Reichert Verlag

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+++Neuerscheinung+++Im Archäologischen Anzeiger werden Kurzbeiträge zu aktuellen Forschungen und Berichte über Grabungsp...
26/06/2026

+++Neuerscheinung+++

Im Archäologischen Anzeiger werden Kurzbeiträge zu aktuellen Forschungen und Berichte über Grabungsprojekte des DAI sowie von Fachkollegen weltweit publiziert. Schwerpunktmäßig informiert die Zeitschrift über Themen aus dem Mittelmeerraum von der Vorgeschichte bis in die Spätantike, durchaus aber auch über Projekte außerhalb des Kernbereichs der Alten Welt.

Short articles on current research as well as reports on excavation projects by the German Archaeological Institute (Deutsches Archäologisches Institut) and by fellow colleagues are being published worldwide in the Archäologischer Anzeiger. The main focus of the journal is on topics concerning the Mediterranean region from prehistory to late antiquity, but projects apart from the mainstay of the Old World are also being covered.

Archäologischer Anzeiger
2. Halbband 2025
Hg. von Friederike Fless und Philipp von Rummel
2026. 4°. 392 S., 395 s/w- und 486 Farbabb., geb.,
Print: 40,– EUR (978-3-7520-0908-8)

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24/06/2026

+++Aus unserer Backlist+++

Der Verzehr des Opferfleisches war ein zentraler Bestandteil griechischer Götterfeste. Einige Heiligtümer verfügten neben den temporär aufgestellten Festzelten auch über dauerhafte Bauten, in welchen auf Klinen gelagert das Kultmahl eingenommen wurde. Diese sakralen Bankettgebäude stellten seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. bis in hellenistische Zeit vielerorts einen wichtigen Bestandteil der Heiligtumsinfrastruktur dar. Anhand ihrer architektonischen Gestalt, der Platzierung im Heiligtumsareal sowie der literarischen Überlieferung erschließt die Autorin den bislang kaum bekannten funktionalen Kontext und die potentiellen Benutzer dieser herausgehobenen Räume.

The consumption of sacrificial meat was a central part of Greek cult festivals. People used to dine outdoors or in temporary structures specifically built for the festivals. Several sanctuaries, however, also included permanent buildings furnished with dining couches to accommodate the sacred meal. These so-called sacred banquet halls used to be an integral part of the infrastructure of the sanctuaries starting from the seventh century B.C. to the Hellenistic period. The author considers their architectural form, their placing within the sacred space and the literary sources in order to examine the functional context of these buildings and to identify the select group of worshippers who was admitted to dine in those rooms.

Bankettgebäude in griechischen Heiligtümern
Von Christina Leypold
2008. 368 S., 69 s/w- und 138 Farbabb., geb.,
Print: 82,– EUR (978-3-89500-582-4)

22/06/2026

+++Aus unserer Backlist+++

Die rund 800 Waffenfragmente aus dem Oppidum von Manching, die sich auf 300 Jahre Siedlungsgeschichte verteilen, sind aus ganz unterschiedlichen Gründen in den Boden gekommen. Teils handelt es sich um bewusste Deponierungen, teils um Verlustfunde. Sie stammen aus handwerklichen Zusammenhängen oder sind Zeugnisse kriegerischer Handlungen. Ihre auf einer eingehenden Analyse gründende Interpretation trägt wesentlich zur Rekonstruktion der wechselvollen Geschichte der keltischen Siedlung bei.

The approximately 800 weapons fragments from the oppidum of Manching, which covers over 300 years of settlement history, found their way into the ground for many different reasons. Partly it was through conscious deposits, partly simply due to loss. They stem from small-scale handiworks or are products of military action. A thorough interpretation based on a detailed analysis significantly contributes to the reconstruction of the turbulent history of the Celtic settlement.

Die Waffen aus dem Oppidum von Manching
Von Susanne Sievers
2010. 4°. 182 S., 64 s/w- und 11 Farbabb., Ln.,
Print: 68,– EUR (978-3-89500-754-5)

Die Ausgrabungen in Manching, Band 17

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+++Neuerscheinung+++Die Zeitschrift „Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologische...
19/06/2026

+++Neuerscheinung+++

Die Zeitschrift „Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts“ wird seit 1917 von der Römisch-Germanischen Kommission herausgegeben. Aktuelle Vorberichte zu Grabungen, Forschungsbeiträge, Diskussionsbeiträge sowie ein umfangreicher Rezensionsteil prägen die Zeitschrift bis heute.
Die Beiträge werden in deutscher, englischer und französischer Sprache gedruckt und unterliegen einem Peer Review-Verfahren. Sie decken Themen von der Steinzeit bis ins Mittelalter und von fachgeschichtlichen bis zu naturwissenschaftlichen Untersuchungen ab. Der räumliche Schwerpunkt liegt in Europa im Raum zwischen Skandinavien und den Britischen Inseln im Norden bis zum Balkan im Süden.

Germania 102, 2024
Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission
des Deutschen Archäologischen Instituts
Hg. von Kerstin P. Hofmann und Lukas Werther
2026. 4°. 321 S., Geb.,
Print: 39,– EUR (978-3-7520-0943-9)

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Kennen Sie schon die Reihe…Die Ausgrabungen in ManchingPublikation der Ergebnisse der Grabungen im Bereich des keltische...
17/06/2026

Kennen Sie schon die Reihe…

Die Ausgrabungen in Manching

Publikation der Ergebnisse der Grabungen im Bereich des keltischen Oppidums von Manching sowie damit in engem Zusammenhang stehender Fundgruppen.

Band 19:
Die Sapropelitfunde aus dem Oppidum von Manching
Von Christiana Elisabeth Later
2014. 4°. 256 S., 219 s/w- und 2 Farbabb., 8 Tabellen, Ln.,
Print: 68,– EUR (978-3-95490-073-2)

Band 20:
Baubefunde und Siedlungsentwicklung der Südumgehung
im Oppidum von Manching
Von Katja Winger
2015. 4°. 304 S., 41 s/w- und 218 Farbabb., Ln.,
Print: 75,– EUR (978-3-95490-165-4)

Band 21:
Die Ausgrabungen in Manching-Süd von 1990–2009.
Studien zur Siedlungsstruktur und Befestigungsanlage des Oppidums
Von Thimo Jacob Brestel
2017. 4°. 484 S., 825 s/w- und 124 Farbabb., Ln.,
Print: 129,– EUR (978-3-95490-299-6)

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15/06/2026

+++Aus unserer Backlist+++

Erfasst wurden die Säulenbasen von ca. 460 griechischen Baudenkmälern geometrischer bis späthellenistischer Zeit im griechischen Stammland, auf der Peloponnes, den griechischen Inseln, in Kleinasien und einzelnen Kolonien. Zwölf verschiedene Typen und einige Varianten und Abwandlungen sowie wenige Sonderformen können unterschieden werden. Untersucht wurden die Verbreitung, Materialwahl, Verbindung mit Säulenformen und Bautypen, Formen, Proportionen, Zeitstellung, Entstehung, Herleitung und Technik der Typen; die Ergebnisse sind in einer Synopsis typenübergreifend zusammengefasst. Der ›Fuß‹ der ionischen/korinthischen Säule bot anders als Schaft und Kapitell einen gestalterischen Spielraum; die individuell ausgebildeten Basistypen, die eine spezifische Verbreitung aufweisen, wurden als Charakteristikum lokaler Architekturtradition eingesetzt.

The column bases of about 460 Greek monuments from (proto)geometric to late Hellenistic times in the Greek home territory and on the Peloponnese, the Greek islands and in Asia minor, as well as examples from Greek colonies of the Magna Graecia and others, are covered. Twelve different types of Greek column, some variants and modifications and a few special forms can be distinguished. The different types were studied for their distribution, choice of materials, combination with forms of columns and building styles, form, fluting or decoration, proprotions, dating, origin, derivation, stone carving and technique; the results are summarised in a synopsis spanning all the different forms. The “foot” of the Ionian or Corinthian column, in contrast to the shaft and the capital, provided room for creative design; the individually formed types of column bases with a particular area of distribution were used as a characteristic form of expression for local architectural traditions.

Die griechischen Säulenbasen
Von Uta Dirschedl
2013. 4°. 652 S., 77 Taf. mit 529 s/w-Abb.,
4 Falttaf., 31 Beilagen und 40 Diagr., geb.,
Print: 98,– EUR (978-3-89500-950-1)

Archäologische Forschungen, Band 28
Hg. vom Deutschen Archäologischen Institut

+++Neuerscheinung+++Band 138 (2023) der Athenischen Mitteilungen bietet einen Überblick über archäologische Forschungen ...
12/06/2026

+++Neuerscheinung+++

Band 138 (2023) der Athenischen Mitteilungen bietet einen Überblick über archäologische Forschungen von der Vorgeschichte bis zur römischen Kaiserzeit. Die Beiträge behandeln die urbane Entwicklung von Makyneia, feste Herdanlagen in kretischen Häusern sowie Wilhelm Dörpfelds Keramikfunde von der Akropolis in Leukas. Neben baulichen Analysen zum Südbau auf Samos und den Grabbezirken im Kerameikos untersucht der Band kaiserzeitliche Frauenporträts aus Chios und präsentiert erstmals die neu entdeckte Orakelstätte aus der Römerzeit im Kerameikos in Athen, die einen Brunnen mit einer Reihe von Inschriften im Schacht aufweist.

Volume 138 (2023) of the Athenische Mitteilungen provides an overview of archaeological research spanning from prehistory to the Roman Imperial period. The articles examine the urban development of Makyneia, fixed hearths in Cretan houses, and Wilhelm Dörpfeld’s pottery finds from the acropolis of Leukas. Alongside architectural studies on the South Building at Samos and the grave precincts in the Kerameikos, the volume presents analyses of imperial female portraits from Chios and presents for the first time the newly discovered Roman-period oracle site on the Kerameikos in Athens featuring a well with a series of inscriptions inside its shaft.

Athenische Mitteilungen Band 138, 2023
Hg. von Katja Sporn und Oliver Pilz
2026. 4°. 292 S., 69 s/w- und 235 Farbabb., geb.,
Print: 69,– EUR (978-3-7520-0950-7)

Herausgegeben vom Deutschen Archäologischen Institut Athen

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10/06/2026

Social Mobility – 19th International Colloquium on Roman Provincial Art Frankfurt / Mainz / Saalburg 1. – 7. Juni 2026 🪏📝

Letzte Woche waren wir wieder unterwegs, diesmal an der Universität Frankfurt, wo das 19. Internationale Kolloquium zur Kunst der provinzialrömischen Archäologie stattfand.

Da wir zahlreiche Bücher dieser archäologischen Disziplin in unserem Verlagsprogramm haben, durfte ein Büchertisch natürlich nicht fehlen! 📚

Vielen Dank an alle Besucher, die bei uns vorbeigeschaut und das eine oder andere Buch gekauft haben.

Bis zur nächsten Tagung!

08/06/2026

+++From our Backlist+++

The Heraion on Samos has been known since excavations began in the early nineteen hundreds as the find place of exotic and unusual objects brought as gifts for the goddess Hera from regions outside Greek lands, both East and West, dedicated in the sanctuary and finally buried in deposits of ex-votos. This long awaited study of the objects made of faience complements previous major studies in the Samos series on Cypriot limestone and terracottas (Schmidt) and Egyptian and Near Eastern bronzes (Jantzen). Faience is a colourful and attractive material used for both perfume vessels, figurines, and amulets, but its manufacture is alien to Archaic Greece. Thus it forms part of the interchange of imported technologies and styles which characterises the Orientalising movement in Greece, and it illuminates new routes of contact between Greece and the old world of Egypt and the Near East. Faience objects of unmistakable Egyptian origin come from the Heraion (though they are in the minority). But the greatest number are those which belong to the first two phases of the faience industry, established in East Greece in the second half of the seventh century: in particular they include a large body of figurines which clearly reference foreign cult. The strongest influence on these faience objects comes from the Egyptian sphere, although the exact path this took is still unclear, and other probably Near Eastern influences are also detectable. Samos has already yielded a large number of high quality Egyptian bronzes of XXV/XXVIth Dynasty date, which are the subject of much discussion as to their purpose and dedication. Virginia Webb has an unrivalled knowledge of the faience objects and their context in the East Greek and Egyptian worlds and this book promises to expand our knowledge of this important but up to now little known aspect of foreign dedications.

Faience Material from the Samos Heraion Excavations
By Viginia Webb
2016. 4°. 308 pp., 393 b/w-ill., hc.,
Print: 78,– EUR (978-3-95490-176-0)

Samos, Volume 13
Ed. by Deutschen Archäologischen Institut Athen

+++Neuerscheinung+++Glas vereint Gegensätze: formbar und fest, durchsichtig und opak, widerstandsfähig und zerbrechlich....
05/06/2026

+++Neuerscheinung+++

Glas vereint Gegensätze: formbar und fest, durchsichtig und opak, widerstandsfähig und zerbrechlich. Während Gefäßglas der islamischen Welt gut erforscht ist, blieb Flachglas – etwa Fenster, Spiegel und Mosaike – lange unbeachtet. Das 19. Kolloquium der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft (2024, Romont) widmete sich daher gezielt seiner Geschichte, Herstellung und Nutzung. Der daraus resultierende Themenband „Glass in the Islamic World“ versammelt internationale Beiträge aus Kunstgeschichte, Archäologie und Naturwissenschaften. Sie bieten neue Methoden und Perspektiven, beleuchten Produktionsfragen sowie Funktionen von Glas in Alltag, Hof und Architektur – besonders farbiges Licht und Stuckglasfenster. Der vorliegende Band schließt eine Forschungslücke und eröffnet ein facettenreiches Feld.

Glass unites opposites: malleable and solid, transparent and opaque, resilient and fragile. While vessel glass in the Islamic world has been well studied, flat glass – such as windows, mirrors, and mosaics – remained largely overlooked for a long time. The 19th colloquium of the Ernst Herzfeld Society (2024, Romont) therefore focused specifically on its history, production, and use. The resulting special issue, ‘Glass in the Islamic World,’ brings together international contributions from art history, archaeology, and the natural sciences. They offer new methods and perspectives, shed light on questions of production, and explore the functions of glass in everyday life, at court, and in architecture – especially coloured light and stucco and glass windows. The volume fills a gap in research and opens up a richly multifaceted field.

Beiträge zur Islamischen Kunst und Archäologie, Band 11
Glass in the Islamic World
Hg. von Francine Giese, Sophie Wolf und Sarah Tabbal
2026. 8°. 254 S., 98 s/w- und 183 Farbabb., geb.,
Print: 110,– EUR (978-3-7520-0928-6)
eBook: 110,– EUR (978-3-7520-0367-3)

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