12/11/2020
Ford hat heute seinen neu entwickelten Ford E-Transit vorgestellt. Er wird ab Frühjahr 2022 ausgeliefert, in der Türkei produziert und er kann unter idealen Bedingungen 350 km weit mit einer Akkuladung fahren.
Der neue Ford E-Transit hat Lithium-Ionen-Akkus, mit 11 kW Leitung kann er in 8 Stunden komplett geladen werden und eine Ladung von 15 % bis 80 % Akkuladung dauert etwa eine halbe Stunde. Für das Fahren mit dem E-Transit werden 3 Antriebsmodi zu Wahl stehen: Normal, Rutschig und Eco.
269 PS und null Emissionen - passt das zusammen? Wir meinen JA und sind auch von weiteren Eckdaten und Features begeistert: Mit Pro Power on Board ist der neue Ford E-Transit eine mobile Stromquelle mit 2,3 kWh. Damit eignet er sich als Generatorersatz auf Baustellen für kabelgebundene Werkzeuge oder das Laden von Akkus.
Die Ford Eigenentwicklung wird es in 25 Konfigurationsmöglichkeiten geben, in drei Längen und zwei Höhen, als Kastenwagen, mit Doppelkabine oder als Fahrgestell. Die Nutzlast wurde bewusst hoch gelassen und ist im Kastenwagen 1616 kg und für Fahrgestelle 1987 kg. Das Ladevolumen ist ja nach Länge und Höhe des Kastenwagens zwischen 9,5 und 15,1 Kubikmeter.
Europas meist verkaufter Transporter im 2 Tonnen-Segment hat ein neues Kapitel in der 55 jährigen Transit Historie angekündigt und Beispielrechnungen belegen, dass durch die weniger beweglichen Teile sich die Betriebskosten beim E-Transit gegenüber einem vergleichbaren Dieselmodell um rund 40 % geringer ausfallen.
Rund 1.000 Ford Transit Kompetenz-Zentren gibt es europaweit und 1.800 Ford Nutzfahrzeughändler weltweit. Hier wird dann Arbeit anders verteilt sein und muss vielleicht in mittelferner Zukunft Zusatzgeschäft gefunden werden, das diese geringeren Einnahmen ausgleicht. Für die Nutzer der E-Transits dürfte sich mit den geringeren Betriebskosten und eventuellen Zuschüssen, die vielleicht auch noch 2022 fließen könnten, wie die Bauhandwerker als Leser unseres Fachmagazins dürfte es freuen!