Der Respekt vor ehrlicher Handarbeit und die Liebe zur Natur. Wir könnten die halbe Nacht über Veganismus diskutieren und uns einen Loch in den Bauch freuen, wenn unsere Kinder eine Forelle aus dem Rauch den Fischstäbchen vorziehen. Mit machen wir ein Magazin für die Region. Denn natürlich schmeckt Kobefleisch fantastisch. Aber muss man ein Steak um den halben Globus karren? Bei Pfeffer se
he ich das ja ein. Aber Fleisch? An dieser ersten Ausgabe unseres Genussbotschafters haben wir fast ein Jahr gearbeitet. Wir sind am Wochenende auf die Bauernhöfe, in den Wald, in die Strauße und abends zu den Winzern. Und wir haben so viele Menschen getroffen, die mit allergrößter Leidenschaft fantastische Produkte herstellen – herrlich. Die Jungs von der Grillbrüderschaft, der Mangalitza-Metzger aus Oberharmersbach oder auch die Geschichte von Mister Pickeldy: hat alles nicht reingepasst. Ansonsten läge diese Ausgabe locker bei 500 Seiten. Aber wir sehen auch nicht als einmal erscheinende Enzyklopädie, stattdessen wollen wir dauerhaft ein Medium etablieren, mit dem wir auf Entdeckungsreise vor der Haustür gehen. Auf zu neuen Gerüchen und Geschmäckern! Leute kennenlernen, die uns inspirieren. Lust bekommen auf eine im besten Sinne nachhaltige Landwirtschaft, die uns am Ende allen zu Gute kommt. Als wir mit angefangen haben, warb irgendein Discounter mit Schnitzelfleisch für 1,49 Euro das Kilo. Und abends im Fernsehen kommt dann die Doku aus der Fleischindustrie, die von Hühnern nur noch die Brüste verwertet. Genau das ist uns ein Graus. Ernährung muss einfach anders gehen. Nose to tail. Alles oder nichts. Ob für euch Fleisch dazu gehört, ist sekundär. Wir sind ja auch keine Missionare, die euch den Schwarzriesling verbieten wollen. Aber wir lieben die Region. Und deshalb machen wir .