04/05/2026
Wie war die Tour? Lest es selber!⬇️⬇️⬇️
Mit dem Zug von Hannover nach Frankfurt und dann mit Tunis Air nach Tunis. Leicht zerknittert, wie man nach einem Flug eben so aussieht kamen wir bei entspannten 23 Grad an. Statt direkt zum ersten Abschlag ging’s aber erstmal nach Gammarth, wo wir unsere erste Nacht verbracht haben. Ankommen, durchatmen, kurz so tun, als wäre man kein reisender Golfnomade.
Am nächsten Morgen wartete schon unser Fahrer und der hatte offenbar vor, uns Tunesien einmal längs zu zeigen. Ziel: Tabarka. Kurven, Küste, Ausblicke und irgendwann dann das wirklich schöne Hotel La Cigale. Dort haben wir nicht nur hervorragend genächtigt, sondern uns natürlich auch standesgemäß den Golf de Tabarka vorgenommen. Erste Runde, erste Einschätzung: Ja, das könnte hier ganz gut werden mit dieser Reise.
Weiter ging’s nach Hammamet, quasi das Epizentrum des tunesischen Golfsports. Zwei Plätze standen auf dem Zettel: zuerst Golf Citrus, geschniegelt wie ein Sonntags Green, und danach der Yasmine Golf Course, der aktuell noch so ein bisschen wirkt, als hätte er den Wecker nicht gehört. Dornröschenschlaf trifft’s ganz gut. Aber hey, auch das hat Charme. Und zumindest hatten wir genug Zeit, unsere Bälle in Ruhe wiederzufinden.
Von Hammamet aus führte uns der Weg zurück Richtung Tunis. Dort haben wir uns im The Residence Tunis einquartiert. Maurischer Stil, bei dem man kurz überlegt, ob man überhaupt noch raus auf den Platz will. Haben wir natürlich trotzdem gemacht. Der hauseigene Golfplatz musste schließlich nochmal geprüft werden. Rein journalistisch, versteht sich.
Und dann kam er, dieser Moment, den man auf solchen Reisen gerne verdrängt: Abreise. Flughafen Tunis, Flug nach Düsseldorf, Umstieg in den Zug Richtung Hannover und irgendwann sitzt man wieder zu Hause und fragt sich, ob das alles wirklich passiert ist oder nur ein besonders schöner Golftraum war.