18/09/2026
Von der Kollegin zur Chefin: „Mein Tag hat nicht genug Stunden.“ So fühlte es sich für Esther Merkelt an, als sie in die Geschäftsführung der mct Medienagentur wechselte. Personalverantwortung, Trainings, Projekte – und jede freie Lücke im Kalender wurde sofort mit der nächsten Aufgabe gefüllt.
Bis sie genauer hinschaute: Was gehört wirklich zu ihrer neuen Rolle – und was übernimmt sie nur, weil sie das Gefühl hat, sich beweisen zu müssen?
Die Erkenntnis: Als Geschäftsführerin hilfreich zu sein, bedeutet nicht, jedes Problem selbst zu lösen. Sondern ein Team aufzubauen, das Probleme selbst lösen kann.
Heute reserviert die Unternehmerin(auch Mitglied bei uns im impulse-Netzwerk), bewusst Zeit für Strategie, Mitarbeiterentwicklung und Führung. „Ich muss mich aber bremsen, wenn ich Gefahr laufe, wieder zu viele Seminare in meinen Kalender zu quetschen. Lieber lasse ich auch mal eine Lücke, um ansprechbar zu sein, etwa wenn es einen Konflikt im Team gibt", sagt Esther Merkelt.
Und sie führt eine „Let-go-Liste“, auf der sie festhält, was sie bewusst abgegeben hat. Der letzte Eintrag: ein Urlaub ohne Laptop und Mails. 🏖️