Wostok Verlag

Wostok Verlag Verlag der Bücher und Zeitschriften herausgibt, die sich mit dem postsowjetischen Raum beschäftigen

Neben den Zeitschriften "Wostok" und "Po Swetu" erscheinen in unserem Verlag Bücher und Reiseführer (in Deutsch) und Hörbücher (in Russisch) .

02/07/2025

Anfang Mai 2025 konnte sich unsere Leserschaft über Ausgabe 2/2025 der Zeitschrift „Po Swetu“ freuen. Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Endes des Großen Vaterländischen Krieges und des Zweiten Weltkrieges am 8./9. Mai 2025 bieten wir die Stimmen einiger bekannter sowjetischer/russischer Persönlichkeiten an das unmittelbare Ende des Krieges in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945, noch heute ist der Tag bei vielen Völkern der ehemaligen Sowjetunion ein hoher Feiertag. Wir stellen Nadescha Durowa vor, die im 19. Jahrhundert unter dem Namen Alexander Sokolow in den zaristischen Streitkräften kämpfte. Und erinnern mit Jewgeni Baratynski und Alexej Pleschtschejew an zwei Dichter, die „im Schatten Puschkins“ das Goldene Zeitalter der russischen Literatur bereicherten. Mit Literatur geht es auch mit Jan Larris „Reise in die Welt der Insekten“ weiter, und in die Welt der russischen Volksmärchen entführt „Die Frosch-Zarentochter“. Ein Museum für „Zarewna-Ljaguschka“ gibt es übrigens in Rostow Weliki im Gebiet Jaroslawl. Die Stadt mit interessanter Geschichte und zahlreichen Sehenswürdigkeiten stellen wir in der Rubrik „Unser Land“ vor. Von hier kommen auch die berühmten Rostower Zwiebeln, die Grundlage für so manche Leckerei wie frittierte Zwiebelringe, Zwiebel-Marmelade und Zwiebelkekse sind. Der Frühling ist da, und mit dem erwacht das Leben auch im Moskauer Zoo, wo viele Tierjunge die Besucher – und wie der Dialog zeigt, nicht nur die Jüngeren – mit ihren Spielen erfreuen. Und wer des Irdischen überdrüssig ist, der macht einen Ausflug zu den Sternen und besucht das nunmehr 95 Jahre alte Moskauer Planetarium, das zu den größten der Welt zählt.

27/02/2025

Mit Ausgabe 1 von „Po Swetu“ gingen wir im Februar 2025 in das neue Jahr und das 77. Erscheinungsjahr unserer „Zeitschrift für Russischlernende“. In vielen Beiträgen geht es um Worte – um neue Worte und Worte des Jahres, um Worte aus dem Theaterleben, um ein Wort, das sich in die Kochbücher eingeschlichen hat, und um fehlende Worte, wie etwa beim Rätsellied, das uns Daniil Charms geschenkt hat. Eine Reportage führt in eine Sonderausstellung des Ingenieur-Korpus der Tretjakow-Galerie in Moskau, die die Vertreter des russischen Impressonismus Abram Archipow und Filipp Maljawin zum Thema hat. Und da der 27. Februar der Tag des Polarbären ist, folgen wir seinen Spuren im russischen Hohen Norden. Mit dem Theater verbunden ist der Name Alexej Bachruschin, Sprössling einer alten Kaufmannsfamilie, dessen Leidenschaft den Moskauern das Museum des Theaters geschenkt hat. Zu den vielen Jubiläen zählt der 115. Geburtstag der Ballerina Galina Ulanowa, die Ballettgeschichte geschrieben hat und deren Kunst in der Sowjetunion wie im Ausland gleichsam gefeiert wurde. Anlässlich des 165. Geburtstages des berühmten Schriftstellers und Dramaturgen Anton Tschechow erinnern wir auch an seinen Bruder Nikolai, in dessen Zeitschriften Tschechows erste Erzählungen veröffentlicht wurden, und an die Beziehung der beiden. Der Schriftsteller, Dichter und Literaturkritiker Wsewolod Garschin wäre 2025 120 Jahre alt geworden. Mit einer Erzählung für Kinder, von denen er einige geschrieben hat, stellen wir ihn vor. Sie heißt „Der Frosch auf Reisen“. Ein Stadtjubiläum wurde in der tiefen russischen Provinz gefeiert. Die Stadt Jurewez im Gebiet Iwanowo im Westen Russlands blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück, über die Sie in dieser Ausgabe eine Menge erfahren.

27/02/2025

Im Oktober 2024 hat die letzte Po-Swetu-Ausgabe des Jahres 2024 die Leserschaft erreicht. Die Rubrik „Unser Land“ führt in dieser Ausgabe in den herrlichen Nordkaukasus, genauer gesagt in die Republik Inguschetien, die 2024 auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken konnte und deren Hauptstadt vor dreißig Jahren von Nasran nach Magas – „Stadt der Sonne“ – verlegt wurde. Über die Mentalität der Inguschen kann man vieles aus ihren Volksmärchen wie auch aus ihren Rätselsprüchen erfahren, und ihre traditonelle Lebensweise spiegelt heute noch eines der beliebtesten Gerichte – Fleisch mit Galuschki – wider. Beiträge dazu finden Sie in dieser Ausgabe. Russland gedachte im Jahr 2024 unter anderem dem 210. Geburtstag des viel zu früh verstorbenen Dichters Michail Lermontow. Und natürlich: Eisenbahntechnisch gab es den Abschluss eines Jahrhundertwerks zu feiern: die Fertigstellung der BAM, der Baikal-Amur-Magistrale vor 50 Jahren. Mit unserem Beitrag über die vor 200 Jahren als deutsche Prinzessin geborene Zarin Maria Alexandrowna tauchen wir in die russische Geschichte und in eine Zeit der Reformen unter Zar Alexander II. ein. Pferdefreunde können sich über die Reportage „Festival der russischen Pferderassen“ freuen, in der Interessantes über den Ursprung und die Zucht von Pferden in Russland und der Sowjetunion zu lesen ist. Zudem widmen wir uns einer alljährlichen Bildungsveranstaltung, an der Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt freiwillig teilnehmen: Das in Nowosibirsk entwickelte „Totale Diktat“ ist ein Festtag für alle, die richtig auf Russisch schreiben möchten und können und die die russische Sprache lieben.

27/02/2025

Ende Juni 2024 ist Po-Swetu-Ausgabe 3/2024 auf den Postweg gegangen. Zwei literarischen Jubiläen widmen wir uns besonders: Zum 225 Geburtstag des großen Nationaldichters und Begründers der modernen russischen Literatursprache Alexander Puschkin betrachten wir einige seiner Überlegungen, was Sprache leisten muss, erinnern an einige Zitate aus seinen Werken, die zu Geflügelten Worten wurden und lassen Zeitgenossen zur Bedeutung Puschkins zu Wort kommen. Aus Anlass seines 130. Geburtstages erinnern wir in dieser Ausgabe mit einem Auszug aus „Vor Sonnenaufgang“ und der Erzählung für Kinder „Der Tannenbaum“ an den sowjetischen Schriftsteller und Satiriker Michail Soschtschenko (1894-1958), der viel gelesen wurde, unter Stalin in Ungnade fiel und erst nach dessen Tod rehabilitiert wurde und sich auch heute ungebrochener Popularität erfreut. Natürlich konnten wir in dieser Ausgabe am Städtchen Susdal nicht vorbeigehen: Ihr 1000-jähriges Jubiläum feierte das als Perle des Goldenen Rings geltende Susdal im Gebiet Wladimir. Wer traditionelle russische Küche mag, kann sich über das Susdaler Rezept leicht gesalzener Gurken freuen wie wir auch auf die Städtepartner der Stadt eingehen. Interessantes ist im Interview mit Maria Muchina über Motorradfahrerinnen in Russland und den ersten Motorradfahrerinnenklub „Krylija“ und seine Tätigkeit zu erfahren. Auch der hatte in diesem Jahr Geburtstag und feierte sein 25. Jubiläum. Für alle Kunstfreunde eine gute Nachricht ist die lang erwartete Fertigstellung des Anbaus der Moskauer Tretjakow Galerie, in Moskau. Der „Dialog“ ist der Frage „Wohin in den Sommerferien“ gewidmet und unser Vokalbelbild zeigt uns, wer und was sich auf einer Sommerwiese tummelt.

04/09/2024

Ende April 2024 ist Po-Swetu-Ausgabe 2/2024 erschienen. Unter dem Titel „Der russische Aesop“ erinnern wir an Iwan Krylow, dessen 255. Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird. Seine Fabeln sind auch heute noch von großer Aktualität. Der Science-Fiction-Autor Alexander Beljajew – übrigens einer der ersten russischen beziehungsweise sowjetischen SF-Schriftsteller überhaupt – wäre diesjährig 140 Jahre alt geworden. Neben dem „Amphibienmenschen“ ist der 1937 erschienene Roman „Der Kopf von Professor Douel“, aus dem wir einen Auszug bieten, sein bekanntestes Werk. Seinen 950. Geburtstag feiert das Städtchen Toropez, die älteste Stadt im Gebiet Twer im Westen Russlands. Das Märchen „Das Fliegende Schiff“ erzählt davon, wie Iwan zu vielen neuen Freunden kommt und mit deren Hilfe die Zarentochter heiraten darf. Anna Moschar, Koordinatorin von BELKOSPAS, einer Freiwilligenbewegung zur Rettung von Eichhörnchen, berichtet über die ehrenamtliche Arbeit von rund 1570 jungen Menschen in Russland und beantwortet zahlreiche Fragen rund um den Umgang mit und die Pflege von Eichhörnchen. Aus aller Welt kamen rund 20000 junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren zum Weltjugendfestival 2024, das auf dem Gelände des Bildungszentrums „Sirius“ in Sotschi veranstaltet wurde. Sie nahmen an Workshops teil, hörten Vorträge, diskutierten, pflegten den Erfahrungsaustausch und machten sich bekannt mit der russischen Kultur. Gefeiert wurde natürlich auch. Die russische Sprache weist einige „fehlerhafte“ oder „defekte“ Verben“ auf. Warum das so ist und um welche Verben es geht, erklären wir in der Rubrik „Meine Sprache“. Ein bisschen Bewegung am Morgen ist anregend und gesund. Das Vokabelbild stellt unterschiedliche Übungen vor, um den Tag sportlich zu beginnen, im Dialog geht es um morgendliche Laufeinheiten, und das Muntermachlied lief in der Sowjetzeit im Radio und brachte alle Kinder und Jugendliche auf Trab.

05/06/2024

Anfang Februar ist Ausgabe 1/2024 von „Po Swetu“ erschienen. Einen großen Teil der Ausgabe haben wir dem 80. Jahrestag des Endes der Leningrader Blockade 1941 bis 1944 und in diesem Zusammenhang dem 105. Geburtstag von Daniil Granin gewidmet. Mehr als eine Million Opfer hat die Blockade der Stadt seitens des faschistischen Deutschlands gekostet. Wie Leningrader trotz allem überlebten, lesen Sie in dieser Ausgabe. Der 150. Geburtstag Wsewolod Meyerholds wurde im Februar 2024 gefeiert. Meyerhold, Schauspieler, Theaterregisseur und -theoretiker, war seiner Zeit in seiner Radikalität weit voraus. Bekannt machen wir Sie mit der Stadt Kirow, die 2024 ihr 650. Jubiläum feierte, und das Rezept eines Kartoffelkuchens im Körbchen aus Wjatka, so der alte Name der Stadt, lädt zum Nachkochen ein. Bereits im September 2023 blickte die Moskauer Lomonossow-Universität auf das 70. Jubiläum ihres Hauptgebäudes auf den Sperlingsbergen zurück – ein Anlass sich den Stalin-Hochhäusern in Moskau zu nähern. Der Sprachteil widmet sich in dieser Ausgabe dem Thema Euphemismen. Und Jekaterina Poljakowa erzählt von ihrem Weg als Künstlerin und als Dozentin an einer Kinderkunstschule. Auch der Dialog und das Kreuzworträtsel sind dem Thema „Kunst“ gewidmet. Und ein schönes Märchen gibt es natürlich auch.

24/02/2024

Im Dezember 2023 hat auch die letzte „Po-Swetu“-Ausgabe dieses Jahres die Leserschaft erreicht. Es gab einige runde Jubiläen. Der Schriftsteller und Philosoph Wladimir Odojewski wurde vor 220 Jahren geboren, wir erinnern mit einem Märchen an ihn. Ihren 120. Geburtstag würde die Schriftstellerin und Übersetzerin Natalja Kontschalowskaja feiern. Anlässlich des 100. Geburtstags des dagestanischen Dichters Rasul Gamsatow rufen wir einige seiner Gedichte in Erinnerung. Perm und Jekaterinburg schauten 2023 auf 300 Jahre ihrer Geschichte zurück. Anlass auf das Gestern und das Heute der beiden Uralstädte zu schauen. Über die ehrenamtliche Arbeit des Klubs „28 Maschen“ berichtet die Nowosibirsker Koordinatorin Jelena Aleschkina. Mehr als 2000 Freiwillige in 114 Städten Russlands stricken für Frühgeborene. Dem Thema Kleidung ist das Kreuzworträtsel gewidmet wie auch eine ganze Reihe russischer Sprichworte einen Bezug zu Kleidung haben. Über die Geschichte der Entwicklung der heute so beliebten Sprachassistenten gibt es Interessantes zu lesen. Und in der Rubrik „Russische Sprache“ widmen wir uns der Mnemonik und der Mnemotechnik, also Merkhilfen zur Steigerung der Gedächtnisleistung.

24/02/2024

Ende September ist Ausgabe 3/2023 von „Po Swetu“ erschienen. Das Länderthema widmet sich dem fernöstlichen Krai Chabarowsk, gelegen an der Pazifikküste, genauer am Ochotskischen und Japanischen Meer sowie dem Tatarensund und mit einer Grenze zu China. Der Amur durchfließt den Krai, der vor allem in seinem nördlichen Teil Hauptsiedlungsgebiet indigener Völker wie Nanaier, Ewenken, Ewenen, Ultschi, Orotschi und anderer ist. Ein Spaziergang bringt uns die Stadt Chabarowsk, mit 165 Jahren eine der ältesten Städte des Fernen Ostens, nahe. Lernen russische Schüler verstärkt Chinesisch? Und mit welchen Problemen sind sie dabei konfrontiert. Darüber spricht unsere Interviewpartnerin zum Thema „Chinesisch an russischen Schulen“. Die Freiwilligenbewegung Buklandija in Russland macht auf ein wichtiges Thema aufmerksam: die Unterstützung von Bibliotheken auf dem Land. Welche Bedeutung haben sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das kulturelle Leben. Über Fragen von „nicht“ in Verbindung mit Adjektiven widmen wir uns in der Rubrik „Russische Sprache“. Zum Thema passen das Märchen über die „Prinzessin, die nicht lachte“, und das „Lied des traurigen Mädchens“ wie auch Sprichworte mit Verneinungen.

14/12/2023

Ende April 2023 ist Ausgabe 2/2023 von „Po Swetu“ erschienen. Gewürdigt werden in dieser Ausgabe zwei große Vertreter der russischen Kultur. Anlässlich des 150. Geburtstages von Sergej Rachmaninow stellen wir den großen Komponisten und Pianisten, von dem es manchmal heißt, er sei der russischste aller russischen Musikgrößen, vor. Und bereits 200 Jahre ist es her, dass der Schriftsteller und Dramaturg Alexander Ostrowski geboren wurde, der im 18. Jahrhundert das Repertoire des klassischen Theaters Russlands begründete. Auch Ostrowskis „kleine Heimat“, den Moskauer Stadtteil Samoskworetschje – heute das kulturelle Zentrum der russischen Hauptstadt –, lernen wir kennen. Überhaupt: Moskau – über einige in alten Fabriken und Infrastrukturanlagen neu entstandene Kulturräume – vom „Roten Oktober“ und „Bolschewik“ bis hin zu „Flakon“ und „Winsawod“ – gibt es viel zu berichten. Auf eine 220 Jahre alte und interessante Geschichte blickt in diesem Jahr der Kurort Kislowodsk im Stawropoler Krai zurück, der berühmt ist für seine Heilwasserquellen. Wir befassen uns anlässlich des Allrussischen Tages der Pflege von Geschichts- und Kulturdenkmälern mit den „Kulturvolontären“ Russlands und schauen was der Subbotnik früher war und heute ist. Ein Märchen über das Teilen und eine Erzählung von Nikolai Nossow widmen sich dem Verhältnis von Mensch und Tier. Natürlich kommt auch die russische Sprache nicht zu kurz. Dem Thema „eingliedrige Sätze“ sind in dieser Ausgabe zwei Beiträge gewidmet.

14/12/2023

Im Februar 2023 ist „Po Swetu“ Ausgabe 1 erschienen, und damit geht die Zeitschrift für Russischlernende in ihr 75. Erscheinungsjahr – ein schönes Jubiläum. Auf das 150. Jubiläum des Schriftstellers Michail Priwschin schauen wir in dieser Ausgabe ebenso wie auf den 140. Geburtstag des Schriftstellers Alexej Tolstoi. Einer der bekanntesten Fantastischen Romane Tolstois ist „Aelita“ und der erschien vor genau 100 Jahren. Warum in Russland zweimal Neujahr gefeiert wird, erklärt sich aus der Kalenderumstellung, das Alte Neujahr wird russlandweit zelebriert, ein Anlass, sich mit Oxymoronen als Stilmittel zu befassen. Das Blutspenden hat eine lange Geschichte in Russland und geht auf das Jahr 1832 zurück, als erstmals das Leben eines Patienten durch Blutspenden gerettet wurde. Der Blutspendedienst war 1938 aufgebaut. Die Designerin und Illustratorin Nastassja Popowa ist eine der vielen freiwilligen Blutspenderinnen in Russland, im Interview berichtet sie über ihre Motivation und die Prozedur, spricht von gesellschaftlicher Verantwortung und wirbt für Spendertätigkeit insgesamt. Das Sprachthema in dieser Ausgabe befasst sich mit zusammengesetzten Sätzen – das ist harte Kost. Wie in Ausgabe 4/2022 angekündigt, geht es landeskundlich in die Republik Altai. Ein einzigartiges Föderationssubjekt mit indigenen Völkerschaften, zahlreichen Traditionen, einer gigantischen Gebirgswelt und in dem es nur eine einzige Stadt gibt – die Hauptstadt Gorno-Altaisk. Auch widmet sich ein Beitrag den Legenden und Mythen der Altaibevölkerung. Die Altai-Rätsel sind nicht ganz einfach zu lösen. Und vom Charakter der Altaier zeugen ihre Sprichworte. Und da der Frühling ansteht, widmet sich der Dialog dem familiären Großputz der Wohnung.

18/01/2023

Anfang Dezember 2022 ist Ausgabe 4/2022 von „Po Swetu“ erschienen. Ein Schwerpunkt der Ausgabe ist die russische Sprache. Dem Lexikografen und Autor des berühmten „Bedeutungswörterbuch der lebendigen großrussischen Sprache“ Wladimir Dal widmen wir uns anlässlich dessen 150. Todestages wie auch den Sprachreformen unter Nikolai Karamsin, interessanten Wortschöpfungen russischer Schriftsteller und neuesten Worten, die Eingang ins Russische gefunden haben, sowie dem „jüngsten Buchstaben des russischen Alphabets. Da Jekaterina Sibert im Interview Interessantes über ihren privaten „Pferdehof“ im Kreis Altai berichtet, haben wir russische Sprichworte – insgesamt gibt es mehr als 300000 Sprichworte und Redewendungen in Dals „Bedeutungswörterbuch“ – zum Thema „Pferd“ eingefügt. Überhaupt, der Kreis Altai, den stellen wir in der Rubrik „Unser Land“ vor. Wir blicken zurück auf die Gründung der UdSSR vor 100 Jahren und stellen anlässlich ihres 130 Geburtstages die „Königin des Humors“ Teffi vor. In die kalte Jahreszeit passt das herzzerreißende Märchen „Snegorutschka“ und der Dialog über den Wintersport.

08/11/2022

Im September 2022 ist „Po Swetu“ Ausgabe 3 erschienen. 2022 ist ein Jahr zahlreicher Jubiläen. In Russland wurde der 350. Geburtstag von Zar Peter I., der als Reformer und Begründer der Stadt Sankt-Petersburg in die Geschichte eingegangen ist, gefeiert. Mit der Reformzeit begann sich auch die russische Sprache zu verändern, wie zahlreiche „Neuankömmlinge“, die das russische Wörterbuch bereicherten, bezeugen. Der Kampf um die Reinheit der russischen Sprache wurde bereits zu Puschkins Zeiten geführt und setzt sich bis in die heutige Zeit fort. Diesem Thema widmet sich ein Beitrag zum „Purismus der Sprache“. Auch erfahren wir Interessantes über den Apotheker-Garten in Moskau, der unter Peter I. angelegt wurde, und eines der Lieblingsgerichte des Reformerzaren: Graupenkascha mit Mandelmilch. Jubiläen, nämlich das 875. Jahr der Gründung der Stadt Wologda und das 870. Jahr der Gründung von Weliki Ustjug, führen uns in das Gebiet Wologda, in dessen Geschichte, Natur und Wirtschaft – und natürlich in das Thema der herrlichen Holzarchitektur des Russischen Nordens. Wie Freiwillige sich für Erhalt und Restauration der Holzkirchenarchitektur im Russischen Nordens einsetzen und sich organisieren, darüber berichten wir. Die Wepsen – eine der kleinen ethnischen Minderheiten in Russland, die heute im Gebiet Wologda, in der Republik Karelien und im Gebiet Leningrad ihre Kultur bewahren – haben wir nicht vergessen. Neben anderen runden Geburtstagen gedenkt man 2022 des 130-jährigen Geburtstages des Schriftstellers Konstantin Paustowski, den wir mit einem Auszug aus „Das Telegramm“ würdigen. Ein 95-jähriges Jubiläum feierte auch der Rayon der Deutschen im Gebiet Altai. Wir nahmen dies zum Anlass, um über die Dorfbibliothek in Polowoje zu berichten. Bibliotheken sind insbesondere in ländlichen Regionen wichtige Begegnungsstätten für die Ansässigen und Orte der Kultur und Bildung. Was Sie noch erwartet: ein Märchen, ein Rätsel und ein Dialog „Besuch im Café“ für Russischlernende Stufe 1.

Adresse

Am Comeniusplatz 5
Friedrichshain
10243

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