Rhön Report

Rhön Report Wir berichten über unterschiedliche Themen aus der gesamten Rhön.
7 Landkreise, 3 Bundesländer:

Wir berichten über unterschiedliche Themen aus der gesamten Rhön.
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06/11/2017

BAD KISSINGEN
Nicht wenige haben nach der Schule, dem Studium, oder der Berufsausbildung aus den verschiedensten Gründen ihrer jeweiligen Region "den Rücken gekehrt".

Als potentieller "Rückkehrer" lohnt es sich aber, einen Blick auf den Landkreis Bad Kissingen insgesamt zu werfen! Vieles hat sich positiv entwickelt. "Willkommen daheim" heißt auch, darüber nachzudenken, ob es sich nicht lohnt für die Lebensqualität, die sich bei uns bietet, wieder dauerhaft in die Heimat zurück zu kehren.

Nachfolgend bereits heute ein paar "Denkanstöße" aus der Sicht der Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Landkreis Bad Kissingen – Das ist doch sowieso nur Kur, "ältere Leute" und Biosphärenreservat, oder?

Von wegen nur Kur, Gesundheit, Erholung und Biosphärenreservat Rhön! Nach der bundesweiten Untersuchung zur Zukunftsfähigkeit in Deutschland haben wir die siebtbeste Entwicklung aller 402 beurteilten Kreise genommen (Prognos-Studie). Der Landkreis Bad Kissingen gehört demnach zu den Top-Aufsteigern! „Eher ländlich strukturiert zu sein, bedeutet nicht automatisch, dass man rückständig, trostlos und ohne Zukunft ist“, sagt Peter Kaiser von Prognosexterner Link.

Wir haben überproportionale Zahlen im Gesundheitssektor, herausragende Übernachtungszahlen, aber auch nachweislich die stärkste Bauwirtschaft in ganz Mainfranken bzw. ein starkes Handwerk mit "goldenem Boden". Darüber hinaus eine ganze Reihe von Betrieben im produzierenden Gewerbe. Schwerpunkte bilden die Metall- und Holzverarbeitung (u. a. Fertighausbau), der Maschinenbau, der Automotivbereich, Flugzeugzubehör sowie die Herstellung von Sinterprodukten bzw. Pulvermetallurgie. Spezialerzeugnisse liegen in der Verpackungs- und (Papier)-Hülsenproduktion sowie in der Herstellung von Kunststoff- und medizinischen Glasprodukten sowie in der Medizintechnikproduktion.

Fachkräfte werden gebraucht bzw. gesucht! Hier geht´s zum Kompetenzprofil des Landkreises.

Schnelles Internet und freies WLAN

In vielen Kommunen im Landkreis Bad Kissingen ist schnelles Internet kein Problem! Für Bereiche, in denen das noch nicht so ist, sind wir dabei, dies zu lösen. Mehr erfahren Sie unter www.breitband-kg.deexterner Link.

Der Freistaat Bayern und damit auch der Landkreis Bad Kissingen werden übrigens bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien WLAN-Hotspots überzogen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Lies den ganzen Text: https://www.landkreis-badkissingen.de/wirtschaft/rueckkehrer-kg/index.html

06/11/2017

FULDA/ DIPPERZ
Landrat Woide nennt in Kreistagssitzung Zahlen zur Situation der Pflege im Landkreis Fulda

Drei von vier Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt.

Am 31. Dezember 2015 lebten 44.970 Menschen über 65 Jahren im Landkreis Fulda, von denen 21,6 Prozent pflegebedürftig waren. Nach einer Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamts wird sich die Zahl bis zum Jahr 2030 um 16.336 Personen auf rund 61.300 erhöhen, bei einem Anteil von dann 27,7 Prozent Pflegebedürftigen. Diese Angaben machte Landrat Bernd Woide in der Kreistagssitzung am Montag bei der Beantwortung einer Anfrage zur Situation der Pflege im Landkreis.
Unter der Annahme, dass sich die Pflegebedürftigkeitsquoten nicht nennenswert verändern würden, müssten im Jahr 2030 – wie in 2015 – 5,3 Prozent der Pflegebedürftigen in einer stationären Pflegeeinrichtung versorgt werden, was rund 3.250 Personen entspreche, führte Landrat Woide auf der der letzten Kreistagssitzung in Dipperz näher aus. Voraussetzung für diese Prognose sei allerdings, dass die Versorgung in den Familien im gleichen Umfang wie gegenwärtig erfolge und sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht weiter veränderten.
Die Anzahl der vollstationären Pflegeplätze einschließlich Kurzzeitpflege bezifferte Landrat Woide mit zurzeit 2.847. Davon würden 1.370 durch private Träger bereitgestellt, 1.249 Plätze befänden sich in freigemeinnütziger und 228 in kirchlicher Trägerschaft. Die Anzahl der Plätze habe sich seit Einführung des Pflegeversicherungsgesetzes in 1996 von damals 1.314 Plätzen mehr als verdoppelt. Im Vergleich zu anderen hessischen Kreisen weise der Landkreis Fulda mit 68,4 Plätzen pro 1.000 Einwohner über 65 Jahren eine sehr gute Angebotsquote auf.

Die Auslastung der Einrichtungen liege aktuell zwischen 85 bis 90 Prozent. Rund 26 Prozent der Bewohner erhielten Hilfe zur Pflege. 75 Prozent der Pflegebedürftigen würden jedoch weiterhin ambulant und damit in den Familien versorgt, betonte Landrat Woide. Die Aufrechterhaltung dieser Quote erscheine angesichts des demografischen Wandels und veränderter Familienstrukturen zunehmend schwieriger. Umso wichtiger sei die Schaffung von zusätzlichen Anreizen zur Nutzung der ambulanten Versorgung in der einschlägigen Gesetzgebung.Text LK FD

03/11/2017

FULDA/DIPPERZ

„Auch die kleinere Grundschulstandorte bleiben erhalten‘‘

Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für den Landkreis Fulda vom Kreistag beschlossen.

DIPPERZ. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am vergangenen Montag mit großer Mehrheit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplans für den Landkreis Fulda zugestimmt. Nach den Vorgaben des aktualisierten Schulentwicklungsplans drohen im Landkreis keinerlei Schließungen von Schulen. Auch kleinere Grundschulen sollen erhalten bleiben.
Eine Bestandsgarantie unabhängig vor allem von den prognostizierten Schülerzahlen könne es aber nicht geben. Man werde die Entwicklung weiter im Blick behalten, so Woide, der grundsätzliche Vorbehalte gegen Schulschließungen anmeldete, die sich zu einem späteren Zeitpunkt als übereilt herausstellen könnten. Viele Einflussfaktoren auf die Bevölkerungsentwicklung wie kurzfristige Schwankungen bei den Geburtenzahlen oder überraschende Zuzüge von jungen Familien seien nur schwer zu greifen. Inzwischen stelle die Migration eine neue Stellschraube der Schulentwicklung dar.
„Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beinhaltet auch ein klares Bekenntnis zum gegliederten Schulsystem. Es ist bei uns in alle Richtungen durchlässig“, unterstrich Landrat Woide. Als weiteres wichtiges Thema nannte er die Inklusion. „Für Menschen mit Beeinträchtigungen haben Förderschulen durchaus ihre Berechtigung. Viele andere Kreise schaffen sie nach und nach ab. Dies halte ich für einen Irrweg!“ Mit einer Stärkung berufsbildender Schulen erkenne der Plan auch die Verantwortung des Landkreises Fulda für das Zukunftsthema der Ausbildung von Fachkräften an.
Nach den Bestimmungen im hessischen Schulgesetz muss der Schulentwicklungsplan alle fünf Jahre vom jeweiligen Schulträger fortgeschrieben werden. Er soll eine verlässliche Planungsgrundlage für schulorganisatorische Entscheidungen liefern. Die verschiedenen Kreistagsfraktionen stimmten mit den Ausführungen Woides weitgehend überein. Unterschiedlichen Handlungsbedarf sahen sie beim Ausbau der Schulsozialarbeit und der Ganztagsbetreuung. Mit großer Mehrheit – lediglich die SPD und die Linke lehnten ab – wurde die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beschlossen.Text: LK FD

03/11/2017

MAIN-KINZIG-KREIS
Der Landrat vom Main-Kinzig-Kreis Torsten Stolz stellt seinen Haushalt 2018 im Kreistag vor

„im fünften Jahr in Folge deutliche Überschüss‘‘

Einen Haushaltsentwurf „mit klaren Zielsetzungen und hervorragenden Aussichten“ hat Landrat Thorsten Stolz am Freitag (03.11.) im Kreistag eingebracht.
Mit dem weiteren Abbau der Schulden, umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur und einer spürbaren Entlastung der Kommunen liefert das umfangreiche Zahlenwerk den wiederholt angekündigten finanzpolitischen Dreiklang. Unter dem Strich sei zudem für 2018 ein Überschuss von rund 24,5 Millionen Euro zu erwarten. „Der Haushalt 2018 ist ein Spiegelbild der guten Rahmenbedingungen im Allgemeinen und der sehr guten wirtschaftlichen Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises im Besonderen“, so der Finanzdezernent bei der Einbringung.

Damit erwirtschaftet der Main-Kinzig-Kreis dann im fünften Jahr in Folge einen deutlichen Überschuss. Diese erfreuliche Serie begann 2014 zunächst mit einem geringen Plus von knapp einer Million Euro. Am Ende des Folgejahres waren dann bereits rund 6,3 Millionen Euro übrig, obwohl der Kreis kurzfristig eine Sanierungsoffensive für Schulen, Straßen, die Alten- und Pflegezentren sowie das Hospiz in Gelnhausen in Höhe von rund 8,1 Millionen Euro aufgelegt hatte.

2016 wurden dann noch einmal zusätzliche Mittel für Straßensanierungen von 4,3 Millionen Euro und für die Alten-und Pflegezentren von 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Überschuss für das Haushaltsjahr lag dennoch bei knapp 17,5 Millionen Euro. Für das laufende Jahr 2017 rechnet Landrat Thorsten Stolz sogar mit einem positiven Abschluss von über 30 Millionen Euro.

Angesichts dieser „guten Perspektiven für 2017“ hatte der Main-Kinzig-Kreis bereits entschieden, den Städten und Gemeinden einen Betrag in Höhe von 0,5 Punkten der Kreisumlage, also etwa 2,5 Millionen Euro, zurückzuzahlen. Außerdem wurde den Kommunen zum Ausgleich der Aufwendungen bei der Betreuung und Integration geflüchteter Menschen rückwirkend ein Gesamtbetrag von rund

8 Millionen Euro überwiesen.

„Die guten Rahmenbedingungen haben es uns außerdem ermöglicht, seit 2014 die Kassenkredite um 78 Millionen zu vermindern“, berichtet der Landrat, der diesen Konsolidierungspfad fortsetzen will. Ein wichtiges Instrument ist dabei die so genannte „Hessenkasse“ der Landesregierung, über die der Main-Kinzig-Kreis innerhalb von zehn Jahren einen Großteil seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 220 Millionen Euro abbauen kann. Dafür muss jedoch im kommenden Jahr eine geforderte „Liquiditätsreserve“ von rund 11 Millionen Euro geschaffen werden.

Wie Landrat Thorsten Stolz weiter hervorhebt, macht es das insgesamt gute Ergebnis möglich, den Kreisumlagehebesatz gegenüber 2017 um einen Punkt zu senken. Die Schulumlage wurde auf der Basis der neuen Richtlinien kalkuliert und bringt für die Kommunen aufgrund der gestiegenen Umlagekraft eine Senkung um weitere 2,1 Punkte. Das bedeutet für die Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis für 2018 eine Entlastung von insgesamt 15,8 Millionen Euro.

Insgesamt beschreibt der eingebrachte Haushaltsentwurf 2018 auf seinen über tausend Seiten geplante Aufwendungen von exakt 629.318.060 Euro und Erträge von 653.779.720 Euro. Auch wenn dieses Volumen einen bisherigen Rekord darstellt, so gilt die Aufmerksamkeit aber vor allem den geplanten Investitionen. Auch hier erreichen die Planungen bisher kaum erzielte Ausmaße. „So fließen allein 28,5 Millionen Euro in Schule und Bildung“, berichtet der Landrat.

Dafür werde der Kreis auch das kommunale Investitionsprogramm des Landes (KIP II) mit insgesamt rund 30 Millionen Euro in Anspruch nehmen. Rund 5 Millionen Euro sind für Informationstechnik, den Brand- und Katastrophenschutz, das „Förderprogramm ländlicher Raum“ sowie den Straßenbau vorgesehen. Außerdem fließen noch drei Millionen Euro in die gesundheitliche Infrastruktur, insbesondere für den Neubau der Psychiatrie am Klinik-Standort Schlüchtern sowie neue Operationssäle in Gelnhausen.

„Mit dem Haushalt 2018 schaffen wir gute Rahmenbedingungen, um unseren bereits heute starken Landkreis weiter auf Erfolgskurs zu halten“, machte Landrat Thorsten Stolz in seiner Rede im Kreistag deutlich. Das vorliegende Zahlenwerk setze „die notwendigen Impulse, um die wirtschaftliche Prosperität des Main-Kinzig-Kreises Landkreises weiter zu unterstützen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren“.

Der weitere „Fahrplan“ der Haushaltsberatungen sind die Lesungen im Haupt- und Finanzausschuss am 8. November, 29. November (optional) und 12. Dezember. Zudem ist am 14. November ein Gespräch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vorgesehen. Die Beschlussfassung und Weiterleitung an das Regierungspräsidium in Darmstadt soll dann in der Sondersitzung des Kreistages am 15. Dezember erfolgen. Bild / LK MKK
Weitere Einsichten:
https://www.mkk.de/media/resources/pdf/mkk_de_1/landkreis_1/mkk_in_zahlen_1/PPP_HH_2018_fuer_KT.pdf

03/11/2017

HERSFELD/ROTENBURG
So entwickeln sich die Schülerzahlen bis
2022 in Hersfeld- Rotenburg

Der Entwurf des Schulentwicklungsplans ist ab sofort einsehbar

Die Studie ist knapp 300 Seiten stark und das Werk von knapp einem Jahr intensiver Arbeit. Die Schulkommission hat am Dienstag den Entwurf eines Schulentwicklungsplans bis zum Jahr 2022 vorgelegt. Das Dokument ist ab sofort mit einem Klick auf das Bild für jeden einsehbar.

„Nur wenige Themen der Politik werden so an- und ausdauernd diskutiert wie die Zukunft unserer Schulen", weiß Landrat Dr. Michael Koch, als Dezernent zuständig für den Bereich Schule im Landkreis Hersfeld-Rotenburg: „Bildung ist der Standortfaktor der Zukunft des ländlichen Raumes, damit auch unseres Landkreises. Sinkende Schülerzahlen stellen uns hier vor große

Der jetzt veröffentlichte kreisweiten Schulentwicklungsplan gibt einen Überblick über die bisherige und zukünftige Schülerzahlentwicklung der 20 Städte und Gemeinden im Kreis. So beschreibt die demographische Entwicklung von 2007 bis heute, also im Zeitraum von zehn Jahren, einen Rückgang von 11,61 % der Schüler im Kreisgebiet.

„Die Schulkommission hat sich ganz objektiv angeschaut, wie die Entwicklung bis 2022 aussieht. Dieser Entwurf ist eine Diskussionsgrundlage und noch keine Entscheidung. Ich wünsche mir eine transparente Debatte, deshalb stellen wir diesen Schulentwicklungsplan bereits als Entwurf ins Internet." Der Kreisausschuss befasste sich am Dienstag mit dem Plan. In einer Anhörungsphase werden sich jetzt die Schulen, Bürgermeister der Gemeinden, Eltern- und Schülerräte im Detail mit dem Werk befassen. Danach wird erneut der Kreisausschuss über den Plan beraten, bevor er schließlich in den Kreistag eingebracht wird.

Landrat Koch erinnerte daran, dass der Landkreis als Schulträger per Gesetz verpflichtet ist, die Schulumlage, die von den Städten und Gemeinden des Kreises erhoben wird, kostendeckend zu gestalten. „Diese wird aufgrund geänderter Rahmenbedingungen steigen", so Koch: „Daher haben wir sehr genau den Investitionsbedarf jedes einzelnen Schulstandorts hinterfragt und es uns bei den hier vorliegenden Empfehlungen nicht leicht gemacht." Damit einher geht die Frage nach Zusammenlegung von Schulen, dem Fortbestand von Einzelschulen oder auch die Entscheidung für ein Schulformmodell.

Der vorgelegte Plan gilt als Diskussionsgrundlage und Beschlussvorschlag für die Organe des Schulträgers, den Kreisausschuss und den Kreistag. "Allen denjenigen, die bei diesem Prozess ihren Beitrag geleistet haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt", betont Koch. Die politische Entscheidung über die zukünftige Schullandschaft im Landkreis wird im kommenden Jahr der Kreistag treffen.

Mehr im Link:
https://www.hef-rof.de/de/presse/nachrichten-archiv/810-schulentwicklungsplan

03/11/2017

MAIN-KINZIG-KREIS

BEVORSTEHENDE GEBÜHRENFREIHEIT FÜR KINDERGÄRTEN DARF KOMMUNEN NICHT BELASTEN

Landrat Thorsten Stolz hat die hessische Landesregierung aufgefordert, die bevorstehende Gebührenfreiheit für Kindergärten mit eigenen Finanzmitteln des Landes Hessen zu tragen und nicht einmal mehr mit Mitteln der Städte, Gemeinden und Landkreise. Er hoffe sehr, dass in Wiesbaden vor der entsprechenden Beschlussfassung im Sinne der Städte und Gemeinden nachgebessert werde. „Diese Entlastung für Eltern ist eine gut Sache, aber die Finanzierung darf nicht auf den Schultern der Städte und Gemeinden erfolgen“, fordert er. Denn nach jetzigem Stand soll die Beitragsfreiheit alleine in 2018 und 2019 mit insgesamt 268 Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich abgedeckt werden.
Diese Mittel fehlten dann den Städten und Gemeinden an anderer Stelle im Haushalt, so dass am Ende doch wieder über erhöhte Abgaben die Bürgerinnen und Bürger belastet würden, erläutert der Landrat auch als Chef der Kommunalaufsicht. Daher sei es im Interesse aller hessischen Kommunen, „diesen unfairen Griff in fremde Taschen“ zu verhindern und eine hundertprozentige Deckung dieser gesetzlichen Neuregelung aus originären Landesmitteln zu verlangen.
Es könne nicht sein, dass die Landesregierung auf diese Weise zum wiederholten Male „Geschenke“ zu Lasten Dritter verteilen möchte, aber nur rund die Hälfte der erforderlichen Mittel selbst beisteuert. Das widerspricht nicht zuletzt dem im Jahr 2002 verabschiedeten Konnexitätsprinzip in der Hessischen Verfassung (Art 137, Abs 6). Dort heißt es wörtlich: „Führt die Übertragung neuer oder die Veränderung bestehender eigener oder übertragener Aufgaben zu einer Mehrbelastung oder Entlastung der Gemeinden oder Gemeindeverbände in ihrer Gesamtheit, ist ein entsprechender Ausgleich zu schaffen“.
Landrat Thorsten Stolz verweist darauf, dass die Kommunen in den zurückliegenden Jahren bereits enorme Finanzmittel für den Ausbau der örtlichen Kinderbetreuung aufwenden mussten. So hatten der Hessische Städtetag, der Hessische Landkreistag und der Hessische Städte- und Gemeindeverbund bereits im Februar 2014 gemeinsam in einer Erklärung reklamiert, dass alleine die so wichtige Kinderbetreuung mit über einer Milliarde Euro unterfinanziert sei. Die gemeinsame Forderung lautete: „Das Land muss die Hessische Verfassung beachten und einen Ausgleich bei unterfinanzierten Aufgaben schaffen.“
Auch die 29 Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis haben in den zurückliegenden Jahren viel Geld investiert, um zusätzliche Betreuungsplätze, insbesondere im Bereich der unter Dreijährigen, zu schaffen. Genau vor diesem Hintergrund fordert Thorsten Stolz eine deutliche finanzielle Entlastung der Kommunen bei der Mammutaufgabe Kinderbetreuung und mahnt höhere Zuschüsse von Land und Bund an. Der Landrat betont: „Die große Ungerechtigkeit ist, dass in Berlin und Wiesbaden beschlossen wird, die Kommunen vor Ort aber schauen müssen, wie sie zurechtkommen. Damit kein Zweifel aufkommt: Die hessischen Städte und Gemeinden übernehmen gerne die wichtige Aufgabe der Kinderbetreuung, erwarten aber, dass Bund und Land die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen und sich deutlich an den laufenden Kosten beteiligen.“
Im Hinblick auf die durch das Land Hessen initiierte Gebührenfreiheit für Kindergärten fordert der Landrat deshalb die hessische Landesregierung zum Umdenken auf: „Wer die Eltern hier richtigerweise entlasten will, der muss das aus eigenen Finanzmitteln heraus tun und nicht einmal mehr mit dem Budget der Städte und Gemeinden.“Text Main-Kinzig-Kreis

03/11/2017
03/11/2017

Unter dem Motto „Stehende Kleingewässer –
Orte der Artenvielfalt“
lobt der Bayerische Naturschutzfonds den Bayerischen Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern“ 2018 aus.

Der Preis, der 2018 nun bereits zum fünften Mal verliehen wird, würdigt in diesem Jahr Personen und Institutionen, die sich mit Projekten in besonderer Weise für den Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen Lebensraum ‚stehendes Kleingewässer‘ einsetzen.
Der Bayerische Biodiversitätspreis 2018 ist mit 15.000 € dotiert. Eine Aufteilung des Preisgeldes ist möglich. Die Frist für die Einreichung von Bewerbungsunterlagen läuft bis 31.01.2018. Nähere Einzelheiten zur Ausschreibung, zur Bewerbung und zu den Bewertungskriterien sind dem Flyer zu entnehmen. Dieser kann auch im Internet unter www.naturschutzfonds.bayern.de heruntergeladen werden.
Beachten Sie bitte, dass eine Bewerbung mit Projekten, die vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wurden oder werden, keine Erfolgsaussichten hat.Text:Lk Rhön-Grabfeld /Bild Conny Keule

03/11/2017

FULDA/HINWEIS

Triple-P Teen-Kurs der Erziehungsberatungsstelle beginnt im Januar

Pubertät ist für alle anstrengend

Viele Eltern sehen der Zeit, in der ihre Kinder zu Teenagern werden, mit Besorgnis entgegen, und tatsächlich ist diese Entwicklungsphase für alle Beteiligten eine Herausforderung. Jedoch können beide Seiten für ihre Bemühungen mit einer freundschaftlichen vertrauensvollen Beziehung zueinander belohnt werden.

Ein Triple-P Teen-Kurs der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Fulda (Erziehungsberatungsstelle) kann helfen, den Herausforderungen der Pubertät zu begegnen. Dieser beginnt am Freitag, 19. Januar 2018, um 9 Uhr und wendet sich an Eltern von Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. Die weiteren Sitzungen finden am 26. Januar, 9. und 16. Februar sowie 16. März jeweils von 9 bis 11.30 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle in der Marienstraße 5 in Fulda statt. Es fallen Kosten von 25 Euro für ein Arbeitsbuch und eine Getränkepauschale an. Genaue Informationen und Anmeldung unter Telefon (0661) 9015780.Text: LK FD Bild: RhönTV

03/11/2017

BAD HERSFELD
Demenz: Gesprächskreis für Angehörige

Senioren-Beratung Waldhessen startet am Montag mit neuer Gruppe
Wenn Mutter im Nachthemd Brötchen kauft oder sich der Ehemann im Dorf verläuft, geraten Familien von Demenzbetroffenen oft an ihre Grenzen. Wer einen Menschen mit Demenz betreut und pflegt, steht tagtäglich vor neuen Herausforderungen. Oft fühlen sich Angehörige in diesen Situationen mit ihren Fragen und Problemen allein gelassen.

Mit dem Gesprächskreis RIA bietet die Senioren-Beratung Waldhessen Angehörigen nun einen Ort zum Austauschen, Informieren und Kraft tanken.

Der Angehörigenkreis startet am 6. November von 18 bis 20 Uhr.
Veranstaltungsort ist der Raum Hyvinkää im 1. Obergeschoss des Landratsamtes Bad Hersfeld in der Friedloser Straße 12.
Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz begrüßt das neue Angebot:
„Wer kann die Gefühle und Belastungen eines Angehörigen besser nachvollziehen, als jemand, der im gleichen Boot sitzt? Sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, kann eine große Hilfe für Angehörige sein.“

Das Angebot ist angelegt auf zehn Abende alle zwei Wochen. Neben dem offenen Austausch wird es auch darum gehen, Demenz besser zu verstehen. Gemeinsam werden neue Wege entwickelt, um mit schwierigen Alltagssituationen und herausfordernden Verhaltensweisen besser fertig zu werden. Der Angehörigenkreis ist ein kostenfreies Angebot der Senioren-Beratung Waldhessen. Um einen offenen und vertrauensvollen Austausch zu fördern, ist eine Gruppengröße von maximal acht Personen vorgesehen. Interessenten melden sich an bei der Senioren-Beratung Waldhessen, Lindenstr. 1, Rotenburg a. d. Fulda, Tel.: 06623/ 817-5323, E-Mail: [email protected] Text/Bild: LK Hersfeld-Rotenburg

03/11/2017

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Gotthards
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