14/08/2026
Über kaum eine Haarstruktur kursieren im Sommer so viele Mythen wie über Locken. Ob starr machendes Gel oder unvermeidbarer Frizz – Locken-Experte Tom Hannemann (.BEAUTIFUL.PEOPLE) kennt diese Vorurteile aus fast zwei Jahrzehnten Salonalltag und räumt mit ihnen auf.
☀️🌀 Das Wichtigste = Prävention statt Schadensbegrenzung
Der größte Denkfehler in der Routine ist es, erst zu reagieren, wenn Frizz und Trockenheit am Ende des Sommers schon sichtbar sind. Nachhaltige Lockenpflege beginnt, bevor der Schaden entsteht.
Mehr Produkte bedeuten nicht mehr Wirkung. Überkomplexe Routinen überfordern das Haar oft. Toms Profi-Formel lautet: Weniger ist mehr. Zwei Produkte reichen völlig aus: ein Leave-In Mist als Feuchtigkeitsbasis und ein Gel für Definition und Halt.
Nicht das Produkt allein bringt das Ergebnis, sondern die Anwendung. Das Geheimnis liegt darin, die Produkte in das feuchte Haar einzuarbeiten, sie gleichmäßig zu verteilen und die Locken anschließend zu formen (per Rake-In-Through-Technik oder Scrunching). Danach gilt: Nicht mehr anfassen, nicht rubbeln, sondern schonend diffusen oder an der Luft trocknen lassen.
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