13/02/2026
Wenn Quellen nicht mehr sicher sind, ist die Recherche in Gefahr.
Ein Medienbündnis, dem auch der Deutsche Journalisten-Verband angehört, kritisiert den Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium zur u.a. IP-Adressspeicherung.
Worauf Ermittlungsbehörden laut dem Entwurf leichter zugreifen könnten:
📌 Digitale Verkehrs- und Nutzungsdaten von Journalist*innen
📌 Standortdaten, aus denen auch Bewegungsprofile erstellt werden können.
Wenn Behörden nachvollziehen können, wo und woran recherchiert wird, kann das Recherchen vorab beeinflussen – und Quellen abschrecken, überhaupt noch mit Journalist*innen zu sprechen.
Außerdem braucht es eine effektive richterliche Kontrolle, die mit EU-Recht vereinbar ist.
Unsere klare Linie:
Wir brauchen einen effektiven Berufsgeheimnisschutz – auch im digitalen Raum.
Wir lehnen Regeln ab, die Quellen und Recherche im Netz angreifbar machen.