Freischreiber

Freischreiber Unser 💚 schlägt für freien Journalismus. Freischreiber – Berufsverband freier Journalist:innen

29/09/2026
Eine freischreiberige Institution verlässt Bonn: Regioleiter Steve Przybilla zieht um ins schöne Haltern am See. Traurig...
29/09/2026

Eine freischreiberige Institution verlässt Bonn: Regioleiter Steve Przybilla zieht um ins schöne Haltern am See. Traurig für Freie: Er gibt seine Regioleitung in NRW ab. Schön für Freie: Er hat mit Guido Krawinkel einen Nachfolger gefunden und plant in der neuen Heimat direkt eine Regiogruppe Münsterland. Wow!

„Meldet euch bei mir, wenn ihr (grob) zwischen Münster und Recklinghausen wohnt – das wäre fantastisch!“ (Schickt in dem Fall eine PN an diesen Account.)

„In Bonn übernimmt der geschätzte Kollege Guido (links im Bild) die Regiogruppe. Guido ist nicht nur ein toller Musikjournalist, sondern auch ein richtig cooler Typ.

Danke, Bonn, für viele tolle Regiotermine, vom Freischwimmen im Freibad über Redaktionsbesuche, Kneipentouren mit Kriegsberichterstatterinnen, Museumsabende, Star-Trek-Sessions und Weihnachtsfeiern.“

Ein großes Dankeschön von uns an Steve für den tollen Einsatz und ein warmes Willkommen an Guido! 💚

Mehr Infos zu unseren Regiogruppen in ganz Deutschland gibt es hier:
➡️ https://freischreiber.de/wir/dein-team/regionalteams/

Welche Gesichter stecken hinter :Freischreiber? Wir stellen sie vor: Bonjour, Stefanie Eisenreich!Stefanie steckt in den...
24/09/2026

Welche Gesichter stecken hinter :Freischreiber? Wir stellen sie vor: Bonjour, Stefanie Eisenreich!

Stefanie steckt in den letzten Zügen ihres berufsbegleitenden Masterstudiums in digitalem Journalismus an der Hamburg Media School. Bis 2025 hat sie für das empowernde Mädchenmagazin gearbeitet und ist seitdem auf dem Weg in den freien Journalismus. Bei :Freischreiber leitet Stefanie mit unserer Vorsitzenden Elisa die Gruppe der Auslandsfreien und ist frisch „kooptiert“ im Vorstand, mischt also auch dort aktiv mit:

„Am Freiendasein reizt mich besonders, flexibel und selbstbestimmt arbeiten und immer wieder neue interessante Menschen treffen zu können! Wer frei ist, sitzt aber auch oft allein in seinem Boot. Deshalb spinne ich am liebsten mit Kolleg*innen gemeinsame Ideen. Etwas, das ich bei den Freischreibern liebe, denn gegenseitige Unterstützung, Austausch und Inspiration werden hier groß geschrieben!“

So herzliche Worte, liebe Stefanie, das fühlen wir sehr! 💚 Danke für deinen Einsatz in unseren Reihen!

Warum wir gern frei im Journalismus arbeiten? Manchmal finden wir die Antwort darauf in unseren Fortbildungen. Freischre...
23/09/2026

Warum wir gern frei im Journalismus arbeiten? Manchmal finden wir die Antwort darauf in unseren Fortbildungen. Freischreiberin Azadê Peşmen zumindest berichtet:

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich eine Zusage bekommen habe für das Fellowship vom American Council of Germany. Ich wage zu behaupten, dass das Stipendium-Seminar von Florian Sturm einen großen Einfluss darauf gehabt hat.“

Das freut uns sehr, liebe Azadê. Wir wünschen dir ein großartiges Fellowship! 🤞
Florian Sturm gibt regelmäßig Webinare etwa zur Mehrfachverwertung und zu journalistischen Stipendien bei uns. Schau mal auf die Website, dort gibt es alle Termine.

Und: Hast du auch aus dem freien Journalismus zu bieten? Schick sie als PN oder schreib sie in die Kommentare. Wir freuen uns drauf!

22/09/2026

Am 12. Dezember trifft sich die freie Welt des Journalismus in Berlin: Freischreiber*innen und geladene Gäste sind herzlich willkommen beim Barcamp, beim Varieté und zur freien Party!

🏴‍☠️ Barcamp 🏴‍☠️
13.30-17.30 Uhr

Nachmittags laden wir zum Barcamp ein mit Input von Freien für Freie. Welche KI-Tools helfen euch bei Recherche und Co.? Wie geht ihr mit bedrohlichen Situationen während politischer Berichterstattung um? Und welche Tipps garantieren euch in Verhandlungen ein Honorar, von dem ihr gut lebt? Reicht jetzt Session-Ideen ein und teilt eure Expertise mit Kolleg*innen.

🪩 Varieté & Party 🪩
20.30-open end

Wir feiern die Freiheit mit Journalist*innen und allen, die unserer Branche liebevoll verbunden sind: Drag Queen Nelly Skrothum sagt die Zukunft der Medienwelt voraus. Ukulele-Legende Bommi aka ZEIT-Redakteur Jo Schneider gießt Recherchen in Lieder. Der freie Autor und „Reporter Slammer“ Alexander Krützfeldt feiert die unendliche Leere der Rentenkasse. Ein prominenter „Secret Act“ besingt nackte, reiche Menschen. Und spät am Abend tanzen wir zum Beat der DJanes Lenki Balboa und Funky Fie. Weitere Künstler*innen kündigen wir zeitnahe an.

„Looking for Freedom“
Sa., 12. Dezember
Lettrétage, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Sichert euch jetzt ein Ticket, die Anzahl ist begrenzt!

👛 https://freischreiber.de/freischreiber-termine/freie-partypartyparty/

Ein Event mit großartiger Unterstützung von: Hamburg Media School, Institut für Bildungscoaching, Europäisches Parlament.

Das Leben im freien Journalismus kann wunderbar sein. Doch anfangs fühlen sich viele Kolleg*innen lost. Unser Webinar „S...
21/09/2026

Das Leben im freien Journalismus kann wunderbar sein. Doch anfangs fühlen sich viele Kolleg*innen lost. Unser Webinar „Starterpaket Freier Journalismus“ bietet einen Überblick an Tipps, die den Einstieg erleichtern:

Welche Geschichten lohnen sich und wo biete ich sie an? Wie pitche ich und wie verhandele ich gute Honorare? Warum ist Networking so wichtig und muss ich dafür Leuten meine Visitenkarte aufdrängen? (Nein!)

Im Kurs besprechen wir diese und weitere Fragen und üben den Weg von der Themenidee zur gut bezahlten Veröffentlichung.

Dozentin:
Hannah El-Hitami arbeitet als freie Journalistin in Berlin und schreibt über Gesellschaft und Politik der arabischen Welt, Migration und Völkerstrafrecht. Ihre Artikel erscheinen unter anderem bei SPIEGEL, TAZ, Fluter, Greenpeace Magazin und Qantara.

Termin:
5.11.2026, 9-13 Uhr, Zoom

Kosten & Anmeldung:
Freischreiber*innen zahlen 49 Euro;
Mitglieder von wpk, Reporter-Akademie, freelens, weltreporter, ndm: 109 Euro; Externe: 169 Euro.

Mehr Infos und Anmeldung:
➡️ https://freischreiber.de/freischreiber-termine/starterpaket-freier-journalismus-3/

Wie recherchieren wir Journos sensibel in Extremsituationen? Sprechen mit Betroffenen, ohne sie zu retraumatisieren? Und...
17/09/2026

Wie recherchieren wir Journos sensibel in Extremsituationen? Sprechen mit Betroffenen, ohne sie zu retraumatisieren? Und, nicht zuletzt, schützen uns selbst?

Dr. Christina Feist ist Expertin auf dem Gebiet des Trauma-Journalismus – von „beiden Seiten“. Sie arbeitet als freie Journalistin und ist Überlebende des rechtsterroristischen Attentats vom 9. Oktober 2019 in Halle (Saale).

In unserer digitalen Mittagspause erzählte Christina von ihren Erlebnissen mit der Berichterstattung damals und gab Tipps, wie wir Journalist*innen es besser machen:

„Wir Betroffenen werden als Gruppe behandelt, aber meist sind wir das nicht. Wir waren nur als Individuen zufällig zugleich am selben Ort. Hier müssen wir als Journalist*innen gegensteuern: Wenn du über ein Ereignis recherchierst, an dem mehrere Personen beteiligt sind, haben alle einzelnen Menschen einen Anspruch auf ihr eigenes Erleben.

Wir dürfen Objektivität und Neutralität nicht gleichsetzen. Ich kann etwa objektiv über meine Bubble im Journalismus schreiben. Aber neutral bin ich dabei noch lange nicht. Das bedeutet nicht, dass ich aktivistische Berichterstattung mache. Aber das bedeutet zum Beispiel, dass ich nicht Täter*innen interviewe, sondern ausschließlich Betroffene.

In der Situation, in der du ein Trauma erlebst, hast du null Kontrolle. Danach brauchst du unbedingt das Gegenteil: Selbstbestimmung. Das heißt für dich als Journalist*in, immer transparent zu arbeiten. Erklär deinen Gesprächspartner*innen, wie deine Arbeit funktioniert. Was dürfen sie gegenlesen? Können sie Zitate autorisieren? Ist es möglich, nachträglich ein Interview ganz zurückzunehmen? Wann erscheint dein Beitrag? Für wen arbeitest du?

Wenn deine Recherche abgeschlossen ist, macht es Sinn, den Kontakt aufrecht zu erhalten. Schick alle sechs Monate eine kurze Nachricht, ohne etwas zu wollen. So merken Betroffene, dass du sie nicht fallenlässt wie eine heiße Kartoffel. Das geschieht viel zu oft bei traumatisierten Menschen.“

Danke für deine offenen Worte und Ratschläge, liebe Christina! Weitere Freischreiber-Termine gibt es hier:
➡️ https://freischreiber.de/alle-termine/

Egal, ob Journalist*in oder Publikum – wer sich über Berichterstattung ärgert, kann sich beschweren: beim Presserat, bei...
16/09/2026

Egal, ob Journalist*in oder Publikum – wer sich über Berichterstattung ärgert, kann sich beschweren: beim Presserat, bei zwölf Rundfunkräten und 14 Medienanstalten. Diese Gremien der „staatsfernen Medienaufsicht“ folgen unterschiedlichen Logiken, aber einer gemeinsamen Aufgabe. Sie sollen über die Einhaltung journalistischer Standards wachen.

Wie machen sie das?

Freischreiber Stefan Mey hat sich damit für das Studienformat der Rosa-Luxemburg-Stiftung auseinandergesetzt. Insbesondere hat er recherchiert, wie die Medienaufsichts-Gremien seit Oktober 2023 über Beschwerden zur deutschen Nahost-Berichterstattung entschieden haben, an der es viel Kritik gibt. In dieser digitalen Mittagspause lässt Stefan uns daran teilhaben:

Wie genau arbeiten die Gremien?
Inwiefern machen sie ihren wichtigen Job und helfen dem Journalismus, besser zu werden?
Wo versagt die Medienaufsicht?
Wie transparent arbeiten Presserat & Co., was ließe sich verbessern?

Donnerstag, 24. September, 12-13 Uhr, Zoom
Verbindliche Anmeldung für Mitglieder hier:
➡️ https://freischreiber.de/freischreiber-termine/presserat-co-wer-korrigiert-die-medien/

Adresse

Hoheluftchausee 53a
Hamburg
20253

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