16/11/2025
✨ Im letzten Post habt ihr erfahren, was Karat bedeutet und wie man den Goldanteil erkennt. Aber was passiert eigentlich bei der Herstellung einer Legierung?
Dafür gibt es ein spezielles Verfahren, das sogenannte Sintern. Dabei werden Gold und andere Metalle – meist Silber, Kupfer oder Palladium – unter Hitze und Druck miteinander verbunden, bis sie eine einheitliche Legierung bilden. Das Ergebnis ist ein Material, das stabiler, härter und besser formbar ist als reines Gold.
Warum gibt es so viele verschiedene Mischverhältnisse?
👉 Weil sie entscheidend dafür sind, was ein Ring im Alltag kann – und wie er aussieht.
🔸 Sie bestimmen die Härte und damit, wie robust der Ring gegen Kratzer ist.
🔸 Sie beeinflussen den Tragekomfort und die Möglichkeit, feine Gravuren oder besondere Designs umzusetzen.
🔸 Sie wirken sich auf den Preis aus: Je höher der Goldanteil, desto wertvoller – aber nicht automatisch alltagstauglicher.
🔸 Manche Metalle können für sensible Haut problematisch sein, weshalb auch die Verträglichkeit wichtig ist.
🔸 Und nicht zuletzt: Mit gängigen Legierungen wie 585 oder 750 ist es später leichter, Ringe nachzufertigen oder zu ergänzen.
- Auch die Farbgebung hängt stark von der Mischung ab – z. B. ergibt mehr Kupfer rötlichere Töne, Palladium macht den Ring heller.
Viele Hersteller haben eine Reihe an hauseigenen Legierungen, die sie immer wieder einsetzen.
💍 Das Beste:
Wir haben Musterringe aus Echtgold in allen gängigen Legierungen der Hersteller immer dabei - ob im Trauringstudio vor Ort oder bei der mobilen Beratung mit Herr RINGOO. So könnt ihr direkt vergleichen, wie sich die Materialien in Gewicht, Farbe und Tragegefühl unterscheiden – und welche Variante am besten zu euch passt.