzustellen vermag. Der Antisemitismus, der ihm in der alltäglichsten Szene entgegenschlägt, ist nicht mehr der alte, christliche Antisemitismus, sondern der radikale Antisemitismus der Dreyfus-Affäre. Dieser Antisemitismus hat – wie Cohen selbst festhält – seinen Fluchtpunkt in den deutschen Vernichtungslagern.

Die Veranstaltung, die im Gedenken an den 7. Oktober stattfand, war vom jour fixe der Initiative Sozialistisches Forum (Freiburg) und dem ça ira Verlag organisiert und fand in Kooperation mit der Israelitischen Gemeinde, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg, dem Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg und der Amadeu Antonio Stiftung statt.

Jewtzt nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=f2uqm9o_dvc

Bild/Ton: , Freiburg

Im Archiv für kritische Gesellschaftstheorie findet sich eine Rezension Jérôme Seeburgers über Jörg Finkenbergers ›Staat...
04/12/2025

Im Archiv für kritische Gesellschaftstheorie findet sich eine Rezension Jérôme Seeburgers über Jörg Finkenbergers ›Staat oder REvolution I‹; darin heißt es u.a.:

»Als ein Resultat der Untersuchung, das zur kommunistischen Selbstkritik beitragen könnte, würde ich ansehen, dass diesem im Marxismus aufgehobenen Erbe zu misstrauen ist und die Frage gestellt werden muss, inwieweit einerseits der Etatismus der kommunistischen Parteien wie andererseits die Unzulänglichkeiten der Versuche der marxistischen Staatskritik mit der Staatsvergottung der junghegelschen Religionskritik zusammenhängen. Man könnte sagen, dass Finkenbergers Kritik darauf zielt, den Marxismus damit zu konfrontieren, dass Schmitt nicht das ganz Andere, der eindeutige Feind der eigenen Strebungen ist, sondern ein unheimlicher Verwandter. ... Mit seiner Reflexion zur junghegelschen Religionskritik beansprucht Finkenberger außerdem ausdrücklich Gross’ Studie ›Carl Schmitt und die Juden‹ (2000) zu ergänzen. Und zwar insofern, als er den Antisemitismus Schmitts, den er für den ›Angelpunkt‹ dessen Werks hält, ›auf seinen [philosophischen] Ursprung hin durchsichtig‹ machen möchte, was er sogar als den ›einzige[n] Zweck‹ seiner Untersuchung benennt.«

Jetzt nachlesen:https://kritischebildung.de/afkg/rezension_finkenberger_2025_11_10.pdf

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