08/09/2022
TANGO im Gespräch mit Cora Korte, Künstlerin
Interview (Auszug) in TANGO Ausgabe 09-2022:
(Link in Bio)
Quelle/Fotos: Cora Korte, Andreas Diekötter , Özlem Tamer
»Kunst ist für mich die Interpretation des Lebens – wie es ist, sein könnte, vielleicht auch sein sollte – in Bildsprache umzusetzen und dadurch auf einer Ebene mit Menschen zu kommunizieren, die Worte allein nicht erfassen können.« – Cora Korte
+++ Cora, für wen machen Sie Kunst?
»Die „Kunst“ – ich würde lieber sagen: „meine Arbeit“ mache ich im Grunde für mich selbst. Es ist mein Weg, mich mit dem Leben, meiner Beziehung zur Welt und mit dem Menschsein an sich auseinanderzusetzen. Sie ist sozusagen der Ausdruck einer Interpretation des Lebens durch meine Augen und durch mein Herz gesehen.«
+++ Woran arbeiten Sie gerade?
Ich arbeite immer an mehreren Arbeiten gleichzeitig – schon um die Trocknungszeiten der Farben zu nutzen. Zur Zeit sind Leinwände, Lichtobjekte und kleine Hinterglasmalereien in Arbeit für die kommenden Ausstellungen im September, November und Dezember 2022.
+++ Wie beginnen Sie eine neue Arbeit?
Der Beginn einer Arbeit ist in der Regel ganz spontan „aus dem Bauch heraus“. Ich weiß, in welcher Farbigkeit ich arbeiten möchte und welches Lebensgefühl ich transportieren will. Alles andere entsteht bei der Arbeit. Wie bei einem Gespräch, von dem man das Thema kennt – aber wie es sich entwickelt, entsteht aus dem Gespräch selbst. Das Bild oder das Werk hat immer das letzte Wort.
https://tango-online.de/cora-korte/