08/09/2026
🫣 Stell Dich mal jemandem vor, ohne Deinen Beruf zu nennen.
Probier’s wirklich mal. Die meisten fangen an, suchen ein bisschen und kommen nach zwei Sätzen doch wieder beim Job raus.
Kennst Du das?
Wir haben das so gut geübt. Beruf, Kinder, was am Wochenende ansteht. Und wenn das alles wegfällt, wird es erstaunlich schnell still.
Ich kenne diese Stille. Ich habe damals kurz vor meinem 30. Geburtstag gekündigt, ohne neuen Job und ohne Plan und danach war da erst mal gar nichts, womit ich mich hätte vorstellen können.
Und weißt Du, was das wirklich war? Mein Selbstwert war komplett an meinen Job gekoppelt. Mir ist der Boden unter den Füßen weggebrochen. Ohne diese tolle Visitenkarte mit „Product Manager“ war ich niemand. Dachte ich zumindest.
Wir denken dann, mit uns stimmt was nicht. Dabei ist da gar kein Loch. Da ist nur ganz viel zugedeckt.
Falls Du das gerade auch mal wissen willst, hier die Frage dazu. Stift dazunehmen, das macht einen Unterschied:
Wenn morgen nichts mehr da wäre von dem, was ich täglich tue, was bliebe dann von mir übrig?
Drei Dinge reichen. Und Rollen zählen nicht. Also nicht „Mutter/Vater“, nicht „Chefin/Chef“, nicht „die, die alles organisiert“.
Was ist Dir eingefallen? Schreib’s gern in die Kommentare. 💗