Verlag danube books

Verlag danube books Motto: grenzenlos europäisch. Deutscher Verlagspreis 2025. Verlagspreis Literatur Baden-Württemberg 2022. Unterstützer der Kurt-Wolff-Stiftung.

Mitglied im Danube Cultural Cluster und im Schöne Bücher-Netzwerk. Ein Europa ohne Grenzen muss keine Wunschvorstellung bleiben. Der Schlüssel liegt in der kulturellen Vielfalt, wie sie vor allem in den Donauländern schon immer über nationale Grenzen hinweg wie selbstverständlich gepflegt worden ist. Dazu will danube books als Verlag einen Beitrag leisten – mit Sachbüchern, Belletristik oder Fotob

änden. Herzlich willkommen sind vor allem Autoren aus den Donauländern, die europäisch denken und fühlen, sich ihrer Region und kulturellen Identität verbunden fühlen. Für Autoren ist danube books ein fairer Partner: KEIN Druckkostenzuschuss,
KEINE Pflicht zur Abnahme von Eigen-Exemplaren!

GO EAST oder wir blicken nach Osten und Südosten – nunmehr im elften Verlagsjahr. Dennoch sieht man manchmal vor lauter ...
25/08/2026

GO EAST oder wir blicken nach Osten und Südosten – nunmehr im elften Verlagsjahr. Dennoch sieht man manchmal vor lauter Bäumen den Literaturwald nicht. Oder es dauert etwas länger. Gemeinsam mit Manuela Klenke und Jan Schönherr ist es endlich gelungen, einen literarischen Schatz tief im Osten Europas zu heben: Beide haben eine Auswahl der wunderbaren Erzählungen von Jean Bart erstmals aus dem Rumänischen übersetzt. Selbst in Rumänien sind sie nur mit Mühe antiquarisch erhältlich. Sie standen immer und zu Unrecht im Schatten seines 1933 erschienenen Romans „Europolis“, der das multikulturelle Leben in Sulina schildert. Aber wer war Jean Bart, mit bürgerlichem Namen Eugeniu Botez? Er wurde am 28. November 1874 in Burdujeni als Sohn eines Generals geboren, besuchte das Militärgymnasium in Iași und schloss 1896 die Offiziersschule in Bukarest ab. Später arbeitete er in der Hafen- und Schifffahrtsverwaltung, von 1909 bis 1920 als Seeverkehrskommissar und Hafenkommandant im Donaudelta-Hafen Sulina. Diese Zeit prägte sein literarisches Schaffen stark. 1922 wurde Jean Bart zum korrespondierenden Mitglied der Rumänischen Akademie gewählt. Er starb 1933 in Bukarest.

Jean Bart ist eine Legende, der literarische Urvater des Donaudeltas: Er hat als Erster in der rumänischen Literatur Geschichten geschrieben, die dort angesiedelt sind. Er schrieb über das Donaudelta, bevor es überhaupt „in Mode“ war, darüber zu schreiben.

Außerdem erzählt er nicht nur mit Witz und Ironie Alltagsgeschichten, sondern verwebt auf beeindruckende Weise Beschreibungen der äußeren Natur mit denen der inneren Befindlichkeiten seiner Figuren. Seine Texte entstanden in einer völlig anderen Zeit – nach Rumäniens Unabhängigkeitskrieg und vor dem Ersten Weltkrieg. Der Kommunismus spielt bei ihm keine Rolle; stattdessen prägen Kosmopolitismus und Multikulturalität seine Welt. Was wiederum hervorragend passt zum Motto „grenzenlos europäisch“ des danube books Verlags.

„Geschichten aus dem Donaudelta“ wird im Oktober zur Frankfurter Buchmesse erscheinen. Gemeinsam mit den Übersetzern wird das Buch am 28. November 2026 bei der BUCH WIEN vorgestellt, moderiert vom Literaturkritiker Cornelius Hell.

Jean Bart: Geschichten aus dem Donaudelta. Aus dem Rumänischen von Manuela Klenke und Jan Schönherr. danube books Verlag, 200 Seiten, gebunden, Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung. ISBN 978-3-946046-50-9. Bereits bestellbar im Buchhandel und im Onlineshop des Verlags. https://eventum-shop.de/de/product_info.php?info=p879_geschichten-aus-dem-donaudelta%E2%80%94erzaehlungen.html

Neues von Bachmanns.
21/08/2026

Neues von Bachmanns.

Nahezu zeitgleich teilen Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler und Mara Delius via Instagram mit, dass sie die Jury des Bachmann-Preises aus eigenem Wunsch verlassen und im Jahre 2027 nicht mehr mit dabei sein werden.

Lesenswerte Analyse der ungarischen Literatur im englischen GUARDIAN. Auszugsweise Zusammenfassung: Eine durch politisch...
21/08/2026

Lesenswerte Analyse der ungarischen Literatur im englischen GUARDIAN. Auszugsweise Zusammenfassung: Eine durch politische Unterdrückung geschmiedete „Fähigkeit zur Verzweiflung“ gilt seit langem als ungarischer Nationalcharakterzug. Doch in Ungarn selbst haben genau jene Kräfte, die die Melancholie der von Ausländern geschätzten Literatur befeuert haben – autokratische Herrschaft und Isolation –, verhindert, dass mehr Schriftsteller ein breiteres Publikum erreichen.
Nach der Niederlage des autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán im April gegen seinen reformorientierten Herausforderer Péter Magyar haben Ungarns führende Fachleute aus den Bereichen Verlagswesen, Theater, Rundfunk, Museen und Universitäten umfassende, mobilisierende Berichte über die Folgen von Orbáns 16-jähriger Herrschaft veröffentlicht. Am 27. Mai veröffentlichten sechs prominente Vertreter der Buchbranche eine gemeinsame polemische Erklärung in der ungarischen Literaturzeitschrift „Litera“, in der sie behaupteten, dass seit 2010 „viele hervorragende ungarische Autoren die Möglichkeit verloren haben, im Ausland zu veröffentlichen … da ausländische Partner das Vertrauen in ungarische staatliche Institutionen verloren haben“. (Ende).
Die „Operation Fegefeuer“ der neuen ungarischen Regierung wird hoffentlich auch die kulturellen Institutionen erreichen. Immerhin ist der Szekler Hardliner und 150prozentige Orbánist Szilárd Demeter bereits Anfang Juni von der Leitung der Petőfi-Kulturagentur zurückgetreten.
Bislang ist nach wie vor kein wirkliches Bemühen zu erkennen, ungarische Literatur im Ausland zu befördern, man muss als Bittsteller auftreten. Die Antragstellung und vor allem das Reporting war bislang mehr als kompliziert im Vergleich zu anderen Donauländern; abgerechnet wird – mitten in Europa! – in der lokalen Währung „HUF“ zum Wechselkurs, wie es den Ungarn gerade am besten passt. Und bei der Frankfurter Buchmesse musste man froh sein, überhaupt einen Ansprechpartner zu finden, der leidlich der englischen oder gar der deutschen Sprache mächtig ist.
Kurzum: 2027 und wahrscheinlich auch 2028 wird Ungarn im Programm von danube books nicht vertreten sein.
https://www.theguardian.com/books/2026/aug/20/melancholy-made-in-hungary-is-fuelling-bestsellers-across-the-globe-and-widely-misunderstood

A ‘capacity for despair’ forged by political oppression has long been consider a Magyar national trait. But after Orbán, writers in the country remind us that melancholy must not always be bleak

📖 Coole Bücher für heiße Tage -
21/08/2026

📖 Coole Bücher für heiße Tage -

📖 NEWSLETTER August 2026 | Coole Bücher für heiße Tage | Stipendium für Christiane Wachsmann | Rezensionen | Interview mit Fee Katrin Kanzler | Termine & Veranstaltungen *|URL|*

Die deutschsprachige Ausgabe, übersetzt von Stefanie Bose, ist im danube books Verlag erschienen. Miroslava Kuľková wird...
20/08/2026

Die deutschsprachige Ausgabe, übersetzt von Stefanie Bose, ist im danube books Verlag erschienen. Miroslava Kuľková wird HOTEL BALKAN am 9. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage. HOTEL BALKAN schaffte es unter die zehn besten Bücher des Jahres 2024 im Finale des renommiertesten slowakischen Literaturpreises Anasoft Litera und gewann schließlich den Leserpreis.
https://www.danube-books.eu/miroslava-kulkova-hotel-balkan/

Repost Pohľad do balkánskej duše prostredníctvom siedmich poviedok - medziľudské vzťahy, hľadanie samého seba, porozumenie alebo téma odchodu (či zostania?).

NEWSLETTER August aus dem danube books Verlag mit coolen Büchern für heiße Tage.https://mailchi.mp/67687ce3c0f0/danubebo...
18/08/2026

NEWSLETTER August aus dem danube books Verlag mit coolen Büchern für heiße Tage.
https://mailchi.mp/67687ce3c0f0/danubebooks_newsletter_august2026

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13/08/2026

Eine G R O S S E Bitte: Wir freuen uns natürlich über alle Einsendungen, sofern sie Exposé, Biobibliografie und Textprobe enthalten. Vor dem Absenden einen Blick in die Verlags-Website werfen und sich eine Minute lang überlegen, ob und warum das Manuskript ins Programm passen könnte – das wäre extrem hilfreich! Beispiele aus jüngster Zeit: das alte Japan, Demenz, Abenteuer in Südamerika, Gefängnispsychologie oder auch die DDR könnten möglicherweise doch nicht so ganz passen. Nur mal so als Gedanke.

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