12/09/2026
Was kostet KI im Unternehmen?
Wer jetzt nur die monatliche Lizenzgebühr zusammenrechnet, macht es sich zu einfach.
Denn die tatsächlichen Kosten entstehen an mehreren Stellen.
Da sind zunächst die offensichtlichen Kosten: Lizenzen für ChatGPT, Copilot oder andere KI-Anwendungen.
Dazu kommt aber die Arbeitszeit.
Wie viele Stunden verbringen Mitarbeitende damit, Tools auszuprobieren, Prompts zu optimieren oder Ergebnisse nachzuarbeiten?
Werden parallel mehrere Anwendungen bezahlt, obwohl sie ähnliche Aufgaben erledigen?
Wie viel Zeit braucht es für Einführung, Schulung und eine gemeinsame Arbeitsweise?
Und dann kommt die Seite, die mindestens genauso wichtig ist:
Was spart KI tatsächlich ein?
Spart ein Prozess messbar Zeit?
Steigt die Qualität?
Fallen Arbeitsschritte weg?
Können Mitarbeitende mehr erledigen?
Oder haben wir lediglich einen zusätzlichen Kostenblock geschaffen?
Genau deshalb möchte ich bei KI in Unternehmen viel stärker über Wirtschaftlichkeit sprechen.
Nicht jede Aufgabe braucht KI.
Nicht jede KI-Lizenz lohnt sich.
Und nicht alles, was technisch funktioniert, verbessert automatisch einen Arbeitsprozess.
Die interessante Rechnung lautet deshalb nicht:
„Was kostet die Lizenz?“
Sondern:
„Was kostet uns dieser Prozess heute und was verändert sich wirtschaftlich, wenn wir KI einsetzen?“
Genau daraus entwickle ich gerade meinen KI-Wirtschaftlichkeits-Check.
Mich interessiert: Wisst ihr heute schon, was euch eure KI-Nutzung tatsächlich kostet und was sie euch bringt?