Taboreck +

Taboreck + Von und für Nachbarn in der Taborstrasse in Berlin Kreuzberg. In der Hoffnung, dass Vernunft und Ve Ihren Namen erhielt sie am 19.

Taborstraße - Berlin-Kreuzberg - Postleitzahl: 10997
“Die Taborstraße (Postleitzahl 10997) ist eine ca. 300 Meter lange Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Kreuzberg. Sie verläuft von Heckmann- und Görlitzer Ufer bis zur Schlesischen Straße. Dezember 1912 nach der gleichnamigen Kirche auf Höhe der Wrangelstraße, welche wiederum nach dem Berg Tabor im heutigen Israel ben

annt ist.”
http://www.xhain.info/kreuzberg/taborstr.htm

“ Die Taborstraße ist eine Kreuzberger Ausnahmeerscheinung. Denn während die meisten Straßen des vor den alten Toren der Stadt auf dem Reißbrett geplanten Viertels stur und schnurgerade verlaufen und die Wohnviertel in Quadrate teilen, nimmt sich die Taborstraße die Freiheit, vom Heckmannufer des Landwehrkanals in einem sanft geschwungenen Bogen zur Wrangelstraße zu führen. Dort erst fügt sie sich ins übliche Straßenmuster ein und verläuft von nun an parallel zum Kanalufer und zur Cuvrystraße in Richtung Spree bis zur Schlesischen Straße [...]”
https://www.kreuzberger-chronik.de/chroniken/2016/dezember/strasse.html

20/07/2026
20/07/2026
01/07/2026
08/06/2026

Ich zahle jeden Monat pünktlich meine Miete. Und trotzdem habe ich aufgehört, diese Wohnung mein Zuhause zu nennen.
Früher dachte ich, ein Zuhause entsteht dort, wo man lange genug lebt.
Heute bin ich mir da nicht mehr sicher.
Ich habe Vorhänge aufgehängt, Möbel gekauft, die Wände dekoriert und Blumen auf den Balkon gestellt. Ich habe versucht, anzukommen. So wie man es eben macht.

Aber irgendwo im Hinterkopf bleibt immer dieser Gedanke:
Wie lange noch?
In den letzten Jahren habe ich zu viele Geschichten gehört. Häuser wurden verkauft. Wohnungen modernisiert. Mieten erhöht. Eigenbedarf angemeldet.
Und jedes Mal standen Menschen da, die geglaubt hatten, sie hätten endlich ihren Platz gefunden.
Wer heute eine neue Wohnung sucht, merkt schnell, wie sich das Land verändert hat. Dutzende Interessenten bei einer Besichtigung. Hunderte Bewerbungen. Absagen, auf die nicht einmal mehr eine Antwort folgt.
Manchmal habe ich das Gefühl, wir zahlen nicht mehr für ein Zuhause.
Wir zahlen für die Erlaubnis, vorübergehend irgendwo bleiben zu dürfen.

Das Bittere daran ist nicht die Miete.
Es ist dieses Gefühl, nie ganz Wurzeln schlagen zu können. Nichts mehr selbstverständlich planen zu können. Nicht zu wissen, ob man in fünf Jahren noch am selben Fenster sitzt und auf denselben Baum schaut.
Ich kenne Menschen, die seit Jahrzehnten arbeiten, ihre Rechnungen pünktlich bezahlen und trotzdem Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren.
Eigentlich sollte ein Zuhause der Ort sein, an dem Sorgen draußen bleiben.
Für viele ist es inzwischen selbst zu einer Sorge geworden.
Geht es Ihnen auch so?

Berlin: Klage gegen Mieterschutz gescheitertFünf Eigentümer wollten Vereinbarungen mit Bezirksämtern kippen – ohne Erfol...
26/03/2026

Berlin: Klage gegen Mieterschutz gescheitert
Fünf Eigentümer wollten Vereinbarungen mit Bezirksämtern kippen – ohne Erfolg

Modernisierungsverbote, keine Umwandlung in Eigentumswohnungen: Berliner Eigentümer klagten gegen Auflagen und verloren. Tausende Mieter können aufatmen.

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