Drop-Out Cinema

Drop-Out Cinema Genossenschaftlicher Filmverleih seit 2013. Genossenschaftlicher Filmverleih.
(1)

Wir sind so freiMittwoch 27.05.2026, 20.00Regie: Christian Lehmann-Feddersen & Alf Schreiber, D 2024, 97minDie Langzeitb...
24/05/2026

Wir sind so frei
Mittwoch 27.05.2026, 20.00

Regie: Christian Lehmann-Feddersen & Alf Schreiber, D 2024, 97min

Die Langzeitbeobachtung dokumentiert die staatliche Repression nach dem G20-Gipfels in Hamburg („Rondenbarg-Prozess“) und begleitet neue politische Bewegungen der letzten Jahre wie Rider-Gewerkschaften (Gorilla Riders‘ Collective, Flink Workers Collective), Arbeitskämpfe bei Amazon (ver.di) und politische Kämpfe von Migrant*innen (NiNa Women in Action, Women in Exile)

In seinem vielschichtigen Panorama zeigt WIR SIND SO FREI auch das große Potential für die Überwindung kapitalistischer Zumutungen, nämlich durch politische Organisierung, um so gemeinsam in unterschiedlicher Weise gegen Armut, Lohnraub, Sozialabbau, Aufrüstung und die Folgen von Kriegswirtschaft anzukämpfen.

„In einer Zeit der gleichermaßen hysterischen wie intellektuell unterbelichteten Migranten-Hatz, in der das Grundrecht auf Asyl einmal mehr zur Disposition steht, statt dass über die Unterbesetzung von Ausländerbehörden nachgedacht würde, wirkt „Wir sind so frei“ wie eine Flaschenpost aus einer Realität, in der konventionelle Medien aus der Zeit gefallen erscheinen. Doch der Film belegt nachdrücklich, dass all diese Kämpfe stattfinden und allemal wert sind, dokumentiert zu werden. Nicht als Antwort, sondern als Pool von Erfahrungen, die eventuell irgendwann zur Selbstermächtigung taugen.“ (Ulrich Kriest, Filmdienst)

Die Filmemacher werden zu Gast sein.

in Exile & Friends -Hamburg .hamburg

SkunkErlangen Lamm LichtspieleFreitag 12.06.26 und Samstag 13.06.26, jeweils ca. 22:30 UhrIn der Reihe: die Lammkeule - ...
23/05/2026

Skunk
Erlangen Lamm Lichtspiele
Freitag 12.06.26 und Samstag 13.06.26, jeweils ca. 22:30 Uhr

In der Reihe: die Lammkeule - Late Night

ndlich werden die Behörden aktiv und befreien den 17-jährigen Liam aus seinem von Gewalt, Drogenexzessen und Missbrauch geprägten Elternhaus. Unter der Obhut einer staatlichen Einrichtung für traumatisierte und schwer erziehbare Jugendliche soll dem Jungen dabei geholfen werden, die Schrecken der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Wut, Hass und Verzweiflung sitzen tief, Angst hemmt die Bereitschaft sich zu öffnen, und auf jeden Schritt nach vorn folgen zwei nach hinten. Zwar geraten die Jugendlichen in der Einrichtung endlich in Kontakt mit Empathie und Verständnis, doch zeigen sich schnell auch die institutionellen Probleme von Machtlosigkeit und Überforderung. Nicht nur entlang dieser Grenzen des Möglichen, sondern vor allem auch anhand der eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen Liam und einem anderen Jugendlichen entbrennt die Frage danach, ob und auf welche Weise sich die Spirale der Gewalt überwinden lässt.


Der neue Film von Koen Mortier, Regisseur von “Ex Drummer“ – Ein Tauchgang in die menschlichen Abgründe und das unbewältigte Trauma einer zerstörten Kindheit, gnadenlos, verstörend und unfassbar intensiv gespielt von Thibaud Dooms (ausgezeichnet für seine Rolle als „European Shooting Star 2024“).
Ausgezeichnet bei den Tallinn Black Nights, beim Film Festival Oostende und beim Fantasy Filmfest.

Kritiken:

filmdienst.de
»Besonders Hauptdarsteller Thibaud Dooms zeigt eindrucksvoll, wie sich die Härte von Liams Biografie in seinen Körper eingeschrieben hat.«
metal.de
»Ein eindrucksvoller und äußerst bedrückender Film […], der den Zuschauer lange nicht loslässt.«
film-rezensionen.de
»Das ist stark gespielt und nimmt das Publikum mit auf eine schwer erträgliche Reise«

KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES Mi 27. Mai, 21:15 UhrDE 2025 , 111 Min., FSK 12Sondervorst...
22/05/2026

KEIN LAND FÜR NIEMAND -
ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES

Mi 27. Mai, 21:15 Uhr

DE 2025 , 111 Min., FSK 12

Sondervorstellung mit Filmgespräch mit Filmemacher Max Ahrens, in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Berlin.

Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.

.max .kino

„Bollwerk“ begleitet einen Sommer lang drei Protagonist*Innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen und ...
21/05/2026

„Bollwerk“ begleitet einen Sommer lang drei Protagonist*Innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen und erzählt so nah und authentisch von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement.

Ab heute in ausgewählten Kinos und Spielorten:

★Berlin, Ladenkino (21.05.2026-27.05.2026)
★Berlin, Kino in der Brotfabrik (23.05.2026-27.05.2026)
★Berlin, Kino in der Brotfabrik (30.05.2026)
★Berlin, BALI Kino (01.06.2026-03.06.2026)
★Dortmund, SweetSixteen (21.05.2026-27.05.2026)
★Eckernförde, Kommunales Kino (18.05.2026-20.05.2026, anlässlich des Geburtstags des Grundgesetztes und der Aktionswoche Ehrentag)
★Erfurt, Kinoklub am Hirschlachufer (29.06.2026-01.07.2026, in Anwesenheit von Jakob Wehner (Filmemacher))
★Frankfurt am Main, Cinéma (16.06.2026, in der Reihe „Diskursion – Die Reihe für den politischen Film“)
★Gessin, Mittelhof (Das Freitagskino) (15.05.2026)
★Großhennersdorf, Kunstbauerkino (25.06.2026-01.07.2026)
★Heidelberg, Gloria (24.05.2026, anschließend Panel zum Thema Ehrenamt und Engagement)
★Loccum, Evangelischen Akademie (30.06.2026, im Rahmen der Werkstatt Gemeinwesenarbeit)
★München, Werkstattkino (23.05.2026-25.05.2026)
★Münster, Cinema (21.05.2026)
★Regensburg, Ostentorkino (21.05.2026-27.05.2026)
★Reutlingen, Kamino (28.05.2026-03.06.2026)
★Ribnitz-Damgarten, Stadtkulturhaus (02.09.2026, in Kooperation mit RDG bleibt bunt!)
★Schwäbisch Hall, Kino im Schafstall (05.06.2026)
★Steinfurt, Kino Eule Filmstübchen (23.05.2026, im Rahmen des Tag des Ehrenamts)
★Wien (A), Filmhaus am Spittelberg (28.05.2026)

Kein Land für NiemandApollokino Hannover- LindenFreitag 15.05.2026 und 19.06.2026jeweils 18 UhrAbschottung eines Einwand...
13/05/2026

Kein Land für Niemand
Apollokino
Hannover- Linden
Freitag 15.05.2026 und 19.06.2026
jeweils 18 Uhr

Abschottung eines Einwanderungslandes - Auf der Suche nach den Ursachen der europäischen Ausgrenzung
Während Deutschland dazu beiträgt, eine europäische Festung zu errichten, gerät die politische Landschaft ins Wanken.

Von emotionalisierten Medienberichten bis zu hilflos nach rechts rudernden Politiker*innen zeichnet sich eine gesellschaftliche Erzählung ab, die sich gegen Migrant*innen und Schutzsuchende richtet. Ist Migration überhaupt das große Problem, zu dem es gemacht wird? Oder offenbart die Abschottungspolitik tiefere gesellschaftliche Ängste?
In eindringlichen Geschichten zeigt der Film eine zunehmend beängstigende Realität aus Sicht von Geflüchteten und analysiert die Dynamiken hinter dem historischen Rechtsruck. Im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen fordert Kein Land für Niemand ? Abschottung eines Einwanderungslandes dazu auf, den brutalen Status quo und die scheinbar unaufhaltsame Radikalisierung der Migrations- und Asyldebatte in Frage zu stellen.

Denn damit es auch in Zukunft bei einem glaubhaften "Nie wieder" bleibt, brauchen wir Alternativen ? Alternativen, die der unvermeidbaren Realität von Migration in einer krisenhaften Welt und einem Einwanderungsland im Umbruch gerecht werden.

D 2025, 108 Min., FSK 12 J., R: Max Ahrens, Maik Lüdemann, mit: Aladin El-Mafaalani, Marcel Fratzscher, Maurice Höfgen, Simin Jawabreh, Jochen Oltmer, Monika Schnitzer, Natascha Strobl, Linus Westheuser, Helena Steinhaus

.max .kino



https://kein-land-fuer-niemand.de/

Sonntag, 3. Mai 202613:30 UhrKino KandelhofKandelstraße 2679106 Freiburg Code der Angst – Code of FearQuelle: Schwule Fi...
28/04/2026

Sonntag, 3. Mai 2026
13:30 Uhr
Kino Kandelhof
Kandelstraße 26
79106 Freiburg

Code der Angst – Code of Fear
Quelle: Schwule Filmwoche Freiburg
2013 wurde der junge Journalist Eric Lembembe in Kamerun gefoltert und ermordet. Er war schwul und setzte sich öffentlich für die Rechte Homosexueller ein. Schockiert über den grausamen Tod reist der Berliner Filmemacher Appolain Siewe in sein Heimatland, um nach den Ursachen der wachsenden Homophobie in Kamerun zu suchen.

In Interviews mit Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen zeichnet der Regisseur ein präzises Bild der Diskriminierung und der Überlebensstrategien queerer Menschen und geht der Frage nach, wie sich deren Stellung von vorkolonialer bis zur heutigen Zeit in der Gesellschaft Kameruns entwickelt hat.

The Gospel of RevolutionKinostart: 02.04.2026Dokumentarfilm, F/Belgien 2024, FSK 12 (beantragt), R: François-Xavier Drou...
26/04/2026

The Gospel of Revolution

Kinostart: 02.04.2026

Dokumentarfilm, F/Belgien 2024, FSK 12 (beantragt), R: François-Xavier Drouet, Französisch/Portugiesisch/Spanisch OmdU & OmeU, 115 min.,

In den 1990er Jahren breiteten sich in ganz Lateinamerika revolutionäre Bewegungen gegen Diktatoren und Regierungen aus. Die Befreiungstheologie, eine Richtung der christlichen Theologie, inspirierte Millionen von Christen dazu, sich den Revolutionen anzuschließen. Die Dokumentation begleitet einen belgischen Pastor, der in der Gegenbewegung in Nicaragua kämpft und nimmt uns mit auf eine Reise in revolutionäre Bewegungen in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko. Ein Film über Kraft und Konflikt durch und mit dem eigenen Glauben.







Hier kannst du die kompletten Rezensionen lesen:

https://taz.de/Dokufilm-The-Gospel-of-Revolution/!6167387/

http://google.com/url?sa=j&url=https%3A%2F%2Fkunstundfilm.de%2F2026%2F03%2Fthe-gospel-of-revolution%2F&uct=1773148911&usg=pNiaIR6QgP2AUC6Uc0-uRY7jg-4.&opi=73833047&source=chat

Hier der Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=kdvq1GY92G0

Bollwerk Kinostart: 21.5.26In ganz Europa erstarken rechte und konservative Strömungen. Auch Deutschland sieht sich mit ...
25/04/2026

Bollwerk

Kinostart: 21.5.26

In ganz Europa erstarken rechte und konservative Strömungen. Auch Deutschland sieht sich mit dem großen Erfolg einer rechtspopulistischen Partei konfrontiert, die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird. Während sich in den links-geprägten Großstädten Protest formiert und sich schnell viele Menschen zusammenfinden, steht die Demokratiearbeit in anderen Regionen vor eigenen Herausforderungen. Gerade in den ländlichen Gebieten des Ostens von Deutschland müssen Akteure und AktivistInnen, die sich gegen rechts engagieren immer wieder mit Gegenwind in den sozialen Netzwerken und auf der Straße umgehen. Das geht von Beleidigungen und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Angriffen und Morddrohungen „N***s ruft es sich leichter, dort wo es keine N***s gibt“ sang einmal die Chemnitzer Band Kraftklub. Doch wie leicht ruft es sich „N***s raus“, dort wo sie tatsächlich auftauchen?

In „Bollwerk“ werden drei ProtagonistInnen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. „Bollwerk“ erzählt von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement.

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=q70U3Oov45o&t=1s



Dokumentarfilm; Deutschland 2025; Regie: Jakob Wehner; Fassungen: deutsche OV, engl. Untertitel verfügbar; Laufzeit: 60 Minuten; Starttermin: 21.5.2026 (zum Internationalen Tag der Demokratie 23.5.)

Adresse

Offenburger Str. 13
Mannheim
68239

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Drop-Out Cinema erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Drop-Out Cinema senden:

Hervorgehoben

Teilen