13/09/2026
Fast wie bei den Großen: Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz erleben einsatzreiches Berufsfeuerwehr-Wochenende
Oberkrämer. Brennende Mülltonnen, Verkehrsunfälle, eine Gefahrstofflage, eingeklemmte Personen, ein Schuppenbrand, eine nächtliche Vermisstensuche mit Drohnenunterstützung und zum Abschluss eine Wasserrettung: Für die Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz stand vom 11. bis 13. September 2026 ein außergewöhnliches Wochenende auf dem Programm. Bei einem sogenannten Berufsfeuerwehr-Wochenende erlebten die Kinder und Jugendlichen drei Tage lang einen möglichst realitätsnahen Feuerwehralltag.
Zum Auftakt erhielten die Nachwuchskräfte zunächst eine Einweisung in den Ablauf der kommenden Tage. Anschließend wurden die Jugendlichen auf die verschiedenen Einsatzfahrzeuge verteilt. Die Besatzungen wechselten im Laufe des Wochenendes regelmäßig, sodass jeder immer wieder auf einem anderen Fahrzeug eingesetzt wurde und unterschiedliche Aufgaben kennenlernen konnte.
Lange mussten die Jugendlichen auf ihren ersten Alarm nicht warten. Gegen 17.06 Uhr ertönte am Freitag erstmals der Alarmgong.
Tresorbergung wird zum ersten Einsatz
Unter dem Stichwort „H: Kommunal – Unterstützung Ordnungsamt“ wurden die jungen Einsatzkräfte zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung geschickt. Ein Tresor musste aus einem schwer zugänglichen Bereich an einem steilen Hang geborgen werden.
Mit zwei Steckleiterteilen arbeiteten sich die Jugendlichen den Hang hinunter. Unten angekommen, befestigten sie den Tresor an einem Seil. Gemeinsam wurde dieser anschließend den Hang hinaufgezogen.
Oben angekommen wartete noch eine weitere Aufgabe: Der Tresor musste geöffnet werden. Im Inneren befand sich allerdings kein Geld oder anderes Diebesgut, sondern eine Überraschung für die Nachwuchskräfte – eine große Menge Süßigkeiten für das gemeinsame Wochenende.
Nach dem erfolgreichen ersten Einsatz ging es zurück zur Wache. Dort konnten die Kinder und Jugendlichen zunächst verschiedenen Freizeitaktivitäten nachgehen.
Drei Mülltonnen brennen an Grundschule
Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Gegen 18.30 Uhr folgte der zweite Alarm des Freitags. Unter dem Stichwort „B: Klein“ wurden die Jugendfeuerwehren zu einem angenommenen Brand an der Grundschule Bötzow gerufen.
Dort standen drei Mülltonnen in Flammen. Die Nachwuchskräfte mussten das Feuer mit einem Löschrucksack und Löscheimern bekämpfen. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Anschließend kontrollierten die Jugendlichen die Brandstellen mit einer Wärmebildkamera, um mögliche verbliebene Glutnester auszuschließen.
Danach ging es zurück zur Wache, wo bereits das Abendessen wartete. Zur Stärkung gab es unter anderem Nudel- und Kartoffelsalat, Weintrauben sowie Grillfleisch und Würstchen.
Mehrere Brandeinsätze am Freitagabend
Um 20 Uhr ertönte bereits der nächste Alarm. Wieder lautete das Einsatzstichwort „B: Klein“. Dieses Mal ging es für die jungen Feuerwehrleute in den Schmiedeweg, wo zwei Mülltonnen brannten. Auch dieses Übungsfeuer musste von den Jugendlichen gelöscht werden.
Nur rund eine halbe Stunde später folgte erneut ein Alarm wegen einer brennenden Mülltonne. Nachdem auch dieses Feuer erfolgreich bekämpft worden war, bemerkten die Nachwuchskräfte gegen 21.30 Uhr einen Feuerschein im Bereich der Ritterstraße.
Gemeldet wurde brennender Unrat neben einem Gebäude, wobei die genaue Lage zunächst unklar war. Aufgrund der Situation wurden weitere Kräfte hinzugezogen. Auch dieses Szenario konnten die Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz erfolgreich abarbeiten.
Danach endete der erste einsatzreiche Tag. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich auf der Wache schlafen legen und für den kommenden Tag neue Kraft sammeln.
Ölspur unterbricht das Frühstück
Lange ausschlafen war allerdings nicht möglich. Am Samstagmorgen wurden die Nachwuchskräfte gegen 7 Uhr geweckt. Anschließend stand zunächst ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm.
Doch noch während des Frühstücks kam der nächste Einsatz.
Gegen 8.20 Uhr wurden die Jugendlichen unter dem Stichwort „H: Öl-Land“ in die Bötzower Straße alarmiert. Dort befanden sich auf einer Strecke von rund 200 Metern mehrere Flecken einer schmierigen Flüssigkeit auf der Fahrbahn.
Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Die jungen Einsatzkräfte sicherten zunächst den betroffenen Straßenabschnitt ab. Anschließend wurde die Flüssigkeit mit Bindemittel abgestumpft und aufgenommen.
Nach Abschluss der Arbeiten ging es zurück zur Wache.
Gefahrgutlage fordert die Nachwuchskräfte
Gegen 9.45 Uhr folgte eine deutlich anspruchsvollere Übung. Unter dem Stichwort „H: Gefahrgut – Groß“ wurden die Nachwuchskräfte zu einer angenommenen Gefahrstofflage gerufen.
Vor Ort fanden sie eine bewusstlose Person neben einem Lastwagen. Gleichzeitig trat aus einem Behälter ein zunächst unbekannter Gefahrstoff aus.
Nun mussten die Jugendlichen strukturiert vorgehen und ihr erlerntes Wissen anwenden. Dabei kam die sogenannte GAMS-Regel zum Einsatz: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung durchführen und Spezialkräfte anfordern.
Die jungen Einsatzkräfte sicherten den Gefahrenbereich und konnten die bewusstlose Person aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich retten. Anschließend musste auch die Austrittsstelle des angenommenen Gefahrstoffes abgedichtet werden.
Nachdem die Lage erfolgreich abgearbeitet worden war, ging es zurück zur Wache. Dort blieb zumindest kurz Zeit zum Durchatmen.
Person nach Verkehrsunfall unter Fahrzeug
Um 11.36 Uhr folgte bereits das nächste Übungsszenario. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person unter einem Fahrzeug eingeklemmt worden war.
Am Einsatzort mussten die Nachwuchskräfte gleich mehrere Aufgaben bewältigen. Neben dem eigentlichen Verletzten musste auch dessen bester Freund betreut werden.
Die Gruppenführer verschafften sich zunächst einen Überblick über die Situation und entwickelten anschließend einen Plan für die technische Rettung. Gemeinsam gingen die Einsatzkräfte vor und konnten die unter dem Fahrzeug befindliche Person schließlich aus ihrer misslichen Lage befreien.
Beim anschließenden Zusammenpacken der Ausrüstung kam es zu einer besonderen Überraschung.
Ein bislang unbekannter Spender kam auf einen der Jugendwarte zu und drückte ihm 45 Euro in die Hand. Mit den Worten, man solle damit etwas Schönes für die Jugendfeuerwehr machen, übergab er das Geld für die Nachwuchsarbeit.
Mit dieser spontanen Spende hatte niemand gerechnet. Entsprechend groß war die Freude bei den Beteiligten. Gerade solche Gesten zeigen, dass die ehrenamtliche Nachwuchsarbeit der Feuerwehren auch von Menschen aus der Bevölkerung wahrgenommen und wertgeschätzt wird.
Zurück auf der Wache gab es zunächst Mittagessen. Auf dem Speiseplan standen Nudeln mit Tomatensoße.
Zwei Personen müssen gleichzeitig befreit werden
Viel Zeit zum Ausruhen blieb erneut nicht. Gegen 13.10 Uhr wurden die Jugendfeuerwehren zu einer weiteren technischen Hilfeleistung alarmiert.
Gemeldet wurde eine Person unter einem Traktor, während die Lage einer weiteren Person zunächst unklar war.
Vor Ort bestätigte sich die angenommene Situation teilweise – und stellte die Jugendlichen vor eine zusätzliche Herausforderung. Eine Person befand sich unter dem Traktor, eine weitere unter einem Pkw.
Beide Verletzten mussten von den jungen Einsatzkräften befreit und anschließend medizinisch versorgt werden. Dabei waren erneut Teamarbeit, Kommunikation und ein strukturiertes Vorgehen gefragt.
Knall und Rauch aus einem Schuppen
Bereits gegen 14.20 Uhr stand eines der umfangreicheren Szenarien des Tages an. Unter dem Stichwort „B: Explosion“ wurden die Nachwuchskräfte alarmiert. Gemeldet waren ein Knall und eine Rauchentwicklung aus einem Schuppen. Wie viele Menschen sich möglicherweise noch im Gefahrenbereich befanden, war zunächst unklar.
Beim Eintreffen kam den Einsatzkräften bereits eine verletzte Person entgegen. Diese musste zunächst medizinisch betreut werden.
Parallel bauten die Jugendlichen einen Löschangriff auf und bereiteten die Suche nach weiteren vermissten Personen vor.
Im Schuppen wurden zwei weitere Verletzte gefunden. Ein Angriffstrupp brachte beide aus dem Gefahrenbereich. Eine weitere Person war von einer Leiter gefallen und musste ebenfalls aus ihrer misslichen Lage befreit werden.
Insgesamt mussten bei diesem Übungsszenario vier verletzte Personen gerettet und medizinisch versorgt werden.
Fehlalarm – und kurz darauf der nächste Verkehrsunfall
Um 15.45 Uhr wurde ein Fahrzeug unter dem Stichwort „H: VU mit P“ in den Bereich Friedhofstraße/Marwitzer Straße alarmiert.
Der vermeintliche Verkehrsunfall stellte sich jedoch als Fehlalarm heraus. Die Einsatzfahrt konnte daraufhin abgebrochen werden.
Zurück auf der Wache hatten sich die Jugendlichen gerade umgezogen, als bereits gegen 16 Uhr erneut der Alarm ertönte.
Wieder lautete die Meldung „H: VU mit P“. Dieses Mal sollte ein Pkw gegen einen Baum gefahren sein.
Am Einsatzort fanden die Nachwuchskräfte zwei verletzte Personen im Fahrzeug vor. Beide mussten betreut und medizinisch versorgt werden. Gleichzeitig stellten die Jugendlichen den Brandschutz sicher und kümmerten sich um auslaufende Betriebsstoffe, die gebunden werden mussten.
Nach Abschluss der Arbeiten ging es erneut zurück zur Wache.
Person bei Baumarbeiten eingeklemmt
Um 17.10 Uhr folgte die nächste technische Hilfeleistung. Unter dem Stichwort „H: Person – TMR“ wurden die Nachwuchskräfte zu einem angenommenen Unfall bei Baumarbeiten gerufen.
Eine Person war bei Baumarbeiten von einem Baum erfasst worden und konnte sich nicht mehr selbstständig aus ihrer Lage befreien.
Die Jugendlichen mussten den Verletzten zunächst medizinisch betreuen und anschließend gemeinsam eine Möglichkeit finden, ihn schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Auch dieses Szenario wurde erfolgreich abgearbeitet.
Schuppenbrand fordert zwei Trupps
Doch auch am frühen Samstagabend blieb es nicht lange ruhig. Gegen 18.30 Uhr ertönte erneut der Alarm. Unter dem Stichwort „B: Gebäude-Klein – brennt Schuppen, Lage unklar“ wurden die Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz zum nächsten Übungseinsatz gerufen.
Beim Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage: Ein Schuppen stand in Brand.
Die jungen Einsatzkräfte erkundeten zunächst die Situation und bereiteten anschließend die Brandbekämpfung vor. Zwei Trupps gingen zur Brandbekämpfung vor und nahmen die Löscharbeiten auf.
Gemeinsam gelang es den Nachwuchskräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle kontrolliert und die Ausrüstung wieder auf den Fahrzeugen verstaut.
Anschließend ging es für die Jugendlichen zurück zur Wache.
Selbstgemachte Pizza zur Stärkung
Nach dem langen und einsatzreichen Tag wartete auf der Wache bereits das Abendessen. Dieses Mal gab es selbstgemachte Pizza. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Pizza selbst belegen und sich nach den zahlreichen Übungseinsätzen stärken.
Anschließend blieb etwas Zeit für Freizeit. Die Nachwuchskräfte spielten gemeinsam draußen auf dem Gelände.
Doch der Samstag war noch lange nicht beendet.
Nächtliche Vermisstensuche mit Drohnenunterstützung
Gegen 21.20 Uhr wurden die Jugendfeuerwehren unter dem Stichwort „H: Hilfeleistung – vermisste Person“ alarmiert.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte zunächst auf eine Person, die sich verirrt hatte und gleichzeitig ihren Freund vermisste.
Die Gruppenführer kamen zu einer kurzen Lagebesprechung zusammen. Anschließend wurden mehrere Trupps gebildet und zur Personensuche in unterschiedliche Bereiche geschickt.
Wenig später konnte eine Person gefunden werden. Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet. Nach Angaben des Aufgefundenen wurden noch drei weitere Personen vermisst.
Aufgrund der erweiterten Lage entschied der Einsatzleiter, zusätzliche Unterstützung anzufordern. Zum Einsatz kam dabei die Drohnenstaffel der Feuerwehr Oberkrämer, die seit diesem Jahr zur Verfügung steht.
Nach ihrem Eintreffen richteten die Drohnenkräfte ihren Arbeitsplatz ein und begannen mit der Suche aus der Luft. Dabei kam unter anderem Wärmebildtechnik zum Einsatz.
Bereits nach etwa zehn Minuten konnte eine weitere vermisste Person aus der Luft lokalisiert werden. Im weiteren Verlauf wurden auch die restlichen Vermissten gefunden.
Für die Jugendlichen bot das Szenario damit gleichzeitig die Möglichkeit, zu erleben, wie moderne Drohnentechnik die Einsatzkräfte insbesondere bei großflächigen Personensuchen unterstützen kann.
Nachdem alle Personen gefunden waren, ging es zurück zur Wache.
Letzter Alarm am Samstag erst kurz vor Mitternacht
Doch selbst zu später Stunde war der Samstag für die Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz noch nicht vorbei.
Gegen 23.15 Uhr ertönte erneut der Alarm. Unter dem Stichwort „B: Klein – unklarer Feuerschein“ ging es für die Nachwuchskräfte zum nächsten Übungsszenario.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Gruppe eine kleine Feuerschale entzündet hatte und dort gemeinsam den Abend verbrachte. Zwei Personen aus der Gruppe wurden jedoch vermisst, eine weitere Person war verletzt.
Damit wurde aus dem zunächst gemeldeten kleinen Feuer eine umfangreichere Lage. Während sich ein Teil der Einsatzkräfte um den Verletzten kümmerte, mussten weitere Jugendliche nach den vermissten Personen suchen.
Die Vermissten konnten schließlich gefunden und betreut werden. Gleichzeitig wurde das Feuer gelöscht.
Damit endete auch der zweite Tag des Berufsfeuerwehr-Wochenendes erfolgreich.
Ruhiger Start in den letzten Tag
Nach dem langen Samstag begann der Sonntag deutlich ruhiger. Gegen 8 Uhr kamen die Kinder und Jugendlichen zum gemeinsamen Frühstück zusammen. Nach den zahlreichen Einsätzen der vergangenen beiden Tage konnten zunächst alle in Ruhe essen und sich für den letzten Tag stärken.
Doch ganz ohne Alarm sollte auch der Sonntag nicht bleiben.
Gegen 9.20 Uhr ertönte der vorletzte Alarm des Berufsfeuerwehr-Wochenendes. Unter dem Stichwort „H: Natur – Baum über Straße“ wurden die Nachwuchskräfte zu einer technischen Hilfeleistung gerufen.
Vor Ort versperrte ein umgestürzter Baum die Straße. Die jungen Kameradinnen und Kameraden mussten den Baum mithilfe von Bügelsägen zerkleinern. Die einzelnen Stücke wurden anschließend gemeinsam von der Fahrbahn getragen und beiseitegelegt.
Nachdem die Straße wieder frei war, konnte der Einsatz beendet werden und es ging zurück zur Wache.
Dort begann langsam das große Aufräumen. Die Jugendlichen packten ihre persönlichen Sachen zusammen und brachten gemeinsam die Wache und ihre Ausrüstung wieder in Ordnung.
Wasserrettung wird zum großen Abschluss
Doch ein letzter Einsatz wartete noch auf die Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz – und dieser sollte gleichzeitig zu einem besonderen Highlight für die Kinder und Jugendlichen werden.
Gegen 12 Uhr ertönte zum letzten Mal der Alarm. Unter dem Stichwort „H: Person im Wasser/Eis – Person im Wasser“ wurden die Nachwuchskräfte zu einer angenommenen Wasserrettung gerufen.
Für dieses Szenario erhielten die Jugendlichen Unterstützung von den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Stadt Hennigsdorf, die mit einem Mehrzweckboot an der Übung teilnahmen.
Gemeinsam galt es, eine Person aus dem Wasser zu retten. Mithilfe des Bootes konnte die Person erreicht und schließlich aus dem Wasser befreit werden.
Für die Nachwuchskräfte war die Wasserrettung noch einmal ein besonderer Abschluss des Wochenendes. Gleichzeitig bekamen sie die Möglichkeit, einen Einsatz mit einem Mehrzweckboot mitzuerleben und zu sehen, wie bei einer solchen Lage verschiedene Feuerwehrkräfte zusammenarbeiten.
Mit dem Ende dieses Einsatzes war schließlich auch das Berufsfeuerwehr-Wochenende beendet. Nach der Rückkehr hieß es für die Kinder und Jugendlichen Abschied nehmen und nach drei ereignisreichen Tagen nach Hause fahren.
Drei Tage Feuerwehralltag für den Nachwuchs
Hinter den Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz lagen damit drei Tage mit zahlreichen unterschiedlichen Übungslagen. Von kleineren Bränden über Verkehrsunfälle und technische Hilfeleistungen bis hin zu einer Gefahrstofflage, einer nächtlichen Personensuche mit Drohnenunterstützung und der abschließenden Wasserrettung reichte das Spektrum.
Dabei ging es nicht ausschließlich darum, möglichst viele Einsätze abzuarbeiten. Die Nachwuchskräfte konnten ihr bereits erlerntes Wissen praktisch anwenden, neue Erfahrungen sammeln und lernen, auch bei umfangreicheren Einsatzlagen gemeinsam Lösungen zu finden.
Vor allem Teamarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung spielten dabei eine wichtige Rolle. Die regelmäßig wechselnden Fahrzeugbesatzungen sorgten zudem dafür, dass die Jugendlichen unterschiedliche Positionen und Aufgaben kennenlernen konnten.
Doch auch das Leben auf der Feuerwache gehörte dazu: gemeinsam frühstücken, Mittag und Abend essen, Freizeit verbringen, die Fahrzeuge und Ausrüstung wieder einsatzbereit machen, auf der Wache schlafen – und dabei jederzeit damit rechnen, dass plötzlich wieder der Alarm ertönt.
Mit der gemeinsamen Wasserrettungsübung am Sonntagmittag endete schließlich ein ereignisreiches Berufsfeuerwehr-Wochenende vom 11. bis 13. September 2026 für die Jugendfeuerwehren Bötzow und Marwitz – mit vielen neuen Erfahrungen und einem besonderen Einblick in den Feuerwehralltag.
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In eigener Sache
Auch wir von Blaulichtreport – Oberhavel möchten uns an dieser Stelle herzlich für die Einladung bedanken und dafür, dass wir das Berufsfeuerwehr-Wochenende der Jugendfeuerwehren Freiwillige Feuerwehr Oberkrämer, OT Bötzow und Freiwillige Feuerwehr Marwitz 1909 e.V. begleiten durften.
Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten für die herzliche Aufnahme, die gute Zusammenarbeit und natürlich auch für die tolle Verpflegung während des gesamten Wochenendes. Dass wir so selbstverständlich mit eingebunden und versorgt wurden, ist keineswegs selbstverständlich und wissen wir sehr zu schätzen.
Ganz besonders möchte ich mich auch für das Geschenk bedanken, über das ich mich wirklich sehr gefreut habe. Eine solche Aufmerksamkeit ist ebenfalls alles andere als selbstverständlich und hat mich umso mehr gefreut.
Vielen Dank an die Jugendwarte, Betreuer, Kameradinnen und Kameraden sowie alle Helferinnen und Helfer, die dieses besondere Wochenende für die Kinder und Jugendlichen möglich gemacht haben.
Es hat mir große Freude gemacht, das Wochenende mit der Kamera begleiten und die vielen Erlebnisse festhalten zu dürfen.
Danke für die Einladung, das Vertrauen, die tolle Verpflegung, das Geschenk und vor allem für dieses schöne Wochenende! 🚒❤️
Text: Blaulichtreport - Oberhavel
Bilder/Video: Blaulichtreport - Oberhavel