DerSandwirt

DerSandwirt Der Sandwirt ist das Magazin des konstruktiven Widerstands. Manchmal reicht‘s einfach.

Manchmal muss man seine Stimme erheben, um sich selbst, seinen Werten und seinen Prinzipien treu zu bleiben. Seine Autoren verweigern jedem die Gefolgschaft, der sich über sie erheben und sie beherrschen will. Sie bieten jenen die Stirn, die sie mit Zwang und Gewalt zu Taten oder Unterlassungen nötigen, ihnen Meinungen vorgeben, ihnen gegenüber Privilegien beanspruchen und ihnen ihre Freiheit nehmen wollen.

Vor 78 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“ und prägte das Bild eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates bis he...
15/06/2026

Vor 78 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“ und prägte das Bild eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates bis heute. Felix Leiter zeichnet nach, wie Orwells Warnung vor Macht, Kontrolle und Selbstzensur aus persönlichen Erfahrungen mit politischer Unterdrückung entstand – und warum sie bis heute als Mahnung gilt, wie schnell Freiheit durch schleichende Anpassung verloren gehen kann ...

Vor 78 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“ und prägte das Bild eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates bis heute. Felix Leiter zeichnet nach, wie Orwells Warnung vor Macht, Kontrolle und Selbstzensur aus persönlichen Erfahrungen mit politischer Unterdrückung entstand – und waru...

15/06/2026
„Wenn Tiedtke auf meinen Hinweis, es gäbe auch unbewusstes Handeln, behauptet, dass von Mises’ Handlungsbegriff auch die...
15/06/2026

„Wenn Tiedtke auf meinen Hinweis, es gäbe auch unbewusstes Handeln, behauptet, dass von Mises’ Handlungsbegriff auch dieses umfasse (obwohl von Mises menschliches Handeln als bewusstes Verhalten definierte), begibt er sich auf eine schiefe Bahn. Er definiert den Begriff „bewusst“ entgegen der allgemeinen Konvention einfach um: „Der Ausdruck „bewusst“ im praxeologischen Sinne dient zur Abgrenzung von rein physiologischen Reflexen oder Regungen im Schlaf, die eben nicht Handeln sind.“ Damit wird die Praxeologie aber blind für die empirische Relevanz der üblichen Unterscheidung von „bewusst“ und „unbewusst“. Tiere, denen wir mit gutem Grund menschliches Bewusstsein absprechen, sind demnach genauso wie Menschen zur Ökonomie fähig. Konsequent behauptet Tiedtke also, „wenn Löwen entscheiden, welches Gnu sie schlagen werden, handeln sie ökonomisch“.

Tiedtke definiert also seine Begriffe jeweils so, dass es ins Konzept passt“, so Ralf Blinkmann in seiner Replik auf Andreas Tiedtke:

https://www.dersandwirt.de/a-priori/

„Die Paulskirche scheiterte nicht allein am Starrsinn eines Königs. Sie scheiterte an einer grundlegenden, bis heute ung...
15/06/2026

„Die Paulskirche scheiterte nicht allein am Starrsinn eines Königs. Sie scheiterte an einer grundlegenden, bis heute ungeklärten Frage: Wer darf eigentlich über eine gewachsene politische Ordnung verfügen?

1848 war Deutschland kein rechtloser Raum. Es war ein vielschichtiges Geflecht aus Königreichen, Fürstentümern, freien Städten, lokalen Rechtsordnungen, Gerichten, Armeen und historisch gewachsenen Zuständigkeiten. Es gab keine tabula rasa, auf der ein souveränes Volk einem absolut souveränen Monarchen gegenüberstand.

Gewachsen heißt freilich nicht gerecht. Zensur, ständische Vorrechte, obrigkeitliche Willkür und soziale Not waren reale und drückende Missstände, das sollte niemand kleinreden. Aber aus konkreten Übeln folgt noch kein Recht, die gesamte gewachsene Ordnung im Namen eines abstrakten Volkswillens neu zu konstruieren. Wer Unrecht bekämpft, erwirbt dadurch noch keinen Eigentumstitel an der gesamten politischen Landschaft.

Genau an dieser Grenze begann das ungelöste Problem der Paulskirche. Sie wollte nicht nur Reformen, sondern einen deutschen Nationalstaat schaffen – und griff damit in die Legitimationsgrundlagen der bestehenden Herrschaftsräume ein“, so Andreas Schnebel:

https://www.dersandwirt.de/friedrich-wilhelm-iv/

„Gängige Narrative in Bezug auf die von Fleischproduktion verursachten Treibhausgasemissionen sind irreführend und viell...
15/06/2026

„Gängige Narrative in Bezug auf die von Fleischproduktion verursachten Treibhausgasemissionen sind irreführend und vielleicht sogar gezielt manipulativ. Sie widersprechen offiziellen Daten und unterschlagen Nuancen wie beispielsweise das Ausmaß an produzierten Nährstoffen, den Kohlenstoffzyklus und das Potenzial von Weidehaltung als Treibhausgassenke.

Es gibt keine plausiblen Belege dafür, dass tierische Landwirtschaft und insbesondere Rinderhaltung in irgendeinem nennenswerten Ausmaß zu den Treibhausgasbeständen in der Atmosphäre beiträgt. Und es gibt auch keine Anhaltspunkte dafür, dass eine gänzliche Umstellung auf pflanzliche Landwirtschaft Treibhausgasemissionen senken würde, wenn methodisch für den Kalorien- und Nährstoffbedarf kontrolliert wird.“

Autor: Elias Gudwis

Artikel: Wie viel Treibhausgase emittiert Rindfleischproduktion tatsächlich?

Link:

Elias Gudwis setzt sich kritisch mit verbreiteten Aussagen zur Klimawirkung der Fleischproduktion auseinander – und plädiert für eine differenziertere Betrachtung von Emissionsbilanzen, landwirtschaftlichen Kreisläufen und Tierhaltung.

„Orwell, der sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ bezeichnete, konzipierte „1984“ als eindringliche Warnung davo...
14/06/2026

„Orwell, der sich selbst als „demokratischen Sozialisten“ bezeichnete, konzipierte „1984“ als eindringliche Warnung davor, dass sozialistische Ideale in eine neue privilegierte Kaste und Unterdrückung umschlagen können. Der Sozialismus als „Kampf für Gerechtigkeit und Freiheit“ sei immer in Gefahr, in eine Art von Stalinismus, Totalitarismus und Faschismus umzuschlagen, wenn Machtstreben die Oberhand bekommt. „1984“ beschreibt auf beklemmende Art und Weise, wie sich dieses Machtstreben dann der Menschen bemächtigt.

Orwell hatte selbst erlebt, wie Freiheit schleichend verloren gehen kann. Im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte er gegen die Faschisten Francos und musste miterleben, wie innerhalb des linken Lagers gelogen, manipuliert und Andersdenkende verfolgt wurden. Diese Erfahrung erschütterte ihn tief. Nicht nur offene Diktaturen machten ihm Angst, sondern auch Bewegungen, die Freiheit versprachen und am Ende nur neue Dogmen errichteten.

Er misstraute den Mächtigen grundsätzlich, egal, unter welcher Fahne sie marschierten. Freiheit bedeutete für ihn nicht bloß das Recht, wählen zu dürfen, sondern das Recht, die Wirklichkeit aussprechen zu können.

Sein berühmter Satz, Freiheit sei „das Recht, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“, klingt heute fast altmodisch – und gleichzeitig bemerkenswert modern.“

Autor: Felix Leiter

Artikel: „Der Große Bruder sieht dich an!“

Link:

Vor 78 Jahren erschien George Orwells Roman „1984“ und prägte das Bild eines allgegenwärtigen Überwachungsstaates bis heute. Felix Leiter zeichnet nach, wie Orwells Warnung vor Macht, Kontrolle und Selbstzensur aus persönlichen Erfahrungen mit politischer Unterdrückung entstand – und waru...

In seiner Replik auf Andreas Tiedtke verteidigt Ralf Blinkmann die Notwendigkeit empirischer Überprüfung gegen den praxe...
14/06/2026

In seiner Replik auf Andreas Tiedtke verteidigt Ralf Blinkmann die Notwendigkeit empirischer Überprüfung gegen den praxeologischen Anspruch apriorischer Gewissheit – und plädiert dafür, die Österreichische Schule auf ein Fundament aus Verhaltensbiologie und Evolutionsforschung statt auf rein logische Axiome zu stellen:

In seiner Replik auf Andreas Tiedtke verteidigt Ralf Blinkmann die Notwendigkeit empirischer Überprüfung gegen den praxeologischen Anspruch apriorischer Gewissheit – und plädiert dafür, die Österreichische Schule auf ein Fundament aus Verhaltensbiologie und Evolutionsforschung statt auf rein ...

„Der schottische Theologe Samuel Rutherford brachte es 1644 in Lex, Rex auf den Punkt: Das Recht ist König. Freiheit ent...
14/06/2026

„Der schottische Theologe Samuel Rutherford brachte es 1644 in Lex, Rex auf den Punkt: Das Recht ist König. Freiheit entsteht nicht durch einen neuen Souverän, sondern dort, wo jede irdische Macht einer höheren Rechtsordnung untersteht.

Die Paulskirche ist daher nicht nur die symbolische Geburtsstunde der deutschen Demokratie, sondern auch eine dauerhafte Warnung, wie schnell berechtigte Freiheitsforderungen in einen neuen zentralen Verfügungsanspruch umschlagen können. Genau diese Dynamik beobachten wir bis heute, wenn Eigentum formal bestehen bleibt, seine Nutzung, Verfügung und Erträge aber immer stärker politischer Steuerung unterworfen werden.“

Andreas Schnebel: https://www.dersandwirt.de/friedrich-wilhelm-iv/

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