05/10/2025
Es gibt eine Kommune an der Mosel, dort steht als Wahrzeichen die Porta Nigra. Eine schöne Stadt mit tollen Parkanlagen und einem Zukunftsweisenden Weg mit Diesen umzugehen. Trier ist ganz vorn dabei beim Schaffen von Habitatstrukturen und fördern der Biodiversität. Die Baumpfleger dort setzen, wo es möglich ist, auf Naturverjüngung, Erhalt von Strukturen, Schaffung von Brutstätten und Erhalt von alten Bäumen. Bei einem Workshop mit den kommunalen Mitarbeitern, wurde gemeinsam ein aufgerissener Zwiesel mit Schraubbolzen gesichert. Es war für die Mitarbeiter der Stadt das erste Mal, so wurden der Sinn und Zweck, die Ausführung und die Erfolgsquote diskutiert. Anschließend wurde das Erörterte praktisch in die Tat umgesetzt. Jeder der Mitarbeiter hat sich eingebracht und zu einem guten Gelingen beigetragen. Während der Arbeit tauchten viele Fragen auf, über Werkzeug, Maschinen und Material aber auch über den gesamten Baumbiologischen Bereich. Wie geht der Baum mit den Bohrungen um, welche Alternativen gibt es, wie kann der Baum unterstützt werden und viele weitere. Danke an die Stadt Trier das sie sich so gut um Ihren Baumbestand kümmert. Mein besonderer Dank geht an Valentin Benzkirch, den ich als unermüdlich treibende Kraft erlebe, er setzt sich besonders für den Baumerhalt und die Schaffung von Habitatstrukturen ein. Mein Wunsch ist es das diesem Beispiel mehr Kommunen folgen und es bald mehr Platz für Leben in der Stadt und gibt.