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Geldautomat in Biersdorf am See gesprengt – Polizei fahndet nach TäternIn der Nacht auf Dienstag kam es gegen 03:50 Uhr ...
08/09/2026

Geldautomat in Biersdorf am See gesprengt – Polizei fahndet nach Tätern

In der Nacht auf Dienstag kam es gegen 03:50 Uhr in Biersdorf am See zur Sprengung eines Geldausgabeautomaten. Nach der Tat flüchteten mehrere Täter mit einem blauen Audi, vermutlich einem RS3, vom Tatort.

Die Polizei hat umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Zeugen, die die Tat beobachtet oder Foto- beziehungsweise Videoaufnahmen von der Tatausführung, den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bitburg unter 06561 96850 zu melden.

Von besonderem Interesse sind zudem Hinweise zur Fluchtrichtung der Täter außerhalb der Ortslage Biersdorf am See.

Ob die Täter bei der Sprengung Bargeld erbeuten konnten, ist derzeit noch nicht bekannt.
Textinfo: Polizei Bitburg

Frontalzusammenstoß auf der L146 – zwei Schwerverletzte mit Rettungshubschraubern nach Trier geflogenHolzerath/Reinsfeld...
07/09/2026

Frontalzusammenstoß auf der L146 – zwei Schwerverletzte mit Rettungshubschraubern nach Trier geflogen

Holzerath/Reinsfeld. Bei dem schweren Verkehrsunfall auf der L146 zwischen Reinsfeld und Holzerath sind am Montagnachmittag, 7. September 2026, zwei Menschen schwer verletzt worden. Beide mussten nach notärztlicher Versorgung mit Rettungshubschraubern in Trierer Krankenhäuser geflogen werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.15 Uhr auf dem Streckenabschnitt zwischen der Abfahrt nach Kell am See und dem Ortseingang von Holzerath. In einem Waldbereich stießen ausgangs einer Kurve zwei Autos frontal zusammen. In beiden Fahrzeugen befand sich jeweils nur eine Person.

Einer der Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß so schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt, dass die Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen musste. Mit Rettungsschere und Spreizer öffneten die Einsatzkräfte das Dach des Unfallwagens, um eine möglichst patientenschonende Rettung zu ermöglichen.

Beide Unfallbeteiligten wurden vor Ort notärztlich versorgt. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen wurden sie anschließend jeweils mit einem Rettungshubschrauber in Trierer Krankenhäuser geflogen. Neben der technischen Rettung sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab, streute auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst.

Wie es zu dem Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei aus Trier traf an der Unfallstelle ein, um Spuren zu sichern und den Unfallhergang zu rekonstruieren. An beiden beteiligten Autos entstand Totalschaden. Die Fahrzeuge wurden anschließend abgeschleppt.

Die L146 bleibt aufgrund der umfangreichen Unfallaufnahme und der weiteren Arbeiten voraussichtlich noch mehrere Stunden bis in den späten Abend vollständig gesperrt. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat eine Umleitung eingerichtet. Diese führt über Kell am See, Schillingen, Heddert, Hinzenburg und Schöndorf. Verkehrsteilnehmer müssen weiterhin mit entsprechenden Behinderungen rechnen.

Im VG-übergreifenden Einsatz waren die FEZ und die Wehrleitung der VG Ruwer sowie die Feuerwehren aus Holzerath, Schöndorf, Pluwig-Gusterath, Waldrach, Kasel und Reinsfeld. Weiterhin waren das DRK mit Rettungs- und Krankenwagen aus Hermeskeil und Zerf im Einsatz.

Die notärztliche Versorgung erfolgte durch Notärzte aus Hermeskeil sowie durch die Notärzte der beiden eingesetzten Rettungshubschrauber der Luxembourg Air Rescue und Christoph 10 aus Wittlich.

Ebenfalls eingesetzt waren die Polizei Hermeskeil, das Unfallaufnahmeteam der Polizei Trier und der LBM Hermeskeil.

Auch der VG- Bürgermeister Ruwer Thomas Hoffmann machte sich ein Bild von der Lage vor Ort.

Text und Bilder: Florian Blaes

Windenseil reißt beim Start: Segelflugzeug landet in Baumkronen – Insassen unverletztAm Sonntag, den 06.09.2026, gegen 1...
07/09/2026

Windenseil reißt beim Start: Segelflugzeug landet in Baumkronen – Insassen unverletzt

Am Sonntag, den 06.09.2026, gegen 12:00 Uhr ereignete sich im Bereich des Segelflugplatzes in Konz-Könen ein Flugunfall.

Ein mit zwei Personen besetztes Segelflugzeug wurde mittels einer Seilwinde in die Luft gezogen. Während des Startvorgangs riss das Windenseil. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Segelflugzeug noch nicht die erforderliche Flughöhe erreicht.

Der Pilot leitete daraufhin eine Notlandung ein und steuerte das Segelflugzeug in die Baumkronen eines angrenzenden Waldstücks. Durch den Aufprall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Beide Insassen konnten sich eigenständig aus dem zerstörten Segelflugzeug befreien.

Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Bereich bewegen.

Im Einsatz befanden sich ein Rettungshubschrauber der Air Rescue mit Notarzt, ein Rettungswagen des DRK aus Konz, die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften sowie die Polizei Saarburg.
Textinfo: Polizei Saarburg

400 Videos – 400 Mal Glaube, Hoffnung und Gemeinschaft aus TrierWas in einer außergewöhnlichen Zeit begann, ist inzwisch...
06/09/2026

400 Videos – 400 Mal Glaube, Hoffnung und Gemeinschaft aus Trier

Was in einer außergewöhnlichen Zeit begann, ist inzwischen zu einer besonderen Erfolgsgeschichte geworden: Pater Alois Hülskamp aus Trier und Florian Blaes haben am heutigen Sonntag bereits ihren 400. geistlichen Impuls veröffentlicht.

Pater Alois Hülskamp ist ein Geistlicher, der weit über die Grenzen des Bistums Trier hinaus bekannt ist. Seit der Corona-Zeit gestaltet er gemeinsam mit Florian Blaes, der Woche für Woche mit seiner Kamera nach Trier kommt, kleine Videos rund um den Glauben. Gebete, Gesänge und persönliche Gedanken laden dazu ein, für einige Augenblicke innezuhalten und den Glauben mit in den Alltag zu nehmen.

Das Angebot richtet sich an Jung und Alt – an Menschen, die regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, ebenso wie an jene, die nicht mehr in die Kirche gehen können oder ihren persönlichen geistlichen Impuls gerne zu Hause erleben möchten.

Begonnen hat alles am 29. März 2020 in der Christkönigkirche in Trier. Es war der fünfte Fastensonntag, wenige Wochen nach Beginn der Corona-Pandemie. Gottesdienste in den Kirchen waren aufgrund der damaligen Einschränkungen nicht möglich. So entstand die Idee, den Gottesdienst auf einem anderen Weg zu den Menschen nach Hause zu bringen.

Die Resonanz war von Anfang an groß: Das erste Video wurde bis heute rund 4.470 Mal aufgerufen.

Was zunächst vor allem Menschen aus Trier und der näheren Umgebung erreichte, hat längst weit über die Region hinaus seine Zuschauer gefunden. Woche für Woche kommen Grüße und dankbare Rückmeldungen unter anderem aus Bayern, dem Schwarzwald und dem Ruhrgebiet.

Heute erreichen die einzelnen geistlichen Impulse regelmäßig etwa 300 bis 500 Menschen. Für Pater Alois ist das eine beeindruckende Zahl. Er sagt immer wieder: So viele Menschen würden gemeinsam kaum in eine Kirche passen.

Besonders dankbar ist er für die treue Unterstützung von Florian Blaes. Gemeinsam sorgen die beiden dafür, dass Sonntag für Sonntag ein Stück Glaube den Weg zu den Menschen findet – unabhängig davon, wo sie gerade sind.

Heute ist nun ein ganz besonderer Meilenstein erreicht: Das 400. Video ist veröffentlicht!

400 Videos bedeuten auch 400 Mal Zeit, Engagement und Herzblut. Vor allem aber bedeuten sie 400 Gelegenheiten, Menschen mit Gebeten, Liedern und Gedanken zu erreichen und ihnen ein Stück Hoffnung und Glauben mit auf den Weg zu geben.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem besonderen Jubiläum!
Pater Alois Hülskamp und Florian Blaes freuen sich schon jetzt auf die nächsten 100 Videos – und sicherlich viele Menschen mit ihnen. 🙏

Youtubelink: https://youtube.com/?si=jCtZcTdpricsX5W9

Großeinsatz im Trierer Hafen: Feuerwehr löscht brennenden Schrotthaufen Trier. Ein Industriebrand im Trierer Hafen hat a...
06/09/2026

Großeinsatz im Trierer Hafen: Feuerwehr löscht brennenden Schrotthaufen

Trier. Ein Industriebrand im Trierer Hafen hat am Samstag rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr beschäftigt. Auf dem Gelände eines Betriebs waren große Mengen Schrott in Brand geraten. Eine weithin sichtbare Rauchsäule stieg über dem Gelände auf.

Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung gegen 11.30 Uhr im Trierer Hafen eintrafen, drang dichter Rauch aus einem mehr als zehn Meter hohen Schrotthaufen. Da der Rauch in Richtung Mosel zog, war eine Warnung der Bevölkerung nicht erforderlich.

Um die Löscharbeiten zu erleichtern, zogen Mitarbeiter des Betriebs die Schrottmassen mithilfe von Kränen auseinander. Dadurch konnten die Einsatzkräfte gezielt an die Brandherde gelangen und das Feuer bekämpfen.

Gegen 13 Uhr war der Brand gelöscht. Die anschließenden Nachlöscharbeiten dauerten noch bis etwa 14.30 Uhr. Mithilfe einer Drohne und deren Wärmebildkamera wurde die Brandstelle während des Einsatzes kontinuierlich auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren die Wachen 1 und 2 der Berufsfeuerwehr Trier sowie die Freiwilligen Feuerwehren Ehrang, Pfalzel, Kürenz und Irsch. Außerdem waren ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes und die Polizei im Einsatz.
Text: Presseamt Stadt Trier/ Bild: Berufsfeuerwehr Trier

Tödlicher Kletterunfall am Manderscheider Klettersteig Am 04.09.2026 gegen 16:15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst un...
04/09/2026

Tödlicher Kletterunfall am Manderscheider Klettersteig

Am 04.09.2026 gegen 16:15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei über eine abgestürzte Person im Bereich des Manderscheider Klettersteigs informiert.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte stellte sich heraus, dass eine 53-jährige Frau aus Hessen während des Kletterns aus einer Höhe von etwa 20 Metern in die Lieser gestürzt war.

Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Die ebenfalls eingetroffene Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unglücks dauern derzeit an. Neben Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Wittlich sind auch Kräfte der Kriminalpolizei vor Ort im Einsatz.
Textinfo: Polizei Wittlich

76-jähriger Autofahrer stirbt nach medizinischem Notfall auf der A60Am Freitagmorgen, 4. September 2026, kam es gegen 07...
04/09/2026

76-jähriger Autofahrer stirbt nach medizinischem Notfall auf der A60

Am Freitagmorgen, 4. September 2026, kam es gegen 07:45 Uhr auf der A60 zwischen den Anschlussstellen Spangdahlem und Landscheid in Fahrtrichtung Wittlich zu einem Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt der 76-jährige Fahrer während der Fahrt einen medizinischen Notfall. In der Folge kam sein Pkw von der Fahrbahn ab und touchierte sowohl die linke als auch die rechte Schutzplanke. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Für die Rettungsmaßnahmen und insbesondere die Landung eines Rettungshubschraubers musste die A60 im betroffenen Streckenabschnitt für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden.

Trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstarb der 76-jährige Fahrer.

Im Einsatz waren die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Notarzt sowie die Autobahnmeisterei Prüm, die Polizeiautobahnstation Schweich und die Polizeiinspektion Bitburg.
Textinfo: Autobahnpolizei Schweich

Verfolgungsfahrt von Grenze Luxemburg nach Trier – Polizei sucht Zeugen und weitere GeschädigteAm 03.09.2026 kam es gege...
04/09/2026

Verfolgungsfahrt von Grenze Luxemburg nach Trier – Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte

Am 03.09.2026 kam es gegen 19:20 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt auf der A64 im Bereich des Grenzübergangs Luxemburg in Fahrtrichtung Trier.

Ein grauer 3er BMW mit deutscher Zulassung fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B51 in das Trierer Stadtgebiet ein. Der Fahrer missachtete dabei die Anhaltesignale der Polizei und setzte seine Fahrt fort.

Im Verlauf der Flucht kam es zu mindestens drei Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Darüber hinaus wurden weitere Personen durch die rücksichtslose Fahrweise gefährdet.

Im Bereich der Andreas-Hoevel-Straße gelang es der Polizei schließlich, das Fahrzeug zu stoppen. Beide Fahrzeuginsassen wurden festgenommen.

Die Hintergründe und der Grund für die Flucht sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls sowie mögliche weitere Geschädigte, sich bei der Polizeiinspektion Trier unter der Telefonnummer 0651/983-44150 zu melden.
Textinfo: Polizei Trier

⚠️ Polizei widerspricht Facebook-Warnung: Keine Hinweise auf eine GefahrIn der Facebook-Gruppe „Spotted Thalfang und Umg...
03/09/2026

⚠️ Polizei widerspricht Facebook-Warnung: Keine Hinweise auf eine Gefahr

In der Facebook-Gruppe „Spotted Thalfang und Umgebung“ kursierte heute eine Warnung vor einem jungen Mann im Raum Thalfang. Darin wurde unter anderem behauptet, der Mann sei flüchtig, möglicherweise gefährlich und es sollten keine Anhalter mitgenommen werden. Der entsprechende Beitrag wurde zwischenzeitlich gelöscht.

Presse Blaes hat bei der Polizei nachgefragt. Die Polizei kann diese Darstellung so nicht bestätigen.

Tatsächlich blieb am Morgen zwischen Bescheid und Büdlicherbrück ein Fahrzeug aufgrund einer Panne – es hatte ein Rad verloren – liegen. Eine weitere Verkehrsteilnehmerin hielt an, um dem Fahrer zu helfen beziehungsweise die Polizei zu verständigen. Noch vor dem Eintreffen der Beamten entfernte sich der Fahrer des Pannenfahrzeugs von der Örtlichkeit.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das Fahrzeug nicht zugelassen. Es wurde abgeschleppt und sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei stellt ausdrücklich klar: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass von dem Mann eine Gefahr ausgeht. Auch eine polizeiliche Warnung, keine Anhalter mitzunehmen, gibt es nicht.

Da keine Gefahrenlage besteht und auch keine Zeugen gesucht werden, wurde zu dem Vorfall bislang keine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Helferin, die von der Polizei in diesem Zusammenhang beschrieben wird, hat sich inzwischen bei uns – Presse Blaes – gemeldet.

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich festhalten, dass die Verkehrsteilnehmerin richtig gehandelt hat. Sie wollte einem anderen Verkehrsteilnehmer in einer vermeintlichen Pannensituation helfen und hat richtigerweise die Polizei verständigt.

Wir bitten deshalb darum, die Helferin aufgrund der entstandenen Diskussion in den sozialen Medien nicht persönlich anzugreifen oder für die verbreiteten Informationen verantwortlich zu machen. Sie hat mit ihrem Verhalten vor Ort nichts falsch gemacht.
Text: Florian Blaes

Schüsse auf Polizisten in Prüm: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 25-Jährigen Die Staatsanwaltschaft Trier hat Ank...
03/09/2026

Schüsse auf Polizisten in Prüm: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 25-Jährigen

Die Staatsanwaltschaft Trier hat Anklage gegen einen 25-jährigen Mann aus der Eifel erhoben, der am 7. April 2026 bei einer Polizeikontrolle in Prüm mehrere Schüsse auf zwei Polizeibeamte abgegeben haben soll. Die Anklage vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Trier lautet unter anderem auf versuchten Totschlag, gefährliche Körperverletzung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Nach den Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier soll sich der Vorfall gegen 13 Uhr im Kurpark in Prüm ereignet haben. Eine Polizeistreife, bestehend aus einer Beamtin und einem Beamten, wollte den 25-Jährigen kontrollieren. Zuvor war die Polizei alarmiert worden, weil der Mann in einer Arztpraxis gepöbelt und Anwesende belästigt haben soll.

Als der Beschuldigte den Aufforderungen der Beamten, stehen zu bleiben, nicht nachgekommen sein und sich entfernt haben soll, versuchte der Polizist, ihn mit einem Polizeigriff festzuhalten. Daraufhin entwickelte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Gerangel. Die Polizistin setzte dabei einen Taser gegen den Mann ein, der jedoch ohne Wirkung geblieben sein soll.

Im weiteren Verlauf soll es dem 25-Jährigen gelungen sein, dem Polizisten die Dienstwaffe aus dem Holster zu entreißen. Aus unmittelbarer Nähe soll er anschließend auf den Beamten geschossen haben. Dieser wurde nicht getroffen, weil es ihm laut Staatsanwaltschaft gelang, den Arm des Angeschuldigten während der Schussabgabe abzulenken.

Daraufhin zog auch die Polizistin ihre Dienstwaffe und gab insgesamt drei Schüsse ab, die den 25-Jährigen verfehlten. Der Angeschuldigte soll währenddessen mehrfach auf beide Einsatzkräfte geschossen haben, bis das Magazin der erbeuteten Dienstwaffe leer war. Einer der Schüsse traf die Polizeibeamtin am Oberschenkel.

Anschließend flüchtete der Mann in ein angrenzendes Waldgebiet. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Kurz nach 19 Uhr entdeckten Einsatzkräfte den 25-Jährigen in einem Waldstück in der Nähe des Kurparks und nahmen ihn widerstandslos fest. Die zuvor entwendete Dienstwaffe hatte er nach Erkenntnissen der Ermittler während seiner Flucht weggeworfen. Sie wurde später im Bereich des Kurparks gefunden.

Die angeschossene Polizeibeamtin erlitt einen Durchschuss des Oberschenkels und musste operiert sowie stationär im Krankenhaus behandelt werden. Ihr Kollege erlitt durch die Schussabgabe ein Knalltrauma.

Nach einem im Ermittlungsverfahren eingeholten psychiatrischen Gutachten leidet der Angeschuldigte an einer psychischen Erkrankung. Seine Schuldfähigkeit soll deshalb zum Tatzeitpunkt zumindest erheblich vermindert gewesen sein.

Seit seiner Festnahme am Tattag befindet sich der 25-Jährige aufgrund eines Beschlusses des Ermittlungsrichters des Amtsgerichts Trier in einstweiliger Unterbringung in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie.

Nun muss das Landgericht Trier über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Ein Termin für eine mögliche Hauptverhandlung steht bislang nicht fest.
Textinfo: Staatsanwaltschaft Trier/ Symbolbild

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