Hilden Aktuell

Hilden Aktuell .Wo aus kleinen Chancen große Ideen werden. Gemeinsam informieren, vernetzen und unsere Stadt lebendig gestalten. ❤️

Wer was weiß oder gesehen hat
23/09/2026

Wer was weiß oder gesehen hat

Die Polizei sucht mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei 14-jährigen Mädchen aus einer Hildener Jugendeinrichtung, die seit Dienstagabend (22. September 2026) vermisst werden und ggfs. mit zwei weiteren abgängigen minderjährigen Mädchen unterwegs sind, für die aber noch keine Veröffentl...

Kaputt gemacht
22/09/2026

Kaputt gemacht

Stadt bleibt meist auf den Kosten sitzen

Ob die CDU irgendwann noch merkt was los ist das Deutschland sie wie das ehemalige Regime der DDR interpretiert? Raus au...
21/09/2026

Ob die CDU irgendwann noch merkt was los ist das Deutschland sie wie das ehemalige Regime der DDR interpretiert? Raus aus dem Parlament ist der einzige Weg.

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die AfD vor der SPD. Die CDU landet bei unter fünf Prozent – ihr schlechtestes Ergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik.

21/09/2026

Wir wurden gemerzt....

🧘‍♀️ NEU BEIM JUDO-CLUB HILDEN: YOGA FÜR DICH & DEINE FAMILIE! 🧘‍♂️​Du suchst nach mehr Balance, Dehnung und einem Ausgl...
19/09/2026

🧘‍♀️ NEU BEIM JUDO-CLUB HILDEN: YOGA FÜR DICH & DEINE FAMILIE! 🧘‍♂️

​Du suchst nach mehr Balance, Dehnung und einem Ausgleich zum hektischen Alltag? Oder möchtest gemeinsam mit deinem Kind entspannte Bewegung erleben? Ab sofort bieten wir dir gleich zwei neue Yoga-Angebote bei uns im Vereinsheim!

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Ohligser Weg: 70 Jahre befahren – und jetzt „erstmalig hergestellt"? Wie seht ihr das?Was Anlieger jetzt prüfen und hint...
18/09/2026

Ohligser Weg: 70 Jahre befahren – und jetzt „erstmalig hergestellt"?

Wie seht ihr das?

Was Anlieger jetzt prüfen und hinterfragen sollten
Die gute Nachricht zuerst: Der marode Ohligser Weg im Hildener Süden soll endlich grundlegend erneuert werden. Die schlechte: Die Stadtverwaltung wertet das als „erstmalige Herstellung". Folge nach §§ 127 ff.

Baugesetzbuch: 90 Prozent der nicht anderweitig gedeckten Kosten sollen die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke tragen. Laut Bericht von anzeiger24.de könnten das vier- bis fünfstellige Beträge pro Haushalt sein. Rund 25 Anlieger kamen deshalb am 17. September mit 25 Fragen in den Infrastruktur-Ausschuss.

Wichtig: Beschlossen ist bisher nur, eine Variante (Zweirichtungsradweg, Erhalt der südlichen Baumreihe) weiterzuplanen. Der Stadtrat entscheidet darüber am 30. September 2026. Beitragsbescheide gibt es noch nicht. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Fragen zu stellen.

Warum die Einstufung alles entscheidet
Handelt es sich um eine Ersterschließung, zahlen Anlieger bis zu 90 Prozent. Handelt es sich dagegen um den Ausbau einer bereits früher fertiggestellten Straße, zahlen sie nichts: NRW hat die Straßenausbaubeiträge für ab 2024 beschlossene Maßnahmen abgeschafft, das Land erstattet den Kommunen den Ausfall. Die Frage „Provisorium oder fertige Straße?" ist also bares Geld wert – für beide Seiten.

Szenario 1: War der Ohligser Weg schon vor 1961 eine „vorhandene Straße"?
§ 242 Abs. 1 BauGB schützt Altstraßen: Für Erschließungsanlagen, für die nach dem bis 29. Juni 1961 geltenden Recht keine Beitragspflicht entstehen konnte, darf auch heute kein Erschließungsbeitrag erhoben werden. Maßstab ist das damalige Recht (Preußisches Fluchtliniengesetz und das Hildener Ortsstatut), nicht die heutigen Regelwerke.

Zu hinterfragen: Seit wann existiert der Ohligser Weg als bebaute Ortsstraße?
Welches Ortsstatut galt in den 50ern? Entsprach der damalige Ausbau den örtlichen Gepflogenheiten?

Ostdeutschland reißt die nächste Mauer einMan muss dem Osten eines lassen: Wenn er sich einmal entschieden hat, dass ein...
12/09/2026

Ostdeutschland reißt die nächste Mauer ein

Man muss dem Osten eines lassen: Wenn er sich einmal entschieden hat, dass ein Bauwerk weg soll, dann ist es weg. 1989 fiel eine Mauer aus Beton, Stacheldraht und Selbstschussanlagen. 2026 fiel eine aus Talkshow-Sätzen, Sonntagsreden und dem Wort „Verantwortung". Letztere war deutlich billiger im Unterhalt und trotzdem nicht stabiler.

Die Brandmauer, jahrelang das wichtigste Bauwerk der Republik, hatte einen konstruktiven Fehler: Sie wurde von den gleichen Leuten bewacht, die dahinter regierten. Und regieren, das bedeutete zuletzt: Rente streichen, Sanktionen verschärfen, Masken-Milliarden nicht aufklären und dann erstaunt sein, warum die Leute vor der Mauer immer weniger Lust auf die Leute hinter der Mauer haben. Ein Regime, das sich Koalition nennt, ist eben immer noch ein Regime – zumindest aus Sicht derer, denen es die Rente mit 63 nimmt.

Der Kanzler ließ sich im Wahlkampf ganze sechs Tage vor dem Termin in Sachsen-Anhalt blicken. Sechs Tage. Das ist ungefähr die Vorlaufzeit, mit der man sich früher bei der Kaderleitung für den Trabi anmeldete – und ähnlich erfolgversprechend. Der eigene Spitzenkandidat hatte da längst begonnen, sich öffentlich von Berlin abzugrenzen, was in der Parteizentrale vermutlich als Landesverrat und in Magdeburg als Überlebensinstinkt gewertet wurde.

Und die SPD? Die SPD hat es geschafft, bei einer Wahl leicht zuzulegen und trotzdem unter zehn Prozent zu bleiben. Das ist kein Wahlergebnis, das ist eine Kunstinstallation. Man stelle sich einen Grenzsoldaten vor, der 1989 stolz meldet, er habe die Zahl der Fluchten um 0,9 Prozent gesenkt.

Nach dem Wahlabend gab es aus Berlin dann das, was es nach jedem Wahlabend gibt: Man habe verstanden. Man werde zuhören. Man werde die Kommunikation verbessern. Die Kommunikation! Als hätte die DDR nur an einer besseren Aktuellen Kamera gescheitert. Das Zuhören soll übrigens sofort beginnen, allerdings erst nach der vollständigen Umsetzung des Reformpakets, an dem nichts geändert wird.

Aber fairerweise: Auch die neuen Mauerspechte sollten sich nicht zu früh freuen. Wer 44 Prozent holt und trotzdem einen Koalitionspartner sucht, steht am Morgen danach vor der klassischen ostdeutschen Erfahrung – die Mauer ist weg, und plötzlich muss man selbst regieren. Für den Sturz eines Regimes braucht es Wut. Für den Haushalt eines Bundeslandes braucht es Rechenschieber. Ob beides in derselben Fraktion sitzt, ist bislang unbewiesen.

Am 20. September wählt Mecklenburg-Vorpommern. Die Mauerbauer haben noch acht Tage, um ihre Kommunikation zu verbessern. Wir empfehlen einen Trabi. Der kommt auch nicht rechtzeitig, macht aber wenigstens keine Wahlversprechen.

Ostdeutschland stürzt das nächste Regime und reißt die nächste Mauer ein! Vertrauenskrise bei der CDU: Wahldebakel, Mask...
12/09/2026

Ostdeutschland stürzt das nächste Regime und reißt die nächste Mauer ein!

Vertrauenskrise bei der CDU: Wahldebakel, Maskenaffäre und ein Rentenkurs gegen die eigenen Länder

Die Christdemokraten stehen anderthalb Jahre nach der Regierungsübernahme so unter Druck wie lange nicht. Der Auslöser ist die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom 6. September: Die AfD kam auf 43,9 Prozent, die CDU stürzte auf 17,2 Prozent ab – ein Minus von 19,9 Punkten und der Verlust von 25 Mandaten. Merz sprach von der schwersten Wahlniederlage der CDU seit Jahrzehnten und räumte ein, die Partei könne nicht zur Tagesordnung übergehen – hielt aber zugleich an seinem Reformkurs fest.
Wikipedia
ORF

Kritik aus den eigenen Reihen

Bemerkenswert ist, dass die härtesten Vorwürfe inzwischen aus der CDU selbst kommen. Der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder sprach von großem Unmut über die Politik der Bundesregierung und vor allem über deren Kommunikation; NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mahnte, den Wählern zuzuhören und zu verstehen, was sie von den Parteien der Mitte wegtreibt. Im Wahlkampf selbst war der Kanzler kaum präsent gewesen: Er besuchte Sachsen-Anhalt erst sechs Tage vor der Wahl, und Spitzenkandidat Sven Schulze stellte sich offen gegen Vorhaben der Bundesregierung, allen voran die Rentenpläne.
ZDFheute
ORF

Rentenreform: Ost-Länder drohen mit Blockade

Genau diese Rentenpläne sind der zweite Konfliktherd. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer drohte Ende Juli offen mit einem Nein im Bundesrat, falls die Koalition ihre Pläne bei Rente und Pflege unverändert durchsetzt. Im Zentrum steht die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, die sogenannte „Rente mit 63". Während Merz auf das komplette Reformpaket drängt und vor einer Regierungskrise warnt, sollte die Koalition einzelne Punkte herauslösen, fordert Arbeitsministerin Bärbel Bas eine vertiefte Debatte über die Folgen für Langzeitarbeitende und Erwerbsminderungsrentner. Kritiker werfen der Union vor, gerade Beschäftigte mit langen Erwerbsbiografien in Ostdeutschland zu belasten – ausgerechnet in einer Region, in der die Partei ohnehin dramatisch an Zustimmung verliert.
Bürgergeld
Bürgergeld

Maskenaffäre: Der Vorwurf der blockierten Aufklärung

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit der Vergangenheit. Als Gesundheitsminister kaufte Jens Spahn während der Pandemie insgesamt 5,8 Milliarden Masken für rund 5,9 Milliarden Euro. Über 500 Millionen Euro kostete das die Steuerzahler bereits, weitere 3,5 Milliarden drohen; zusätzlich soll Spahn CDU-nahe Unternehmen mit direkten Aufträgen bevorzugt haben. Grüne und Linke werfen der Union vor, die Aufklärung systematisch zu blockieren. Der Linken-Politiker Ateş Gürpınar berichtet, Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) habe die Erkenntnisse des Sudhof-Berichts als begrenzt bezeichnet und verweigere sich einer weiteren Aufklärung durch ihr Ministerium. Nach Darstellung von Campact ließ Warken die entscheidenden Absätze über ihren Parteifreund im Ermittlungsbericht schwärzen.
Jens Spahns Maskenaffäre jetzt aufklären! +3

Das strukturelle Problem: Für einen Untersuchungsausschuss müssen 158 Abgeordnete den Antrag unterstützen – die 149 Sitze von Grünen und Linken reichen dafür nicht aus. Verfassungsrechtler warnen, dass hier ein Minderheitenrecht ins Leere läuft und die Gewaltenteilung gefährdet ist; der Bundestag solle nach dem Vorbild von 2013 der Opposition erneut Untersuchungsausschüsse ermöglichen. Dass Spahn heute Unionsfraktionschef ist, verstärkt aus Sicht der Kritiker den Eindruck, die Partei schütze ihr Spitzenpersonal vor parlamentarischer Kontrolle.
Campact
JuWissBlog

Sozialpolitik und Informationsfreiheit

Hinzu kommen Vorhaben, die Sozialverbände und Bürgerrechtler alarmieren. Das Bürgergeld wird zum Grundsicherungsgeld umgebaut: Vermögensfreibeträge sollen sinken, die Karenzzeit von zwölf Monaten wird gestrichen, Sanktionen werden insgesamt verschärft. Parallel dazu wird die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des Informationsfreiheitsgesetzes von Kritikern als Einschränkung der Auskunftsrechte von Bürgern und Journalisten gewertet.
europa

Die Gegenposition

Die CDU weist die Vorwürfe zurück. Merz argumentiert, es gehe um die Zukunft des Landes und die Chancen der Kinder und Enkelkinder; die Reformen seien angesichts der demografischen Lage unausweichlich. Die Regierung verweist zudem auf äußere Belastungen: Mit dem Iran-Krieg ist nach dem Ukraine-Krieg ein weiterer Brandherd hinzugekommen, hohe Energiepreise und die wirtschaftlichen Folgen belasten Deutschland zusätzlich. In der Maskenfrage betont die Union, dass die Beschaffung 2020 unter extremem Zeitdruck erfolgte und eine Enquete-Kommission die Pandemie bereits aufarbeitet. Und es gilt: Gegen Spahn liegt bislang keine Anklage vor; die Vorwürfe sind politischer, nicht strafrechtlicher Natur.
ORF
Euronews

Wie tief die Krise reicht, wird sich schon am 20. September zeigen: Dann steht mit der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die nächste Belastungsprobe an – bei starken Umfragewerten für die AfD

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