29/08/2026
Zu wenig getrunken: Wie aus einem heißen Tag ein Einsatz für den Rettungsdienst werden kann
Manchmal beginnt ein medizinisches Problem erstaunlich unspektakulär. Ein leichter Kopfschmerz, etwas Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder das Gefühl, heute einfach nicht richtig fit zu sein.
Gerade an heißen Sommertagen kann dahinter auch Flüssigkeitsmangel stecken.
Georg Lehmacher arbeitet seit 1982 im Rettungsdienst und hat in dieser Zeit erlebt, wie schnell sich vermeintlich alltägliche Situationen verändern können. In seinem aktuellen Beitrag für die Network-Karriere erzählt er von einem Einsatz bei einem älteren Mann und verbindet die Geschichte mit einem Thema, das gerade im Sommer leicht unterschätzt wird.
Unser Körper benötigt Flüssigkeit für zahlreiche Funktionen. Wasser ist unter anderem am Transport von Nährstoffen, an der Temperaturregulation und an der Stabilisierung des Kreislaufs beteiligt. Bei großer Hitze verliert der Körper durch Schwitzen zusätzliche Flüssigkeit. Wird dieser Verlust nicht ausgeglichen, können die Beschwerden zunehmen.
Besonders ältere Menschen verdienen dabei Aufmerksamkeit, denn mit zunehmendem Alter kann das Durstgefühl schwächer werden. Hinzu kommt, dass manche Senioren bewusst weniger trinken, um beispielsweise nachts oder unterwegs seltener eine Toilette aufsuchen zu müssen.
Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein. Körperliche Arbeit, Sport, Gartenarbeit oder längere Aufenthalte in der Sonne erhöhen den Flüssigkeitsverlust. Manchmal wird das Trinken im Alltag schlicht vergessen.
Der Beitrag von Georg Lehmacher zeigt anhand persönlicher Erlebnisse aus dem Rettungsdienst, welche Folgen das haben kann. Gleichzeitig erinnert er daran, auch Menschen im eigenen Umfeld im Blick zu behalten, die möglicherweise nicht mehr zuverlässig selbst auf ausreichendes Trinken achten.
Und das gilt keineswegs nur im Hochsommer. Auch während der kühleren Jahreszeit verliert der Körper täglich Flüssigkeit, während trockene Heizungsluft den Effekt zusätzlich verstärken kann.
Wichtig: Der Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Personen, die nicht oder nicht mehr eindeutig bei Bewusstsein sind, sollten wegen der Gefahr des Verschluckens nichts zu trinken bekommen. In akuten Notfällen muss der Rettungsdienst über 112 verständigt werden.
Warum ein Liter Flüssigkeit am Ende einen Rettungsdiensteinsatz von mehr als 1.000 Euro bedeuten kann und welche Geschichte sich hinter Herrn Paulick verbirgt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe.
Jetzt den vollständigen Beitrag lesen: https://linktr.ee/networkkarriere
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