16/09/2026
Alarmiert zeigt sich GdP-Chef Jochen Kopelke angesichts der dramatischen Entwicklung der Organisierten Kriminalität. Und er formulierte harsche Kritik: Während andere Staaten ihre Kräfte gegen die Organisierte Kriminalität bündelten, drohe Deutschland an seinen Zuständigkeiten und Strukturen zu scheitern. Große Sorge auch um seine Kolleginnen und Kollegen.
Gegenüber der Presse sagte er: „Unsere Kolleginnen und Kollegen riskieren bei den Ermittlungen ihr Leben. Sie treffen auf Täter, die professionell organisiert sind, über viel Geld verfügen und immer häufiger bereit sind, Gewalt einzusetzen. Der Staat muss den kriminellen Netzwerken zeigen, dass er stärker ist als sie und die Polizistinnen und Polizisten schützen.“
Das Problem OK hat jedoch noch viele weitere, sehr ernste Aspekte. „ZDF heute“ sagte er: „Die Polizei muss an den Orten sein, wo Kriminelle Täter suchen. Wir benötigen also die Polizei auch online. Wir müssen in den Foren sein, in den Spielen, und wir müssen uns als Polizei dort zu erkennen geben.“ Der Hintergrund ist, dass immer häufiger junge Menschen über digitale Plattformen für Straftaten und Gewalt rekrutiert werden.
Kopelke, der auch dem Sender „Phoenix“ ein ausführliches Interview gab, forderte:
🟩 mehr Spezialisten,
🟩 moderne digitale Befugnisse,
🟩 Onlinestreifen der Polizei,
🟩 eine konsequente Vermögensabschöpfung.
Links zu den O-Tönen des GdP-Bundesvorsitzenden befinden sich auf der GdP-Homepage in der Meldung zum OK-Lagebericht.