WilensteinerZeitung

WilensteinerZeitung Die WilensteinerZeitung berichtet über Land und Leute im Wilensteiner Land, über Veranstaltungen und Wissenswertes, über den Alltag und Außergewöhnliches.

23/12/2025

Kreisverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen!
Vom 24. Dezember 2024 bis einschließlich 1. Januar 2025 sind alle Abteilungen der Kreisverwaltung Kaiserslautern (in Kaiserslautern: Lauterstraße 8, Gesundheitsamt und Veterinäramt in der Pfaffstraße 40-42, Büros Brand- und Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Marie-Curie-Straße 10, IG Nord) und in Landstuhl (Kfz-Zulassungsstelle, Bruchwiesenstraße 31, Jugend- und Sozialamt, Kaiserstraße 27 und 33) geschlossen. Die Notrufdienste sind besetzt.
Foto: Rolf Schmiedel Verlag

23/12/2025
„Ehrenamt gibt viel zurück“Nardini-Preis 2025 für „Ökumenische Nachbarschaftshilfe Schifferstadt“ – Zwei Frauen bekommen...
21/12/2025

„Ehrenamt gibt viel zurück“

Nardini-Preis 2025 für „Ökumenische Nachbarschaftshilfe Schifferstadt“ – Zwei Frauen bekommen das Caritas-Ehrenkreuz in Gold

Es ist bereits Tradition, dass beim Caritas-Tag der Ehrenamtlichen Menschen für besonderes ehrenamtliches Engagement und außerordentliche Initiativen von Gruppen geehrt werden. In diesem Jahr wurden in Kaiserslautern in der Fruchthalle zwei Frauen mit dem Caritas-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Den Nardini-Preis erhielt eine Initiative, die für menschliche Wärme und ein starkes Miteinander steht.

Der christliche Glaube zeige sich in praktizierter Nächstenliebe, wie sie die Caritas ausübe, sagte Weihbischof Otto Georgens beim Festgottesdienst anlässlich des Caritas-Tags für Ehrenamtliche, zu dem gut 400 Gäste aus allen Teilen des Bistums gekommen waren. Er würdigte den selbstlosen Einsatz der Ehrenamtlichen, die Menschen in Bedrängnis Verständnis entgegenbringen und ein offenes Ohr und Hilfe bieten. Ihr Engagement entspreche dem Motto der aktuellen Caritas Jahreskampagne „Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen“.

Ökumenisches Nachbarschaftsprojekt bekommt den Nardinipreis 2025

Der Weihbischof übergab den Nardini-Preis 2025 an die „Ökumenische Nachbarschaftshilfe Schifferstadt“. Verliehen wird er in Form einer Urkunde und ist mit 1000 Euro dotiert. Bei ihrer Gründung 1991 zählte die Initiative gerade mal fünf Freiwillige. Heute umfasst sie 54 Ehrenamtliche zwischen 18 und 89 Jahren, ist ein fester Bestandteil in Schifferstadt und wird von der Pfarrei Hl. Edith Stein, der evangelischen Kirchengemeinde und der Stadtverwaltung unterstützt. Mit Flyern, persönlichen Kontakten und vielen positiven Erfahrungen wirbt sie erfolgreich um weitere Helferinnen und Helfer.

Das Angebot der Nachbarschaftshilfe ist vielfältig: Die Ehrenamtlichen begleiten ältere Menschen zu Arztbesuchen, Einkäufen, Behörden oder auf den Friedhof, leisten Fahrdienste und Gesellschaft bei Spaziergängen, Brettspielen oder beim Kaffeetrinken. Edgar Brechtel bringt sich seit 18 Jahren in die Leitung der Ehrenamts-Initiative ein. Nachbarschaftshilfe bedeutet für ihn, christlich aktiv zu sein und den Glauben im Handeln zu leben. Unterstützt wird er von einem engagierten Leitungsteam. Die Ehrenamtlichen der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe investieren jährlich rund 5 000 Stunden in die Hilfe für etwa 40 Menschen. Alleine dem Fahrerteam gehören 15 Freiwillige an, die Menschen zu ihren Terminen zu bringen.

Auch Unterstützung in finanziellen Notlagen

Die Nachbarschaftshilfe unterstützt zudem pflegende Angehörige. Steckt jemand in einer finanziellen Notlage, versucht die Gruppe auch hier zu helfen. Dabei kommt ihr die enge Vernetzung mit entsprechenden Einrichtungen zugute. Die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Schifferstadt nimmt in Rheinland-Pfalz eine besondere Stellung ein: Sie ist die einzige ökumenische Initiative, die vollständig ehrenamtlich und kostenlos arbeitet. Für ihre Inanspruchnahme ist kein Pflegegrad erforderlich. Neben den praktischen Hilfen legt die Nachbarschaftshilfe auch großen Wert auf Gemeinschaft und gegenseitige Stärkung. Katholische und evangelische Christinnen und Christen arbeiten hier Hand in Hand.

Die Inspiration zu dem Preis gab Paul Josef Nardini (1821 -1862), der Pfarrer in Pirmasens war und sich dort für alte, kranke und arme Menschen einsetzte. Außerdem war er Gründer des Ordens der Mallersdorfer Schwestern. Der Jury, die den Preis vergibt, gehören Sr. Roswitha Schmid (Oberin der Mallersdorfer Schwestern im Nardini Haus Pirmasens), Barbara Aßmann (Caritasdirektorin für die Diözese Speyer, DiCV), Melanie Müller von Klingspor (Pressesprecherin des DiCV Speyer), Christine Stolle (Mitglied im Vorstand des Caritas Forum-Ehrenamt) und Stefanie Horn-Wolniewicz (Referentin für Gemeindecaritas und Engagement Förderung im DiCV Speyer) an. Wer den Preis erhält, wird stets am 22. Oktober, dem Tag der Seligsprechung Nardinis, bekannt gegeben.

Goldenes Caritas-Ehrenkreuz für engagierte Frauen

Mit dem Caritas-Ehrenkreuz in Gold wurde Natalie Dirlein ausgezeichnet. Seit rund 15 Jahren arbeitet sie in der Baby-Kleiderkammer des Caritas-Zentrums Kaiserslautern mit. Anfangs unterstützend, ist sie mittlerweile das Rückgrat des Angebotes. Alle 14 Tage dienstags öffnet sie nicht nur die Türen zur Baby-Kleiderkammer – sie öffnet auch Herzen. Ihre Arbeit dort ist mehr als ein Ehrenamt. Sie ist eine Einladung zum Gespräch, zur Begegnung und an Menschen, die Unterstützung benötigen.

„Mit offenen Augen durch die Welt gehen und die Armut anderer erkennen“ – so beschreibt Natalie Dirlein ihre Haltung. Und genau das tut sie: Sie sieht hin, hört zu, ist da. Alle zwei Wochen im Einsatz – und darüber hinaus oft spontan vor Ort, wenn neue Kleiderspenden ankommen, sortiert oder vorbereitet werden müssen. Die Mutter von vier Kindern lebt vor, was es heißt, aus innerer Überzeugung Verantwortung zu tragen. Sie hört die Geschichten, Sorgen und Schicksale der Menschen. Schenkt ihnen Zeit, Respekt – und ein Gefühl von Würde. Sie steht für das, was die Caritas ausmacht: Türen zu öffnen – für alle.

Auch Rosa Maria Schönborn, kurz Rosi Schönborn, erhielt das Caritas-Ehrenkreuz in Gold. Sie wurde am 5. Februar 1937 in Vogelbach als viertes von acht Kindern geboren und hat schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Nach ihrer Schulzeit entschied sie sich für einen Beruf, der ein großes Maß an Mitmenschlichkeit verlangt: die Krankenpflege.
Nach der Erziehung ihrer beiden Söhne kehrte sie zurück in den Beruf, leistete zehn Jahre lang Nachtdienst im ZOAR Altenheim und arbeitete anschließend bis zu ihrer Rente 2016 im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern.

Doch auch im Ruhestand legte sie nicht die Hände in den Schoß. Als Mitglied im Gemeindeausschuss, im Pfarreirat und langjährige Vorsitzende des Caritasausschusses bringt sie sich mit ganzem Herzen ein. Sie unterstützt das Trauercafé der Pfarrei Maria Schutz, gestaltet das Café im Klosterkeller nach dem Gottesdienst am Herz-Jesu Freitag mit selbstgebackenem Kuchen und kümmert sich mit einem Besuchsteam um kranke Menschen.

„Ehrenamt gibt viel zurück, der Kontakt zu den Menschen, sich Zeit für sie zu nehmen.“ So formuliert sie ihre Motivation. Mit Freude liest sie einmal im Monat den Kindern in der katholischen Kita Christ König vor – ein Brückenschlag zwischen den Generationen, der ihr selbst ebenso viel gibt, wie sie den Kindern schenkt. Kehrt einmal Ruhe ein, verbringt Rosi Schönborn Zeit in ihrem Garten oder begibt sich auf Wanderausflüge in den Pfälzer Wald – die Verbindung zur Natur, erfüllt sie ebenso wie der Kontakt zu den Menschen.

Quelle: Caritasverband für die Diözese Speyer e.V.
Text: Friederike Jung Fotos: view Bildtexte: siehe Bildnamen

20/12/2025

Das System muss mutig sein dürfen: Landeselternausschuss äußert sich zu fehlenden Betreuungsplätzen in Kitas
Mainz, 03.12.2025. Fehlende und unzureichende Kita-Plätze stellen Familien vor kaum lösbare Probleme. Dabei geht es nicht allein um die Zahl der Plätze, sondern ebenso um die Dauer und den Umfang der Betreuungszeiten. „Oft passen die Angebote nicht zu dem, was Familien wirklich brauchen – oder sie sind wegen ständiger Notbetreuungen nur auf dem Papier vorhanden“, berichtet Annegret Neugschwender, Vorsitzende des Landeselternausschusses (LEA) RLP.
Lösungsansätze gäbe es durchaus viele, doch ohne gemeinsames Handeln der Verantwortlichen kommt das System nicht voran. „Nach wie vor bestimmen allein finanzielle Abwägungen die Entscheidungen, während die tatsächlichen Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien zu wenig berücksichtigt werden“, kritisiert Neugschwender. Verschuldung und die Angst vor dem Landesrechnungshof verhindern häufig die gesetzlich vorgeschriebene bedarfsgerechte Aufstellung des Kita-Systems.
Trotz des enormen Drucks auf allen Seiten verweigern viele Kommunen weiterhin dringend notwendige Investitionen und verweisen auf sinkende Geburtenzahlen. Der LEA warnt eindringlich davor, sich auf solche Prognosen zu verlassen. Schon jetzt liegt Rheinland-Pfalz deutlich hinter den Empfehlungen für einen kindgerechten Personalschlüssel zurück. „Jetzt ist nicht die Zeit für erneute Fehlentscheidungen. Jetzt ist die Zeit, die Qualität der Kitas spürbar zu stärken“, mahnt Michael Hermann, stellvertretender Vorsitzender des LEA RLP. Der LEA fordert seit Jahren einen perspektivisch verbesserten Personalschlüssel. Aufgrund des Fachkräftemangels sei eine sofortige Umsetzung zwar unrealistisch – dennoch brauche es verbindliche Zielvorgaben, die mit angemessener Übergangsfrist umgesetzt werden.
Auch das Land sieht der Landeselternausschuss in der Verantwortung. Es müsse Rahmenbedingungen schaffen, die Kommunen nicht dafür bestrafen, wenn sie mutig in den Ausbau investieren. Bislang müssen Kommunen mit finanziellen Nachteilen rechnen, wenn ein bestimmter Anteil der Plätze vorübergehend ungenutzt bleibt. „Diese sogenannte Toleranzgrenze muss dringend neu verhandelt werden“, fordert Neugschwender. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre liegen auf dem Tisch. Jetzt müssen daraus kluge, zukunftsfähige Entscheidungen folgen.“

Quelle: Hintergrundinformationen:
Der Landeselternausschuss (LEA) RLP ist die gewählte gesetzliche Landesvertretung der Elternausschüsse der über 3500 rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten nach § 13 KiTaG RLP. Die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder Annegret Neugschwender (Vorsitzende), Michael Hermann (Stv. Vorsitzender), Sebastian Ebeling, Hamza Kaygisiz, Anna-Maria Liebing-Zimmermann, Björn Piro, Olga Schneider, Julia Schuhmacher, Dr. Asif Stöckel-Karim und Alexandra Stumpp (Beisitzer:innen) sind damit die Vertretung der über 200.000 rheinland-pfälzischen Kita-Eltern.

Alle Jahre wieder "ein freundliches Hallo" inkl. Einladung an alle, die mir und meiner Kunst gewogen sind... 🥰 Was Euch ...
20/12/2025

Alle Jahre wieder "ein freundliches Hallo" inkl. Einladung an alle,
die mir und meiner Kunst gewogen sind... 🥰

Was Euch erwartet:
• Visueller Genuss in gemütlichem Ambiente
• Herzlicher Empfang mit Sekt und Snacks
• Anregende Gespräche mit Menschen, die ihr Herz für die Kunst geöffnet haben
Ich würde mich sehr freuen Sie/Euch bei mir begrüßen zu dürfen❗

Herzliche Grüße
Gabi Schlimmer

Wandern und dann einkehren. Leckerspaß.
26/11/2025

Wandern und dann einkehren. Leckerspaß.

17/11/2025
10/11/2025

Ralf Leßmeister erneut zum Landrat ernannt

In der Sitzung des Kreistages am Montag, 10. November, wurde Ralf Leßmeister (CDU) erneut zum Landrat des Landkreises Kaiserslautern ernannt. Die Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt überreichte Leßmeister seine Ernennungsurkunde.

„Ich habe die große Freude und Ehre“ so Heß-Schmidt, „dir herzlich im Namen des Kreistages und deiner Kollegen im Kreisvorstand zur Wiederernennung zum Landrat unseres Landkreises zu gratulieren und die Ernennungsurkunde zu überreichen“. Die 1. Kreisbeigeordnete ließ die bisherige Amtszeit des Landrates R***e passieren und wies u. a. darauf hin, dass sich Leßmeister für den flächendeckenden Ausbau mit schnellem Internet und die umfassende Digitalisierung eingesetzt hat. Besonders der demographische Wandel, der Klimaschutz, die Wirtschaftsförderung und Standortsicherung sowie die Gestaltung der Bedürfnisse von Familien und Senioren rücke er in das Zentrum seines Handelns. Mit seinen Landratskollegen Guth und Rubly hatte er sich maßgeblich für die Stationierung eines Intensivrettungshubschraubers eingesetzt. Darüber hinaus kämpft er seit Jahren für die Mindestfinanzausstattung der Kommunen - u. a. auch erfolgreich vor dem höchsten rheinland-pfälzischen Verwaltungsgericht.

Leßmeister bedankte sich bei Heß-Schmidt für ihre anerkennenden Worte, aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern für seine Wiederwahl. Die heutige Ernennung zu seiner zweiten Amtszeit betrachte er als große Ehre – aber auch als Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg mit Tatkraft und Verantwortungsbewusstsein fortzusetzen. Er lobte die Zusammenarbeit im Kreistag, mit den Städten und Gemeinden, den Bürgerinnen und Bürgern, die das Fundament der gemeinsamen Arbeit darstelle. Der Kreischef freue sich darauf, auch in den kommenden Jahren diesen Weg gemeinsam mit seinem Team Kreisverwaltung zu gehen – offen im Dialog, kompromissbereit im Ringen um gute Lösungen und entschlossen im Handeln für das Wohl unseres Landkreises.

Adresse

Europaallee 33
Kaiserslautern
67657

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