Cleanthinking.de - Sauber in die Zukunft

Cleanthinking.de - Sauber in die Zukunft Wirtschaftsmagazin für Cleantech & grüne Transformation. Wir zeigen, was funktioniert – skalierbar, faktenbasiert, lösungsorientiert. Danke.

Fortschritt, der den Planeten schützt – für ein gutes Leben innerhalb planetarer Grenzen. Hinweis: CleanThinking.de verursacht Kosten für Server, Hosting, Personal, Webdesign, Programmierung und andere Funktionen. Daher bin ich als Chefredakteur auch als Kommunikationsberater (Agentur Cleantech Media) tätig. Etwaige Beiträge, in denen Kunden der Agentur eine Rolle spielen, werden journalistisch be

sonders sorgfältig geprüft, um dem Pressekodex zu entsprechen. Sollten sich aus dieser Doppeltrolle Fragestellungen Ihrerseits ergeben: Schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail an [email protected]. Ich werde CleanThinking.de auch in Zukunft mit Herzblut und extrem viel Aufwand betreiben. Ich weiß, dass die Leser und Newsletter-Empfänger dies zu schätzen wissen. Dafür bedanke ich mich herzlich.

Florian Reiter hat für FOCUS EARTH etwas sehr Interessantes aufgeschrieben:Zitat Anfang„Oh, das ist ein ganz schwieriges...
12/01/2026

Florian Reiter hat für FOCUS EARTH etwas sehr Interessantes aufgeschrieben:

Zitat Anfang
„Oh, das ist ein ganz schwieriges Thema.“

Der Vertreterin eines kleinen Energieversorgers und Netzbetreibers in Bayern ist es erkennbar unangenehm, wenn man sie auf das Thema anspricht. „Wir wissen, dass wir die Dinger seit einem Jahr einbauen müssen, aber um ehrlich zu sein: Wir können das gar nicht. Wir haben nicht die Leute dafür und auch nicht die Technik.“ Mehr noch, so die Mitarbeiterin: „Man könnte auch sagen, wir haben keine Ahnung.“
Zitat Ende

Unser System aus Netzbetreibern und Energieversorgern ist wie ein Krebsgeschwür. Wie kann es sein, dass wir uns unbehelligt, ohne Strafe, ohne Lösungsansätze, solche Unternehmen leisten? Wir brauchen keine 600 Netzbetreiber in diesem Land. Das ist kompletter Murks!

Wir brauchen eine Initiative, die Netzbetreiber und Energieversorger "zwingt" in die Gegenwart zu kommen. Einige von denen sind doch sehr fortschrittlich. Aber Viele aber auch komplett hinter dem Mond. Und ja: Manches dieser Unternehmen hat nur wenige Mitarbeiter.

So geht es nicht mehr weiter in Sachen Smart Meter-Rollout. Aber alles, was man von dazu hört, klingt nach Vollbremsung.

Quelle zum Artikel im ersten Kommentar.

Danke, Daniel Günther! Herz = Volle Solidarität mit ihm
12/01/2026

Danke, Daniel Günther! Herz = Volle Solidarität mit ihm

Hat man bei Springer schon mal was von SELBSTKRITIK gehört?Ich meine: Wer beschreibt Deutschland denn fälschlicherweise ...
11/01/2026

Hat man bei Springer schon mal was von SELBSTKRITIK gehört?

Ich meine: Wer beschreibt Deutschland denn fälschlicherweise als "Strombettler"? Wer behauptet denn, Deutschland sei in einer Rezession, während es sich um eine Stagnation handelt? Wer tut denn so, als sei Deutschland ein total unsicheres Land?

Aber auf die Selbstkritik oder eine Veränderung der Sprache wartet man natürlich vergebens. Sicherlich.

Eines der Hauptprobleme von Cleanthinking.de ist, dass die mobile Seite schrecklich ist... Dadurch gehen Einnahmen verlo...
11/01/2026

Eines der Hauptprobleme von Cleanthinking.de ist, dass die mobile Seite schrecklich ist... Dadurch gehen Einnahmen verloren, die dringend zur Aufrechterhaltung des Betriebes gebraucht werden (es geht nicht um Gewinn, sondern um Kostendeckung ohne Stundensatz für mich).

Daher arbeite ich auf Low-Level-Basis an einer neuen Webseite. Und ja, wahrscheinlich wirkt es lächerlich, aber ich bin stolz darauf, eine erste Mini-Vorschau geben zu können. Ja, das ist nur der "Kopf-Bereich" der neuen Seite, aber da steckt schon etwas Hirnschmalz, Geduld und Spucke drin.

Es wird clean, aufgeräumt, schnell veränderbar. Die Kernthemen werden sofort sichtbar. Aktualität im Zentrum. Hintergründe klar sichtbar.

Es bleibt spannend, ob ich das alles hinbekomme...

Je tiefer ich in die Gedankenwelt von Tony Seba eintauche, je häufiger ich Zukunftsforschern wie Lars Thomsen zuhöre, de...
11/01/2026

Je tiefer ich in die Gedankenwelt von Tony Seba eintauche,
je häufiger ich Zukunftsforschern wie Lars Thomsen zuhöre,
desto klarer wird mir, worauf wir uns konzentrieren sollten: Licht statt Verbrennung.

Wir wissen, dass sich geopolitisch gerade Grundlegendes verschiebt. China entwickelt sich zum Elektrostaat. Währenddessen ringen Akteure wie Trump und Putin im Kern um fossile Ressourcen – Öl, Gas, Machtprojektion vergangener Systeme.

Gleichzeitig verändert sich fundamental, wie wir wirtschaften, arbeiten und leben: Künstliche Intelligenz, humanoide Robotik, neuartige Materialien, Quantencomputing, Blockchain-Systeme.

Diese Technologien wirken nicht additiv – sie wirken systemisch.

Je länger ich über diese Gesamtdynamik nachdenke, desto gezielter suche ich nach Unternehmern und Unternehmen, die auf dem Pfad dieser neuen Möglichkeiten unterwegs sind.

Auffällig oft lande ich dabei in Nordeuropa – in Skandinavien und im Baltikum.

Ein Beispiel ist Solar Foods aus Finnland: ein Unternehmen, das wie kaum ein anderes für Food as Software steht – und damit für die Fähigkeit, alternative Proteine prinzipiell überall auf der Welt zu produzieren.
Ein anderes Beispiel ist das neu aufgetauchte Cleantech-Unternehmen Donut Lab aus Estland/Finnland. Sollte das zutreffen, was sie selbst behaupten, geht es hier nicht um einzelne Komponenten, sondern um integrierte, intelligente Ökosysteme aus Motoren, Software und Batterien – für nahezu alle Formen der Elektromobilität. Bemerkenswert ist vor allem der Markteintritt: keine ritualisierten Spatenstiche, keine monatelangen Validierungsdebatten.
Stattdessen: Produkt fertig → Produkt verkaufen. Markteintritt über funktionierende Systeme, nicht über Ankündigungen. Diese Liste ließe sich fortsetzen – etwa mit Skeleton Technologies aus Estland oder Air Company aus den USA.

Mein Eindruck: Hier dreht sich gerade etwas. Die Akteure, die auf der Seite des Lichts stehen, zünden nicht nur neue Technologien – sie zünden die nächste Stufe industrieller Transformation.

(‚Licht‘ ist dabei kein Werturteil, sondern eine Abkürzung für Elektrifizierung, Softwareisierung und skalierbare Produktion.)

(Bild: Verge Motorcycles - Donut Lab verspricht Feststoffbatterien in allen E-Motorrädern wie diesem; Reichweite bis zu 600 km)

DAS sind diese Zitste, über die wir in 20 Jahren lachen werden. Herr Zipse, falls sich dann noch jemand an ihn erinnern ...
11/01/2026

DAS sind diese Zitste, über die wir in 20 Jahren lachen werden. Herr Zipse, falls sich dann noch jemand an ihn erinnern sollte, steht dann in einer Reihe mit Steve Ballmer und Co.

"Die Zukunft der Automobilindustrie: Eine Frage des Tempos."
Oliver Zipse, der CEO von BMW, bringt einen provokanten Standpunkt: Der Verbrennungsmotor wird nicht so schnell verschwinden, wie viele es erwarten. Inmitten der Diskussion um die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte zeigt Zipse klar auf, dass der Übergang zu Elektrofahrzeugen eine komplexe Herausforderung ist, die nicht von heute auf morgen gelöst werden kann. Es ist ein Kampf um Innovation, Technologie und die Bedürfnisse der Verbraucher. Während einige den schnellen Wandel zum Elektroantrieb fordern, betont BMW die Bedeutung des Verbrennungsmotors in der heutigen Mobilität. Wie siehst du die Entwicklung?
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VULKANGRUPPEN: Diesmal kein Bekennerschreiben, sondern ein offener Brief...Seit 8.1. gibt es ein neuerliches Schreiben d...
10/01/2026

VULKANGRUPPEN: Diesmal kein Bekennerschreiben, sondern ein offener Brief...

Seit 8.1. gibt es ein neuerliches Schreiben der "Vulkangruppe: Den Herrschenden Saft abdrehen", die sich zum Sabotage-Akt auf das Stromnetz in Berlin bekannt hat.

🧾 Kernaussagen der Erklärung
🔹 1. Verantwortung für die Aktion – aber keine Absicht, Menschen zu schaden
Die Gruppe übernimmt ausdrücklich Verantwortung für das Ausschalten des Gaskraftwerks, betont jedoch, dass sie nicht geplant hatte, damit die Stromversorgung Berlins über Tage lahmzulegen. Die erheblichen Auswirkungen auf Haushalte und Menschen seien nicht einkalkuliert worden – zumindest nicht in dem Maße, wie es schließlich kam. Manche Stadtteile, insbesondere wohlhabende Villenviertel, würden zwar „keine Träne“ bei Ausfall wert sein, doch grundsätzlich betont die Gruppe, menschenfeindliche Absichten seien nicht der Grund der Aktion.

🔹 2. Ablehnung der Terrorismusvorwürfe
Die Autor*innen weisen den Vorwurf des Terrorismus klar zurück. Sie kritisieren, dass Politik, Behörden und Medien bewusst mit diesem Begriff arbeiten, um von inhaltlichen Fragen zur Energieversorgung, fossiler Wirtschaft und Klimakrise abzulenken. Der Begriff „Linksterrorismus“ sei ein Instrument, um die Debatte zu delegitimieren und den Fokus auf die vermeintliche Gefährlichkeit ihrer Aktion zu lenken, statt auf die Gründe dafür.

🔹 3. Kritik an Energiepolitik und Netzstruktur
Ein zentraler Punkt der Erklärung ist die Kritik an der aktuellen Energiepolitik:
Die Infrastruktur sei nicht robust genug für einen Ausfall, Schächte und Netze würden eher auf Effizienz und Rendite statt auf Sicherheit ausgerichtet.
Der Ausfall habe gezeigt, wie abhängig die Bevölkerung von Strom und „smarter“ Technik geworden sei.
Der Staat verschleiere durch die mediale Fixierung auf Terrorismus die Frage, warum die Versorgungssicherheit so mangelhaft ist.

🔹 4. Eigene politische Motivation
Die Gruppe stellt ihre Aktion als „Notstandsmaßnahme“ im Angesicht von Klimakatastrophe, fossiler Zerstörung und wachsender sozialer Ungerechtigkeit dar. Sie behauptet, die Erde befinde sich in einem Zustand, der radikales Eingreifen rechtfertige. Dabei verbinden sie Kritik an fossiler Energie mit einer grundsätzlichen Ablehnung technologischer „Fortschritte“, Smart Cities und autoritärer Strukturen.

🔹 5. Solidarität und Selbstorganisation
Trotz der kritischen Lage heben sie hervor, dass Betroffene sich selbst organisiert hätten, unterstützt durch Nachbar*innen und solidarische Gruppen – und nicht einfach als Opfer des Anschlags dastehen würden. Sie sehen darin einen Hinweis darauf, dass die Gesellschaft gemeinschaftlich und resilient auf Krisen reagieren kann.

🔹 6. Angriff auf Medien, Behörden und „Fake-Distanzierungen“
Die Autor*innen lehnen vermeintliche Distanzierungsschreiben anderer Gruppen (etwa auf Indymedia) als „Fake“ oder irreführend ab und werfen Medien spekulative, unwissenschaftliche Zuschreibungen (z. B. Geheimdienst- oder ausländische Einflussnahme) vor. Sie sehen darin Versuche, militante Gruppen zu spalten oder zu schwächen.

🔹 7. Forderungen und Ausblick
Zum Schluss ruft die Gruppe zur Verbreitung ihrer Erklärung auf, nennt keine konkreten organisatorischen Strukturen und betont, dass zukünftige Aktionen „autonom“ und ohne zentrale Leitung stattfinden könnten. Die Motivation bleibt in erster Linie ideologisch: Sabotage gegen fossile Energie und die sie tragenden Strukturen weltweit, verbunden mit einer fundamentalen Kritik an Kapitalismus, Technologie und gesellschaftlicher Ordnung.

📌 Einordnung
Die Erklärung ist ein politisches Manifest, das versucht, die Sabotage als moralisch gerechtfertigten Akt im „Kampf gegen Klimazerstörung, fossile Energiewirtschaft und gesellschaftliche Verhältnisse“ darzustellen. Zugleich lehnt sie die Einordnung als „Terrorismus“ ab und kritisiert staatliche und mediale Reaktionen als ideologisch motiviert und verzerrend.

Insgesamt mit der Ideologie der "militanten Öko-Anarchisten" habe ich mich hier geäußert: https://www.cleanthinking.de/oeko-anarchisten-berlin-keine-klimaschuetzer/

TAX THE RICH: Das reichste Prozent hat sein jährliches CO2-Budget schon zehn Tage nach Beginn des Jahres 2026 ausgeschöp...
10/01/2026

TAX THE RICH: Das reichste Prozent hat sein jährliches CO2-Budget schon zehn Tage nach Beginn des Jahres 2026 ausgeschöpft.

Es kann nur die globale Besteuerung von Milliardären als Antwort geben. Es braucht jetzt politische Führungsfiguren wie Pedro Sanchez, die das in die Tat umsetzen. Gegen den Widerstand von Merz, Trump und Konsorten. Aber mit Rückhalt von 99 Prozent der Bevölkerung des Planeten.

Regierungen stehen unter Druck. Sie sollen klimaschädliche Luxusgüter verbieten und Gewinne aus Öl und Gas höher besteuern, um Klimaziele zu erfüllen.

Was wollen eigentlich militante Öko-Anarchisten?Personen, die mutmaßlich für den Berliner Sabotage-Akt verantwortlich si...
10/01/2026

Was wollen eigentlich militante Öko-Anarchisten?

Personen, die mutmaßlich für den Berliner Sabotage-Akt verantwortlich sind? In ihren Bekennerschreiben lehnen sie nicht nur fossile, sondern auch digitale und erneuerbare Technologien radikal ab.

Diese Ideologie steht im Widerspruch zu allem, was die Energiewende und grüne Transformation, ja eine moderne Lebensweise, ausmacht: Technischer Fortschritt, Innovation, Infrastruktur, Dezentralisierung.

➡️ Warum solche Sabotage-Akte meiner Ansicht nach nichts mit Klimaschutz zu tun haben – meine Analyse.

Militante Öko-Anarchisten haben mutmaßlich den Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz begangen. Aber wie ticken diese "Vulkangruppen"?

Professor Rahmstorf erinnert drüben bei Linkedin mal wieder daran, warum die einzige Währung, die zählt, "Speed & Scale"...
09/01/2026

Professor Rahmstorf erinnert drüben bei Linkedin mal wieder daran, warum die einzige Währung, die zählt, "Speed & Scale" heißt.

Wir als Weltgemeinschaft müssen die Technologien, die wir als disruptiv - also marktumwälzend - begreifen, mit vollem Tempo ausbauen. Jegliche Förderung ist gut. Derzeit machen wir aber keine Anstalten an dieser Stelle konsequent voranzugehen.

Dann werden wir als Weltgemeinschaft weiter in den mehr als fragwürdigen "Genuss" hübscher Exponentialkurven kommen:

Feststoffbatterie in Serienfahrzeugen - Durchbruch oder Übertreibung?Das finnische Unternehmen Donut Lab sorgt auf der C...
09/01/2026

Feststoffbatterie in Serienfahrzeugen - Durchbruch oder Übertreibung?

Das finnische Unternehmen Donut Lab sorgt auf der CES 2026 für Aufsehen: Eine angeblich serienreife Solid-State-Batterie fährt bereits in Verge-Motorrädern. Die Zahlen klingen fast zu gut: 400 Wh/kg Energiedichte, 0-100% in fünf Minuten, bis zu 100.000 Ladezyklen.

CATL nennt es "Bu****it". CEO Marko Lehtimäki kontert: In sechs Monaten werde man das bereuen.

Die spannende Frage dahinter: Sehen wir hier das neue Produktionssystem, das Tony Seba beschreibt - modular, softwaredefiniert, schnelle Iteration statt perfekter Vorabvalidierung? Oder stößt Plattformdenken hier an physikalische und finanzielle Grenzen?

Meine Einordnung - mit Wiedervorlage in sechs Monaten.
👉

Donut Lab präsentiert bei CES 2026 eine angeblich serienreife Feststoffbatterie. Fahrzeuge fahren bereits – passt die Innovation in die Industrie?

Adresse

Siedlerweg 7
Leipzig
04158

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