29/12/2025
Nachdem das Jahr mit diesem bizarren Fiebertraum von Donald Trumps zweiter Amtseinführung als US-Präsident startete und auch die Folgemonate mit allerlei surreal anmutenden Schlagzeilen auftrumpften, ist die Kontext-Redaktion sehr glücklich über ein paar gute Nachrichten zum Jahresende – angefangen mit einer Meldung in eigener Sache: Kontext-Chefin Anna Hunger wurde vom Medium Magazin zur „Journalistin des Jahres“ in der Kategorie "Chefredakteurin regional" gekürt!
In der Begründung schreibt die Jury, Hunger schaffe es, "Streitlust, Neugier und Transparenzgebot mit professionellen Ansprüchen und einer vorbildlichen Talentförderung zu verbinden". Auch der "unermüdliche Kampf für journalistischen Quellenschutz" wird lobend hervorgehoben.
Der letzte Punkt hängt vermutlich mit unserem langjährigen Rechtsstreit mit einem Ne***zi zusammen: Wir hoffen darauf, dass der Bundesgerichtshof eine Revision annimmt, nachdem sich das OLG Frankfurt unserer Meinung nach etwas zu sehr für die Quelle hinter rechtsextremen Chatnachrichten interessierte.
Damals haben wir um Spenden gebeten, um uns das sechsstellige Prozesskostenrisiko leisten zu können – und es kam so viel zusammen, dass wir damit einen Recherchepool aufbauen konnten, der rechtsextremen Strukturen im Südwesten auf den Zahn fühlt.
Auch zum Jahresende sind wir überwältigt von der Spendenbereitschaft unserer Community, die unserer werbefreien Zeitung ermöglicht, weiterzumachen – ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Sympathisanten. Und sogar allen, die uns nicht leiden können, wünschen eine gute Zeit zwischen den Jahren und einen guten Start für 2026.