30/05/2016
***WICHTIG: SPENDENAUFRUF, BITTE LESEN, TEILEN & HELFEN***
Wie ihr mitbekommen habt, sind wir mit Viva con Agua in Äthiopien unterwegs. Wir wussten, dass das Land mit den Folgen einer schlimmen Dürre zu kämpfen hat, aber erst hier vor Ort wird uns das Ausmaß so richtig bewusst: Laut Welthungerhilfe sind in Äthiopien nach zwei ausgebliebenen Regenzeiten akut mehr als 20 Mio. Menschen von Hunger & Durst bedroht - vor allem die Landbevölkerung (Kleinbauern & Ziegenhirte) denen nun die Lebensgrundlage fehlt. Die Zeit rennt davon - wir wollen helfen! SPENDET JETZT AN DIE WELTHUNGERHILFE http://bit.ly/20JEe0M und klickt Euch durch die Linksammlung unter dem Post.
Danke & Grüße aus Addis Ababa,
Clueso & Team
Spendenkonto:
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE 15 3705 0198 0000 001115
BIC: COLSDE33
Stichwort: Dürre Afrika
http://www.sueddeutsche.de/wissen/aethiopien-das-wetter-wird-zur-dauerkrise-fuer-millionen-1.2996472
http://www.welthungerhilfe.de/blog/duerre-aethiopien-kein-aufatmen/
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/duerre-hunger-in-aethiopien-till-wahnbaeck-im-interview-14196876.html
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/aethiopien-hunger-duerre-el-nino-entwicklungshilfe
http://www.spiegel.de/politik/ausland/aethiopien-leidet-unter-schwerster-duerre-seit-50-jahren-a-1091566.html
Dürre in Äthiopien
Teile Äthiopiens waren in den letzten Monaten von der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten betroffen (zwei Regenzeiten sind ausgefallen). Afar und Amhara sind die am schlimmsten betroffenen Regionen.
Ursachen sind der Klimawandel, der die Folgen des Wetterphaenomens El Nino, eine etwa alle zwei bis sieben Jahre auftretende warme Meeresströmung im Pazifik, die das Wetter weltweit beeinflusst. Die Folge: Mehr als 50 Mio. Afrikaner sind aktuell akut vom Hunger bedroht. In Äthiopien sind es nach Schätzungen der Vereinten Nationen aktuell knapp 20 Mio. – also rund 20 Prozent der Bevölkerung. Jedes vierte Kind ist unterernährt!
440.000 Ziegen und Schafe sind gestorben. Die Menschen, die zumeist als Viehhalter leben, hungern. Denn die Tiere sind ihre Lebensgrundlage. Ziegen, Schafe und Kamele geben Milch und Fleisch und können bei Bedarf verkauft werden, um dafür andere Lebensmittel zu kaufen. Jetzt aber sind dieüberlebenden Tiere abgemagert, sie können keine Milch mehr geben und ihr Marktwert ist dramatisch gesunken.
Zurzeit regnet es. Die 300 Zisternen, die die Welthungerhilfe gebaut hat, füllen sich zwar, aber der Regen kommt für die Hirten zu spät. Sie haben ihre Lebensgrundlage verloren. Die Folgen der Dürre wirken noch lange nach: die Getreidespeicher sind leer, das Viehfutter ist aufgebraucht. Mancherorts führt der Regen zu Überschwemmungen und Krankheiten (durch stehendes Wasser). Die Menschen sind dringend auf Unterstützung angewiesen!
So hilft die Welthungerhilfe
- In der Anfangszeit: Mit Tanklastwagen wurden Zisternen mit Trinkwasser aufgefüllt.
- Wir verteilen Tierfutter, um die überlebenden Tiere zu retten; Familien bekommen Gutscheine für tierärztliche Behandlung und Medikamente für ihr Vieh
- Wir verteilen dürreresistentes Saatgut an die Bauern, damit sie ihre Felder bestellen können.
- „Cash for Work“ zum Bau von Wasserspeichern – für Mithilfe beim Bau erhalten die Menschen Lohn
Photo: Christoph Köstlin