Der Überläufer

Der Überläufer Unbeugsam. Urig. Überzeugend. Das einzige Jagdmagazin, das Sie brauchen! Die besten Geschichten entstehen nicht am Schreibtisch.

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15/05/2026

Wenn die Rebhühner wieder im heimischen Revier balzen, dann ist das weder Zufall, noch die wundersame Selbstheilung der Natur. Es passiert nicht trotz menschlicher Eingriffe - sondern wegen menschlicher Eingriffe! Solche Bilder sind die Folge harter Arbeit, gezielter Prädatorenbejagung, von hunderten Raubwildfängen innerhalb der letzten Jahre und von konsequenter Hege. Statt pausenlos ohne Schonzeit dem Schwarz- Rot- oder Rehwild nachzustellen, sollten wir, die Revierinhaber uns endlich klar machen, dass wir von einer ahnungslosen aber meinungsstarken Öffentlichkeit auch daran gemessen werden, ob wir das Rebhuhn vor dem Aussterben retten. Klar kosten Fallen und Melder viel Geld. Natürlich frisst diese Mühe unendlich viel Zeit. Das gilt für jedes Wärmebildgerät und jede Jagdreise aber genauso. Doch da die Jagd kein Hobby ist und das Rebhuhn außer uns keinen Anwalt mehr hat, müssen alle waidgerechten Jäger die nächsten Jahre Vollgas fahren. Koste es, was es wolle! Schönes Wochenende. Weiterhegen!

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 03/2026. Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt...
21/04/2026

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 03/2026. Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt beim Verlag als Einzelausgabe oder im Abo erhältlich. Link im ersten Kommentar 👇📰

„Schonzeit, die“: Zeitraum im Jahr, in dem bestimmte Wildarten (vor allem ausnahmslos alle säugenden Muttertiere) nicht ...
12/04/2026

„Schonzeit, die“: Zeitraum im Jahr, in dem bestimmte Wildarten (vor allem ausnahmslos alle säugenden Muttertiere) nicht gejagt bzw. gefangen werden dürfen. Wenngleich sie beim Schwarzwild leider total aus der Mode gekommen ist, wird sie insbesondere im Wald und ganz besonders im Frühjahr von zahllosen Vorzeigerevieren, Berufsjägern und Wildbiologen Ratsuchenden dringend zur Nachahmung empfohlen.

Wer Wildschäden im Feld verhindern will, sollte jetzt im Waldrevier genauso Ruhe halten wie alle, die noch immer nicht wahrhaben wollen, dass eine kleine Frischlingsbache schon ab ca. 30 kg Lebendgewicht selbst Frischlinge führen kann und dass man sich auch mit der modernsten Wärmebildtechnik fatal verschätzen kann, wenn nur ein Strich angesogen ist und das Stück nicht ganz unverdeckt auf der Kirrung steht.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Wildhändler, Jagdausbilder oder Schweißhundführer – oder lesen Sie einfach das Kleingedruckte auf Ihrem Jägerbrief noch einmal akribisch nach und lassen die Waffe im Zweifel einfach mal für ein paar Monate im Schrank.

Waidmannsheil

15/03/2026

ist der beste Beweis dafür, dass starke Frauen keine Quoten nötig haben, um für Führungspositionen zu kandidieren - oder diese zu bekleiden.

Die promovierte Juristin will den glücklos agierenden Präsidenten Dieter Mahr am 24. April in Westerburg an der Spitze des LJV Präsidiums per Kampfkandidatur ablösen.

Mahr werden unter anderem schwere, verhandlungstaktische Fehler beim grünen Jagdgesetz von Ministerin Kathrin Eder vorgeworfen. Zudem hat er mit Gundolf Bartmann einen (gemäßigten) Stellvertreter der (wildfeindlichen) Forstpartie neben sich, der vielen als heimlicher „Schattenpräsident“ gilt.

Mit Dr Greif-Werner kandidiert nun eine echte Alternative, die viele Revierinhaber in Rheinland-Pfalz als Glücksfall ansehen.

Die passionierte Jägerin und Waldbesitzerin ist stellvertretende Vorsitzende des Interessenverbandes der Hegegemeinschaften, setzt sich bundesweit in Vorträgen und Filmbeiträgen für einen Ausgleich von Wald mit Wild ein, verfügt über einen scharfen Verstand, eine starke Rhetorik und die für das Amt einer Jagdpräsidenten unverzichtbare Unabhängigkeit.

Es wäre allen schmerzempfindlichen Wildtieren in Rheinland-Pfalz, sowie den ca. 20.000 Verbandsmitgliedern zu wünschen, dass die Landesdelegierten am 24. April die Gelegenheit beim Schopfe packen und die beste Kandidatin für das wichtigste Amt, das die Jagd in einem Bundesland zu bieten hat, auswählen.

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 02/2026. Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt...
17/02/2026

Heute erschienen: DER ÜBERLÄUFER 02/2026.
Ab sofort im gut sortierten Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel sowie direkt beim Verlag als Einzelausgabe oder im Abo erhältlich. Link im ersten Kommentar 👇📰

Diese Ausgabe zeigt die ganze Bandbreite der aktuellen Jagddebatte: ein bewegendes Interview mit dem Vater des auf der Jagd erschossenen Kevin K., ein Plädoyer für bessere Ausbildung und strengeren Umgang mit Nachtzieltechnik. Im Fokus stehen außerdem der Wolf und seine künftige Regulierung, das Problem vermehrt geschlagener Jagdhunde, sowie der Einfluss grüner Umweltorganisationen auf die Jagdpolitik. Fachlich wird es bei der richtigen Bejagung von Rehwild im Wald, beim Aufräumen mit Kirr-Mythen bei Schwarzkitteln sowie beim Feldversuch auf Eichel-Enten und bei der Auswertung der bundesweiten Jagdstrecken.


26/01/2026

Der Überläufer - Podcast I Der DWJ-Cast · Episode

Zwischen den Jahren nichts zu lesen? Der Überläufer – lieber blättern als scrollen. Unbeugsam. Urig. Überzeugend. Egal o...
29/12/2025

Zwischen den Jahren nichts zu lesen? Der Überläufer – lieber blättern als scrollen. Unbeugsam. Urig. Überzeugend. Egal ob als Einzelausgabe, Kennenlern- oder Vollabo. Einfach mal reinschauen. Im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder bei uns im Shop.

Der Onlineshop von der Jagdzeitschrift »Der Überläufer«. Das Magazin für Jagd und Hege, Wald mit Wild. Kritisch und ehrlich.

Aufgrund der sich bundesweit häufenden Wildereifälle haben wir eine neue Seite entwickelt, die ab sofort jedem Revierinh...
21/12/2025

Aufgrund der sich bundesweit häufenden Wildereifälle haben wir eine neue Seite entwickelt, die ab sofort jedem Revierinhaber bundesweit gratis zur Verfügung steht.

Unter https://www.wildereiverdacht.de/
können Sie Verdachtsfälle in Ihrer Region nebst melden - zu 100 % prozentig diskret und vertrauenswürdig. Zudem werden dort alle bundesweiten Polizeimeldungen, sowie Pressebeiträge zu diesem heiklen Thema aufgeführt.

Achtung: Dies ist keine Anschwärzseite, um unliebsame Reviernachbarn zu ärgern. Sie soll aktiv dazu beitragen, kriminellen Wilderern das Handwerk zu legen - indem sie Transparenz für ein Problem schafft, das bundesweit an Bedeutung zunimmt – und bei deren Ausermittlung unsere Behörden oftmals heillos überfordert sind.

Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen: Teilen Sie die Seite im jagdlichen Bekanntenkreis, laden Sie selbst Ihre Fälle inklusive Beweisbildern und Postleitzahl hoch. Wir werden mit Ihren persönlichen Daten absolut vertraulich umgehen - und danken vorab für Ihre Mitwirkung. Mit unbeugsamen Grüßen. Die Überläufer

Melden Sie Verdachtsmomente zur Wilderei sicher und anonym. Gemeinsam gegen Wilderei.

Ein Bild, für das man keine Nachtsichttechnik, kein Wärmebildgerät und keine Drohne braucht - sondern einfach nur Ruhe i...
14/12/2025

Ein Bild, für das man keine Nachtsichttechnik, kein Wärmebildgerät und keine Drohne braucht - sondern einfach nur Ruhe im Revier. Mit Ruhe lassen sich an wenigen Tagen im Jahr hohe Strecken erzielen. Dafür reichen meist 20 gute Schützen, statt 40 schlechter. Wer solche Bilder in seinem eigenen Revier sehen und erleben will, muss verstehen, dass Jagdverzicht und Jagderfolg einander bedingen. Jagdverzicht heißt nahe der Schwarzwildeinstände unserer Reviere an 364 Tagen im Jahr keinen Schuss abzugeben. Jagderfolg heißt, dass Abends pro Schütze mindestens 1, eher 2 Frischlinge auf der Strecke liegen. So verhindert man effektiv Wildschaden fürs Folgejahr - und erhält bewährtes Handwerk am Leben. Für analoge Jagderlebnisse, statt digitaler Verblödung. Waidmannsheil. (Bild: Anna Kühl)

https://www.youtube.com/watch?v=WSC---9c81M
05/11/2025

https://www.youtube.com/watch?v=WSC---9c81M

Im fünften „Frankonia Talk“ aus der Filiale in Aschheim erörtern Jagdrechtler Heiko Granzin und Landesjägermeister von Salzburg, Max Mayr-Melnhof, den heiß d...

Komplexe Fragen - einfache Antworten? Max Mayr-Melnhof und Dr Heiko Granzin trafen sich heute in der Frankonia Filiale M...
27/10/2025

Komplexe Fragen - einfache Antworten? Max Mayr-Melnhof und Dr Heiko Granzin trafen sich heute in der Frankonia Filiale München-Aschheim zum Nord-Süd-Gipfel. Sie diskutierten über den Wald-Wild-Konflikt - in Österreich, Bayern und der Bundesrepublik. Dabei betonte der Landesjägermeister von Salzburg die Bedeutung der Forstwirtschaft als Wirtschaftszweig - und kritisierte sowohl pauschale Thesen über Baumarten und Wildverbiss, als auch einseitige Berichterstattungen diesbezüglich. Er sprach sich sowohl für die Fütterungspflicht beim alpinen Rotwild aus - erläuterte aber auch, wie schädlich die Jagd an eben diesen Fütterungen sei. In einem wilden Parforceritt machte „MMM“ deutlich, wie wichtig es sei, dass sich Jäger und Grundbesitzer sich nicht auseinander dividieren lassen. Auch beim Thema Wolf nahm er kein Blatt vor den Mund. Wer für den Wolf sei, sei auch für die Massentierhaltung, denn dieser gefährde die Außenhaltung des Weideviehs. Die gesamte Folge seht Ihr demnächst auf YouTube!

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Steinbeisweg 62
Schwäbisch Hall
74523

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+497912021970

Webseite

https://waidsichtmedia.de/

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