24/05/2022
Mehr denken, mehr fühlen, mehr wahrnehmen – das sind die drei Leitsätze, an denen man Hochbegabte verstehen und auch erkennen kann.
Auch an dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen: Jeder hat andere Antennen und unterschiedliche Schwerpunkte. Manche nehmen gar nicht wahr, dass sie selber mehr wahrnehmen. Denn für sie ist das vollkommen normal. Wie sollte man auch einen Vergleichswert haben, wenn man nur das kennt?
Das Denken von Hochbegabten ist assoziativ. Das bedeutet, dass sie versuchen möglichst alle Aspekte eines Themas zu begreifen und zu verstehen. Oftmals kommt es vor, als wären diese Menschen vollkommen langsam. Dabei ist ihr Kopf voller Gedanken und Verknüpfungen.
Die Gefühle sind intensiver. Ich merke an mir selber, dass ich immer wieder fast schon manische Anzeichen habe: In einem Moment bin ich himmelhochjauchzend. Im nächsten muss man mich vom Boden kratzen, weil ich zutiefst betrübt bin. Für mich geht die Welt unter, wenn ich traurig bin. Gleichzeitig kann in bestimmten Momenten das Leben nicht schöner sein.
Die Sinne von Hochbegabten sind geschärft – je nach Person unterschiedlich. So habe ich ein sehr gutes Gehör, einen sehr feinen Tastsinn und erkenne die kleinsten Unterschiede in Farbnuancen. Mein Geschmackssinn ist ebenfalls sehr stark ausgeprägt, wobei ich kräftige und natürliche Geschmäcker liebe und sofort Konservierungsstoffe herausschmecke.
Ich werde in weiteren Posts noch näher auf diese drei Aspekte eingehen. Dieser Beitrag dient nur zur kurzen Übersicht.