20/03/2026
Genetik im Check: Warum wir Peko's Gene so genau kennen🧬🔬
Wusstet ihr, dass wahrscheinlich sehr viele Hunde mit einem Gendefekt leben, ohne dass ihre Besitzer es jemals erfahren? Bei uns war das anders. Durch die strengen Vorschriften unserer Assistenzhunde-Organisation war ein umfassender Gen-Test eine Grundvoraussetzung für Pekos Aufnahme in die Ausbildung. 📋🛡️
Dass Peko das Gen für Hyperurikosurie (HUU) trägt, wussten wir durch die Untersuchung seiner Elterntiere bereits vorab. Die gute Nachricht: Er ist ansonsten frei von weiteren genetischen Erkrankungen!
Doch was bedeutet HUU konkret für unseren Alltag?
Bei diesem Defekt kann der Hund Purine (Eiweißbausteine) nicht vollständig zu Allantoin verstoffwechseln. Stattdessen wird vermehrt Harnsäure ausgeschieden. Das macht den Urin sauer und kann zur Bildung von Oxalatsteinen führen. Diese sind zwar behandelbar, können aber schmerzhafte Blasenentzündungen oder im schlimmsten Fall einen Harnröhrenverschluss verursachen. 🛑
Prävention ist alles! Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben wir klare Auflagen von der Organisation:
✅ Regelmäßige Urintests zur Kontrolle.
✅ Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen der Blase.
✅ Enge Zusammenarbeit mit unserer Tierärztin für Ernährungsberatung. 👩⚕️🍎
Gerade weil wir BARFEN, ist dieses Monitoring für uns essenziell. Wir steuern den pH-Wert gezielt über das Futter und spezielle Zusätze, damit der Urin weder zu sauer noch zu basisch wird. ⚖️
Peko ist topfit, aber dieses Wissen hilft uns, dass wir Erkrankungen früh erkennen, im Idealfall sogar bevor sie ausbrechen 💎🐾
Hättet ihr gedacht, dass die Gesundheitsauflagen für Assistenzhunde so tief ins Detail gehen? 👇