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Wie viele Dienstleister braucht ein Unternehmen wirklich, um seine digitale Infrastruktur zu betreiben?Die ehrliche Antw...
18/08/2026

Wie viele Dienstleister braucht ein Unternehmen wirklich, um seine digitale Infrastruktur zu betreiben?

Die ehrliche Antwort: Die meisten haben schlicht zu viele. Nicht weil es keine Alternativen gäbe, sondern weil Infrastruktur über Jahrzehnte historisch gewachsen ist: ein Anbieter für die Cloud, ein anderer für Netzwerk, ein dritter für Colocation. Am Ende weiß niemand mehr, wer bei einem Ausfall wirklich zuständig ist.

Andreas Janker, Prokurist der Hamburger x-ion GmbH, formuliert das Gegenprinzip: Die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand, vom Rechenzentrum über die Netzwerkverbindung bis zur Cloud-Plattform. Kein Schnittstellenproblem, das zwischen Zuständigkeiten versickert.

Das klingt nach Komfort. Es ist aber vor allem eine Frage der Verantwortung: Wer bei einem Ausfall keinen klaren Ansprechpartner hat, verliert nicht nur Zeit, sondern Verhandlungsmacht.

👉Zum vollständigen Interview geht es hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/x-ion-gmbh/kunden-erhalten-einen-zentralen-ansprechpartner

Wie viel Vertrauen verliert ein Handwerksbetrieb, der immer Ja sagt?Viele Unternehmen investieren in Zusatzleistungen, W...
17/08/2026

Wie viel Vertrauen verliert ein Handwerksbetrieb, der immer Ja sagt?

Viele Unternehmen investieren in Zusatzleistungen, Wohlfühlmomente, kleine Aufmerksamkeiten. Timo Szabo, Geschäftsführer der Szabo GmbH , hält das für eine Ablenkung vom eigentlichen Problem: Wer die Kernleistung nicht jeden Tag sauber und gewissenhaft erbringt, kann sie mit keinem Bonus kompensieren. Sein Gegenmodell ist unbequem einfach: Wenn wir etwas nicht mit voller Überzeugung leisten können, sagen wir das offen.

Das gilt nach innen genauso. Kein Unterschied zwischen Kunden- und Mitarbeitergespräch, im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Nicht als Leitbildsatz, sondern als Entscheidungsprinzip.

In einer Branche, die gerade zwischen Elektromobilität, Plattformwettbewerb und Fachkräftemangel navigiert, ist das eine klare Gegenthese zur Komplexitätsstrategie: Weniger versprechen, verlässlicher liefern.

👉Zum vollständigen Interview geht es hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/szabo-gmbh/wir-reparieren-keine-autos-wir-loesen-probleme

Warum entscheidet oft nicht das beste Angebot, sondern der Moment, in dem ein Nachbar auf seine Terrasse zeigt?In gesätt...
14/08/2026

Warum entscheidet oft nicht das beste Angebot, sondern der Moment, in dem ein Nachbar auf seine Terrasse zeigt?

In gesättigten Märkten ist das klassische Empfehlungsgeschäft kein Relikt, sondern der härteste Qualitätstest überhaupt: Kein Marketingbudget kauft das, was ein sichtbares Ergebnis im Alltag der eigenen Zielgruppe leistet. Zitberg Überdachungen GmbH aus Bad Rappenau hat diesen Mechanismus konsequent ins Zentrum gestellt: Jedes Projekt, das im Garten eines Kunden steht, ist zugleich das stärkste Verkaufsargument für den nächsten. Die Digitalisierung kommt hinzu, aber als Verstärker, nicht als Ersatz. Wer zuerst Vertrauen aufbaut und dann Reichweite, wächst stabiler als umgekehrt.

Zum vollständigen Interview: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/zitberg-ueberdachungen-gmbh/komfort-nach-mass

Was passiert mit dem Unternehmen, das du 30 Jahre aufgebaut hast, wenn niemand in der Familie übernimmt und kein Käufer ...
11/08/2026

Was passiert mit dem Unternehmen, das du 30 Jahre aufgebaut hast, wenn niemand in der Familie übernimmt und kein Käufer in Sicht ist?

In den nächsten fünf Jahren werden tausende Betriebe in Deutschland schlicht schließen, nicht weil das Geschäft schlecht wäre, sondern weil die Nachfolgefrage ungelöst bleibt. Gunther Gamst, CEO der Vaventus AG, hat daraus ein Geschäftsmodell gebaut, das genau diesen Moment abfängt: 23 Betriebe übernommen seit 2021, alle unter ihrem alten Namen weitergeführt, mit dem bisherigen Team, im bisherigen Markt. Vaventus selbst tritt auf den Homepages der Betriebe bewusst nicht in Erscheinung.

Das Prinzip dahinter ist konsequent: Entscheidungen bleiben in der Region, der Käufer agiert im Hintergrund. Wer kauft, um zu kontrollieren, verliert das Wichtigste, nämlich das Vertrauen der Belegschaft. Wer kauft, um zu erhalten, hat eine Chance.

Dieses Interview ist Teil der aktuellen Ausgabe von Wirtschaft im Süden. Entdecken Sie viele weitere spannende Unternehmen, Persönlichkeiten und Erfolgsgeschichten im ePaper: https://www.wirtschaftsforum.de/epaper/wirtschaft-im-sueden-39

❓Wie viele Kundenanfragen bearbeitet Ihr Unternehmen pro Monat, aufgeschlüsselt nach Kanal?Wenn Sie gerade überlegen, so...
07/08/2026

❓Wie viele Kundenanfragen bearbeitet Ihr Unternehmen pro Monat, aufgeschlüsselt nach Kanal?

Wenn Sie gerade überlegen, sollten Sie diese Zahl kennen. Denn von ihr hängt ab, welche Lösung überhaupt sinnvoll ist, was eine Migration kosten darf und ob der richtige Moment für eine Investition bereits gekommen ist.

Uwe Kreuter, Geschäftsführer von CCT Deutschland GmbH , beschreibt ein Muster, das er immer wieder sieht: Unternehmen, die sich auf den Weg in die Cloud gemacht haben, aber Stückwerk hinterlassen, weil niemand vorher in Ruhe erhoben hat, was tatsächlich läuft. Seine Konsequenz: manchmal ist die richtige Empfehlung, erst einmal gar nichts zu tun und die eigene Datenlage zu verstehen.

Das gilt weit über den Kundenservice hinaus. Wer Make-or-Buy entscheiden, eine neue Plattform einführen oder Prozesse automatisieren will, braucht zuerst die Zahlen. Nicht die gefühlte Auslastung, sondern die tatsächliche.

👉Lesen Sie mehr dazu hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/cct-deutschland-gmbh/wir-arbeiten-oft-daran-herauszufinden-was-unsere-kunden-nicht-wissen

Wie groß darf ein Unternehmen träumen, wenn Qualität nicht verhandelbar ist?Für Nils Blome ist die Zahl 3.700 mehr als e...
05/08/2026

Wie groß darf ein Unternehmen träumen, wenn Qualität nicht verhandelbar ist?

Für Nils Blome ist die Zahl 3.700 mehr als eine Kennzahl. Sie entspricht der Einwohnerzahl seines Heimatortes und hat ihn zu einem persönlichen Ziel inspiriert: Eines Tages 3.700 Bäder in einem Jahr zu bauen.

Entscheidend ist für ihn jedoch nicht die Geschwindigkeit des Wachstums, sondern die Fähigkeit, den eigenen Qualitätsanspruch dauerhaft zu sichern. Deshalb setzt Blome GmbH & Co. KG auf standardisierte Prozesse, vorgefertigte Module und digitalisierte Abläufe. So wird Wissen im Unternehmen verankert und bleibt unabhängig von einzelnen Personen.

Das vollständige Interview lesen Sie hier:
https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/blome-gmbh-co-kg/erfolg-hat-hier-system

Warum koordinieren Wohnungsunternehmen bei einer Strangsanierung bis zu sieben Gewerke, wenn es auch einer kann?Genau di...
05/08/2026

Warum koordinieren Wohnungsunternehmen bei einer Strangsanierung bis zu sieben Gewerke, wenn es auch einer kann?

Genau diese Frage hat die Familie Blome vor Jahrzehnten zum Umdenken gebracht. Das Ergebnis ist das Blome-System: seriell vorgefertigte Module, darunter die patentierte Blome-Badwand® und der montagefertige Duschboden EasyGo®, die Installateur, Elektriker, Fliesenleger und Maler bereits im Werk integrieren. Ein Monteur übernimmt auf der Baustelle alles. Brandschutz, Deckendurchführung, Gefälle: normgerecht, planbar, zum Festpreis.

Für Wohnungsunternehmen bedeutet das eine kürzere Mieterbeeinträchtigung, keine Schnittstellenprobleme zwischen Gewerken und volle Kostentransparenz von Anfang an. Bei einem Umsatz von 30 bis 40 Millionen Euro und rund 120 Festangestellten ist Blome kein Nischenanbieter mehr, sondern ein Systemlieferant, der gerade den Schritt in den DACH-Großhandwerkmarkt vorbereitet.

Geschäftsführer Nils Blome spricht im Interview mit uns über Qualität unter wachsender Komplexität, den dritten Generationswechsel und warum Wissen im Prozess stecken muss, nicht in Köpfen.

👉Zum vollständigen Interview geht es hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/blome-gmbh-co-kg/erfolg-hat-hier-system

Warum investieren Unternehmen Millionen in neue Systeme und ernten trotzdem keinen echten Wandel?Christoph Bartolome, Vo...
04/08/2026

Warum investieren Unternehmen Millionen in neue Systeme und ernten trotzdem keinen echten Wandel?

Christoph Bartolome, Vorstand der bartolome röder AG, benennt den blinden Fleck direkt: Der Fehler liegt nicht im Tool, sondern darin, dass Change Management systematisch unterschätzt wird. Unternehmen, die unter Druck transformieren müssen, bringen oft genau das nicht mit, was Transformation braucht: die echte Bereitschaft, die eigene Art zu arbeiten in Frage zu stellen.

Das ist kein ERP-Problem. Es ist ein Führungsproblem. Wer glaubt, mit der Einführung einer neuen Plattform sei die Arbeit getan, übersieht, dass Systeme nur so gut funktionieren wie die Menschen, die bereit sind, sie wirklich zu nutzen. Die unbequeme Frage lautet also nicht: Welches System führen wir ein? Sondern: Wer in unserem Unternehmen ist bereit, Verantwortung für diesen Wandel zu übernehmen?

Zum vollständigen Interview geht es hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/bartolome-roeder-ag/wir-heben-die-performance-von-erp-plattformen

Wann kostet kurzfristige Gewinnmaximierung mehr, als sie einbringt?Die meisten Unternehmen kennen den Moment: Der Markt ...
31/07/2026

Wann kostet kurzfristige Gewinnmaximierung mehr, als sie einbringt?

Die meisten Unternehmen kennen den Moment: Der Markt erlaubt höhere Preise. Die Versuchung ist real. Aber wer Kunden als einmalige Gelegenheit behandelt, verliert genau die Bindung, auf der das Geschäft in ruhigeren Zeiten steht.

Peter Biskupek, geschäftsführender Gesellschafter der BSM GmbH, zieht daraus nach fast fünf Jahrzehnten eine klare Konsequenz: keine kurzfristig maximierten Mietpreise, auch wenn der Markt es hergäbe. Langfristige Mietverhältnisse und zufriedene Mieter sind für ihn kein soziales Zugeständnis, sondern die solidere Renditequelle. Der Unterschied liegt nicht im Markt, sondern im Zeithorizont der Entscheidung.

Zum vollständigen Interview: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/bsm-gmbh/wir-denken-immobilien-ueber-jahrzehnte-hinweg

❓Haben wir Verhandeln mit Wertschöpfung verwechselt?Rabatte sind zur Normalität geworden. Kaum ein Angebot wird akzeptie...
29/07/2026

❓Haben wir Verhandeln mit Wertschöpfung verwechselt?

Rabatte sind zur Normalität geworden. Kaum ein Angebot wird akzeptiert, ohne dass noch einmal über den Preis gesprochen wird. Verhandlungen gelten als Zeichen guter Einkaufsarbeit.

❓Doch was, wenn genau dieses Denken langfristig Werte zerstört?

Im Gespräch mit Wirtschaftsforum vertritt Martin Bauer, Geschäftsführer der terraplastik Spritzgusstechnik GmbH, eine Haltung, die heute fast provokant wirkt: „Wir geben saubere Preise ab. Ich habe bis heute keinen Preis nachverhandelt.“ Alle Kunden werden gleich behandelt – unabhängig davon, ob sie 10.000 oder 500.000 EUR Umsatz bringen.

💡Das ist mehr als eine Preisstrategie. Es ist eine Frage der Unternehmenskultur.

Denn wenn Preise grundsätzlich verhandelbar sind, was sagt das über ihren ursprünglichen Wert aus? Und welche Signale senden Unternehmen an ihre Kunden und Mitarbeitenden, wenn am Ende nicht Leistung, sondern Verhandlungsgeschick entscheidet?

Vielleicht ist Vertrauen der eigentliche Wettbewerbsvorteil. Klare Preise. Klare Erwartungen. Verlässlichkeit statt taktischer Spielchen.

Das vollständige Interview lesen Sie hier: https://www.wirtschaftsforum.de/interviews/terraplastik-spritzgusstechnik-gmbh/mehr-als-masse

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