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Großbrand in Alt Rehse zerstört bekannte Wohn-ScheuneAm späten Abend des 3. Oktober kam es in Alt Rehse zu einem Großbra...
04/10/2026

Großbrand in Alt Rehse zerstört bekannte Wohn-Scheune

Am späten Abend des 3. Oktober kam es in Alt Rehse zu einem Großbrand. Nach Alarmierung der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte gegen 22:45 Uhr trafen die Einsatzkräfte auf eine etwa 40 mal 10 Meter große Wohn-Scheune, die bereits in Vollbrand stand. Insgesamt kamen 95 Feuerwehrleute aus der Umgebung sowie zwei Drehleitern aus Neubrandenburg und Waren zum Einsatz. Da das Gebäude nicht mehr zu retten war, beschränkte sich die Feuerwehr auf das Überwachen eines kontrollierten Abbrennens und den Schutz der umliegenden Gebäude. Ein Übergreifen der Flammen konnte erfolgreich verhindert werden, Personenschäden blieben aus. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 100.000 Euro.

Bei der Brandruine handelt es sich um das Anwesen des Graffiti-Künstlers Bernd Haldenwang, in der Region auch unter dem Pseudonym „Cosmo“ bekannt. Das Gebäude fiel in der Vergangenheit durch großflächige Fassadengestaltungen auf. In jüngerer Zeit kam es im Zusammenhang mit dem Objekt wiederholt zu Spannungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, da an der Fassade zunehmend polarisierende politische Parolen angebracht wurden. Die genaue Brandursache ist derzeit unklar. Die Kriminalpolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

Gedenken an den sechsjährigen Joel: Ein Dorf erinnert an eine unbegreifliche TatAm Tag der Deutschen Einheit versammeln ...
04/10/2026

Gedenken an den sechsjährigen Joel: Ein Dorf erinnert an eine unbegreifliche Tat

Am Tag der Deutschen Einheit versammeln sich Anwohner und Motorradfahrer an einer Gedenkstätte in Pragsdorf, um an ein Verbrechen zu erinnern, das die Region und das ganze Land erschüttert hat. Es ist das Gedenken an den sechsjährigen Joel, der am 14. September 2023 auf grausame Weise sein Leben verlor. Initiiert und organisiert wird dieses jährliche Treffen am 3. Oktober von dem Neubrandenburger Klaus Gryzbeck. Sein erklärtes Ziel ist es, ein Mahnmal zu setzen, damit die Tat nicht in Vergessenheit gerät und das Schicksal des Jungen im öffentlichen Bewusstsein bleibt. An der Stelle des Verbrechens erinnert heute nur noch ein Gedenkstein an das Kind. Die Familie des Jungen, die ein Leben lang unter dem unfassbaren Verlust leiden wird, hat Pragsdorf inzwischen verlassen und ist weggezogen. Der Fall Joel steht dabei auch stellvertretend für eine breitere gesellschaftliche Debatte. Teilnehmer der Gedenkveranstaltungen verweisen zunehmend darauf, dass trotz der bundesweiten Bestürzung spürbare politische Konsequenzen bislang ausgeblieben seien, während die Schwere von Gewaltdelikten unter Kindern und Jugendlichen in der Wahrnehmung vieler stetig zunehme.

Die schrecklichen Ereignisse jenes Spätsommertages sind gerichtlich mittlerweile aufgearbeitet, haben an ihrer Schwere jedoch nichts eingebüßt. Der kleine Joel wurde an jenem Nachmittag schwerst verletzt unweit eines Bolzplatzes in einem Gebüsch an einem See gefunden. Ein damals 14-jähriger Bekannter und Nachbarsjunge der Familie hatte das Kind zunächst geschlagen, dann niedergerungen und schließlich mit sieben Stichen aus einem 15 Zentimeter langen Messer getötet. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pragsdorf, die an der Suche beteiligt waren, fanden den Jungen in einem Gebüsch am See. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche verstarb der Sechsjährige noch am Tatort. Der Täter warf die Tatwaffe in das Unterholz, fuhr im Anschluss zum Einkaufen und beteiligte sich später am Abend sogar an der Suche nach dem vermissten Kind. Rund zwei Wochen nach dem Verbrechen klickten die Handschellen. Ermittler hatten den Jugendlichen überführt, nachdem er sich bei Befragungen in Widersprüche verstrickt hatte und DNA-Spuren sowohl von ihm als auch vom Opfer an der Klinge sowie am Griff des gesicherten Messers festgestellt worden waren.

Das Landgericht Neubrandenburg verurteilte den inzwischen 17-jährigen Täter am 2. Mai 2024 zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren und neun Monaten wegen Mordes. Zunächst lautete die Anklage auf Totschlag, doch ein überraschendes, umfassendes Geständnis des Täters kurz vor dem Ende des unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozesses führte schließlich zur Verurteilung wegen Mordes. Da der Verurteilte zur Tatzeit 14 Jahre alt war, kam zwingend das Jugendstrafrecht zur Anwendung, welches für solche Taten eine Höchststrafe von zehn Jahren vorsieht. Der Jugendliche befindet sich seit seiner Festnahme Ende September 2023 ununterbrochen in Haft. Für die Familie und die Menschen in Pragsdorf bleibt am Ende lediglich das Gedenken an einen Jungen, dessen Leben auf unbegreifliche Weise endete.

Auto überschlägt sich auf der A20: Zwei Schwerverletzte bei FriedlandAuf der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen F...
21/09/2026

Auto überschlägt sich auf der A20: Zwei Schwerverletzte bei Friedland

Auf der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost hat sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, passierte der Unfall gegen 15.20 Uhr. Ein 52-jähriger Fahrer war mit einem BMW in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs, als das Auto aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der regennassen Fahrbahn abkam. In der Folge überschlug sich der Wagen auf einem angrenzenden Feld und kam erst etwa 15 Meter von der Autobahn entfernt zum Stehen.

Sowohl der 52-jährige Fahrer als auch seine 51-jährige Beifahrerin mussten durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Unfallwrack befreit werden. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen. Zur medizinischen Versorgung war unter anderem ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz.

Die beiden Verletzten wurden anschließend zur weiteren Behandlung in das Klinikum nach Neubrandenburg gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die A20 zeitweise voll gesperrt werden. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro. Der völlig beschädigte BMW wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

Verletzter 15-Jähriger im Neubrandenburger Vogelviertel aufgefunden – Polizei stellt TatverdächtigeIn der Nacht zu Mittw...
17/09/2026

Verletzter 15-Jähriger im Neubrandenburger Vogelviertel aufgefunden – Polizei stellt Tatverdächtige

In der Nacht zu Mittwoch (16.09.) haben Polizeibeamte während einer Streifenfahrt gegen 01:20 Uhr einen verletzten Jugendlichen im Neubrandenburger Vogelviertel entdeckt. Der 15-Jährige gab an, zuvor von mehreren Jungen beleidigt und körperlich angegriffen worden zu sein.

Bei der anschließenden Absuche des Umfelds konnte die Polizei kurze Zeit später drei Tatverdächtige im Alter zwischen 13 und 15 Jahren feststellen. Erste Befragungen und Spurensicherungen vor Ort erhärteten den Verdacht gegen die Jugendlichen.

Gegen die Verdächtigen wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung aufgenommen. Zudem erfolgte eine Meldung an das zuständige Jugendamt. Sowohl der Geschädigte als auch die mutmaßlichen Täter wurden nach dem Einsatz in die Obhut ihrer Betreuer übergeben.

Laut Polizeiangaben gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass dieser Vorfall mit ähnlich gelagerten Taten der vergangenen Tage in Zusammenhang steht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Motiv dauern an.

Gewalt gegen Jugendlichen: Polizei ermittelt nach Video-VerbreitungDie Polizei Neubrandenburg hat strafrechtliche Ermitt...
14/09/2026

Gewalt gegen Jugendlichen: Polizei ermittelt nach Video-Verbreitung

Die Polizei Neubrandenburg hat strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen, nachdem sie durch kursierende Videoaufnahmen von einer massiven Gewalteskalation gegen einen Jugendlichen Kenntnis erlangt hat. In den Clips, die derzeit offenbar über Messenger-Dienste und soziale Netzwerke geteilt werden, ist zu sehen, wie das jugendliche Opfer körperlich angegriffen wird. Da der Vorfall den Behörden zunächst nicht direkt gemeldet wurde, sind die Videos nun ein zentraler Bestandteil der Ermittlungsarbeit, um die genauen Tatumstände aufzuklären und die beteiligten Täter zu identifizieren. In diesem Zusammenhang richtet die Polizei einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit: Die Gewaltvideos sollen zum Schutz des Opfers auf keinen Fall weiterverbreitet oder geteilt werden. Ein solches Handeln verletzt nicht nur die Persönlichkeitsrechte des Geschädigten, sondern kann auch eigene strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Personen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den Tätern geben können, werden stattdessen gebeten, sich umgehend mit dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg in Verbindung zu setzen.

Schwere Attacke in Friedland: 41-Jähriger nach nächtlichem Streit schwer verletztAm Sonntagmorgen kam es in der Mühlenst...
14/09/2026

Schwere Attacke in Friedland: 41-Jähriger nach nächtlichem Streit schwer verletzt

Am Sonntagmorgen kam es in der Mühlenstraße in Friedland zu einer heftigen Auseinandersetzung, bei der ein 41-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Mehrere Zeugen hatten die Polizei alarmiert, nachdem das Opfer auf offener Straße attackiert und zusammengeschlagen worden war.

Der Rettungsdienst versorgte den Mann zunächst vor Ort und brachte ihn anschließend in eine Klinik. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen waren dem Vorfall mehrfache nächtliche Streitigkeiten zwischen dem Opfer und dem 38-jährigen Tatverdächtigen in einer Wohnung vorausgegangen. Warum die Situation am Morgen derart eskalierte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Beamten konnten den polizeibekannten mutmaßlichen Täter wenig später an einem seiner bekannten Aufenthaltsorte ausfindig machen. Da der Mann stark alkoholisiert war, sich äußerst aggressiv verhielt und massiven Widerstand gegen die polizeilichen Anweisungen leistete, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Abend in Gewahrsam genommen.

Die Kriminalpolizei hat am Tatort Spuren gesichert und ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 38-Jährigen, bei dem es sich wie beim Opfer um einen deutschen Staatsangehörigen handelt.

„Respekt statt Gewalt“: Friedländer gehen nach Sexualverbrechen auf die StraßeNach einer mutmaßlichen Vergewaltigung im ...
11/09/2026

„Respekt statt Gewalt“: Friedländer gehen nach Sexualverbrechen auf die Straße

Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung im August sitzt der Schock tief in der Kleinstadt an der Seenplatte. Am Donnerstagabend folgten Hunderte einem Aufruf, um ihrem Unmut Luft zu machen und ein deutliches Zeichen zu setzen.

Das Entsetzen in der Stadt hat sich ein Ventil gesucht: Rund 200 Bürgerinnen und Bürger kamen am Donnerstagabend im Herzen von Friedland zusammen. Auf dem Marktplatz formierte sich ein starker Protestzug, der hauptsächlich eines zum Ausdruck bringen sollte: tiefen Frust und Ärger darüber, wie mit dem grausamen Vorfall aus dem August umgegangen wird.

Den Anstoß für die Demonstration gab die Frauenliste der örtlichen Stadtvertretung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten ihre Verunsicherung, aber auch ihre Forderungen auf Plakaten deutlich zum Ausdruck. „Wir wollen eine Stadt, in der sich Frauen und Kinder sicher fühlen“, war auf den Transparenten in der Menge zu lesen. Eine weitere, unmissverständliche Botschaft des Abends lautete: „Respekt statt Gewalt“.

Auslöser der spürbaren Anspannung in der Kommune ist eine mutmaßliche Vergewaltigung, die sich im August in Friedland ereignet hatte und die Menschen seither stark beschäftigt. Zwar hatten die Ermittler der Polizei schnell gehandelt – bereits am Tag nach dem Verbrechen klickten bei einem 24-jährigen Tatverdächtigen die Handschellen.

Doch ein Detail zur Person des mutmaßlichen Täters sorgt bei vielen Menschen vor Ort für zusätzliches Unverständnis und wirft drängende Fragen auf: Wie die Polizei mittlerweile bestätigte, handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen Mann, dessen Asylantrag in Deutschland bereits offiziell abgelehnt worden war. Er habe daraufhin Widerspruch eingereicht und somit einen Duldungsstatus bis zum Abschluss des Verfahrens. Für die Demonstranten auf dem Marktplatz war dieser Donnerstagabend daher nicht nur ein Moment der Solidarität mit dem Opfer, sondern auch ein lauter Ruf nach Aufklärung, mehr Transparenz und spürbaren Konsequenzen.

Schulbus-Unfall in der Woldegker Straße: 15 Kinder verletztEin Ausweichmanöver endete am Vormittag mit einem Schreck für...
09/09/2026

Schulbus-Unfall in der Woldegker Straße: 15 Kinder verletzt

Ein Ausweichmanöver endete am Vormittag mit einem Schreck für Dutzende Grundschüler. Neun Drittklässler mussten nach einer Notbremsung vorsorglich ins Krankenhaus.

Schrecksekunde für 55 Grundschüler in Neubrandenburg: Bei einem Verkehrsunfall auf der Woldegker Straße sind am Mittwochvormittag 15 Kinder verletzt worden. Neun von ihnen wurden nach einer medizinischen Sichtung in der Schule vorsorglich in eine Klinik gebracht.

Gegen 10 Uhr befand sich der voll besetzte Bus samt fünf Betreuern auf dem Rückweg zu einer Neubrandenburger Grundschule. Wie die örtliche Polizei mitteilte, wollte der 34-jährige Busfahrer gerade den Haltestellenbereich verlassen, als sich unvermittelt die Tür eines davor stehenden Arbeitsfahrzeugs öffnete. Um eine Kollision zu vermeiden, leitete der Fahrer umgehend eine Vollbremsung ein. Ein Zusammenstoß mit der Fahrertür des 64-jährigen Arbeiters ließ sich jedoch nicht mehr verhindern.

Durch den abrupten Stopp verloren etliche Kinder im Bus den Halt und stürzten. Zunächst schien die Situation jedoch glimpflich abgelaufen zu sein: Noch bevor die ersten Einsatzkräfte am Unfallort in der Woldegker Straße eintrafen, wurden die Drittklässler und ihre Lehrer von einem eilig herbeigerufenen Ersatzbus abgeholt und sicher zur Schule gefahren. Die Unfallaufnahme fand daher vor Ort zunächst nur mit den beteiligten Fahrern statt.

Der wahre Umfang des Unfalls offenbarte sich erst wenig später im Schulgebäude. Dort klagten plötzlich mehrere der betroffenen Mädchen und Jungen über Unwohlsein und Schmerzen. Die Beamten, die inzwischen die Identität der Fahrgäste ermittelt und Kontakt zur Schulleitung aufgenommen hatten, fuhren umgehend zum Schulgelände und alarmierten den Rettungsdienst.

Ein Großaufgebot an Ärzten und Sanitätern eilte daraufhin zur Grundschule, um den Gesundheitszustand aller Insassen des Unfallbusses zu überprüfen. Nach der Untersuchung wurden insgesamt 15 Drittklässler als verletzt eingestuft. Für neun von ihnen ging es zur weiteren Abklärung und Beobachtung vorsorglich ins nahegelegene Klinikum. Die Schule übernahm laut Polizei umgehend die Information der betroffenen Eltern.

Der entstandene Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 3.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Zwei Brände in zwei Tagen: Hat Neubrandenburg ein Brandstifter-Problem?Innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr in ...
07/09/2026

Zwei Brände in zwei Tagen: Hat Neubrandenburg ein Brandstifter-Problem?

Innerhalb kürzester Zeit musste die Feuerwehr in der Vier-Tore-Stadt zu zwei Bränden ausrücken. Auffällig: In beiden Fällen brannten ungenutzte Gebäude, die den Einsatzkräften bereits aus der Vergangenheit bekannt sind.

Die jüngste Abfolge von Feuern in Neubrandenburg wirft Fragen auf. Nachdem es erst am gestrigen Tag in der maroden Mehrzweckhalle (BAZ‐Halle) in der Oststadt gebrannt hatte, schrillten am heutigen Vormittag erneut die Sirenen der Feuerwehr. Dieses Mal stand ein leerstehendes Gebäude in der Usedomer Straße in Flammen. Da beide Objekte in der Vergangenheit bereits mehrfach Schauplatz von Bränden waren, drängt sich der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung auf.

Der Brand in der Usedomer Straße entwickelte sich schnell zu einem umfangreichen Einsatz. Wie die Einsatzleitung der Feuerwehr bestätigte, hatte das Feuer beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits einen großen Teil des Gebäudes betroffen. Die dabei entstandene dunkle Rauchsäule stieg derart hoch auf, dass sie weit über die Stadtgrenzen hinaus deutlich am Himmel zu erkennen war. Obwohl das Feuer im weiteren Verlauf unter Kontrolle gebracht werden konnte, zogen sich die Maßnahmen hin: Noch am Nachmittag mussten Einsatzkräfte erneut anrücken, um bei Nachlöscharbeiten letzte verbliebene Glutnester abzulöschen.

Neben der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neubrandenburg Oststadt vor Ort im Einsatz.

Ein nennenswerter Sachschaden entstand durch das Feuer am heutigen Vormittag nach ersten Schätzungen nicht, da das betroffene Gebäude in der Usedomer Straße ohnehin als stark baufällig gilt.

Dennoch ermittelt die Polizei. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) nahmen noch am Brandort ihre Arbeit auf und sicherten erste Spuren. Die Ermittler prüfen nun, ob es zwischen dem Brand in der Oststadt und dem Feuer in der Usedomer Straße einen direkten Zusammenhang gibt. In diesem Zuge hofft die Kriminalpolizei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die im Vorfeld der Brände auffällige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Neubrandenburg zu melden.

Polizeieinsatz in Neubrandenburg: Drei Jugendliche greifen 12-Jährigen anAm Freitagabend kam es in der Kranichstraße in ...
07/09/2026

Polizeieinsatz in Neubrandenburg: Drei Jugendliche greifen 12-Jährigen an

Am Freitagabend kam es in der Kranichstraße in Neubrandenburg gegen 22:40 Uhr zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Zeuge beobachtet hatte, wie mehrere Personen auf ein Kind eintraten. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 12-jährigen ukrainischen Jungen, der durch die Attacke leicht verletzt und zur Behandlung in ein Klinikum gebracht wurde.

Die Beamten konnten im unmittelbaren Umfeld drei deutsche Jugendliche im Alter zwischen 12 und 15 Jahren als mutmaßliche Täter ermitteln. Kurz nach dem Angriff wurden an einer Kinder- und Jugendeinrichtung in derselben Straße zudem mehrere Fensterscheiben mit Steinen eingeworfen, wofür das Trio ebenfalls verdächtigt wird.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen, die genauen Hintergründe und das Motiv sind derzeit noch unklar.

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