Frizz Das Magazin Halle

Frizz Das Magazin Halle Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Frizz Das Magazin Halle, Zeitschrift, Mittelstraße 5, Halle.

FRIZZ Das Magazin - Halles Stadtmagazin für Kultur, Szene und Gesellschaft: www.halle-frizz.de Impressum: http://halle-frizz.de/halle/impressum/-/10,10,121001,impressum.html

21/12/2025

Tipp: Die langen Weihnachtstage mit einer spektakulären Show in Halle verkürzen? Dann wäre das hier die ultimative Empfehlung! Der Weihnachtscircus „Atemlos“ gastiert noch bis zum 4. Januar (außer 24. Dezember und 1. Januar) mit seiner zweistündigen, absolut familientauglichen Show in der Saalestadt auf dem Festplatz am Gimmritzer Damm.

Für die Notfallseelsorge AOK Sachsen-Anhalt sammelt Spenden am 20. Dezember in Dessau-Roßlau, am 21. Dezember in Halle: ...
18/12/2025

Für die Notfallseelsorge

AOK Sachsen-Anhalt sammelt Spenden am 20. Dezember in Dessau-Roßlau, am 21. Dezember in Halle:

Die AOK Sachsen-Anhalt sammelt seit 29. November an acht Stationen in Sachsen-Anhalt Spenden für die Notfallseelsorge Sachsen-Anhalt. Für eine Spende von mindestens zehn Euro bekommt man am AOK-Stand eine Handpuppe des Drachenkindes Jolinchen. Zusätzlich wartet der grüne Weihnachtsmann, der die Weihnachtswünsche der Kinder oder Erwachsenen entgegennimmt. Am 20. Dezember ist der AOK-Stand von 10 bis 17 Uhr auf dem Dessauer Weihnachtsmarkt zu finden. Und am 21. Dezember kommt er von 11 bis 18 Uhr auf den Weihnachtsmarkt in Halle.

AOK sammelt Spenden, alle Infos: www.aok.de/pk/sachsen-anhalt
Bild: AOK-Mediendienst

06/12/2025

Bestes Badewetter beim Nikolausschwimmen heute in der Saale. Vielleicht eine neue Wintersportidee in Zeiten des Klimawandels … 😎

Weihnachtscircus in Halle.deJetzt Tickets sichern Der Festplatz am Gimritzer Damm in Halle wird wieder bespielt. Der „We...
28/11/2025

Weihnachtscircus in Halle.de
Jetzt Tickets sichern

Der Festplatz am Gimritzer Damm in Halle wird wieder bespielt. Der „Weihnachtscircus Atemlos“ gastiert vom 17. Dezember bis 4. Januar in Halle. Jeweils zweimal am Tag wird eine Show präsentiert, die Artistik, Musik, Lichtkunst, spektakuläre Motorräder-Action und Comedy verbindet. Im Bild: Artist, Moderator und Regisseur Georg Alexander Ramien.

Weihnachtscircus Atemlos, 17. Dezember bis 4. Januar, Gimritzer Damm 1, alle Infos und Tickets: www.weihnachtscircus-halle.de

Bild: Twin GmbH

Weihnachtsgeschenk gesucht? Game of Thrones & House of the Dragon am 2. Februar um 19.30 Uhr im Anhaltischen Theater Des...
26/11/2025

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Game of Thrones & House of the Dragon am 2. Februar um 19.30 Uhr im Anhaltischen Theater Dessau, am 7. Februar um 16 Uhr im Leipziger Gewandhaus

Die packenden Geschichten und legendären Charaktere der beliebten Fantasy-Serien „Game of Thrones“ und „House of the Dragon“ werden musikalisch bei diesem Konzert zum Leben erweckt. Mit über 150 Aufführungen in vier Ländern hat sich die erfolgreiche Konzertreihe „Game of Thrones – The Concert Show“ bereits als äußerst populär erwiesen. Jetzt, in Kombination mit der Nachfolgeserie „House of the Dragon“, entfaltet sich ein weiteres Show-Erlebnis.

Game of Thrones & House of the Dragon, 2. Februar um 19.30 Uhr im Anhaltischen Theater Dessau, am 7. Februar um 16 Uhr im Leipziger Gewandhaus, alle Termine: www.highlight-concerts.de Highlight Concerts

Bild: Lessa Räbiger

Es ist kalt geworden. Unser Versuch, eure Herzen zu wärmen, kommt pünktlich: Hier kommen die Verlosungen für den Dezembe...
25/11/2025

Es ist kalt geworden. Unser Versuch, eure Herzen zu wärmen, kommt pünktlich: Hier kommen die Verlosungen für den Dezember und Januar. Ihr kennt das Spiel!

Daniel Schmahl und Karolina Juodelyte, Konzert
1. Dezember, Ulrichskirche Halle, 17 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Himmlische Weihnacht

Apokalypse Miau, Theater
7. Dezember, neues theater Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Miau

Claudia Michelsen, Lesung
9. Dezember, Felsenkeller Leipzig, 19 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Michelsen

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys, Konzert
10. Dezember, Gewandhaus Leipzig, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Tukur

Congoroo, Konzert
13. Dezember, Objekt 5 Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Congoroo

Moving Shadows, Musical
18. Dezember, Steintor-Varieté Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Shadows

Toni Krahl, Konzert
29. Dezember, Steintor-Varieté Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Krahl

Ragna Schirmer, Konzert
31. Dezember, Steintor-Varieté Halle, 17 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Schirmer

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys, Konzert
7. Januar, Steintor-Varieté Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Boys

Danceperados of Ireland, Show
9. Januar, Steintor-Varieté Halle, 19 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Ireland

Woods of Birnam, Konzert
11. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Woods

Schlager & Spaß, Konzert
12. Januar, Steintor-Varieté Halle, 16 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Borg, Rausch, Andrews

Katharina Thalbach, Lesung
15. Januar, Steintor-Varieté Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Thalbach

Toni Krahl, Konzert
18. Januar, Gewandhaus Leipzig, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Toni

Marcus Wiebusch & Craig Finn, Konzert
19. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Wiebusch

Kirsten Fuchs, Lesung
20. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Fuchs

Romy Hausmann & Fortuna Ehrenfeld, Konzert
21. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Hausmann

Dub Spencer & Trance Hill, Konzert
23. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Spencer

Kind Kaputt, Konzert
24. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Kind

Wladimir Kaminer, Lesung
28. Januar, Steintor-Varieté Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Kaminer

Northern Lite, Konzert
31. Januar, Steintor-Varieté Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Northern Lite

Transmission – The Sound of Joy Division, Konzert
31. Januar, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Transmission

Tipp! Weihnachtsgeschenk gesucht? "Schwanensee" am 17. Januar um 20 Uhr in der Händel-Halle in Halle, am 28. Februar um ...
24/11/2025

Tipp!

Weihnachtsgeschenk gesucht?

"Schwanensee" am 17. Januar um 20 Uhr in der Händel-Halle in Halle, am 28. Februar um 20 Uhr im Gewandhaus Leipzig:

„Schwanensee“, das wohl bekannteste Ballett von Peter I. Tschaikowski, verzaubert seit 1877 Generationen von Zuschauern mit seiner traumhaften Handlung und seiner unverwechselbaren Musik. Die poetische Choreografie und die ikonischen Schwan-Figuren verleihen dem Werk eine besondere Magie und Ästhetik, die sowohl Tänzer als auch Publikum fasziniert. Im kommenden Jahr ist das Ballett unter der künstlerische Leitung von Rimma Wachsmann in Mitteldeutschland zu erleben.

Schwanensee, am 17. Januar um 20 Uhr in der Händel-Halle in Halle, am 28. Februar um 20 Uhr im Gewandhaus Leipzig, alle Termine: www.highlight-concerts.de Highlight Concerts

Bild: Pavel Pass

Vorverkauf ab dem 17. November gestartetWOMEN IN JAZZ Festival in HalleWer bestimmt die Zukunft des Jazz? Das Festival „...
17/11/2025

Vorverkauf ab dem 17. November gestartet
WOMEN IN JAZZ Festival in Halle

Wer bestimmt die Zukunft des Jazz? Das Festival „Women in Jazz“ wird in den kommenden fünf Jahren mit seinem Angebot dokumentieren, woher kreative Impulse für den Jazz kommen. Dabei wird das Programm unter dem Motto „The Future of Women´s Jazz“ Musikerinnen präsentieren, die Bewegungen und Entwicklungen im Jazz hervorrufen. Inhaltlich konzentriert sich jedes Festival der kommenden fünf Jahre auf einen Kontinent, wirft einen Blick auf Osteuropa und fördert den Nachwuchs mit dem Wettbewerb „Next Generation Women in Jazz“. Das Festival 2026 setzt erstmals diese Kernpunkte in der Gestaltung um, mit dabei sind beispielsweise die Musikerinnen Angélique Kidjo, Somi, Kadri Voorand (im Bild), Kirke Karja oder Johanna Borchert.

21. Women in Jazz-Festival, 3. bis 9. Mai, Halle, alle Infos: www.womeninjazz.de
Bild: Anneli Ivaste

„Es gibt nichts Schöneres, als einen Beruf auszuüben, den man gern hat.“ Der Zirkus Atemlos gastiert in der Weihnachtsze...
13/11/2025

„Es gibt nichts Schöneres, als einen Beruf auszuüben, den man gern hat.“ Der Zirkus Atemlos gastiert in der Weihnachtszeit auf dem Festplatz am Gimmritzer Damm

Der Festplatz am Gimritzer Damm in Halle wird wieder bespielt! Mit dem „Weihnachtscircus Atemlos“ gastiert vom 17. Dezember bis 4. Januar jeweils zweimal am Tag eine Show, die Artistik, Musik, Lichtkunst, spektakuläre Motorräder-Action und Comedy verbindet. Grund genug, bei Artist, Moderator und Regisseur Georg Alexander Ramien, Jahrgang 1975, nachzufragen

Wie kamen Sie zum Zirkus?

Der Zirkus hat mich von klein auf unheimlich fasziniert. Schon in der Schule wollte ich Zirkusdirektor werden. Mit fünfzehn Jahren bin ich ganz allein nach Ost-Berlin zur Artistenschule gefahren und habe um eine Aufnahmeprüfung gebeten – obwohl ich eigentlich gar nichts konnte.

Schlechte Voraussetzungen für eine Aufnahmeprüfung.

Ja, aber damals suchten sie einen Untermann, der die Artisten auffängt. Dadurch wurde ich angenommen. Und dann habe ich fleißig trainiert.

Eins kam zum anderen.

Ja, 1996 haben wir die Nummer mit der Stahlkugel und den darin fahrenden Motorrädern entwickelt. Damit waren wir auf der ganzen Welt zu Gast. Später haben wir uns ein eigenes Zirkuszelt gekauft.

Zu Ihrem Metier gehören sicherlich nicht nur Erfolgsgeschichten. Stichwort Unfälle.

Natürlich: Unfälle, Krankenhaus-Aufenthalte. Und mit der Corona-Pandemie kamen auch externe Schwierigkeiten hinzu. Wir mussten alles verkaufen. Aber jetzt haben wir mit dem „Weihnachtscircus Atemlos“ ein neues Projekt.

Hatten Sie selbst schon schwere Unfälle?

Ja, ja, beispielsweise mit achtzehn Jahren ein Komplex-Trauma in den Knien.

Was dachten Sie in solchen Momenten? Dachten Sie beispielsweise an eine Lehre als Bankkaufmann?

Nein! In solchen Momenten hatte ich immer nur einen einzigen Gedanke: Wie komme ich wieder auf die Bühne? Wie kann ich weitermachen? Wann kann ich wieder zurückkommen? Die Liebe zum Zirkus hat mich beständig durch schwere Zeiten geführt.

Ist der Zirkus eine ganz besondere Bühnendroge? Inwiefern?

Nein, es ist keine Droge, es ist eine Lebensart. Es gibt nichts Schöneres, als einen Beruf auszuüben, den man gern hat.

Wir reden auch von Adrenalin-Kicks.

Ja, natürlich. Aber nicht nur während der Show, sondern auch jetzt, im Laufe der Vorbereitung, im Laufe der Arbeit, die zur Premiere führt, ist eine angenehme Nervosität zu spüren.

Der „Weihnachtscircus Atemlos“ ist extra für Halle konzipiert. Warum Halle?

Mit meiner Artistenschule hatte ich meinen ersten TV-Auftritt in Halle. Ich lebe heute in Dessau, bin wahnsinnig gern in Halle. Die Stadt hat eine tolle Atmosphäre, ist ein schöner Boden für Künstler.

Ihre Show arbeitet …

… mit Musik, mit Motorrädern, mit akrobatischen Bildern, mit Licht, mit wunderbaren Artisten und mit einem coolen, ziemlich schrulligen Comedian, mit unserm „Hausmeisterchen“. Unsere Show ist für die ganze Familie. Es gibt poetische stille Momente und spektakuläre Darbietungen. Es ist eine sehr ausgewogene Show - von nichts zu viel, von nichts zu wenig.

Wollen Sie mit dieser Show touren?

Das ist nicht auszuschließen. Aber im Moment ist dieser Show nur für Halle konzipiert. Schon jetzt gibt es positive Reaktionen in der Stadt. Es wäre schön, wenn wir in den nächsten Jahren zur festen Weihnachtskultur in Halle gehören.

Das Leben im Zirkus ist eine besondere Gemeinschaft.

So ist es! Wir arbeiten jetzt im Winter zusammen, danach geht erst einmal jeder seiner Wege, in seine anderen Projekte. Aber die Freundschaften sind intensiv und beständig. Man lebt Wohnwagen an Wohnwagen. Bei uns ist eins besonders wichtig: Man muss gut zur Gruppe passen! Dabei ist die Religion, Hautfarbe, Sprache oder Nationalität völlig egal.

Weihnachtscircus Atemlos, 17. Dezember bis 4. Januar, Gimritzer Damm 1, alle Infos: weihnachtscircus-halle.de

Text: Mathias Schulze

„In der Musik und überhaupt in jeder Kunstform ist Verletzlichkeit schön. Für mein Innenleben ist Musik vielleicht wie F...
11/11/2025

„In der Musik und überhaupt in jeder Kunstform ist Verletzlichkeit schön. Für mein Innenleben ist Musik vielleicht wie Farbe auf einer Bleistiftzeichnung.“ (Marian Alexander Kindermann im Interview)

Der Schauspieler Marian Alexander Kindermann, der im neuen theater Halle mit dem Stück „Die ganze Welt ist eine Bühne“ gerade einen Shakespeare-Soloabend präsentiert, hat mit seiner Band „S*x in Paris, Texas“ das neue Album „Die Schule und das Dorf“ vorgelegt. Am 15. November wird die Musik in Halle vorgestellt. Grund genug, bei Kindermann nachzufragen

Die Schauspielerei hält genug Arbeit bereit. Sie machen aber auch Musik: Woher kommt der Antrieb? Was fügt das Musizieren Ihrer eh schon kreativen Arbeit dem eigenen Innenleben hinzu?

Zusammen Musik zu machen ist wahnsinnig schön. Es macht Spaß, es befreit, ist unheimlich kreativ. Außerdem öffnen wir uns alle, wenn wir zusammen proben und spielen. Wir zeigen uns unsere Schwächen, Stärken und machen uns verletzlich. In der Musik und überhaupt in jeder Kunstform ist Verletzlichkeit schön. Für mein Innenleben ist Musik vielleicht wie Farbe auf einer Bleistiftzeichnung.

Ein Ohr ans neue Album gelegt, sofort gedacht, dass da doch irgendwie auch der gute, alte Gundermann mitschwingt, dass da wohltuend der massentaugliche Singer-Songwriter-Stil deutlich überstiegen wird. Wie würden Sie selbst als Kritiker Ihre Musik bezeichnen?

Das ist natürlich eine gute und fiese Frage. Ich bin wahrscheinlich mein größter Kritiker. Aber der Gundermann-Vergleich freut mich sehr. Gundermann ist toll. Authentisch, laut, leise, ernst und verspielt. Ich versuche, in meiner Musik Erlebnisse in kleine, ehrliche Geschichten zu verpacken, dabei Schönes und Schmerzhaftes zu teilen in der Hoffnung, dass das Publikum sich wieder findet und gerne zuhört. Wir machen alles selbst, das ist dann nicht immer glatt, hat seine Kanten und Schwächen. Außerdem suche ich immer das Licht am Ende des Tunnels. Am Schönsten ist es, zusammen zu lachen. Wenn man bei dem ein oder anderen Lied schmunzeln muss, freut mich das sehr. In eine klare Kategorie würden wir vielleicht gar nicht passen.

In Ihrer Musik geht es um Zwischenmenschlichkeiten: Können Songs dazu beitragen, dass das analoge zwischenmenschliche Zusammenleben gelingt?

Lieder verbinden. Erstmal uns mit uns selbst und dann mit den anderen. Es ist ein Wunder, dass Menschen, Tiere und Pflanzen so sensibel auf Musik reagieren. Das klingt pathetisch, aber wenn wir Musik hören, halten wir inne, wir tanzen, wir fühlen uns gestärkt, öffnen uns für die Geschichten anderer. Sicher ist Musik aber auch sehr manipulierend, kann auch für das Gegenteil benutzt werden.

S*x in Paris, Texas, 15. November, Buchhandlung „heiter bis wolkig“, 20 Uhr, alle Infos: www.sexinparistexas.bandcamp.com/album/die-schule-und-das-dorf
neues theater halle

https://www.youtube.com/watch?v=Up0ncYc2TfE&list=RDUp0ncYc2TfE&start_radio=1

„Im Gesamtbild ergibt sich der Eindruck, dass da jemand unentwegt an der Frage nach der Sagbarkeit und Darstellbarkeit v...
03/11/2025

„Im Gesamtbild ergibt sich der Eindruck, dass da jemand unentwegt an der Frage nach der Sagbarkeit und Darstellbarkeit von Ich und Welt arbeitet.“

Das „Theater Aggregate“ zeigt ab 7. November das Stück „Expressionist Artillerist“ im WUK Theater Quartier. Alles dreht sich um den Dichter, Soldaten, Drehbuchautoren und Jazz-, Kino- und Fußballjournalist Franz Richard Behrens, der 1895 in Brachwitz bei Halle das Licht der Welt erblickte. Grund genug, bei Regisseur Silvio Beck nachzufragen

Warum und wie kommen Sie auf Franz Richard Behrens?

Durch Gespräche mit Freunden. Der in Halle lebende Literaturwissenschaftler Christian Soboth empfahl mir Behrens. Ich war sofort angetan. Und danach gab es ein Gespräch mit Tom Wolter, in dem wir beide unser Interesse an Behrens wechselseitig entdeckten. Und sofort gingen wir in die Planung. Dann verstarb Tom. Ihm ist unser Stück gewidmet.

Wo liegt die Faszination an der Person Behrens?

Seine Vielseitigkeit und sein Lebensweg, sein Schicksal, wenn man so will, faszinieren. In Brachwitz an der Saale 1895 geboren, wirbelte es ihn wie viele seiner damals sehr jungen Zeitgenossen an die Front im Ersten Weltkrieg. Bei ihm war allerdings kein Hurra-Patriotismus am Start. Von Beginn an reflektierte er sein Erleben in Gedichten, die sich nicht für eine Heroisierung des Krieges eignen, sondern sich einen widersprüchlichen Weg durch die Ereignisse und Erfahrungen bahnen. Er schrieb Wortkaskaden und Verse, die wie in einem Brennglas das Erfahrene versiegeln und zugleich freisetzen.

Beispiel?

„… Feuer steigen / Meere heulen / Wolken gellen / Menschen wüten / Weltgeist lächelt: Maschienchen.“ Behrens war vier Jahre Soldat im Krieg. Danach lebte er völlig mittellos in Berlin. In Expressionisten- und Künstlerkreisen wurde er sehr geschätzt. Aber mit Lyrik Geld verdienen? Und dann landete er einen unfassbaren Erfolg. Er schrieb das Drehbuch zu dem berühmten Stummfilm „Hamlet“ mit Asta Nielsen in der Hauptrolle, die den Film auch selbst produzierte. Er überzeugte Asta Nielsen nicht nach Shakespeare zu arbeiten, sondern nach einem Mythos, wonach Hamlet eine Frau gewesen sei. Bis heute wird dieser Film als einer der ersten feministischen Filme interpretiert. Nur an Behrens erinnert sich in diesem Zusammenhang kaum jemand. Der Erfolg versiegte. Behrens wurde Journalist. Schrieb Kolumnen über Jazzmusik, Theater, Film und vor allem Fußball. Dann versiegte seine Spur im Dritten Reich. Er musste völlig abgetaucht sein.

Und dann?

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gab es wieder Lebenszeichen. Und dann versiegte wieder seine Spur, er wurde vom Mauerbau eingeschlossen, starb zur Untermiete in einem 20 Quadratmeter großen Zimmer im Prenzlauer Berg. 1976, ein Jahr vor seinem Tod, spürte ihn Gerhard Rühm auf, ein Wiener Aktionist und Vertreter der „Konkreten Poesie“. Behrens gab ihm Kisten voller Schriften und Dokumente mit. Rühm brachte in den darauffolgenden 20 Jahren vier Bände mit Gedichten, Drehbüchern, Essays und Notizen heraus. Man kann Gerhard Rühm nicht genug dafür danken! Sachsen-Anhalt müsste ihm eigentlich einen Orden verleihen.

Was bekommt man als „Lehre“ mit auf den Weg, wenn man sich mit Behrens beschäftigt?

Seine Schriften, seine Lyrik, seine Prosa enthalten keine Lehre. Im Gesamtbild ergibt sich der Eindruck, dass da jemand unentwegt an der Frage nach der Sagbarkeit und Darstellbarkeit von Ich und Welt arbeitet. Er ist durch und durch ein Autor der ideologiekritischen Moderne. Sein lyrisches Ich ist ein Schauplatz von widersprüchlichsten Weltphänomenen. Immer lustvoll an Sprachspielen entlang.

Ist das Stück auch eine Reflexion auf das seit Jahren florierende Genre des Biopics?

Nun ja, es gibt diese großen Lücken in seiner Biografie. Ein Biopic dagegen lebt von einer gewissen Konsistenz. Dennoch erzählen wir aus seinen biografischen Fragmenten, vor allem aus seinen Schriften zum Ersten Weltkrieg. Und natürlich erzählen wir von seinem Film-Erfolg mit Asta Nielsen. Zu den Lücken passt wiederum, dass Behrens selbst kein Interesse am Biografischen hatte. Und dann diese tolle Lyrik, die nicht auf die Darstellung vordergründiger Zusammenhänge aus ist, sondern Sprachbild an Sprachbild knüpfend eine völlig eigenständige Wirklichkeit hervorbringt. Und diese Spuren greifen wir auf.

Wie kann man sich die ästhetische Umsetzung vorstellen?

Wir bringen die Fragmente miteinander in Schwingung. Wir spielen aus einem performativen Setting heraus, lassen darin Momente aufblitzen, die aus Behrens Gedichten, seiner Prosa und seiner Biografie stammen. Die Schauspielerin Astrid Kohlhoff stürzt sich unentwegt kraftvoll in Versuchsanordnungen, erzählt von Behrens, verwandelt sich in ihn, spielt sich über Prosatexte in Momentaufnahmen des Ersten Weltkriegs, wird zur Stummfilm-Figur. Der Komponist und Musiker Alexander Ernst, ihr Spielpartner auf der Bühne, hat tolle Lieder geschrieben, spielt Posaune, Schlagwerk, E-Gitarre und Akkordeon, manchmal im Duo zusammen mit Astrid Kohlhoff am Saxophon. Gemeinsam begeben sie sich in Soundreisen. Musik und Sound spielen eine große Rolle.

Es ist kein „klassisches“ Theaterstück.

Eine Theater- und Musikperformance ist der Untertitel. Und genau das ist es auch.

Sie akquirieren für solche Projekte auch immer wieder Fördergelder: Wie ließen sich die Sponsoren für dieses Stück begeistern?

Wir werden vom Land Sachsen-Anhalt, der Lottostiftung Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle gefördert. Da Behrens ja aus Brachwitz stammt, ist das schon mal ein Argument. Zudem hatte er dieses Jahr seinen 130. Geburtstag. Unsere darüber hinaus gehende Konzeption scheint überzeugt zu haben. Eine direkte Rückmeldung, warum etwas gefördert oder nicht gefördert wird, kommt selten vor. Verstehe ich auch, der Arbeitsaufwand der Begründung wäre enorm, bei allen Projektanträgen.

Was sehen Sie aktuell, wenn Sie durch Halle laufen?

Eine schöne Stadt.

Was ist ausbaufähig?

Die Stärkung des Mittelstandes.

Was ist Glück?

Ein Wort mit einem nicht ganz so schönen Klang, finde ich. Irgendwie zu einsilbig. Ich bevorzuge Freude. Vielleicht hat Behrens beim Schreiben manchmal das spontane Glück einer Wortfügung erfahren. Aber auch das wäre wohl eher Freude, als Ergebnis eines konfliktreichen Prozesses. Glück dagegen? Ist immer irgendwie gratis. Auch nicht schlecht.

Expressionist Artillerist, ab 7. November, WUK Theater Quartier, alle Termine: www.theater-aggregate.de WUK Theater Quartier Theater Aggregate

Text: Mathias Schulze Bild: Silvio Beck

Um euch auch im November eine Alternative zur heimischen Couch anzubieten, kommen hier unsere Verlosungen. Wie immer: Ma...
24/10/2025

Um euch auch im November eine Alternative zur heimischen Couch anzubieten, kommen hier unsere Verlosungen. Wie immer: Machen, tun, liken, teilen, Kennwörter schreiben. Viel Glück!

Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, Comedy
5. November, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Kreuz

Batiar Gang, Konzert
7. November, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Batiar Gang

Techno am Kreuz mit [115], Party
8. November, Leipziger Werk2, 23 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Techno

Nyos, Konzert
12. November, Leipziger Werk2, 23 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Nyos

Liedfett, Konzert
13. November, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Liedfett

Ben Becker, Lesung
14. November, Steintor-Varieté Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Becker

London Symphonic Rock Orchestra, Konzert
17. November, Steintor-Varieté Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: London

Marianne Rosenberg, Konzert
17. November, Felsenkeller Leipzig, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Rosenberg

Ingo Paul, Konzert
19. November, Horns Erben Leipzig, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Ingo

Punk am Kreuz, Konzert
22. November, Leipziger Werk2, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Punk

London Symphonic Rock Orchestra, Konzert
25. November, Gewandhaus Leipzig, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: London

Julia Meladin, Konzert
25. November, Steintor-Varieté Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Meladin

Apokalypse Miau, Theater
27. November, neues theater Halle, 19.30 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: Apokalypse

The Drug, Konzert
28. November, Objekt 5 in Halle, 20 Uhr, 1x2 Tickets
Kennwort: The Drug

Weihnachtscircus Atemlos, Show
17. Dezember bis 4. Januar, Gimritzer Damm 1 in Halle, 2x1 Familienticket (vier Personen)
Kennwort: Atemlos

Adresse

Mittelstraße 5
Halle
06108

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+493452080450

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