Nadine Haske

Nadine Haske 40+ und mitten im Leben ❤️ Mental Health | Selbstreflektion | Frausein 🌿 Perimenopause & Abnehmreise auf meine Art 🔥 Sensibel. Unbequem. Echt. ✨️

Ich sitze hier auf meinem Sofa und denke über meine Zukunft nach. Nicht zum ersten Mal und wahrscheinlich auch nicht zum...
23/09/2026

Ich sitze hier auf meinem Sofa und denke über meine Zukunft nach. Nicht zum ersten Mal und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal. In meinem Kopf drehen sich gerade so viele Gedanken, Wünsche, Pläne und gleichzeitig auch Ängste, dass ich manchmal gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Ich habe Angst vor der Zukunft. Nicht, weil ich keine Wünsche hätte, sondern vielleicht gerade deshalb, weil mir so vieles davon wichtig ist. Da ist mein berufliches Ziel und der Wunsch nach meiner eigenen Selbstständigkeit. Da ist unser Wunsch nach einem eigenen Haus, einem Zuhause, das wir gemeinsam aufbauen und in dem unsere Zukunft stattfinden soll. Und da ist der Wunsch, aus all diesen Gedanken irgendwann ein Leben zu machen, das sich wirklich nach unserem Leben anfühlt.

Aber je größer die Wünsche werden, desto größer wird manchmal auch die Angst, ihnen nicht gerecht werden zu können. Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich mich überschätze? Was, wenn ich den Mut aufbringe und am Ende trotzdem scheitere? Diese Gedanken beschäftigen meinen Kopf so sehr, dass ich manchmal vergesse, wie viel ich schon geschafft habe.

Selbstreflexion bedeutet für mich gerade auch, ehrlich hinzusehen und mir einzugestehen, dass ich Angst habe. Ich muss nicht ständig stark sein und so tun, als hätte ich für alles einen Plan. Ich darf unsicher sein, ich darf zweifeln und ich darf mich fragen, ob ich all das schaffen kann.

Vielleicht bedeutet Stärke nämlich nicht, keine Angst vor der Zukunft zu haben. Vielleicht bedeutet Stärke vielmehr, trotz dieser Angst weiterzugehen.

Ich weiß heute noch nicht, wie mein Leben in ein paar Jahren aussehen wird. Ich weiß nicht, ob jeder meiner Pläne aufgeht und ob jeder Wunsch irgendwann Realität wird. Aber ich weiß, dass ich nicht aufhören möchte, dafür loszugehen.

Und jetzt würde mich wirklich interessieren, wie es euch damit geht: Gibt es auch bei euch Wünsche und Ziele, auf die ihr euch freut, die euch gleichzeitig aber Angst machen? Ich glaube, manchmal tut es gut zu wissen, dass man mit diesen Gedanken nicht alleine ist. 🤍

Manchmal vergessen wir, was für ein Privileg es eigentlich ist, einfach da zu sein. Wir machen uns Sorgen um die Zukunft...
22/09/2026

Manchmal vergessen wir, was für ein Privileg es eigentlich ist, einfach da zu sein.

Wir machen uns Sorgen um die Zukunft, ohne dabei daran zu denken, dass allein die Tatsache, eine Zukunft vor uns zu haben, etwas Wertvolles ist. Wir sind erschöpft von den Kindern, von der Arbeit, vom Alltag und von all den kleinen und großen Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt. Und ja, manchmal wünschen wir uns einfach eine Pause. Aber vielleicht vergessen wir dabei, dass genau diese Erschöpfung auch bedeutet, dass wir Menschen, Aufgaben oder Dinge in unserem Leben haben, die uns etwas bedeuten.

Auch wenn wir morgens müde aufwachen und am liebsten noch einmal die Augen schließen würden, bedeutet es gleichzeitig, dass uns ein neuer Tag geschenkt wurde. Ein weiterer Tag, an dem wir lachen, lieben, reden, erleben, lernen und vielleicht sogar etwas verändern können. Trotzdem verbringen wir so viel Zeit damit, darüber nachzudenken, was als Nächstes kommt, dass wir manchmal gar nicht mehr wahrnehmen, was bereits vor uns liegt.

Wir warten auf den Urlaub, auf bessere Zeiten, auf mehr Geld, weniger Sorgen, den nächsten Erfolg oder darauf, dass endlich alles so läuft, wie wir es uns wünschen. Dabei übersehen wir leicht die kleinen Momente, die längst da sind: ein gutes Gespräch, ein gemeinsames Essen, ein ehrliches Lachen, eine Umarmung, ein Spaziergang, ein vertrauter Mensch an unserer Seite oder einfach ein ganz normaler Tag, an dem nichts Besonderes passiert.

Das Leben wird nicht immer einfach sein. Es wird Tage geben, an denen wir zweifeln, erschöpft sind, uns Sorgen machen oder mit Dingen kämpfen, die wir uns niemals ausgesucht hätten. Aber auch diese Tage gehören zu unserem Leben. Und vielleicht erinnern uns gerade die schwierigen Zeiten daran, wie kostbar die scheinbar unspektakulären Momente eigentlich sind.

Einfach da zu sein ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein Geschenk. ❤️

*Bildhintergrund durch KI verändert

Das Leben ist nicht immer leicht. Und manchmal gibt es diese Tage, an denen man beim besten Willen nicht weiß, wie es ei...
21/09/2026

Das Leben ist nicht immer leicht. Und manchmal gibt es diese Tage, an denen man beim besten Willen nicht weiß, wie es eigentlich weitergehen soll.

Ich habe unzählige Nächte wach gelegen. Habe geweint, mir den Kopf zerbrochen und mich gefragt, wie ich den nächsten Tag überhaupt schaffen soll. Aus ganz unterschiedlichen Gründen. Aus Angst, wieder gemobbt zu werden. Aus Sorge, nicht zu wissen, wovon ich die nächste Mahlzeit bezahlen soll. Aus Erschöpfung, weil manche Zeiten im Leben einfach so verdammt schwer sind, dass selbst das Aufstehen morgens wie eine riesige Aufgabe erscheint.

Es gab Momente, in denen ich keine Lösung gesehen habe. Keine Antwort darauf, wie es weitergehen soll. Und trotzdem bin ich irgendwann wieder aufgestanden.

Nicht, weil plötzlich alles gut war. Nicht, weil mir jemand versprochen hat, dass es einfacher wird. Sondern weil irgendwo in mir immer noch ein kleines Stück Kraft war, das gesagt hat: Mach weiter. Nur heute. Nur diesen einen Tag.

Und heute sitze ich hier am Wasser. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint und für einen Moment ist einfach alles ruhig. Ich kann diesen Moment genießen. Nicht, weil mein Leben immer leicht gewesen wäre, sondern weil ich trotz all der schweren Tage niemals aufgegeben habe.

Ich bin immer wieder aufgestanden. Aus eigener Kraft. Manchmal langsam, manchmal mit Tränen in den Augen und manchmal ohne überhaupt zu wissen, wohin mein Weg führt.

Und ich weiß, dass auch in Zukunft wieder Tage kommen werden, die schwer sind. Tage, an denen ich zweifeln werde, an denen ich müde bin und vielleicht wieder nicht weiß, wie es weitergehen soll.

Aber ich weiß heute etwas, das ich früher noch nicht wusste: Auch schwere Tage gehen vorbei.
Und wenn einer kommt, werde ich wieder aufstehen. Für mich, mein Leben und für meine Träume.

Vielleicht ist Stärke manchmal genau das: nicht unverwundbar zu sein, sondern immer wieder aufzustehen.

Vor einigen Jahren habe ich mir Unterstützung gesucht. Und was ich bis heute immer wieder feststellen muss: Über psychis...
20/09/2026

Vor einigen Jahren habe ich mir Unterstützung gesucht. Und was ich bis heute immer wieder feststellen muss: Über psychische Belastungen, Sorgen, Ängste und Zweifel wird viel zu oft geschwiegen – aus Angst vor Ablehnung, vor dem Gerede anderer oder davor, in eine Schublade gesteckt zu werden. Aber ich habe keine Lust mehr auf dieses Schweigen.

Denn Sorgen, Ängste und Zweifel sollten kein Tabuthema sein. Nicht damals, nicht heute und auch nicht morgen.

Leider sehen das noch immer nicht viele so. Wann immer ich über mentale Gesundheit spreche, über meine eigene Reise oder einfach ganz allgemein über Gefühle und das, was uns beschäftigt, bekomme ich neben unglaublich viel Zuspruch auch immer wieder zu hören, man sei verweichlicht, solle sich nicht so anstellen, müsse einfach mal die Pobacken zusammenkneifen oder anderen gehe es schließlich noch viel schlechter.

Aber genau das hilft niemandem.

Wusstet ihr, dass es sogar Situationen gibt, in denen Menschen ihre Arbeit zuverlässig machen, ihre Aufgaben meistern und trotzdem nicht entfristet werden, weil sie einmal in Therapie waren und offen darüber gesprochen haben?

Dabei sollten wir jedem Menschen, der sich Hilfe holt und offen dazu steht, den allergrößten Respekt entgegenbringen. Denn Hilfe anzunehmen bedeutet nicht, schwach zu sein. Es bedeutet, Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben zu übernehmen. Und dafür gibt es keinen einzigen Grund, sich zu schämen.

Ich selbst werde weiterhin offen mit diesem Thema umgehen. Es ist mir egal, wie viele Diskussionen ich noch führen muss, wie viele Accounts ich blockiere oder wie viele Anzeigen ich vielleicht irgendwann erstatten muss. Denn ich weiß, dass das Sprechen über Gefühle, mentale Gesundheit, Trauer und Angst nicht nur mir hilft, sondern vielleicht auch einem Menschen, der gerade selbst nicht weiß, wohin mit all dem, was in ihm passiert.

Und ich tue das auch für all diejenigen, die noch immer auf einen Therapieplatz warten. Für diejenigen, die den Mut zur Hilfe noch nicht gefunden haben. Und für all jene, die es irgendwann nicht mehr geschafft haben und keinen anderen Ausweg mehr gesehen haben.

Sie sollen niemals vergessen werden. 🤍
*Bild mit KI bearbeitet

Wenn ein „Dann ruh dich aus“ sich wie ein schlechtes Gewissen anfühlt …Fiktive Geschichte:Sie hatte eine anstrengende Wo...
19/09/2026

Wenn ein „Dann ruh dich aus“ sich wie ein schlechtes Gewissen anfühlt …

Fiktive Geschichte:
Sie hatte eine anstrengende Woche hinter sich. Eigentlich freute sie sich nur auf ihren freien Sonntag: Sofa, Ruhe und endlich einmal nichts müssen.
Doch da war noch das Treffen mit ihrem Vater.
Sie rief ihn an. „Können wir unser Treffen um einen Tag verschieben? Ich bin völlig erschöpft.“
Kurze Stille. Dann sagte er: „Dann ruh dich aus. Ich bin es ja gewohnt, allein zu sein.“

Eigentlich hatte er ihr doch erlaubt, abzusagen. Trotzdem fühlte sie sich sofort schuldig. Sie stellte sich vor, wie ihr Vater allein am Tisch saß. Vielleicht traurig. Vielleicht enttäuscht. Also fuhr sie am Sonntag hin – völlig übermüdet, lächelnd und bemüht, ihre Erschöpfung zu überspielen.
Nicht, weil sie die Kraft dafür hatte. Sondern weil sie gelernt hatte zu funktionieren.

Und genau hier beginnt ein Muster, das viele Menschen aus ihrer Kindheit mitnehmen: die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen, damit es den Eltern gut geht.

Eltern können bewusst oder unbewusst vermitteln: „Wenn du mich liebst, bist du für mich da.“ Manchmal geschieht das durch Schuldgefühle, enttäuschte Reaktionen oder Sätze, die beim Kind den Eindruck hinterlassen, für die Gefühle der Eltern verantwortlich zu sein.
Psychologisch kann das in Richtung emotionaler Parentifizierung gehen. Dabei übernehmen Kinder emotionale Verantwortung, die eigentlich bei Erwachsenen liegt. Studien bringen solche Erfahrungen unter anderem mit emotionaler Belastung, Schwierigkeiten mit Grenzen sowie Angst- und Depressionssymptomen in Verbindung.

Das bedeutet nicht, dass jeder enttäuschte Elternteil manipuliert. Eltern dürfen Bedürfnisse haben. Aber ein Kind sollte nicht lernen müssen, seine eigenen Bedürfnisse aufzugeben, damit Mama oder Papa nicht traurig oder enttäuscht ist.
Denn aus dem Kind, das immer funktioniert, wird irgendwann der Erwachsene, der sich selbst kaum noch erlaubt, Nein zu sagen.
Derjenige, der erschöpft ist und trotzdem fährt. Der hilft, obwohl er selbst keine Kraft mehr hat. Der sich ausruhen möchte und dabei Schuld empfindet.

Aber Liebe darf keine Rechnung sein, die man ständig mit Selbstaufgabe bezahlt.

Du darfst deine Eltern lieben und trotzdem Grenzen setzen. Du darfst einen Besuch verschieben, ohne ein schlechter Mensch zu sein. Du darfst müde sein, ohne dich dafür rechtfertigen zu müssen. Und du darfst dein eigenes Leben leben, ohne permanent die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen.

Denn du bist nicht auf dieser Welt, um dein ganzes Leben lang das brave Kind zu bleiben, das niemanden enttäuscht. Du bist auch ein Mensch mit eigenen Bedürfnissen, Grenzen und einem Recht auf Ruhe. 🤍

Hochsensibilität ist kein Fehler, sondern ein extrem feines Nervensystem. 🌊✨️Wenn du dich im Alltag oft schnell reizüber...
18/09/2026

Hochsensibilität ist kein Fehler, sondern ein extrem feines Nervensystem. 🌊✨️

Wenn du dich im Alltag oft schnell reizüberflutet, gestresst oder einfach „zu viel“ fühlst, ist dieser Post für dich. Ich habe dir ein paar meiner liebsten Tipps zusammengefasst, die mir im Alltag helfen, meine Reize zu sortieren und besser auf mich aufzupassen. 🤍👉🏼

Wisch dich durch die Slides und lass mich gerne in den Kommentaren wissen: Welcher Tipp tut dir aktuell am meisten gut?

Ich glaube, je älter man wird, desto weniger beeindrucken einen Äußerlichkeiten und desto wichtiger werden die Dinge, di...
17/09/2026

Ich glaube, je älter man wird, desto weniger beeindrucken einen Äußerlichkeiten und desto wichtiger werden die Dinge, die man nicht auf den ersten Blick sieht.

Ich mag Köpfe, die mitdenken können. Menschen, mit denen man stundenlang über Gott und die Welt reden, diskutieren, lachen und auch mal völligen Blödsinn erzählen kann. Menschen, die nicht einfach nur ihre Meinung loswerden wollen, sondern bereit sind, andere Gedanken wirklich aufzunehmen und auch einmal zu hinterfragen, was sie selbst für selbstverständlich halten.

Ich mag Münder, die nicht nur schöne Worte finden, sondern auch ehrlich sein können. Die argumentieren, lachen, trösten, küssen und manchmal einfach herrlich dummes Zeug erzählen können. Denn das Leben muss nicht immer tiefgründig sein – manchmal braucht es einfach jemanden, mit dem man gemeinsam über den größten Unsinn lachen kann.

Ich mag Ohren, die zuhören, ohne sofort eine Antwort parat haben zu müssen. Die nicht nur hören, was gesagt wird, sondern auch wahrnehmen, was zwischen den Zeilen liegt. Denn manchmal sagt ein „Mir geht’s gut“ viel mehr, wenn man tatsächlich zuhört.

Und ich mag Augen, die genauer hinschauen. Augen, die einen Menschen nicht nach Kleidung, Körper, Alter, Aussehen oder einem ersten Eindruck beurteilen. Augen, die erkennen, dass hinter jedem Menschen eine Geschichte steckt, die man nicht auf den ersten Blick sehen kann.

Vielleicht ist genau das für mich Schönheit geworden: Nicht perfekt auszusehen, sondern aufmerksam zu sein. Nicht alles zu wissen, sondern mitdenken zu können. Nicht nur zu reden, sondern zuhören zu können. Und nicht nur hinzusehen, sondern wirklich zu erkennen.
Denn am Ende sind es selten die schönsten Gesichter, an die wir uns erinnern. Es sind die Menschen, bei denen wir uns gesehen, gehört und verstanden gefühlt haben. 🤍

Was ist für dich heute wichtiger als reine Äußerlichkeiten?

*Hintergrund des Bildes mit KI verändert

Manchmal braucht es keinen Urlaub. Nur einen Kaffee, ein bisschen Zeit und die Erlaubnis, einfach mal nichts zu müssen. ...
16/09/2026

Manchmal braucht es keinen Urlaub. Nur einen Kaffee, ein bisschen Zeit und die Erlaubnis, einfach mal nichts zu müssen. ☕️❤️

*Bild mit KI erstellt

Ich muss niemandem beweisen, wie stark ich bin.Ich muss es nur mir selbst zeigen.Jeden Tag ein bisschen mehr.Für mich. F...
15/09/2026

Ich muss niemandem beweisen, wie stark ich bin.
Ich muss es nur mir selbst zeigen.
Jeden Tag ein bisschen mehr.
Für mich. Für meinen Körper. Für mein Leben. 💪🏻❤️

*Hintergrund des Bildes mit KI erstellt

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Osterholz-Scharmbeck

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