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Ein neuer Campus für die Forschung der Zukunft. 🧬🌿Der Max-Planck-Campus Martinsried steht vor einer grundlegenden Transf...
16/09/2026

Ein neuer Campus für die Forschung der Zukunft. 🧬🌿

Der Max-Planck-Campus Martinsried steht vor einer grundlegenden Transformation. Nach mehr als 50 Jahren Nutzung soll aus dem Forschungsstandort ein offener, grüner und vernetzter Science Park werden.

Den Zuschlag für die Neukonzeption erhält h4a Gessert + Randecker Architekten. Ihr Entwurf ordnet den Campus neu: Sechs Gebäudecluster gruppieren sich um eine großzügige grüne Mitte, verbunden durch einen umlaufenden „Loop“.

Im Zentrum entsteht ein neues Hauptgebäude mit Foyer, Mensa, Hörsälen, Bibliothek und Konferenzbereichen – als neuer kommunikativer Mittelpunkt des Forschungscampus.

🌱 Landschaft und Architektur werden dabei als Einheit gedacht: Biodiversität, Schwammstadtprinzip, erneuerbare Energien, Low-Tech-Ansätze und Urban Mining sind Teil eines übergreifenden Nachhaltigkeitskonzepts.

🧪 Flexible Science-Units, begrünte Atrien und kommunikative Treffpunkte schaffen Forschungsumgebungen, die sich an wechselnde Anforderungen anpassen lassen.

Mit rund 190.000 m² BGF ist die Neukonzeption eines der großen aktuellen Forschungsbauprojekte im Münchner Raum.

Architektur: h4a Gessert + Randecker Architekten
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft
Standort: Martinsried, Gemeinde Planegg
Bilder: H4A GESSERT + RANDECKER ARCHITEKTEN

Handwerk wird hier nicht nur gelehrt, sondern gebaut. 🧱🏗️In unserer aktuellen Ausgabe zeigen wir das Handwerkskolleg in ...
14/09/2026

Handwerk wird hier nicht nur gelehrt, sondern gebaut. 🧱🏗️

In unserer aktuellen Ausgabe zeigen wir das Handwerkskolleg in Herning, Dänemark – ein Wohn- und Ausbildungszentrum von Dorte Mandrup A/S, das jungen Handwerkerinnen und Handwerkern Raum zum Lernen, Wohnen und Zusammenkommen bietet.

70 Auszubildende aus verschiedenen Gewerken finden hier nicht nur eine Unterkunft, sondern ein Gebäude, das selbst zum Lehrstück wird. Sichtbare Konstruktionen, sorgfältig ausgeführte Holzdetails und wiederverwendete Ziegel machen Materialien, Fügungen und handwerkliche Qualität unmittelbar erlebbar.

Eine Architektur, die zeigt, wie eng gutes Bauen, nachhaltige Materialien und die Zukunft des Handwerks miteinander verbunden sind.

Architektur: Dorte Mandrup A/S
Text: Fiona Mosburger
Fotos: Adam Mørk

Die Zukunft lässt sich nicht planen. Oder vielleicht nur ein Stück weit.Architektur entwirft für das, was kommt – und mu...
01/09/2026

Die Zukunft lässt sich nicht planen. Oder vielleicht nur ein Stück weit.
Architektur entwirft für das, was kommt – und muss dabei mit etwas umgehen, das sich nicht entwerfen lässt: dem Unvorhersehbaren 🔮
Unsere neue Ausgabe fragt deshalb, wie Architektur mit Zukunft umgehen kann. Nicht als fertigem Ziel oder als präziser Vision, sondern als offenem Prozess.
Denn Städte entwickeln sich selten entlang einer perfekten Zeichnung. Nutzungen verändern sich, Bedürfnisse verschieben sich, Pläne werden angepasst und Gebäude bekommen ein zweites, drittes oder ganz anderes Leben.

Was bedeutet das für das Entwerfen?
Vielleicht weniger Kontrolle und mehr Anpassungsfähigkeit.
Weniger endgültige Lösungen und mehr Offenheit.
Nicht Architektur für eine einzige Zukunft, sondern Räume für viele mögliche Zukünfte.

B9 widmet sich der Frage, wie wir heute für morgen bauen können – ohne genau zu wissen, was morgen bringt.

Die neue Baumeister Ausgabe ist ab sofort erhältlich.

Coverfoto: ANDRE MOURA

Editorial auf baumeister.de

B9... Zukunft? Offen. ✨
31/08/2026

B9... Zukunft? Offen. ✨

Wie lässt sich die Qualität eines Einfamilienhauses in den verdichteten Geschosswohnungsbau übertragen? Mit Paysage Habi...
31/08/2026

Wie lässt sich die Qualität eines Einfamilienhauses in den verdichteten Geschosswohnungsbau übertragen? Mit Paysage Habité – Résidence Harmonie gibt Hérault Arnod Architectures in Rueil-Malmaison westlich von Paris eine überzeugende Antwort.

🏙️ Auf einem ehemaligen Industriestandort entstand ein Ensemble mit 92 Wohnungen, das Privatheit, Freiraum und Naturbezug neu organisiert. Statt eines monolithischen Baukörpers umschließt ein ringförmiger Gebäudekomplex einen großzügigen Gemeinschaftsgarten. Die abgestufte Gebäudehöhe vermittelt zwischen neuer Stadtentwicklung und bestehender Nachbarschaft.

🌿 Jede Wohnung verfügt über zwei Fassadenorientierungen, Querlüftung und einen eigenen Außenraum – Balkon oder Terrasse. So entstehen unterschiedliche Blickbeziehungen und eine stärkere Verbindung zur Umgebung.
Besonders clever: Der Stauraum liegt nicht im Keller, sondern direkt auf den Terrassen. Mit Holz verkleidete Boxen bieten Platz für Alltagsgegenstände und funktionieren zugleich als Sichtschutz zwischen den Wohnungen.

🤝 Sozialwohnungen, gefördertes und frei finanziertes Eigentum werden in einem gemeinsamen Ensemble zusammengeführt. Unterschiedliche Erschließungskerne bleiben nach außen unsichtbar. Alle Bewohner teilen sich den großzügigen Eingangsbereich und den begrünten Innenhof.

💧 Ein Wasserbecken sammelt Regenwasser von den Dachflächen und verbessert das Mikroklima. 🚲 Fahrräder gelangen per Aufzug bis auf die Wohnetagen, wo begrünte Fahrradstationen mit E-Bike-Lademöglichkeiten integriert sind.
Auch gestalterisch setzt das Projekt auf einfache Mittel mit großer Wirkung: Vorgefertigte Betonelemente in Sandtönen prägen die Fassaden. Eine eigens entwickelte Chevron-Struktur verleiht ihnen Tiefe und wird in den Metallgeländern weitergeführt.

🌱 Paysage Habité zeigt: Verdichtung und hohe Wohnqualität sind kein Widerspruch. Entscheidend ist, wie Architektur Privatheit, Gemeinschaft und Landschaft miteinander verbindet.

📍 Rueil-Malmaison, Frankreich
🏗️ Hérault Arnod Architectures
🏠 92 Wohnungen
Fotos: Florian Bouziges via v2com

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Auf den windgeprägten Magdalen Islands vor der Küste Québecs zeigt das Magdalen House, wie zeitgenössische Architektur a...
31/08/2026

Auf den windgeprägten Magdalen Islands vor der Küste Québecs zeigt das Magdalen House, wie zeitgenössische Architektur aus einem Ort heraus entstehen kann. 🏠

Das kanadische Büro Atelier L’Abri übersetzt Klima, Topografie und lokale Baukultur in eine reduzierte, zeitgemäße Form – ohne traditionelle Architektur bloß zu zitieren.
Das rund 185 m² große Wohnhaus liegt auf einem natürlichen Plateau von Havre-Aubert mit Blick auf Dünen, Strand und Atlantik. 🌾

Um den sensiblen Küstenraum zu schützen, wurde auf bereits erschlossenem Terrain hinter den Dünen gebaut. Teile des Hauses und die Terrasse stehen auf Holzpfählen: So bleiben Erdarbeiten und Betonverbrauch minimal, während der Boden weitgehend unberührt bleibt.

🏗️ Der Entwurf greift Prinzipien der regionalen Inselarchitektur auf: kompakte Baukörper, einfache Satteldächer und robuste Materialien, die Wind, Salz und Feuchtigkeit standhalten. Atelier L’Abri versteht diese Tradition jedoch als Ausgangspunkt für eine neue Architektursprache.

🌲 Zedernschindeln verkleiden Fassade und Dach und entwickeln mit der Zeit eine silbergraue Patina. Hemlocktanne, seewasserbeständiger Edelstahl, Kiefernholz und nordamerikanischer Naturstein setzen den regionalen Ansatz im Innen- und Außenraum fort. Lokale Handwerker, Künstler und Hersteller aus Québec wurden bewusst in das Projekt einbezogen.

Auch der Grundriss folgt einer klaren Logik: Ein zentraler Funktionskern bündelt Küche, Bad und Haustechnik, während sich die Wohnräume nach Westen zur Küste öffnen. Großzügige Verglasungen machen den Atlantik zum ständigen Bestandteil des Wohnens.

🌱 Das Magdalen House zeigt Nachhaltigkeit nicht als Ansammlung technischer Maßnahmen, sondern als Haltung: Landschaft, Material, Handwerk und Baukultur werden als Einheit gedacht.

📍 Havre-Aubert, Magdalen Islands, Québec
📐 Atelier L’Abri
📏 185 m²
📅 Fertigstellung: 2024
Fotos: ALEX LESAGE VIA V2COM

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Bezahlbarer Wohnraum und nachhaltiges Bauen müssen kein Widerspruch sein. Mit dem Vernacular Home Bangladesh zeigt die N...
31/08/2026

Bezahlbarer Wohnraum und nachhaltiges Bauen müssen kein Widerspruch sein. Mit dem Vernacular Home Bangladesh zeigt die New Yorker Architektin Xinyun Li, wie lokale Materialien, traditionelles Handwerk und klimagerechte Architektur zu einem kostengünstigen Wohnkonzept verschmelzen.

🏠 Für das Dorf Para Dash in Modonpur, Bangladesch, entwickelt, basiert das bislang unverbaute Konzept auf Lehm, Stroh, Bambus, lokal gebrannten Ziegeln, Wellblech und handgefertigten Keramikelementen. Statt importierter Baustoffe oder komplexer Technik setzt der Entwurf auf vorhandene Ressourcen und lokales Wissen.

🌧️ Die Architektur reagiert unmittelbar auf das Klima: Eine erhöhte Veranda schützt vor saisonalen Überschwemmungen, während das steil geneigte Dach starke Monsunregen ableitet. Gleichzeitig sorgt das hohe Raumvolumen dafür, dass warme Luft nach oben steigen kann.

💨 Auch die Kühlung funktioniert ohne energieintensive Klimatechnik. Die Räume sind auf die vorherrschenden Windrichtungen ausgerichtet. Unterschiedlich hoch platzierte Fenster und keramische Lüftungselemente ermöglichen eine natürliche Querlüftung.

☀️ Für zusätzliches Tageslicht nutzt der Entwurf eine überraschend einfache Idee: Recycelte, mit Wasser gefüllte Plastikflaschen im Dach brechen das Sonnenlicht und leiten es in dunklere Bereiche des Hauses.

👨‍👩‍👧‍👦 Das Mehrgenerationenhaus verbindet Wohnen und Arbeiten. Neben Schlaf- und Gemeinschaftsräumen gibt es einen Bereich für traditionelle Bambusflechterei. Ein kleiner Laden und ein Teehaus zur Straße schaffen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.

💡 Das Projekt zeigt: Nachhaltigkeit muss nicht teuer oder technologisch aufwendig sein. Sie kann entstehen, wenn Klima, Material, Kultur und Nutzung konsequent zusammengedacht werden.

📍 Modonpur, Bangladesch
📐 Xinyun Li
🏗️ Konzeptprojekt, ungebaut
💰 Baukosten: unter 2.500 US-Dollar
🧱 Lehm | Bambus | Stroh | Ziegel | Keramik

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Mit den KARL LAGERFELD Residences Lisboa betritt die internationale Maison erstmals den portugiesischen Immobilienmarkt....
31/08/2026

Mit den KARL LAGERFELD Residences Lisboa betritt die internationale Maison erstmals den portugiesischen Immobilienmarkt. 🇵🇹 Im Herzen Lissabons entsteht ein Wohnprojekt, das Mode, Architektur und Lifestyle miteinander verbindet.
Vorgestellt wurde das Projekt im MAAT Central – begleitet von historischen Modeentwürfen und einer originalgetreu rekonstruierten Version von Karl Lagerfelds legendärem Pariser Atelier.

Für Architektur und Design zeichnet The One Atelier unter der Leitung von Andrea Boschetti verantwortlich. Die markante V-förmige Fassade übersetzt zentrale Elemente von Lagerfelds Ästhetik in Architektur: Vertikale Linien und ein warmer roter Farbverlauf erinnern an den charakteristischen Rahmen seiner Skizzen.

Gleichzeitig nimmt das Gebäude Bezug auf Lissabon. Die klare Geometrie orientiert sich am Bauhaus, während das besondere Licht der Stadt und die Muster traditioneller Azulejos in die Gestaltung einfließen.
Auch die Interiors tragen die Handschrift der Maison: Gebürsteter Stahl, Hochglanzlack, Naturstein und grau getöntes Holz treffen auf Möbel der KARL LAGERFELD MAISON. ✨

💧 Zum Wohnkonzept gehört ein exklusiver Wellnessbereich mit Pool, Floating Pool, Sauna, Dampfbad, Fitnessstudio und Emotion Shower. Jede Wohnung verfügt über einen privaten Whirlpool. Das Penthouse erhält einen spektakulären Außenpool mit transparentem Boden.

Mit nur zehn Apartments auf elf Etagen und Wohnflächen ab 234 m² richtet sich das Projekt an eine internationale Klientel. Concierge-Service und individuell gestaltete Details machen aus dem Gebäude ein umfassendes Lifestyle-Konzept.
🖤 Luxus wird hier nicht allein über Größe definiert, sondern über eine konsequent inszenierte Identität.

Projektdaten
📍 Rua Braamcamp 48–50, Lissabon
🏗️ Entwickler: OVERSEAS
📐 Architektur: The One Atelier
🖤 Marke: KARL LAGERFELD
🏠 10 exklusive Apartments
📏 Wohnflächen ab 234 m²
📅 Fertigstellung: geplant für 2028

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Wie lässt sich die Landschaft Yucatáns in Architektur übersetzen? In Valladolid haben Salvador Román und Adela Mortera m...
31/08/2026

Wie lässt sich die Landschaft Yucatáns in Architektur übersetzen? In Valladolid haben Salvador Román und Adela Mortera mit Casa Gruta ein Wohnhaus geschaffen, das sich weniger als klassisches Gebäude denn als räumliche Erfahrung versteht.

Inspiriert von den Höhlen, Grotten und Cenoten der mexikanischen Halbinsel folgt der Entwurf einer Dramaturgie aus Enge und Weite, Licht und Schatten, massiven Volumen und präzisen Öffnungen. Räume entwickeln sich wie Tunnel und Kammern, verändern Perspektiven und lenken die Wahrnehmung.

Auch die Materialität nimmt Bezug auf die Geologie des Ortes: mineralische Oberflächen, rohe Texturen und zurückhaltende Farbtöne verbinden das Haus unmittelbar mit seiner Umgebung. Natürliches Licht fällt gezielt durch kleine Öffnungen und tiefe Einschnitte – und lässt die skulpturalen Oberflächen im Tagesverlauf immer wieder anders erscheinen.

Ein Álamo-Baum markiert den Zugang. In Yucatán gilt er traditionell als Hinweis auf unterirdische Höhlen und verweist zugleich auf die kulturelle Bedeutung der Cenoten für die Maya.

Casa Gruta ist damit mehr als ein Wohnhaus: ein Ort der Kontemplation, der Intimität und der bewussten Wahrnehmung. Eine Architektur, die nicht dekoriert, sondern Atmosphäre erzeugt – und zeigt, wie stark sich zeitgenössische Architektur aus einem konkreten Ort entwickeln kann.

Projekt: Casa Gruta
Ort: Valladolid, Yucatán, Mexiko
Architektur: Salvador Román & Adela Mortera
Innenarchitektur: Paulina Román & Andrés Briceño
Landschaftsarchitektur: Archivo Vegetal / Paulina Román
Bruttogrundfläche: 254 m²
Fertigstellung: Januar 2025

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Ein neuer Ort für die nächste Generation.Mit der Kinderoase an der Technischen Universität München ist das erste dauerha...
20/07/2026

Ein neuer Ort für die nächste Generation.

Mit der Kinderoase an der Technischen Universität München ist das erste dauerhaft realisierte Gebäude von Francis Kéré in Europa entstanden – ein Bau, der Architektur aus der Perspektive der Kinder denkt.

Der fünfgeschossige Holzbau im Münchner Museumsviertel verbindet nachhaltige Konstruktion mit einer markanten Fassade aus Cortenstahl. Herzstück des Entwurfs ist ein vertikaler Spielplatz an der Nordfassade: Rutschen verbinden die Ebenen und machen Bewegung zum selbstverständlichen Bestandteil des architektonischen Konzepts.

Entworfen von Pritzker-Preisträger Francis Kéré, umgesetzt mit der Holzbaukompetenz von Hermann Kaufmann, zeigt die Kinderoase, wie soziale Verantwortung, Materialinnovation und architektonische Qualität zusammenwirken können.

📍 München
🏛 Kéré Architecture
🌳 Holzbau mit Cortenstahlfassade
Fotos: Astrid Eckert / TUM

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