Mindener-Rundschau

Mindener-Rundschau Onlinezeitung für den Kreis-Minden-Lübbecke

https://mindener-rundschau.de/impressum-kontakt/

Aktuelle Nachrichten aus Bad Oeynhausen, Hille, Espelkamp, Lübbecke, Minden, Petershagen, Porta Westfalica, Stemwede, Rahden

𝐄𝐧𝐭𝐰𝐚𝐫𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐎̈𝐟𝐟𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭𝐬𝐟𝐚𝐡𝐧𝐝ung: 𝟐𝟏-𝐣𝐚̈𝐡𝐫𝐢𝐠𝐞 𝐆𝐮̈𝐭𝐞𝐫𝐬𝐥𝐨𝐡𝐞𝐫𝐢𝐧 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐭𝐫𝐨𝐟𝐟𝐞𝐧𝐆𝐔̈𝐓𝐄𝐑𝐒𝐋𝐎𝐇 / 𝐌𝐈𝐍𝐃𝐄𝐍 / 𝐇𝐄𝐑𝐅𝐎𝐑𝐃 – Aufatmen...
19/02/2026

𝐄𝐧𝐭𝐰𝐚𝐫𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐧𝐚𝐜𝐡 𝐎̈𝐟𝐟𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭𝐬𝐟𝐚𝐡𝐧𝐝ung: 𝟐𝟏-𝐣𝐚̈𝐡𝐫𝐢𝐠𝐞 𝐆𝐮̈𝐭𝐞𝐫𝐬𝐥𝐨𝐡𝐞𝐫𝐢𝐧 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐭𝐫𝐨𝐟𝐟𝐞𝐧

𝐆𝐔̈𝐓𝐄𝐑𝐒𝐋𝐎𝐇 / 𝐌𝐈𝐍𝐃𝐄𝐍 / 𝐇𝐄𝐑𝐅𝐎𝐑𝐃 – Aufatmen in der Region: Die großangelegte Suche nach einer vermissten 21-jährigen Frau aus Gütersloh hat ein glückliches Ende gefunden. Wie die Kreispolizeibehörde Gütersloh am heutigen Freitag (20.02.2026) offiziell bestätigte, konnte die junge Frau wohlbehalten angetroffen werden.

Die 21-Jährige war seit vergangenem Montagabend, dem 16. Februar, vermisst worden, nachdem sie zuletzt gegen 19:45 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Gütersloher Innenstadt gesehen worden war. Aufgrund einer vermuteten psychischen Ausnahmesituation hatten die Behörden eine intensive Fahndung eingeleitet, die weit über das Stadtgebiet von Gütersloh hinausging.

𝐄𝐫𝐦𝐢𝐭𝐭𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐜𝐡𝐰𝐞𝐫𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞 𝐢𝐧 𝐎𝐬𝐭𝐰𝐞𝐬𝐭𝐟𝐚𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐃𝐮𝐢𝐬𝐛𝐮𝐫𝐠

Im Fokus der Suche standen in den vergangenen Tagen insbesondere die Kreise Minden und Herford, zu denen die junge Frau enge örtliche Bezüge pflegte. Da die Vermisste vorwiegend mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mobil war, prüften die Einsatzkräfte zahlreiche Hinweise in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe.

Zuletzt hatten konkrete Ermittlungsansätze zudem in das Ruhrgebiet geführt. Ein möglicher Aufenthalt im Bereich des Waldfriedhofs in Duisburg konnte nicht ausgeschlossen werden, weshalb die dortigen Behörden ebenfalls in die Maßnahmen eingebunden waren.

𝐅𝐚𝐡𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐦𝐚𝐬𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐠𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐭

Mit dem Antreffen der 21-Jährigen wurden sämtliche Fahndungsmaßnahmen sowie die Veröffentlichung des Lichtbilds offiziell beendet. Die Polizei Gütersloh dankt der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Suche.

Gemäß den presserechtlichen Standards zum Schutz der Persönlichkeitsrechte haben wir das Foto der Betroffenen sowie die detaillierte Personenbeschreibung aus unseren digitalen Angeboten entfernt. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser, bereits geteilte Beiträge ebenfalls zu löschen oder zu aktualisieren.

𝐇𝐢𝐥𝐟𝐞 𝐢𝐧 𝐊𝐫𝐢𝐬𝐞𝐧𝐬𝐢𝐭𝐮𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧
Wir weisen weiterhin darauf hin, dass die Telefonseelsorge unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenfrei und anonym) Unterstützung für Menschen in Notlagen bietet.

Ortsbürgermeisterwahl "Rechtes Weserufer“: 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝘂𝗺 𝗟𝘂̈𝗰𝗸𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗗𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝘂 𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗿𝘂̈𝗴𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝘀𝘇𝘂𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗥𝗮...
13/02/2026

Ortsbürgermeisterwahl "Rechtes Weserufer“: 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲 𝘂𝗺 𝗟𝘂̈𝗰𝗸𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗗𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝘂 𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗿𝘂̈𝗴𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝘀𝘇𝘂𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗥𝗮𝘁𝘀𝗿𝘂𝗻𝗱

von Stefan Schröder

Minden(mr). In der gestrigen Sitzung (12.02.2026) des Mindener Stadtrates wurde die Wahl des Ortsbürgermeisters für den Stadtbezirk Rechtes Weserufer durchgeführt. Der Wahlvorgang zwischen dem gemeinsamen Kandidaten von SPD, CDU, Bündnis90/DIEGRÜNEN, Michael Lücke), und dem Kandidaten der AfD, Frank Dunklau, war von juristischen Einwänden sowie dem Verlassen des Ratsrunds durch mehrere Stadtverordnete geprägt. Im Zentrum der Debatte stand die Auslegung des § 13d Abs. 6 der Gemeindeordnung NRW (alte Fassung).

𝗕𝗿𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗺 𝗥𝗮𝘁𝘀𝗿𝘂𝗻𝗱: 𝗗𝗲𝗿 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻

Noch vor Einleitung des Wahlgangs kam es zu einer nicht alltäglichen Unterbrechung des gewohnten Sitzungsverlaufs durch Frank Tomaschewski (Wir für Minden). Das Ratsmitglied, das dem Gremium seit über 40 Jahren angehört, erhob schwere Vorwürfe gegen das Zustandekommen des Wahlvorschlags Michael Lücke. Tomaschewski rügte insbesondere den Bruch mit der langjährigen Handlungsweise im Mindener Rat, wonach der im jeweiligen Ortsteil stärksten Kraft – hier der AfD mit ihrem Kandidaten Dunklau – traditionell das Vorschlagsrecht für das Amt des Ortsbürgermeisters zugestanden habe.

Er kritisierte scharf eine aus seiner Sicht betriebene „Hinterzimmer-Politik“, bei der die Ratsfraktionen aus SPD, CDU und Grünen die Personalie Lücke bereits im Vorfeld medial als feststehend kommuniziert hätten, ohne die parlamentarischen Gremien oder die Stadtverordneten der übrigen Fraktionen einzubeziehen. Dies mache die aktuelle Debatte zur Farce und entwerte die Arbeit des Stadtrates als Souverän. Tomaschewski warnte davor, dass durch solche politischen Absprachen nicht nur der Geist der Gemeindeordnung – die maßgebliche Berücksichtigung des lokalen Wählerwillens – ausgehebelt, sondern auch die Akzeptanz des Amtes vor Ort nachhaltig beschädigt werde. Die SPD-Frakton wies das zurück. Claudia Herziger-Möhlmann sei, wenn auch sehr kurzfristig, über die Kandidatur informiert worden.

In der Folge verließen Tomaschewski sowie Claudia Herziger-Möhlmann(BBM) und Anton Dschida (BBM) sowie die FDP-Stadtverordneten Alexander Heidenreich und Oliver Klein demonstrativ das Ratsrund. Mit diesem geschlossenen Auszug verweigerten die Mandatsträger ihre Teilnahme an der Abstimmung, um ihren Protest gegen ein aus ihrer Sicht illegitimes Verfahren zum Ausdruck zu bringen.

𝗗𝗶𝗲 𝗷𝘂𝗿𝗶𝘀𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗥𝘂̈𝗴𝗲 𝘇𝘂𝗴𝘂𝗻𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗸 𝗗𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝘂

Rechtsanwältin Tanja Röckemann (AfD) rügte das Verfahren zudem als rechtswidrig. Sie argumentierte, dass die gesetzliche Vorgabe, das Stimmverhältnis im Bezirk bei der Wahl maßgeblich zu berücksichtigen, eine bindende Direktive für den Rat darstelle. Unter Verweis auf die Rechtsprechung des OVG Münster legte sie dar, dass von der relativen Stimmenmehrheit einer Partei im Bezirk nur beim Vorliegen sachlicher Gründe abgewichen werden dürfe. Da die AfD im Bezirk Rechtes Weserufer das stärkste Ergebnis erzielt hatte, forderte sie die Wahl ihres Kandidaten Frank Dunklau anstelle von Michael Lücke.

𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗮𝗯𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗯𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘂𝗻𝗴𝘀𝗺𝗼𝗱𝗮𝗹𝗶𝘁𝗮̈𝘁𝗲𝗻

Ein Antrag der AfD-Fraktion auf geheime Wahl wurde in einer Gegenrede durch den Fraktionsvorsitzenden der SPD Heiko Wesemann abgelehnt. Er begründete dies damit, dass Michael Lücke als künftiger Ortsbürgermeister wissen müsse, „wer hinter ihm steht und wer möglicherweise nicht hinter ihm steht“. Rechtsanwalt und Stadverordneter Thomas Röckemann (AfD) entgegnete hierauf mit der rhetorischen Frage, ob dieser Mensch später nicht mehr für alle anderen da sei. Wesemann antwortete hierauf unmittelbar und wörtlich gegenüber Thomas Röckemann:

„Genau diese vereinfachte Rückmeldung des Kollegen Röckemann habe ich eben nicht formuliert. Danke.“

Der Antrag auf geheime Wahl wurde daraufhin mit 47 gegen 9 Stimmen abgelehnt.

𝗗𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝗴𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝗮𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗽𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁

Tanja Röckemann und die AfD-Fraktion forderten Bürgermeister Peter K**k (SPD) im Verlauf der Sitzung mehrfach auf, seine Beanstandungspflicht gemäß § 54 Abs. 2 GO NRW auszuüben und der Wahl Lückes aufgrund der vorgetragenen Rechtsbedenken zu widersprechen. Bürgermeister K**k verwies jedoch auf die Rechtsauffassung der Verwaltung, wonach der Gesamtrat in seiner Entscheidung frei sei und das Verfahren der repräsentativen Demokratie entspäche. Auf die förmliche Aufforderung zur Beanstandung erklärte K**k: „Dem werde ich nicht nachkommen.“

𝗪𝗮𝗵𝗹𝗲𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁𝗲

In der anschließenden offenen Abstimmung wurde Michael Lücke mit 47 Stimmen zum Ortsbürgermeister gewählt. Frank Dunklau erhielt die Stimmen der AfD-Fraktion. Die AfD kündigte nach der Verweigerung der Beanstandung durch den Bürgermeister die Einschaltung der Kommunalaufsicht an, um die Rechtmäßigkeit der Wahl Michael Lückes sowie die Nichtausübung der Beanstandungspflicht prüfen zu lassen.

̈nen

🏛️ Einladung zur Stadtverordnetenversammlung📅 WANN? Donnerstag, 12.02.2026 | 16:30 Uhr📍 WO? Rathaus Minden (Großer Ratha...
05/02/2026

🏛️ Einladung zur Stadtverordnetenversammlung
📅 WANN? Donnerstag, 12.02.2026 | 16:30 Uhr

📍 WO? Rathaus Minden (Großer Rathaussaal) Markt 1, 32423 Minden

📝 DIE TAGESORDNUNG:

1️⃣ 🤝 Vereidigung eines Stadtverordneten – Ein neues Mitglied rückt nach und wird offiziell in sein Amt eingeführt.

2️⃣ 🙋 Einwohnerfragestunde – Bürger stellen ihre vorbereiteten Fragen direkt an die Verwaltung und Politik.

3️⃣ 💬 Aussprache zur Einwohnerfragestunde – Die Politik diskutiert über die soeben von den Bürgern aufgeworfenen Themen.

4️⃣ 🗳️ Wahl eines Ortsbürgermeisters – Für einen Stadtbezirk wird eine neue lokale Vertretung gewählt.

5️⃣ 🧒 Jugendhilfe: Vereinbarung Verfahrenslotse – Einführung einer neuen Anlaufstelle, die Familien durch den Dschungel der Sozialleistungen hilft.

6️⃣ 🌐 Breitbandausbau: Kooperationsvereinbarung – Zusammenarbeit mit dem Kreis, um Fördermittel für schnelleres Internet nach Minden zu holen.

7️⃣ ⚖️ Schiedsvereinbarung NS-Raubgut – Ein rechtlicher Rahmen zur fairen Rückgabe von Kulturgütern aus der NS-Zeit.

8️⃣ 💰 Bericht & Neubesetzung Verfügungsfonds – Entscheidung darüber, wer künftig über Gelder für kleine, lokale Projekte mitbestimmt.

9️⃣ 📊 Bericht über Haushaltsausgaben 2025 – Ein Rückblick auf die Finanzen und außerplanmäßigen Ausgaben des vergangenen Jahres.

🔟 💶 Haushaltssatzung 2026 & Sicherung – Die wichtigste Entscheidung des Jahres: Woher kommt das Geld und wofür gibt die Stadt es aus?

1️⃣1️⃣ 🏗️ Rahmenplan Hochbauprojekte bis 2033 – Die langfristige Planung für Sanierungen und Neubauten städtischer Gebäude.

1️⃣2️⃣ 🏭 Wirtschaftsplan Städtische Betriebe – Hier geht es um das Budget für die Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Friedhöfe.

1️⃣3️⃣ 💼 Nebentätigkeiten des Bürgermeisters – Offenlegung der weiteren Funktionen und Ämter des Stadtoberhauptes.

1️⃣4️⃣ 👥 Personelle Besetzung Ältestenrat – Festlegung der erfahrenen Mitglieder, die den Bürgermeister bei Verfahrensfragen beraten.

1️⃣5️⃣ 🔄 Umbesetzung von Ausschüssen – Anpassung der personellen Zusammensetzung in den Fachgremien.

1️⃣6️⃣ 🏛️ Besetzung externer Gremien – Entsendung von Vertretern in Aufsichtsräte oder Verbände außerhalb des Rathauses.

1️⃣7️⃣ ❓ Anfragen gemäß Geschäftsordnung – Die Politiker stellen gezielte Fragen zu aktuellen Problemen in der Stadt.

🗣️ Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über die aktuellen Entscheidungen für unsere Stadt! Gäste sind herzlich willkommen

⚠️ Wichtiger Hinweis: Einwohnerfragen müssen/mussten schriftlich bis heute (05.02.2026) um 12:00 Uhr eingereicht werden.

𝐎𝐫𝐭𝐬𝐛𝐮̈𝐫𝐠𝐞𝐫𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐫 „𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐬 𝐖𝐞𝐬𝐞𝐫𝐮𝐟𝐞𝐫“ – 𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐫𝐚𝐧𝐝𝐦𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 "𝐧𝐞𝐮𝐭𝐫𝐚𝐥𝐞 𝐃𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞" von Stefan Schröder𝐌𝐈𝐍𝐃𝐄𝐍(𝐦𝐫). Die pol...
04/02/2026

𝐎𝐫𝐭𝐬𝐛𝐮̈𝐫𝐠𝐞𝐫𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐫 „𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞𝐬 𝐖𝐞𝐬𝐞𝐫𝐮𝐟𝐞𝐫“ – 𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐫𝐚𝐧𝐝𝐦𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 "𝐧𝐞𝐮𝐭𝐫𝐚𝐥𝐞 𝐃𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞"

von Stefan Schröder

𝐌𝐈𝐍𝐃𝐄𝐍(𝐦𝐫). Die politische Situation der Vakanz eines Ortsbürgermeisters im Stadtbezirk Rechtes Weserufer steuert auf eine Entscheidung zu. Nachdem die Wahl von Frank Dunklau im November scheiterte, befasst sich die Stadtverordnetenversammlung am 12. Februar 2026 mit der Vorlage 28/2026 erneut mit der Besetzung des Stadtbezirks Rechtes Weserufer mit einem Ortsbürgermeister. Es ist der Versuch, eine monatelange Vakanz durch eine Personalie jenseits der Parteigrenzen zu beenden.

𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐠𝐚𝐧𝐠𝐬𝐥𝐚𝐠𝐞: 𝐖𝐚𝐡𝐥𝐬𝐢𝐞𝐠 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐌𝐚𝐧𝐝𝐚𝐭

Bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 wurde die AfD im Rechten Weserufer mit 25,38 % der Stimmen stärkste Kraft, knapp vor der SPD (24,34 %) und der CDU (24,15 %). Gemäß § 39 Abs. 6 der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) ist dieses Ergebnis bei der Wahl der Ortsbürgermeister zu berücksichtigen. In der parlamentarischen Praxis leitet sich daraus ein Erstvorschlagsrecht der stärksten Fraktion ab, dem der Rat in der konstituierenden Sitzung jedoch nicht folgte.

𝐃𝐞𝐫 𝐊𝐨𝐧𝐟𝐥𝐢𝐤𝐭 𝐮𝐦 𝐅𝐫𝐚𝐧𝐤 𝐃𝐮𝐧𝐤𝐥𝐚𝐮

Die AfD-Fraktion nominierte im ersten Anlauf ihren Kandidaten Frank Dunklau. Dieser erreichte jedoch lediglich 25 Stimmen und verfehlte damit die erforderliche absolute Mehrheit. Die Ablehnung durch die Mehrheit die Stadtverordneten der anderen Fraktionen wurde mit der sogenannten „Brandmauer“ begründet. Da ein Ortsbürgermeister eine integrative Funktion für alle Bürger ausüben müsse, sahen die Mehrheitsfraktionen in einem Vertreter der AfD nicht die geeignete Besetzung für dieses repräsentative Ehrenamt.

𝐃𝐞𝐫 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐋𝐨̈𝐬𝐮𝐧𝐠𝐬𝐚𝐧𝐬𝐚𝐭𝐳: 𝐌𝐢𝐜𝐡𝐚𝐞𝐥 𝐋𝐮̈𝐜𝐤𝐞

Um die seit fünf Monaten bestehende Vakanz zu füllen, schlägt die SPD-Fraktion nun Michael Lücke vor. Die Verwaltung charakterisiert Lücke in der aktuellen Vorlage explizit als „politisch neutraler Bewerber“. Da er auch von der CDU und den Grünen unterstützt wird, gilt seine Wahl in der kommenden Stadtverordnetenversammlung als wahrscheinlich. Ziel sei es, die Arbeitsfähigkeit im Stadtbezirk wiederherzustellen, da der Ortsbürgermeister als wichtiges Bindeglied zur Verwaltung fungiere und lokale Ehrungen durchführt.

𝐅𝐢𝐧𝐚𝐧𝐳𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐑𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧𝐛𝐞𝐝𝐢𝐧𝐠𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐬 𝐄𝐡𝐫𝐞𝐧𝐚𝐦𝐭𝐬

Die Bedeutung des Amtes spiegelt sich auch in der finanziellen Ausstattung wider, die im Falle einer erfolgreichen Wahl wirksam wird: 𝐌𝐨𝐧𝐚𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐀𝐮𝐟𝐰𝐚𝐧𝐝𝐬𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚̈𝐝𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠: Gemäß Entschädigungsverordnung NRW stehen dem Amtsinhaber in Minden derzeit 308,00 Euro zu. 𝐑𝐞𝐩𝐫𝐚̈𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐬𝐛𝐮𝐝𝐠𝐞𝐭: Der Stadtbezirk verfügt über ein jährliches Budget von 500,00 Euro für Ehrungen bei Jubiläen. 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐭𝐳𝐦𝐢𝐭𝐭𝐞𝐥: Für repräsentative Akte wie die Kranzniederlegung am Volkstrauertag werden in betroffenen Bezirken weitere 100,00 Euro bereitgestellt. 𝐄𝐫𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧: Fahrtkosten sowie nachgewiesener Verdienstausfall werden nach gesetzlichen Sätzen zusätzlich vergütet.

𝐑𝐞𝐜𝐡𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐚𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐮̈𝐫𝐠𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭

Die anstehende Wahl birgt allerdings auch juristische und gesellschaftliche Sprengkraft. Während das OVG NRW dem Rat Spielraum bei der Ablehnung einzelner Personen einräumt, darf das Wahlergebnis rechtlich nicht gänzlich ignoriert werden.

Über die juristische Ebene hinaus stellt die Entscheidung eine Belastungsprobe für das Vertrauen der Bürgerschaft dar. Kritiker sehen in der Umgehung des Wahlstärksten das Risiko einer Entfremdung jener Wähler, die ihr Votum im Stadtbezirk bewusst abgegeben haben; sie könnten das Verfahren als Missachtung demokratischer Spielregeln empfinden.

Demgegenüber steht das Argument der Ratsmehrheit, dass das Vertrauen in die neutrale Amtsführung eines Ortsbürgermeisters nur durch eine überparteiliche Besetzung gewahrt werden kann. Ob die Wahl eines „neutralen Dritten“ als befriedender Kompromiss oder als Vertrauensverlust wahrgenommen wird, dürfte die politische Debatte im Rechten Weserufer in den nächsten Jahren nachhaltig prägen.

𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻𝗹𝗼𝘀𝗲 𝗛𝘆𝗴𝗶𝗲𝗻𝗲𝗽𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁𝗲 𝗮𝗻 𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲𝗻: 𝗔𝘂𝘀𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀 𝗯𝗲𝗿𝗮̈𝘁 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗹𝗮̈𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲𝗰𝗸𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻. Die Ausstattu...
29/01/2026

𝗞𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻𝗹𝗼𝘀𝗲 𝗛𝘆𝗴𝗶𝗲𝗻𝗲𝗽𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁𝗲 𝗮𝗻 𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲𝗻: 𝗔𝘂𝘀𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀 𝗯𝗲𝗿𝗮̈𝘁 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗹𝗮̈𝗰𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲𝗰𝗸𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴

𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻. Die Ausstattung weiterführender Schulen mit kostenfreien Menstruationsartikeln steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Am 03.02.2025 befasst sich der Ausschuss für Bildungsarbeit mit der Verstetigung des Angebots, um die bisherigen Pilotphasen in ein dauerhaftes Versorgungskonzept zu überführen.

𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗟𝗼𝗴𝗶𝘀𝘁𝗶𝗸

Die Bereitstellung von Tampons und Binden wird in Minden primär unter dem Aspekt einer verlässlichen Schulausstattung diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie jene der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, weisen darauf hin, dass ein barrierefreier Zugang zu Hygieneprodukten maßgeblich zur Bildungsgerechtigkeit beiträgt, da er Unterrichtsausfälle durch unvorhergesehene Engpässe verhindern kann. In der kommenden Ausschusssitzung steht vor allem die Auswertung der bisherigen Testläufe im Mittelpunkt der Debatte. Dabei werden der tatsächliche Materialverbrauch an den unterschiedlichen Schulformen sowie die damit verbundenen Betriebskosten analysiert. Ein wesentlicher Teil der Vorlage befasst sich mit den organisatorischen Zuständigkeiten, insbesondere der Frage, wie die Bestückung der Spender in die bestehenden Reinigungs- und Bewirtschaftungsverträge der städtischen Gebäude integriert werden kann.

𝗘𝗶𝗻𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗮𝗻𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗽𝗹𝗮𝗻𝘂𝗻𝗴

Die bauliche Umsetzung dieser Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund massiver Investitionen in die Mindener Schullandschaft. Die Stadt plant bis zum Jahr 2033 Ausgaben in Höhe von rund 152 Millionen Euro für umfassende Sanierungen und Erweiterungen, wovon unter anderem das Besselgymnasium und das Herder-Gymnasium betroffen sind. In den offiziellen Planungsunterlagen wird in diesem Zusammenhang auf die Umsetzung zeitgemäßer Sanitärstandards verwiesen.

Im Kern der aktuellen Debatte steht dabei die logistische Fragestellung, welche Sanitärbereiche konkret mit Spendern ausgestattet werden sollen. Während in den Bestandsgebäuden zumeist die klassischen Frauentoiletten im Fokus der Planung stehen, könnten im Zuge der anstehenden Sanierungen auch barrierefreie Anlagen oder multifunktionale Kabinensysteme in die Standortplanung einbezogen werden, sofern dies für eine flächendeckende Versorgung als notwendig erachtet wird.

Es wird erwartet, dass der Ausschuss die Verwaltung mit der Erarbeitung eines einheitlichen Standards für alle weiterführenden Schulen beauftragt. Damit würde die Stadt Minden dem Beispiel anderer Kommunen in Nordrhein-Westfalen folgen, die Hygieneprodukte bereits als festen Bestandteil der sanitären Grundausstattung definieren.

𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻:

Stadt Minden: Investitionsprogramm Schulbau bis 2033

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Studie zu Menstruationshygieneartikeln an Schulen

Landtag NRW: Experten-Stellungnahme zur kostenfreien Bereitstellung, Dok. 18/308

Sitzungskalender Minden: Unterlagen zum Ausschuss für Bildungsarbeit am 03.02.2025

Das Thema wir im Ausschuss für Bildungsarbeit am 03.02.2026 um 16:30 Uhr, Großer Rathaussaal, Markt 1, 32423 Minden diskutiert. Der Auschuss tagt öffensichtlich - Gäste sind willkommen.

𝐄𝐮𝐫𝐨𝐒𝐡𝐨𝐩 𝐛𝐞𝐬𝐭ä𝐭𝐢𝐠𝐭 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐢𝐞ß𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧 – 𝐃𝐢𝐞 𝐇𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞Was sich in den vergangenen Tagen in Einzelhandelskreisen bere...
27/01/2026

𝐄𝐮𝐫𝐨𝐒𝐡𝐨𝐩 𝐛𝐞𝐬𝐭ä𝐭𝐢𝐠𝐭 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐢𝐞ß𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧 – 𝐃𝐢𝐞 𝐇𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞

Was sich in den vergangenen Tagen in Einzelhandelskreisen bereits abgezeichnet hatte, ist nun offiziell: Die Schum EuroShop GmbH & Co. KG wird ihren Standort in der Mindener Bäckerstraße aufgeben. In einer aktuellen Stellungnahme gegenüber der Mindener Rundschau bestätigte das Unternehmen das konkrete Datum sowie die Hintergründe für den Rückzug aus der Weserstadt.

𝐖𝐢𝐫𝐭𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐆𝐫ü𝐧𝐝𝐞 𝐟ü𝐫 𝐝𝐚𝐬 𝐀𝐮𝐬

Am 𝟐𝟏. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔 wird die Filiale in der Bäckerstraße 54 zum letzten Mal ihre Pforten öffnen. Laut Unternehmenssprecherin Daniela Schlier ist die Entscheidung das Ergebnis einer detaillierten Standortanalyse. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung vor Ort lasse eine Fortführung der Filiale nicht mehr zu. Damit verliert die Mindener Fußgängerzone einen langjährigen Mieter im Niedrigpreissegment, der über fast zwei Jahrzehnte hinweg als Frequenzbringer fungierte.

Bereits ab dem 𝟐. 𝐅𝐞𝐛𝐫𝐮𝐚𝐫 𝟐𝟎𝟐𝟔 wird das Unternehmen in die finale Phase eintreten und einen reduzierten Abverkauf der verbliebenen Warenbestände einleiten.

𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐢𝐭𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫

Ein zentraler Aspekt bei Standortschließungen ist stets das Schicksal der Belegschaft. Nach Angaben des Unternehmens sind am Standort Minden derzeit vier Personen beschäftigt: eine Vollzeitkraft, zwei Teilzeitkräfte sowie eine Aushilfskraft. Positiv hervorzuheben ist, dass der Konzern allen betroffenen Mitarbeitern eine Versetzung in umliegende Filialen angeboten hat. Ob das Personal diese Angebote annehmen kann – die nächsten Standorte befinden sich unter anderem in Bad Oeynhausen oder Herford – bleibt individuell abzuwarten.

𝐕𝐨𝐫𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐄𝐫𝐬𝐚𝐭𝐳𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝𝐨𝐫𝐭 𝐢𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧

Für Kunden, die auf einen schnellen Umzug innerhalb der Stadt gehofft hatten, gibt es zunächst keine guten Nachrichten: Aktuell ist laut Unternehmen kein Ersatzstandort in Minden geplant. Dennoch lässt sich die Firmenzentrale in Dettelbach eine Hintertür offen. Eine erneute Standortprüfung zu einem späteren Zeitpunkt wolle man „nicht grundsätzlich ausschließen“.

𝐄𝐢𝐧 𝐒𝐢𝐠𝐧𝐚𝐥 𝐟ü𝐫 𝐝𝐞𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐳𝐞𝐥𝐡𝐚𝐧𝐝𝐞𝐥

Die Bestätigung der Schließung durch EuroShop unterstreicht den hohen Anpassungsdruck, unter dem der stationäre Handel in Minden derzeit steht. Wenn ein etablierter Filialist wirtschaftliche Gründe für einen Rückzug aus einer 1A-Lage anführt, ist dies oft ein Indikator für veränderte Passantenströme oder steigende Betriebskosten, die in einem Festpreis-Modell nur schwer aufzufangen sind.

Die Stadt Minden steht nun vor der Aufgabe, die drohende Vakanz in der Bäckerstraße 54 zügig neu zu besetzen, um einen Domino-Effekt für die umliegenden Geschäfte zu vermeiden.

𝗚𝗿𝗼ß𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻-𝗞ö𝗻𝗶𝗴𝘀𝘁𝗼𝗿: 𝗪𝗲𝗿𝗸𝗵𝗮𝗹𝗹𝗲 𝘇𝗲𝗿𝘀𝘁ö𝗿𝘁 – 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗩𝗼𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲𝗺𝗮ß𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻Minden(mr). Ein verheerendes Feuer...
25/01/2026

𝗚𝗿𝗼ß𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗠𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻-𝗞ö𝗻𝗶𝗴𝘀𝘁𝗼𝗿: 𝗪𝗲𝗿𝗸𝗵𝗮𝗹𝗹𝗲 𝘇𝗲𝗿𝘀𝘁ö𝗿𝘁 – 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁 𝗩𝗼𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲𝗺𝗮ß𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻

Minden(mr). Ein verheerendes Feuer hat in der Nacht zu Sonntag ein Gewerbeobjekt an der Schumannstraße im Stadtbezirk Königstor vollständig zerstört. Während die Löscharbeiten der Feuerwehr bis in den Sonntagabend andauerten, beschäftigen nun vor allem die Rußniederschläge und die damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen die Behörden und Anwohner.

𝗙𝗹𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗶𝗻𝗳𝗲𝗿𝗻𝗼 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁

Der Alarm erreichte die Leitstelle gegen 03:30 Uhr. Was zunächst als starke Rauchentwicklung gemeldet wurde, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem Vollbrand. Betroffen sind die Hallen einer Druckerei sowie einer benachbarten Autowerkstatt. Durch die enorme Hitzeentwicklung war ein Betreten des Gebäudes für die Einsatzkräfte unmöglich; die Halle gilt als einsturzgefährdet. Zur Unterstützung forderten die lokalen Kräfte einen Löschroboter aus Vechta an, zudem kam eine Drohne des THW Minden zur Lageerkundung aus der Luft zum Einsatz.

Im Laufe des Einsatzes verletzte sich eine Einsatzkraft leicht und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Anwohner eines direkt angrenzenden Gebäudes wurden zeitweise evakuiert, konnten jedoch nach rund zweieinhalb Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren.

𝗪𝗮𝗿𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗰𝗵𝗿ä𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗕𝗲𝘃ö𝗹𝗸𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴

Aufgrund der massiven Rauchwolke, die durch leichten Ostwind in Richtung Westen (Hahlen und Hille-Hartum) getrieben wurde, lösten die Behörden gegen 07:15 Uhr eine Warnung über die NINA-App aus. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Am Sonntagmittag berief die Stadt Minden den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) ein. Um potenzielle Gesundheitsgefahren durch Rußpartikel zu minimieren, wurden umgehend präventive Maßnahmen beschlossen:

Spielplätze: In den betroffenen Gebieten wurden Spielplätze vorsorglich abgesperrt.

Kindertagesstätten: In der städtischen Kita Hahlen, der Kita BiLiBi und der Kita Ernst-Moritz-Arndt-Straße findet bis einschließlich Mittwoch keine Betreuung im Freien statt.

Schulen: An der Michael-Ende-Schule und der Förderschule Rodenbeck werden die Pausen am Montag im Innenbereich verbracht.

Zur genauen Bestimmung der Schadstoffbelastung wurden Spezialisten der Analytischen Task-Force (ATF) aus Dortmund sowie das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) hinzugezogen. Erste Boden- und Wasserproben wurden bereits entnommen. Mit belastbaren Ergebnissen der Laborauswertungen wird spätestens bis Mittwoch gerechnet.

Empfehlungen für Anwohner: Das LANUK rät dringend dazu, Rußpartikel in Gärten oder auf Terrassen nur mit Einmalhandschuhen und FFP2-Masken entfernen. Die Reste können über den Restmüll entsorgt werden. Eltern im betroffenen "Rauchtrichter" wird empfohlen, Kinder erst nach Vorliegen der Entwarnung wieder im Freien spielen zu lassen.

𝗕𝗿𝗮𝗻𝗱𝘂𝗿𝘀𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Da das Gebäude aufgrund der Einsturzgefahr noch nicht betreten werden kann, stehen detaillierte Untersuchungen noch aus. Auch zur Höhe des Sachschadens, der nach ersten Schätzungen im Millionenbereich liegen dürfte, gibt es noch keine offiziellen Angaben

MEILENSTEIN FÜR DAS RATHAUSQUARTIER: STADT MINDEN ÜBERNIMMT SPARKASSEN-ABRISS IN EIGENREGIEvon Stefan SchröderMinden(mr)...
23/01/2026

MEILENSTEIN FÜR DAS RATHAUSQUARTIER: STADT MINDEN ÜBERNIMMT SPARKASSEN-ABRISS IN EIGENREGIE
von Stefan Schröder

Minden(mr) Die Neugestaltung des Rathausquartiers nimmt eine entscheidende Hürde, allerdings unter veränderten Vorzeichen. Wie im Haupt- und Finanzausschuss bekannt wurde, ist eine Übertragung der Abrissarbeiten auf den privaten Investor Wohnhaus Minden aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich. Die Stadt wird den Rückbau der ehemaligen Sparkasse am Kleinen Domhof nun selbst steuern.

Beigeordneter Norbert Kresse informierte die Ausschussmitglieder über diesen strategischen Kurswechsel. „Wir kriegen es nicht rechtssicher umgesetzt, diesen Beschaffungsvorgang einer Abrissleistung zu jemand anders zu übertragen, ohne dass wir das Vergaberecht umgehen würden“, erläuterte Kresse. Da die Verwaltung nun eigene Ausschreibungsprozesse einleiten muss, verzögert sich der Baubeginn. Ein Abriss bereits im Frühjahr ist nicht realisierbar; ein konkreter Terminplan folgt nach Abschluss der technischen Planungen. Die Wohnhaus Minden hat signalisiert, diese Verzögerung mitzutragen.

LOGISTIKKONZEPT UND MARKTENTLASTUNG

Ein zentraler Vorteil der neuen Planung ist die Baustellenlogistik. Nach dem städtischen Abriss entsteht eine Freifläche, die der Wohnhaus Minden als Zufahrt für ihr eigenes Bauvorhaben dienen soll. Die Anlieferung erfolgt dann über die Domstraße, was den historischen Marktplatz massiv entlastet.

Heiko Wesemann sprach sich für die SPD-Fraktion ausdrücklich für dieses Vorgehen aus und dankte der Verwaltung für das zügige Handeln. Er verwies auf die Sorgen der Marktgastronomen vor erheblichen Einschränkungen. „Dass man eben den Großteil der Baumaterialien eben genau nicht über den Marktplatz führen muss, ist eine deutliche Entlastung für die Anliegenden“, so Wesemann. Dies sei ein entscheidender Faktor für die Aufenthaltsqualität in den nächsten Jahren.

PACHTVERTRAG ALS WIRTSCHAFTLICHE KOMPONENTE

Die Bereitstellung der Fläche an den privaten Partner ist an klare Bedingungen geknüpft: Die Nutzung durch die Wohnhaus Minden erfolgt auf Basis eines Pachtvertrages. „Dafür muss die Wohnhaus dann natürlich auch ein Geld entrichten“, betonte Kresse. Damit wird ein Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der städtischen Maßnahme geleistet.

Innerhalb des Ausschusses gab es dennoch kritische Stimmen zur Verbindlichkeit. Bettina Fugh (Grüne) und Frank Tomaschewski (Wir für Minden) äußerten Bedenken, da für den Investor keine rechtliche Baupflicht besteht. Tomaschewski regte an, die Vereinbarungen im Rahmen des Pachtvertrages so konkret wie möglich auszugestalten. Bürgermeister Peter K**k mahnte hingegen zur Sachlichkeit und betonte das Ziel einer reibungslosen Kooperation.

Auch zum künftigen Rathausneubau gab es neue Details. Der Entwurf sieht einen Innenhof von etwa 50 bis 60 Quadratmetern vor. Dieser diene primär der Belichtung und als Pausenzone für Mitarbeiter; eine öffentliche Nutzung ist nicht vorgesehen. Das Gebäude soll kompakt gehalten werden, um Kosten durch Flächeneffizienz zu begrenzen.

Der Haupt- und Finanzausschuss folgte dem Beschlussvorschlag schließlich mehrheitlich bei drei Gegenstimmen. Damit ist der Weg frei für den eigenständigen Abriss und die Verhandlungen über den Pachtvertrag mit der Wohnhaus Minden.

̈nen

𝐙ä𝐬𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁ä𝐜𝐤𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚ß𝐞: 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐒𝐡𝐨𝐩 𝐯𝐨𝐫 𝐝𝐞𝐦 𝐀𝐮𝐬 𝐢𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧In der Mindener Innenstadt zeichnet sich erneut eine signifikan...
22/01/2026

𝐙ä𝐬𝐮𝐫 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁ä𝐜𝐤𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚ß𝐞: 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐒𝐡𝐨𝐩 𝐯𝐨𝐫 𝐝𝐞𝐦 𝐀𝐮𝐬 𝐢𝐧 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧

In der Mindener Innenstadt zeichnet sich erneut eine signifikante Veränderung der Handelslandschaft in der unteren Bäckerstraße ab. Nach Informationen aus lokalen Einzelhandelskreisen steht die Filiale der Schum EuroShop GmbH & Co. KG in der Bäckerstraße 54 unmittelbar vor der Schließung. Das Ende des Standorts soll demnach bereits für Februar 2026 terminiert sein.

𝐄𝐢𝐧 𝐀𝐧𝐤𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐬 𝐍𝐢𝐞𝐝𝐫𝐢𝐠𝐩𝐫𝐞𝐢𝐬𝐬𝐞𝐠𝐦𝐞𝐧𝐭𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐯𝐞𝐫𝐥𝐨𝐫𝐞𝐧

Seit fast zwei Jahrzehnten galt der EuroShop als eine der beständigsten Adressen in der Mindener Fußgängerzone. Während umliegende Ladenlokale häufige Mieterwechsel erlebten, bediente der Discounter aus Dettelbach in der 1A-Lage eine treue Kundschaft mit einem strikten Festpreis-Sortiment. Ein Rückzug würde nicht nur erneute eine Lücke in der unteren Bäckerstraße hinterlassen, sondern auch Fragen zur künftigen Attraktivität der Innenstadt aufwerfen.

𝐏𝐚𝐫𝐚𝐥𝐥𝐞𝐥𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐦 𝐅𝐚𝐥𝐥 𝐆ü𝐭𝐞𝐫𝐬𝐥𝐨𝐡

Die Entwicklungen in Minden erinnern dabei stark an einen aktuellen Fall in der Nachbarregion. Wie Radio Gütersloh kürzlich berichtete, steht auch dort die EuroShop-Filiale in der Innenstadt vor dem Aus. In Gütersloh kam die Nachricht für die Belegschaft sowie die Öffentlichkeit ähnlich überraschend; dort wurden Pläne bekannt, den Standort zum 31. Januar 2026 aufzugeben, nachdem das Ladenlokal bereits zur online zur Neuvermietung inseriert worden war. Branchenexperten werten diese parallelen Schließungen in Ostwestfalen-Lippe als mögliches Indiz für eine strategische Konsolidierung der Kette in der Region.

𝐒𝐜𝐡𝐰𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧𝐬𝐳𝐞𝐧𝐭𝐫𝐚𝐥𝐞

Das Familienunternehmen Schum, das bundesweit über 300 Filialen betreibt, hält sich bedeckt. Eine offizielle Presseanfrage der Mindener Rundschau zur Schließung in Minden sowie zur Zukunft der dortigen Arbeitsplätze blieb seitens des Unternehmens bis zum jetzigen Zeitpunkt (22.01.21026) unbeantwortet. Diese Strategie der defensiven Kommunikation ist in der Branche bei Standortaufgaben nicht unüblich, sorgt jedoch bei Belegschaft und Marktbegleitern gleichermaßen für Verunsicherung.

Ob die Schließung in Minden letztlich auf lokale Mietpreis-Verhandlungen zurückzuführen ist oder Teil einer größeren Rückzugswelle darstellt, bleibt vorerst spekulativ.

𝐄𝐧𝐝𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 Ä𝐫𝐚 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁ä𝐜𝐤𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚ß𝐞: 𝐁𝐥𝐮𝐦𝐞𝐧 𝐑𝐢𝐬𝐬𝐞 𝐳𝐢𝐞𝐡𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐈𝐧𝐧𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐳𝐮𝐫ü𝐜𝐤Der Strukturwandel in der ...
20/01/2026

𝐄𝐧𝐝𝐞 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 Ä𝐫𝐚 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐁ä𝐜𝐤𝐞𝐫𝐬𝐭𝐫𝐚ß𝐞: 𝐁𝐥𝐮𝐦𝐞𝐧 𝐑𝐢𝐬𝐬𝐞 𝐳𝐢𝐞𝐡𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐈𝐧𝐧𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐳𝐮𝐫ü𝐜𝐤

Der Strukturwandel in der Mindener Innenstadt setzt sich fort: Mit dem heutigen Tag hat der Floristik-Filialist Blumen Risse seinen Traditionsstandort in der Bäckerstraße 48-50 dauerhaft geschlossen.

Nach über zweieinhalb Jahrzehnten Präsenz in der Mindener Innenstadt hat Blumen Risse den Betrieb in der Mindener Innenstadt eingestellt. Es war ein stiller und schneller Abschied. Das Ladenlokal blieb bereits heute morgen geschlossen. Es prägte über Jahre hinweg das Erscheinungsbild der unteren Bäckerstraße durch seine markante Außenpräsentation von Saisonpflanzen und Schnittblumen.

𝐔𝐧𝐤𝐥𝐚𝐫𝐞 𝐇𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐫ü𝐧𝐝𝐞 𝐳𝐮𝐫 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐢𝐞ß𝐮𝐧𝐠

Die genauen Beweggründe für das Aus in der Weserstadt bleiben unterdessen vage. Auf Anfrage der Mindener Rundschau äußerte sich eine Sprecherin des Unternehmens lediglich allgemein zur Konzernstrategie: „Wir prüfen immer unsere Standorte auf Wirtschaftlichkeit und Mietkonditionen und schließen dann auch immer mal Filialen und eröffnen neue.“

Zu den spezifischen Faktoren, die letztlich den Ausschlag für das Ende der Mindener Filiale gaben – ob etwa sinkende Passantenfrequenzen in der Bäckerstraße oder konkret gescheiterte Mietverhandlungen ausschlaggebend waren –, wollte sich die Sprecherin nicht im Detail äußern.

𝐒𝐭𝐚𝐛𝐢𝐥𝐞 𝐅𝐢𝐧𝐚𝐧𝐳𝐥𝐚𝐠𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐏𝐞𝐫𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭𝐢𝐯𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐌𝐢𝐭𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫

Trotz des Rückzugs aus der Innenstadt gab das Unternehmen Entwarnung bezüglich der allgemeinen wirtschaftlichen Situation. Die Finanzlage des Gesamtkonzerns, der seinen Sitz in Schwerte hat und bundesweit über 130 Standorte betreibt, sei weiterhin gut. Die Maßnahme in Minden sei somit nicht als Anzeichen einer systemischen Krise des Unternehmens zu werten, sondern als Teil einer marktüblichen Standortoptimierung.

Ein wichtiger Lichtblick betrifft die Belegschaft vor Ort: Allen betroffenen Mitarbeitern der Mindener Filiale wurde eine Weiterbeschäftigung in anderen Standorten ermöglicht. Damit bleibt das Fachwissen der langjährigen Angestellten dem Unternehmen erhalten.

𝐇𝐞𝐫𝐚𝐮𝐬𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐟ü𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐈𝐧𝐧𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭

Für die Mindener Stadtentwicklung bedeutet der Weggang eines etablierten Filialisten einen weiteren Einschnitt. Branchenexperten sehen in der Schließung ein typisches Signal für die aktuellen Herausforderungen im stationären Einzelhandel, bei denen insbesondere die Balance zwischen hohen Mietkosten in Bestlagen und dem steigenden Konkurrenzdruck durch Discounter und Online-Anbieter gewahrt werden muss.

Mit dem Auszug von Blumen Risse entsteht in der Bäckerstraße eine prominente Leerstelle. Inwiefern die Immobilienbesitzer bereits Gespräche mit potenziellen Nachmietern führen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Adresse

Habsburgerring 7
Minden
32427

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Mindener-Rundschau erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Mindener-Rundschau senden:

Teilen