Der Überläufer

Der Überläufer Unbeugsam. Urig. Überzeugend. Das einzige Jagdmagazin, das Sie brauchen, denn die besten Geschichten entstehen nicht am Schreibtisch.

Ab 18. August erhältlich, Link im 1. Kommentar: Der ÜBERLÄUFER 05/2026 zeigt, wie wirksamer Artenschutz und praxisnahe J...
18/08/2026

Ab 18. August erhältlich, Link im 1. Kommentar: Der ÜBERLÄUFER 05/2026 zeigt, wie wirksamer Artenschutz und praxisnahe Jagd zusammengehören. Im Fokus stehen Niederwildhege als wirtschaftliches Modell, der Feldversuch des Berufshegers zur Ablenkfütterung und ein Interview mit Georg H. Amian über ein Wildschadensrecht, das seinen Zweck längst verfehlt. Weitere Schwerpunkte sind der Hamburger Wolf und die offizielle Bewertung des Vorfalls, die Forderung nach einer Waschbärprämie statt weiterer Wolfsförderung sowie eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Sinn der Jagd. Ergänzt wird die Ausgabe durch Beiträge über Reviergröße, Nutria, Damwild, Jagdausrüstung und eine Jagdreise auf den legendären Rominter Hirsch.

UNBEUGSAMES
28 Interview: Georg H. Amian zum Wildschadensrecht
36 Deutschlands Wölfe: Der Wolf in Hamburgs Innenstadt
46 Keiler-Klub: Mehr Jäger, mehr Sachkunde?
52 Artenschutz: Waschbärprämie statt Wolfsförderwahn
70 Jagdausrüstung: Unnütze und fehlende Produkte
80 Sinn der Jagd: Sinnierende Jägerrunde

URIGES
30 Reviergröße: Wovon die empfundene abhängt
60 Nutria: Streckenanalyse der letzten 20 Jagdjahre
64 Damwild: Wo die Hirsche ihren Einstand haben
76 Starker Sikahirsch: Der Starke aus dem Arnsberger Wald
94 Rominten: Jagd auf den Rominter Hirsch

ÜBERZEUGENDES
14 Artenschutz: Niederwildwirt im Nebenerwerb
22 BerufsHeger: Feldversuch Ablenkfütterung

SERVICE
03 Editorial
06 Aktuelle Meldungen
12 Leserbriefe
35 Hingucker des Monats
51 Revier-Kuriositäten
86 Gute Tipps von Lesern
87 Impressum
88 Bundesländer: Afrikanische Schweinepest
90 Überläufer-Archiv
92 Sonne & Mond
93 Jagdzeiten


07/08/2026

Lohn der Mühen: Dank 10 Lebendfangfallen, mancher Stunde auf der Nachtjagd, moderner Nachtsichttechnik (richtig eingesetzt!!!) und über 150 Stück Raubwild in zwei Jahren zeigt das Engagement des Berufshegers in diesem Revier allmählich Wirkung. Die Rebhühner kehren zurück. Überall im Revier tauchen wieder Ketten auf - nun müssen wir die Biotope optimieren - und mehr Ganzjahres-Streifen für die bedrohten Feldvögel schaffen. Dies ist die Art der Jagd, die Zukunft hat. Statt auf jedes Wildschwein oder jeden Rehbock Funken zu reißen und vor dem wildfeindlichen Zeitgeist auf die Knie zu fallen, sollten wir Revierinhaber unsere Aufgabe als Artenschützer wieder vollumfänglicher wahrnehmen.

15/05/2026

Wenn die Rebhühner wieder im heimischen Revier balzen, dann ist das weder Zufall, noch die wundersame Selbstheilung der Natur. Es passiert nicht trotz menschlicher Eingriffe - sondern wegen menschlicher Eingriffe! Solche Bilder sind die Folge harter Arbeit, gezielter Prädatorenbejagung, von hunderten Raubwildfängen innerhalb der letzten Jahre und von konsequenter Hege. Statt pausenlos ohne Schonzeit dem Schwarz- Rot- oder Rehwild nachzustellen, sollten wir, die Revierinhaber uns endlich klar machen, dass wir von einer ahnungslosen aber meinungsstarken Öffentlichkeit auch daran gemessen werden, ob wir das Rebhuhn vor dem Aussterben retten. Klar kosten Fallen und Melder viel Geld. Natürlich frisst diese Mühe unendlich viel Zeit. Das gilt für jedes Wärmebildgerät und jede Jagdreise aber genauso. Doch da die Jagd kein Hobby ist und das Rebhuhn außer uns keinen Anwalt mehr hat, müssen alle waidgerechten Jäger die nächsten Jahre Vollgas fahren. Koste es, was es wolle! Schönes Wochenende. Weiterhegen!

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 03/2026. Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt...
21/04/2026

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 03/2026. Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt beim Verlag als Einzelausgabe oder im Abo erhältlich. Link im ersten Kommentar 👇📰

„Schonzeit, die“: Zeitraum im Jahr, in dem bestimmte Wildarten (vor allem ausnahmslos alle säugenden Muttertiere) nicht ...
12/04/2026

„Schonzeit, die“: Zeitraum im Jahr, in dem bestimmte Wildarten (vor allem ausnahmslos alle säugenden Muttertiere) nicht gejagt bzw. gefangen werden dürfen. Wenngleich sie beim Schwarzwild leider total aus der Mode gekommen ist, wird sie insbesondere im Wald und ganz besonders im Frühjahr von zahllosen Vorzeigerevieren, Berufsjägern und Wildbiologen Ratsuchenden dringend zur Nachahmung empfohlen.

Wer Wildschäden im Feld verhindern will, sollte jetzt im Waldrevier genauso Ruhe halten wie alle, die noch immer nicht wahrhaben wollen, dass eine kleine Frischlingsbache schon ab ca. 30 kg Lebendgewicht selbst Frischlinge führen kann und dass man sich auch mit der modernsten Wärmebildtechnik fatal verschätzen kann, wenn nur ein Strich angesogen ist und das Stück nicht ganz unverdeckt auf der Kirrung steht.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Wildhändler, Jagdausbilder oder Schweißhundführer – oder lesen Sie einfach das Kleingedruckte auf Ihrem Jägerbrief noch einmal akribisch nach und lassen die Waffe im Zweifel einfach mal für ein paar Monate im Schrank.

Waidmannsheil

15/03/2026

ist der beste Beweis dafür, dass starke Frauen keine Quoten nötig haben, um für Führungspositionen zu kandidieren - oder diese zu bekleiden.

Die promovierte Juristin will den glücklos agierenden Präsidenten Dieter Mahr am 24. April in Westerburg an der Spitze des LJV Präsidiums per Kampfkandidatur ablösen.

Mahr werden unter anderem schwere, verhandlungstaktische Fehler beim grünen Jagdgesetz von Ministerin Kathrin Eder vorgeworfen. Zudem hat er mit Gundolf Bartmann einen (gemäßigten) Stellvertreter der (wildfeindlichen) Forstpartie neben sich, der vielen als heimlicher „Schattenpräsident“ gilt.

Mit Dr Greif-Werner kandidiert nun eine echte Alternative, die viele Revierinhaber in Rheinland-Pfalz als Glücksfall ansehen.

Die passionierte Jägerin und Waldbesitzerin ist stellvertretende Vorsitzende des Interessenverbandes der Hegegemeinschaften, setzt sich bundesweit in Vorträgen und Filmbeiträgen für einen Ausgleich von Wald mit Wild ein, verfügt über einen scharfen Verstand, eine starke Rhetorik und die für das Amt einer Jagdpräsidenten unverzichtbare Unabhängigkeit.

Es wäre allen schmerzempfindlichen Wildtieren in Rheinland-Pfalz, sowie den ca. 20.000 Verbandsmitgliedern zu wünschen, dass die Landesdelegierten am 24. April die Gelegenheit beim Schopfe packen und die beste Kandidatin für das wichtigste Amt, das die Jagd in einem Bundesland zu bieten hat, auswählen.

Adresse

Brenzstraße 14
Schwäbisch Hall
74523

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