Presse Club Hannover

Presse Club Hannover Der Presse Club Hannover organisiert Vortragsveranstaltungen und Meinungsaustausch mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft.

Faszination ÄgyptenNoch ist nicht alles fertig in der neuen, rund 1.000 Quadratmeter großen Dauerausstellung „Ägypten“ i...
26/08/2026

Faszination Ägypten

Noch ist nicht alles fertig in der neuen, rund 1.000 Quadratmeter großen Dauerausstellung „Ägypten“ im Roemer-Pelizaeus Museum in Hildesheim. Noch können nicht alle Exponate gezeigt werden, denn parallel zur inhaltlichen Neuausrichtung laufen im RPM dringend notwendige Maßnahmen zur Sicherheits- und Brandschutzoptimierung. Aber das, was man zurzeit bereits sehen kann, faszinierte die Mitglieder und Gäste des Presse Club Hannover, die von der Direktorin des Museums, Lara Weiss, persönlich geführt wurden.

Innovativ, farbenfroh und überraschend verpackt, so präsentiert sich die Dauerausstellung in einem traditionsreichen Haus, dessen Anfänge in das Jahr 1844 zurückreichen. Geschicktes Storytelling weiß sowohl Erwachsene als auch Kinder für das alte Ägypten zu begeistern. Wer wirklich tief in die 5000 Jahre alte Kulturgeschichte der Zivilisation am Nil eintauchen will, der ist hier an der richtigen Stelle. Was mich besonders fasziniert hat: nahezu alle Objekte, die zu sehen sind, sind wirklich Originale und keine Repliken!

Vier Themenwelten werden in der Ausstellung gezeigt. In der „Welt aus Stein“ geht es um die großen Baumeister Ägyptens und ihre monumentalen Werke. Besonders beeindruckend die lebensgroße Skulptur von Hem-Iunu, dem Baumeister der größten Pyramide von Gizeh, aus der Zeit um 2.500 v.Chr.. In den „Lebenswelten“ wird über Flora, Fauna und das Alltagsleben am Nil berichtet. In der „Welt aus Worten“ kann man Hieroglyphen entschlüsseln und die Wurzeln unserer Informationsgesellschaft entdecken. Hier wird der Bogen von den Hieroglyphenschrift bis zum I-Phone gezogen. In der Themenwelt „Diesseits & Jenseits“ geht es um Mumien, Särge und Götterwelten und das von den Ägyptern entwickelte Konzept des ewigen Lebens.

Die ägyptische Sammlung des RPM geht zurück auf den Juristen, Senator, Geologen und Museumsgründer Hermann Roemer und auf den Kaufmann, Bankier und Konsul Wilhelm Pelizaeus. Rund 9.000 Objekte aus allen Epochen umfasst die Sammlung. Sie gehört damit zu den größten in Deutschland. Den wichtigsten Schwerpunkt bilden die Objekte des Alten Reiches, die fast ausnahmslos aus Grabungen aus Gizeh stammen, und die Sammlung zu etwas wirklich Einzigartigem machen.

Nach der rund 90minütigen Führung klang der Abend mit einem kleinen Sommerempfang auf der Dachterrasse des Museums aus. Das Wetter spielte mit und wir konnten den Blick aufs doppelte Weltkulturerbe genießen.

Herzlichen Dank an Lara Weiss und ihr Team, dass wir diesen besonderen Abend im Roemer-Pelizaeus Museum in Hildesheim erleben durften. Allen, die nicht dabei sein konnten, lege ich einen Besuch in diesem wunderschönen Museum dringend ans Herz!

Text: Dr. Sabine Wilp
Fotos: Böger, Irmer, Wilp

𝗞𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗹𝗲𝗻𝗸𝗲: 𝗞𝗜 𝘂𝗻𝗱 𝗝𝗼𝘂𝗿𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀Termin: 08.09.2026, 19:00 UhrOrt: Café Ausblick, Podbielskistraße 269, 30655 Hanno...
23/08/2026

𝗞𝗼𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗹𝗲𝗻𝗸𝗲: 𝗞𝗜 𝘂𝗻𝗱 𝗝𝗼𝘂𝗿𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀

Termin: 08.09.2026, 19:00 Uhr
Ort: Café Ausblick, Podbielskistraße 269, 30655 Hannover

Kaum eine Entwicklung verändert den Journalismus derzeit so stark wie die künstliche Intelligenz. Dabei ist der KI-Hype nur schwer von wirklichem Fortschritt zu trennen. Neue Werkzeuge ermöglichen schnellere Recherchen, automatisierte Auswertungen und neue Produktionsformen. Gleichzeitig verändert sich die Rolle von Journalistinnen und Journalisten in einer zunehmend KI-geprägten Öffentlichkeit.

Wir haben den jungen Journalisten Konstantin Klenke eingeladen, uns Einblicke in diesen Wandel zu geben. Er möchte die Journalismus-Zukunft miterfinden. Klenke ist freier Journalist und Medientrainer und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand von Freischreiber e. V., dem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten.

Er hat Politikwissenschaft studiert und unter anderem für die Hannoversche Allgemeine Zeitung und den Evangelischen Pressedienst geschrieben. Aktuell entwickelt er vor allem journalistische Projekte mit den Schwerpunkten künstliche Intelligenz und Dialog. Dafür bringt er zum Beispiel Kühe dazu, mit Live-Daten WhatsApp-Nachrichten zu schreiben und entwickelt mit jungen Menschen neue journalistische Formate.

Das wird bestimmt ein spannender Austausch. Bitte melden Sie sich an!

https://www.presse-club-hannover.de/konstantin-klenke

Foto: Heinrich Holtgreve

Neustart nach der Sommerpause im Roemer- und Pelizaeus-Museum HildesheimTermin: 25.08.2026, 17:30 Uhr (!)Ort: Römer- und...
12/08/2026

Neustart nach der Sommerpause im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

Termin:
25.08.2026, 17:30 Uhr (!)

Ort:
Römer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Am Steine 1-2, 31134 Hildesheim

Ende August starten wir wieder mit unserem Presseclub-Programm. Der Auftakt findet in diesem Jahr in Hildesheim statt. Die Direktorin des Roemer-Pelizaeus-Museum, Dr. habil. Lara Weiss, hat uns herzlich eingeladen und wir haben ja gesagt.

Uns erwartet ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der neuen Ägypten-Dauerausstellung im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim. Wir dürfen die neu gestaltete Präsentation einer der bedeutendsten ägyptischen Sammlungen Deutschlands anschauen. Sie zeigt sich farbenfroh, überraschend und voller Geschichten, die tief in 5000 Jahre Kulturgeschichte am Nil eintauchen.

Wer Lust hat, sich von außergewöhnlichen Objekten, innovativen Vermittlungsformaten und neuen Perspektiven auf das alte Ägypten verzaubern zu lassen, der meldet sich bitte rasch an. Wir werden - wenn das Wetter mitspielt - den Abend mit einem Umtrunk auf der Dachterrasse des Museums ausklinen lassen.

Hinweis: Bitte planen Sie Ihre An- und Abreise individuell!

Zur Anmeldung:
https://www.presse-club-hannover.de/rpm-hildesheim

𝗠𝗮𝗿𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗶𝗻𝗱: 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿, 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻𝗮𝗺𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗻𝗴𝗮𝗴𝗶𝗲𝗿𝘁„Martin Kind muss man ja nicht wirkl...
28/06/2026

𝗠𝗮𝗿𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗶𝗻𝗱: 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿, 𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗵𝗿𝗲𝗻𝗮𝗺𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗲𝗻𝗴𝗮𝗴𝗶𝗲𝗿𝘁

„Martin Kind muss man ja nicht wirklich vorstellen. Den kennt wirklich jeder!“ Damit startete Heiko Randermann, Reporterchef der HAZ, seine Moderation. Es schloss sich ein einstündiges Gespräch an, in dem es natürlich um Fußball – national und international - um Unternehmertum und Familie, um ehrenamtliches Engagement und wirtschaftlichen Erfolg und um vieles, vieles mehr ging. Martin Kind zeigte sich nahbar und authentisch und gewährte uns auch ganz private Einblicke in sein Leben und seine Familiengeschichte.

Der Presseclubabend fand in der Stanze Gartencenter Lounge der Heinz von Heiden Arena statt. Auf Randermanns Frage, was die Arena für ihn bedeute – Wohnzimmer, Büro oder Baustelle – scherzte Martin Kind: „Baustelle, immer Baustelle“. Als er im September 1997 erstmals den Vorstandsvorsitz von Hannover 96 übernahm, stand der Verein sportlich und finanziell schlecht da. Unter Kind gelang der Neuaufbau. In seiner Amtszeit erfolgte der Umbau des Niedersachsenstadions zur AWD-Arena, der heutigen Heinz von Heiden Arena. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass in Hannover Bundesligaspiele und Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 stattfinden konnten.

Aktuell ist das Stadion wieder einmal Baustelle im wahrsten Sinne des Wortes. Bis zum Start in die neue Zweitligasaison Anfang August müssen die alten blauen Sitzschalen durch schwarz-weiß-grüne Sitzschalen ersetzt werden, die dem neuen Design des Vereins entsprechen. Ein Blick ins Stadionrund zeigte den Mitgliedern und Gästen des Presseclubs: es ist noch einiges zu tun. Wenn es nach Martin Kind geht, dann sollten weitere Veränderungen folgen. Ein Blick in die Stadien in den USA, in denen derzeit die Weltmeisterschaft ausgetragen wird, zeige, was möglich sei. Da könne Hannover noch nicht mithalten.

Natürlich wurden auch die Unterschiede zwischen der rechtlichen Situation des deutschen Profifußballs und den Profiklubs in anderen europäischen Ländern thematisiert. In Deutschland ist der Profifußball nach wie vor fest im Vereinsrecht verankert, während im restlichen Europa die Klubs stärker kapitalmarktorientiert sind. Dass er diese ungleiche Ausgangslage bedauert, ist hinreichend bekannt.

Aber es ging beim Presseclubabend in der Heinz von Heiden Arena nicht nur um Fußball und das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement Martin Kinds für den Fußball in Hannover. Auch der Unternehmer und Familienmensch Martin Kind wurde sichtbar. Der heute 82jährige erinnert sich noch gut an seine Kindheit und Jugend. Schule begeisterte ihn nicht wirklich. Dass er trotzdem sein Abitur erfolgreich hinter sich brachte, kann er sich bis heute nicht recht erklären. Ausgebildet wurde er im Anschluss bei Siemens. Am Ende gab ihm sein Ausbilder und Mentor den guten Rat: „Mach dich selbständig!“

1970 übernahm Martin Kind das Hörgeräte-Fachgeschäft seiner Mutter und entwickelte das Unternehmen zu einem der Marktführer der Hörgerätebranche mit rund 600 Standorten in Deutschland. 2006 trat sein Sohn Alexander in die Kind-Gruppe ein und fungierte fast 20 Jahre lang als gleichberechtigter Geschäftsführer des Unternehmens. 2025 wurde die Hörgerätekette an den dänischen Hörgerätekonzern Demant verkauft, der zu den erfolgreichsten Playern weltweit gehört. Der Vorschlag kam von Alexander Kind, und er wusste seinen Vater mit guten Argumenten zu überzeugen.

Wer aber nun glaubt, damit sei für Martin Kind auch der Punkt für einen endgültigen Rückzug erreicht, der irrt. Auch eine schwere Krankheit Ende 2025 konnte seinen Unternehmungsgeist nicht stoppen. Nach wie vor möchte er Dinge, die ihm am Herzen liegen, bewegen. „Ich bin ein unruhiger Geist,“ erklärte er beim Presseclubabend. „Mir ist wichtig, dass Hannover 96 und die Arena eine gute Zukunft haben.“ Die Weichen dafür sind gestellt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover ist von Vertrauen geprägt und läuft gut. Besonders glücklich und stolz ist Martin Kind aber auf die 2016 neueröffnete 96-Akademie an der Eilenriede. Die Nachwuchskaderschmiede des Vereins liegt ihm wirklich am Herzen. Am Ende des Abends sprach er eine Einladung für den Presseclub zu einem Besuch des Zentrums aus, der wir gern Folge leisten werden.

Mit diesem besonderen Abend startet der Presse Club Hannover in die diesjährige Sommerpause. Herzlichen Dank an unseren Gastgeber für seine Zeit, seine Gesprächsbereitschaft und die tiefen Einblicke, die er uns ermöglichte. Ein dickes Dankeschön auch an Heiko Randermann für seine wunderbare Moderation des Abends.

Text: Dr. Sabine Wilp
Fotos: Thomas Borcholte, Dr. Sabine Wilp

Schüler unterstützen Museen bei 3D-DigitalisierungDas Schüler-Filmteam „artaconfilms“ des Gymnasiums Burgdorf erstellt a...
18/06/2026

Schüler unterstützen Museen bei 3D-Digitalisierung

Das Schüler-Filmteam „artaconfilms“ des Gymnasiums Burgdorf erstellt aktuell eine Homepage mit dem Gesamtbestand einer norddeutschen Privatsammlung. Für 90 rundplastische Portraits und vier Reliefs aus der etruskischen, griechischen und römischen Zeit erstellen sie dafür digitale realitätsgetreue 3D-Modelle. Ihr Können und das technische Equipment wollen sie nun auch Museen in Hannover und der Region zur Verfügung stellen. „Wir haben eine mobile Ausstattung und können vor Ort rundplastische Modelle aus Marmor oder Bronze einscannen“, sagt Finn-Luca Bähre, der inzwischen Student ist. Projektleiter und Archäologe Dr. Alexander Mlasowsky: „In Deutschland sind wir mit diesem Angebot führend.“

Archäologie trifft 3D-Technik

Seit 2009 besteht am Gymnasium Burgdorf die Arbeitsgemeinschaft Paläontologie & Archäologie, die der klassische Archäologe Dr. Alexander Mlasowsky ehrenamtlich leitet. Während der Coronapandemie entstand die Idee, als Ableger ein Filmteam zusammenzustellen. Im Februar 2022 war es soweit. Vier Mittel- und Oberstufenschüler haben mit Mlasowsky das Filmteam artaconfilms gegründet. Sie setzen dabei auf die technischen Möglichkeiten digitaler Archäologie: 3D-Scanner, ein leistungsstarker Gaming-Laptop, Digitalisierungs- und Bildbearbeitungsprogramme sowie eine Drohne. Seitdem sind Videos zu kulturhistorischen, archäologischen und paläontologischen Themen – wie etwa eine Ausgrabung in Pavia (Italien) entstanden. Die Auftragsarbeit für die Privatsammler läuft über Mlasowsky.

Die Tücken der Lockensprache

Beim Presse Club Hannover schilderten die Schüler mit ihrem Vortrag „Nero goes online – Einscannen archäologischer Privatsammlung Entstehung einer Webseite für die archäologische Fachwelt“, ihr Vorgehen. Denn erste Testläufe mit dem Handy in einer Privatwohnung zeigten rasch die Herausforderungen: Beim Fotografieren und Scannen der Artefakte müssen Lichtverhältnisse stimmen und die Reflektion der Materialen beachtet werden. Die Hardware muss auch für sehr große Datenmengen reichen und das Objekt muss mit dem Handscanner langsam in einem festen Abstand abgefahren werden. „Bei dieser millimetergenauen Erfassung bleiben Problembereiche, die nachbearbeitet werden müssen“, erläutert Mlasowsky. Dazu zählen der sogenannte Amorbogen zwischen Nase und Oberlippe, die Ohrmuschel und ein üppiger Lockenkopf mit seiner dichten Haarstruktur.

Scan-to-Mesh

Inzwischen hat das Filmteam Objekte der Sammlung in Museen in Köln, Frankfurt, Wien und weiteren Orten gescannt und seine Arbeitsabläufe optimiert. Die eingescannten Daten (Punktwolken) werden am Laptop mit Free-Software "gemesht", indem die einzelnen Punkte in ein geschlossenes 3D-Polygonnetz umgewandelt werden. Danach wird – wo erforderlich – nachbearbeitet und die Daten für die Homepage-Darstellung optimiert. „Unsere Datenbestand ist noch nicht frei verfügbar und soll künftig zunächst der Fachwelt zur Verfügung stehen“, sagt der Archäologe. Mit den Jugendlichen hofft er, dass sich viele Museen für ihr Angebot interessieren. „Wir haben Technik, Wissen und Manpower“, wirbt er und kündigt außerdem an: „Künftig sind auch zwei Schülerinnen mit dabei.

Link: https://artaconfilms.com/

Fotos: Katharina Kümpel (1, 2, 3), Dr. Sabine Wilp (4, 5)

𝗣𝗖𝗛 𝘃𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁: 𝗭𝘂 𝗚𝗮𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗛𝗮𝗻𝗻𝗼𝘃𝗲𝗿 96 Termin: 23.6.2026, 19:00-21:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)Ort:  Heinz von Heiden Arena...
10/06/2026

𝗣𝗖𝗛 𝘃𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁: 𝗭𝘂 𝗚𝗮𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗛𝗮𝗻𝗻𝗼𝘃𝗲𝗿 96

Termin:
23.6.2026, 19:00-21:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)

Ort:
Heinz von Heiden Arena, Robert-Enke-Straße 1, 30169 Hannover, Stanze Gartencenter Lounge, Einlass über Eingang Ost

Große Überraschung!! Kurz vor der Sommerpause haben wir noch einen besonderen Presseclub-Termin im Angebot. Martin Kind wird uns in der Heinz von Heiden Arena empfangen und als Interview-Gast zur Verfügung stehen. Es wird sicher ein spannender Abend werden, in dem es natürlich um Fußball, Hannover 96, den knapp verpassten Aufstieg, aber sicher auch um Martin Kind, seinen Werdegang als Unternehmer und vieles, vieles mehr gehen wird.

Heiko Randermann, Reporterchef (Niedersachsen) bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) wird das Gespräch mit Kind führen und freut sich besonders, weil er „das Schlendern durch Themen“ wie beim Blättern einer Zeitung liebt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich schnell an. Wie immer gilt das Windhundprinzip!

https://www.presse-club-hannover.de/martin-kind-2026

𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗽𝘂𝗿𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗮𝗹ä𝗼𝗻𝘁𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲, 𝗔𝗿𝗰𝗵ä𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲Termin: 16.06.2026, 19 UhrOrt: Café Ausblick, Podbiels...
29/05/2026

𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗻 𝗦𝗽𝘂𝗿𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗣𝗮𝗹ä𝗼𝗻𝘁𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲, 𝗔𝗿𝗰𝗵ä𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲

Termin: 16.06.2026, 19 Uhr
Ort: Café Ausblick, Podbielskistraße 269, 30655 Hannover

Ich freu mich schon auf den nächsten Presseclubabend. Dann werden wir die wohl jüngsten Vortragenden in der Geschichte des Presse Club Hannover erleben. Seit 2009 können Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Burgdorf Geschichte zum Anfassen erleben. Angeleitet von Dr. Alexander Mlasowsky, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Art & Archaelogy Consulting (Artacon) und zugleich Mitglied des Presseclubs.

Er hat das Unternehmen 1997 gegründet, um interessierten Menschen Geologie und die Kulturgeschichte der Menschheit wissenschaftlich korrekt, aber unterhaltsam zu vermitteln. Zum Unternehmen gehört auch ein von fünf Oberstufenschülern gebildetes Filmteam, das Kurzfilme über Paläontologie, Archäologie und Kulturgeschichte dreht und sie auf diversen Plattformen präsentiert.

Beim Presseclubabend im Juni werden wir mehr über Artacon und das Filmteam erfahren. Bitte melden Sie sich an!

https://www.presse-club-hannover.de/artacon

𝗗𝗥𝗘𝗜 𝗠𝗜𝗟𝗟𝗜𝗢𝗡𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗚𝗘𝗡𝗕𝗟𝗜𝗖𝗞𝗘Exklusive Preview für den Presse Club Hannover am 12. Mai 2026: Am Tag vor der offiziellen Erö...
16/05/2026

𝗗𝗥𝗘𝗜 𝗠𝗜𝗟𝗟𝗜𝗢𝗡𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗚𝗘𝗡𝗕𝗟𝗜𝗖𝗞𝗘

Exklusive Preview für den Presse Club Hannover am 12. Mai 2026: Am Tag vor der offiziellen Eröffnung besuchten rund dreißig Mitglieder und Gäste die Ausstellung „Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel“ in der Galerie für Fotografie (GAF) – und erhielten tiefe Einblicke in die Bilder hinter den Bildern.

„Mit Opas Fotografien hier nach Hannover zu kommen, das ist schon etwas ganz Besonderes.“ Die, die das sagt, muss es wissen. Denn Rickie Lynne Giesel, Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin der Fotografischen Sammlung des Jüdischen Museums in Berlin, hat für die Ausstellung in Hannovers Südstadt einen Fundus von schier unfassbaren drei Millionen Bildern ihres Großvaters kuratiert. Das Ergebnis? Ein eindrucksvoller Querschnitt der Arbeit von Joachim Giesel von den Anfängen in den 50er und 60er Jahren bis in die Gegenwart.

Begonnen hat Joachim Giesels „professionelle“ Arbeit am 15. September 1956. Damals gerade mal 16 Jahre alt, stand er zunächst selbst als Jugend-Fußballer im Niedersachsenstadion auf dem Platz. Später am gleichen Tag fotografierte Giesel mit der frisch zur Konfirmation geschenkt bekommenen Voigtländer das Länderspiel Deutschland – UdSSR (eine Premiere auf deutschem Boden nach dem Sieg Deutschlands bei der Fußball-WM 1954). Sechs Aufnahmen davon wählte Joachim Giesel gemeinsam mit seinem Vater aus und schickte sie an die Redaktion der „Rasselbande“, einer damals bekannten und beliebten Jugendzeitschrift aus dem Bauer-Verlag. Die Redaktion war begeistert und druckte die Bilder als Reportage auf einer Doppelseite ab.

Das war der Startschuss für Giesels Weg in die Fotografie. Er entschied sich für eine handwerkliche Ausbildung zum Fotografen. 1961 legte er die Gesellen- und 1966 die Meisterprüfung ab – als bester Nachwuchsfotograf auf Landes- und auch auf Bundesebene. Neben der praktischen Arbeit studierte er und schloss 1980 als Diplom-Designer für Fotografie an der Fachhochschule Dortmund ab. Es folgte eine Anstellung bei der Hannoverschen Presse, ehe Joachim Giesel sich 1966 selbstständig machte.

Der vollständige Bericht steht auf der Website des Presse Club Hannover.

Text: Torsten Hamacher

Fotos: Hamacher, Luhm, Wilp

Noch nichts geplant für das Wochenende? Dann ab ins Exposeeum. Dort gibt es vom 16. bis 22. Mai 2026 eine Sonderöffnung,...
16/05/2026

Noch nichts geplant für das Wochenende? Dann ab ins Exposeeum. Dort gibt es vom 16. bis 22. Mai 2026 eine Sonderöffnung, jeweils von 15-18 Uhr. Thomas Borcholte, der sich seit vielen Jahren für den Verein engagiert und eigentlich alles rund um das Thema Expo weiß, hat mich am Rande unseres Presseclubabends in der GAF darauf aufmerksam gemacht.

Fotos: Thorsten Luhm

𝗝𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗺 𝗚𝗶𝗲𝘀𝗲𝗹 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗔𝗙Termin: 12.05.2026, 19:00 UhrOrt: Galerie für Fotografie in der Eisfabrik (GAF), Seilerstraße 1...
05/05/2026

𝗝𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗺 𝗚𝗶𝗲𝘀𝗲𝗹 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗔𝗙

Termin: 12.05.2026, 19:00 Uhr

Ort: Galerie für Fotografie in der Eisfabrik (GAF), Seilerstraße 15d, 30171 Hannover

Wie wählt man aus rund drei Millionen Fotografien 80 aus, die einen Querschnitt aus der Arbeit eines begnadeten Fotografen repräsentieren? Diese Frage wird uns am 12. Mai 2026 Rickie Lynne Giesel beantworten. Giesel ist Kunsthistorikerin, arbeitet für die Fotografische Sammlung des Jüdischen Museums in Berlin, hat in Leipzig studiert und ist die Enkelin von Joachim Giesel. Die Arbeit des weit über Hannover hinaus bekannten Fotografen spiegelt die Ausstellung „Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel“ in der Galerie für Fotografie (GAF) in Hannovers Südstadt wider.

„Mit Opas Bildern zurück nach Hannover zu kommen, ist schon etwas ganz Besonderes”, schwärmt Rickie Lynne Giesel, die auch das Joachim Giesel Archiv leitet. Die Bilder der Ausstellung zeigen unter anderem eindrucksvolle Portraits, eine echte Leidenschaft von Joachim Giesel, Bilder aus der Dokumentation Grenzland-Niemandsland und eine Vielzahl Menschenbilder, die sich zwischen Alltag und dem ganz großen Auftritt bewegen.

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung “Menschenbilder | Zeitgeschichte. Der Fotograf Joachim Giesel” am Mittwoch, den 13. Mai 2026 um 19 Uhr. Anschließend sind die Arbeiten bis zum 14. Juni in der GAF zu sehen.

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, also am 12. Mai, haben die Mitglieder und Gäste des Presse Club Hannover die Gelegenheit, die Ausstellung unter der fachkundigen Leitung von Rickie Lynne Giesel und Joachim Giesel im Rahmen einer exklusiven Preview schon vor der breiten Öffentlichkeit kennenzulernen. Los geht es um 19 Uhr.

Interessiert? Dann melden Sie sich schnell an. Da an dem Abend noch letzte Aufbauarbeiten laufen werden, ist das Teilnehmerkontingent begrenzt. Es gilt das Windhundprinzip.

https://www.presse-club-hannover.de/giesel-in-der-gaf

Adresse

Leo-Sympher-Promenade 65
Hanover
30655

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Donnerstag 08:00 - 12:00

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