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CABARET kehrt zurück ins TIPI AM KANZLERAMTDas weltberühmte Berlin-Musical ist im Sommer 2026 wieder am Originalschaupla...
02/07/2026

CABARET kehrt zurück ins TIPI AM KANZLERAMT

Das weltberühmte Berlin-Musical ist im Sommer 2026 wieder am Originalschauplatz Berlin zu erleben

Berlin, 2. Juli 2026. Willkommen, Bienvenue, Welcome: Im Sommer 2026 kehrt eines der berühmtesten Musicals der Welt zurück nach Berlin. Vom 2. Juli bis 25. September 2026 ist die gefeierte Inszenierung von CABARET wieder im TIPI AM KANZLERAMT zu erleben. Auch für den Sommer 2027 ist eine weitere Spielzeit angekündigt: vom 26. Juni bis 26. September 2027.

CABARET ist Berlin-Mythos, Musicalklassiker und Zeitstück zugleich. Acht Tony Awards am Broadway, acht Oscars für die Verfilmung und mehr als 300.000 Zuschauer*innen in über 20 Jahren am Berliner Originalschauplatz sprechen für die ungebrochene Faszination dieses außergewöhnlichen Musicals. Im TIPI AM KANZLERAMT entfaltet CABARET seine besondere Wirkung dort, wo die Geschichte ihren Ursprung hat: in Berlin.

Das Musical entführt in das Berlin der späten Zwanzigerjahre — eine Stadt im trunkenen Taumel zwischen Nachtleben, Sehnsucht, Exzess und politischem Abgrund. Im Mittelpunkt steht Sally Bowles, das vergnügungssüchtige Nachtclubgirl, das im grellen Licht des Cabarets von Liebe, Ruhm und einem besseren Leben träumt. Ihr berühmtes „Life is a Cabaret“ steht dabei sinnbildlich für eine Welt, die tanzt, singt und feiert, während sich am Horizont längst die Schatten des herannahenden Faschismus abzeichnen.

Mit unvergesslichen Songs wie „Willkommen, Bienvenue, Welcome“, „Mein Herr“, „Maybe This Time“ und „Money, Money“ hat CABARET den Ruf Berlins seit Jahrzehnten in die Welt getragen. Zugleich besitzt das Stück eine Aktualität, die heute eindringlicher wirkt denn je: Es erzählt von Verdrängung, gesellschaftlichen Brüchen, der Verführungskraft des Entertainments und der Frage, wie lange man tanzen kann, wenn draußen die Welt aus den Fugen gerät.

Die Berliner Inszenierung im TIPI AM KANZLERAMT verbindet große Musicalmomente mit der besonderen Atmosphäre eines Spiegelzelts mitten im Herzen der Hauptstadt. So wird CABARET nicht nur zur Show, sondern zu einem intensiven Berlin-Erlebnis: glamourös, bitter, komisch, verführerisch und erschütternd zugleich.

Spielzeit 2026: 2. Juli bis 25. September 2026
Spielzeit 2027: 26. Juni bis 26. September 2027

Ort: TIPI AM KANZLERAMT, Große Querallee, 10557 Berlin
Tickets: ab 25,00 Euro bis 74,90 Euro, ermäßigt 20,00 Euro
Ticket-Telefon: 030 390 665 50

Come to the Cabaret Berlin!

BerlinFaces empfiehlt: Theaterabende mit der Komödie am KurfürstendammBerlinFaces richtet den Blick auf eine der traditi...
22/06/2026

BerlinFaces empfiehlt: Theaterabende mit der Komödie am Kurfürstendamm

BerlinFaces richtet den Blick auf eine der traditionsreichen Bühnen Berlins: die Komödie am Kurfürstendamm. Auch in diesem Sommer bietet das Haus ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern, klugen Stoffen und unterhaltsamen Theatermomenten.

Ob musikalisches Wilhelm-Busch-Programm mit Katharina Thalbach, Pierre Besson und Torsten Rasch oder Simon Stephens’ „Vanya“ nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“ mit Oliver Mommsen – die Komödie zeigt einmal mehr, wie lebendig, nahbar und vielseitig Theater in Berlin sein kann. BerlinFaces freut sich, diesen Spielplan seinen Leserinnen und Lesern vorzustellen und auf besondere Kulturabende in der Stadt aufmerksam zu machen.

Spielplan Komödie am Kurfürstendamm – Juli 2026

10. Fr – 19.30
Sauerkohl und Missetaten
Ein musikalisches Wilhelm-Busch-Programm mit Katharina Thalbach, Pierre Besson und Torsten Rasch
Komödie im Ernst-Reuter-Saal
38 €

12. So – 15.00
Sauerkohl und Missetaten
Ein musikalisches Wilhelm-Busch-Programm mit Katharina Thalbach, Pierre Besson und Torsten Rasch
Komödie im Ernst-Reuter-Saal
Ausverkauft
38 €

22. Mi – 19.30 – Wiederaufnahme
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 42 €

23. Do – 19.30
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 42 €

24. Fr – 19.30
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 47 €

25. Sa – 19.30
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 47 €

26. So – 18.00
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 47 €

29. Mi – 16.00
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
20 – 27 €

30. Do – 19.30
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 42 €

31. Fr – 19.30
Vanya
von Simon Stephens. Nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“. Deutsch von Barbara Christ. Mit Oliver Mommsen.
Komödie im Berliner Ensemble, NEUES HAUS
25 – 47 €

Karten: (030) 88 59 11 88

Quelle für den Spielplan: offizieller Spielplan der Komödie am Kurfürstendamm, Juli 2026

Ich hatte die Gelegenheit, die Ausstellung „FREIRAUM KUNST – Akademie der Künste goes Bellevue“ im Schloss Bellevue zu b...
19/06/2026

Ich hatte die Gelegenheit, die Ausstellung „FREIRAUM KUNST – Akademie der Künste goes Bellevue“ im Schloss Bellevue zu besuchen – und ich war wirklich begeistert. Für zwei Wochen wird der Amtssitz des Bundespräsidenten zu einer außergewöhnlichen Pop-up-Galerie und damit zu einem offenen Ort der Begegnung, des Austauschs und der zeitgenössischen Kunst.

Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der ausgestellten Arbeiten renommierter Künstlerinnen und Künstler, darunter Katharina Grosse, Wolfgang Tillmans, Monica Bonvicini, Karin Sander, Bjørn Melhus und El Bocho. Die unterschiedlichen Werke, Perspektiven und künstlerischen Ausdrucksformen entfalten in den Räumen des Schlosses eine ganz besondere Wirkung.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass Kunst und Kultur keine Nebensache, sondern ein wichtiger Bestandteil einer offenen und demokratischen Gesellschaft sind. Gerade für Berlin ist eine solche Aktion eine echte Bereicherung: Sie öffnet einen bedeutenden politischen Ort für die Öffentlichkeit, schafft neue Zugänge zur Kunst und bringt Menschen miteinander ins Gespräch.

Ein großartiges Projekt, das Kunst, Demokratie und Stadtgesellschaft auf besondere Weise miteinander verbindet. Ich habe meinen Besuch sehr genossen und kann die Ausstellung nur empfehlen.

7.400 Kilometer bis ans Limit – Berliner Ultra-Cyclist startet beim längsten Radrennen der WeltAlle Informationen, Updat...
10/06/2026

7.400 Kilometer bis ans Limit – Berliner Ultra-Cyclist startet beim längsten Radrennen der Welt

Alle Informationen, Updates und Einblicke zum Projekt: www.wattundwille.de

Berlin, Juni 2026. Der Berliner Ultra-Cyclist Hannes Münzner stellt sich im Sommer 2026 einer der härtesten Herausforderungen im Radsport: der Solo-Fahrt vom Nordkap in Norwegen bis nach Tarifa in Spanien.

Auf rund 7.400 Kilometern, über 80.000 Höhenmetern und durch 15 Länder fährt Münzner allein und ohne externe Unterstützung quer durch Europa. Der Start erfolgt am 20. Juni 2026 um Mitternacht am Nordkap. Ziel ist Tarifa, der südlichste Punkt des europäischen Festlands.

In den letzten Wochen hat Münzner seine Vorbereitung gezielt auf die Anforderungen des Rennens ausgerichtet: lange Einheiten, Höhenmeter, Materialtests sowie die Feinabstimmung von Schlaf- und Ernährungsstrategie. Verschiedene Rad-Setups wurden getestet, die Ausrüstung reduziert und die körperliche Belastbarkeit sportmedizinisch überprüft.

Bis zu 15 bis 17 Stunden täglich will Münzner im Sattel verbringen. Schlaf und Pausen werden auf ein Minimum reduziert. Die Strecke führt vom arktischen Sommer über Gebirge bis in die mediterrane Hitze Südeuropas – eine extreme Belastung für Körper und Kopf.

Begleitet wird das Projekt filmisch. Geplant ist ein dreiteiliger Dokumentarfilm über die Vorbereitung, das Rennen und den Kampf gegen die eigenen Grenzen.

Weitere Informationen, Live-Updates und Hintergründe:
www.wattundwille.de

Kontakt:
[email protected]
Mobil: 0172 2741527

7.400 Kilometer bis ans Limit – Berliner Ultra-Cyclist startet beim längsten Radrennen der Welt Ein außergewöhnliches Au...
26/05/2026

7.400 Kilometer bis ans Limit – Berliner Ultra-Cyclist startet beim längsten Radrennen der Welt

Ein außergewöhnliches Ausdauerprojekt führt im Sommer 2026 quer durch Europa: Der Berliner Ultra-Cyclist Hannes Münzner (41) stellt sich einer der härtesten Herausforderungen im Radsport – der Solo-Fahrt vom Nordkap in Norwegen bis nach Tarifa in Spanien.
Auf einer Strecke von rund 7.400 Kilometern und über 80.000 Höhenmetern durchquert er insgesamt 15 Länder, ohne externe Unterstützung, allein auf sich gestellt. Der Startschuss für das längste Radrennen der Welt fällt am 20. Juni 2026 um Mitternacht am Nordkap. Ziel ist Tarifa, der südlichste Punkt des europäischen Festlands, mit Blick auf den afrikanischen Kontinent.
Das Projekt gilt als das längste Fahrradrennen der Welt und verlangt den Teilnehmenden körperlich wie mental alles ab. Innerhalb von maximal 28 Tagen will Hannes Münzner täglich 15 bis 17 Stunden im Sattel verbringen. Schlaf wird auf ein Minimum reduziert, Pausen werden effizient gestaltet. Übernachtet wird meist im Freien mit Isomatte und Schlafsack, nur gelegentlich in Unterkünften.
Die Strecke führt durch unterschiedliche Klimazonen und Landschaften, vom arktischen Sommer mit 24 Stunden Tageslicht bis hin zu mediterraner Hitze am Mittelmeer. Sonne, Regen, Kälte und Hitze begleiten die Reise gleichermaßen.
Vier zentrale Checkpoints strukturieren die Route:
1. Helsinki (Finnland) bei Kilometer 1.753
2. Bregenz (Österreich) bei Kilometer 4.070
3. Nizza (Frankreich) bei Kilometer 5.370
4. Tarifa (Spanien) bei Kilometer 7.400
Begleitet wird das Projekt filmisch: Entstehen wird ein dreiteiliger Dokumentarfilm von rund 90 Minuten Gesamtlänge. Die Dreharbeiten haben Ende Januar begonnen. Regie und Kamera übernimmt der Filmemacher Ferdinand Carriere, Cousin des Protagonisten. Ergänzt wird das Material durch Aufnahmen, die Hannes Münzner selbst mittels Action-Cam, Smartphone und Drohne einfängt. Produziert wird der Film von „Globale Perspektiven“ (www.globale-perspektiven.de)
Im Mittelpunkt des Projekts steht nicht nur der sportliche Wettbewerb mit anderen Teilnehmenden, sondern vor allem die persönliche Herausforderung: der Kampf gegen die eigenen Grenzen – körperlich wie mental.
Kontakt: [email protected], mobil: 0172 2741527

VANYAnach Anton Pawlowitsch Tschechows „Onkel Wanja“von Simon Stephens, Deutsch: Barbara ChristRegie: Felix Bachmann, Bü...
21/05/2026

VANYA
nach Anton Pawlowitsch Tschechows „Onkel Wanja“
von Simon Stephens, Deutsch: Barbara Christ
Regie: Felix Bachmann, Bühne: Kaspar Zwimpfer, Kostüm: Martina Müller, Musik: Dominik Dittrich
mit Oliver Mommsen
Wiederaufnahme vom 22.07.2026 bis 16.08.2026
Komödie am Kurfürstendamm im
Neuen Haus des Berliner Ensemble

Im vergangenen August gelang Theaterchef Martin Woelffer und Oliver Mommsen ein Coup: Im ausverkauften Neuen Haus des Berliner Ensemble verkörperte Mommsen alle acht Rollen in Simon Stephens „Vanya“ nach Tschechows „Onkel Wanja“. Publikum und Presse waren sich einig: Er macht das grandios. Auch in Hamburg und Winterthur begeisterte Mommsen das Publikum.

Oliver Mommsen über Tschechow
Ungefähr anderthalb Regalmeter Tschechow hat Mommsen in seiner Wohnung. Neben dessen großartigen Stücken mag er auch seine zahlreichen Kurzgeschichten. Für ihn ist Tschechow „einer der größten Menschenliebhaber, den ich kenne. Der guckt uns so wunderbar auf den Mund, auf die Seele, ins Herz. Er sieht unsere Schwächen und unsere Wünsche, und niemals bewertet er“, schwärmt der Schauspieler.

Der Autor Simon Stephens über Tschechow
Auch Autor Simon Stephens outet sich als großer Tschechow-Fan. In einem Interview mit dem Onlinemagazin London Cult erklärt er, Tschechow sei nicht nur sein Lieblingsdramatiker, sondern auch sein Lieblingsschriftsteller und Briefeschreiber. Er rühmt dessen Klarheit und Wahrhaftigkeit und sagt über ihn: „Er schrieb für die Zuschauer, für die Menschen. Er schrieb über das Leben. Über Menschen, die pleite waren, die all ihr Geld verloren hatten ... Er schrieb über Menschen, die S*x wollten, die betrunken, gewalttätig und streitsüchtig waren. Und er schrieb über ihre Torheit, ihre Trauer, ihre Verzweiflung – und über ihre Würde und Sanftmut.“

„Onkel Wanja“ und „Vanya“
Legt man Tschechows „Onkel Wanja“ und Stephens „Vanya“ nebeneinander, stellt man fest, dass Stephens eine sehr reduzierte, heutige Fassung geschrieben hat. Die Sprache, die seine Figuren sprechen, ist modern und explizit. Da ist jemand schon mal ein „alter Sack“ oder eine „Arschgeige“, der bei Tschechow ein „alter Zwieback“ oder „ein gelehrter Stockfisch“ ist. Stephens verlegt den Handlungsort von Russland nach Irland, bleibt aber auf dem Land – auf einem Kartoffelhof. Und er macht aus Tschechows Wissenschaftler Alexander einen Filmregisseur. Das Wesentlichste allerdings ist, dass seine Fassung ein Ein-Personen-Stück ist. Die Uraufführung von „Vanya“ fand 2023 mit Schauspieler Andrew Scott am Duke of York’s Theatre in London statt. Regie führte Sam Yates. Die Inszenierung gewann zahlreiche Preise und gastierte in diesem Jahr in New York.

Regisseur Felix Bachmann über „Vanya“
Felix Bachmann inszenierte „Vanya“ für die Komödie und natürlich war ihm bewusst, wie groß die Herausforderung ist, die unterschiedlichen Figuren für das Publikum sichtbar zu machen: „Am Anfang des Abends sollen sie sehr klar gezeichnet sein, denn die Zuschauer müssen die einzelnen Charaktere und ihre Konflikte kennenlernen. Allerdings kann es im Laufe der Vorstellung auch reizvoll sein, die Besucher ein bisschen ‚Detektiv‘ spielen zu lassen und selbst herauszufinden, mit wem sie es gerade zu tun haben.“

Oliver Mommsen über die Figuren
Michael
„Die Figuren haben alle ihre Agenda. Die Eintrittskarte in das Stück war für mich Michael. Er ähnelt wahrscheinlich auch am meisten Tschechow. Er ist Arzt und leidenschaftlicher Gärtner –wie Tschechow. Er ist der Forscher, der Besonnene, der auf alle draufschaut. Wenn er das Gefühl hat, dass er das alles nicht mehr aushält, betrinkt er sich hemmungslos.“

Helena
„Helena ist die Figur, an der sich alle die Zähne ausbeißen. Michael ist in sie verliebt, Vanya verrückt nach ihr. Zu Vanya sagt sie zum Beispiel: ‚Tut mir leid, aber jedes Mal, wenn Du anfängst zu reden, dös ich einfach weg.‘ Die Frau kann einem weh tun. Böse ist auch, wie sie Sonia ausspielt. Trotzdem wird man sie verstehen.“

Alexander
„Bei Alexander denkt man zu Anfang: Was für ein Widerling. Aber wenn der sagt: ‚Ich hab Angst, dass ich sterbe. Ich will wieder berühmt sein, ich will mein altes Leben zurück, ich will, dass die Leute mich lieben‘ – ist das alles so menschlich. Das ist nie künstlich, sondern immer echt.“

Sonia
„Sonia ist eine Seele, aber auch nicht nur lieb. Die hat richtig Kante und durchschaut Helenas Spiel ziemlich gut. Sie ist auch bedürftig. Sonia ist seit sechs Jahren in Michael verliebt und kommt nicht an ihn ran – dazu benutzt sie Helena.“

Ivan
„Ivan steht ganz schön unter Strom, der ist sehr explosiv und natürlich macht es dann auch irgendwann bum! Anfangs hatte ich den Eindruck, dass er immer nur meckert, aber das stimmt gar nicht, denn nach und nach deckt er seine eigenen Lebenslügen auf. Schön ist auch, wenn Elisabeth zu ihm sagt: ‚Deine Überzeugungen sind nicht das Problem. Du bist das Problem!‘“

Liam
„Liam fand ich ganz lange sehr eindimensional, aber wenn er schildert, wie er zu seiner Ex-Frau, die ihn am Tag nach der Hochzeit wegen eines anderen verlassen hat, trotz allem steht, hat das Klasse.“

Marina
„Marina ist nicht nur einfach der gute Geist des Ganzen. Mit ihr würde ich mir wahnsinnig gerne so richtig einen reinschütten und ihr eine ganze Nacht lang dabei zuhören, was sie auf diesem Hof schon alles erlebt hat.“

Elisabeth
„Ihr Sohn sagt unter anderem über sie: ‚… mit einem Auge blickt sie ins Grab, mit dem anderen liest sie in sämtlichen Zeitungen, dass das Leben in ihrem Alter erst beginnt.‘ Abgesehen davon ist sie ganz klar Team Alexander und verdrängt erfolgreich, dass ihr viel zu alter Schwiegersohn seit siebzehn Jahren nichts mehr hinbekommen hat.“

„Keine von Tschechows Figuren ist eindimensional“
„Wichtig für mich ist, dass die Zuschauer acht wirklich lebendige Menschen sehen. Da ist so viel in ‚Vanya‘ vereint: All die Figuren haben Sehnsüchte und wollen ganz viel. Sie sitzen aber auf diesem Kartoffelhof fest und schaffen den Absprung nicht. Die Gefühle der Figuren sind sehr nachvollziehbar. Man fiebert mit ihnen“, erklärt Oliver Mommsen. Und er fügt hinzu: „Ich liebe sie alle. Bei mir ist das ein bisschen so, als würde ich Schach gegen mich selbst spielen. Ich frage mich ständig: Auf wessen Seite bist du? Das Schöne ist, dass Tschechow es schafft, dass wir die ganze Zeit bei den Figuren bleiben.“

VANYA
Wiederaufnahme vom 22.07.2026 bis 16.08.2026
Komödie am Kurfürstendamm im
Neuen Haus des Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Karten ab 42 € unter 030/88 59 11 88 und unter www.komoedie-berlin.de
PRESSESTIMMEN

„Ein Kraftakt, der funktioniert.“

„Fein und detailgenau gelöst.“

„Hochmelancholisch und anrührend verdichtet.“

Michael Laages, Deutschlandfunk Kultur

„Mit spielerischer Leichtigkeit schaltet Mommsen zwischen den Figuren hin und her, schafft immer wieder – fast pantomimisch – intensive Szenen, etwa wenn Michael und Helena sich kurz näherkommen. Es gibt komische, tragische und dramatische Momente. Manchmal scheinen sich die Stimmen der Figuren fast vom Körper dieses Schauspielers zu lösen.“

„Ein klug komponiertes Drama, ein unprätentiöser Abend, der von Menschenliebe und zärtlicher Beobachtungsgabe lebt. Eigentlich genau das, was wir gerade brauchen.“

Esther Slevogt, Nachtkritik

„Stark gespielt: Mommsen meistert Tschechow allein.“

„Oliver Mommsen überzeugt in der Solo-Version ‚Vanya‘ mit feinem Spiel.“

„… sehr fein erzählt.“

Regine Bruckmann, Radio3 vom RBB

„In der zurückhaltenden, klug temperierten Regie von Felix Bachmann wird ‚Vanya‘ bei Oliver Mommsen eine zirzensisch virtuose, aufregende, absurd amüsante Aufführung. Als Sonia tanzt er mit dem Kühlschrank, als Liam sucht er nach den richtigen Ausdrücken, als Alexander ignoriert er die praktischen Aspekte des Alltags, aber so, dass es, in den Worten der Haushälterin ‚wie bei normalen Menschen‘ zuzugehen scheint – deprimierend im Leben und großartig auf der Bühne.“

Irene Bazinger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Stephens ‚Vanya‘ ist wahrlich eine Sisyphos-Arbeit. Aber Mommsen besteht sie mit Bravour. Und darf sich nach auspowernden 100 Minuten zurecht feiern lassen.“

Peter Zander, Berliner Morgenpost

„Oliver Mommsen begeistert als Alleinunterhalter in Vanya.“

„Absolut sehenswert!“

Christine Wahl, Der Tagesspiegel

„Oliver Mommsen badet nach ‚Vanya‘-Premiere im Applaus.“

„Oliver Mommsen braucht nicht viel, um im Neuen Haus des Berliner Ensembles in der deutschen Erstaufführung von Simon Stephens Einmann-Version von ‚Onkel Wanja‘ eine ganze Tschechow-Welt lebendig werden zu lassen.“

20/05/2026
TASCHEN Architektur, die sprichtKérés persönliche Ich-Erzählung über seine bedeutendstenarchitektonischen WerkeEntdecken...
20/05/2026

TASCHEN Architektur, die spricht
Kérés persönliche Ich-Erzählung über seine bedeutendsten
architektonischen Werke
Entdecken Sie die kreative Welt von Francis Kéré. Mit einer großen
Auswahl unveröffentlichter Skizzen, Fotos und Zeichnungen sowie
inspirierenden Texten stellt er 26 seiner Projekte vor – von den Schulen
in Afrika bis zu aktuellen Entwürfen weltweit – und macht seinen
experimentellen, innovativen und gemeinschaftlichen Ansatz hautnah
erlebbar.
Ebenfalls erhältlich als Art Edition, auf 100 Exemplare limitiert und von
Francis Kéré signiert.
Francis Kérés spannender Bericht aus erster Hand offenbart die Ideen
und Werte, die ihn und sein sozial engagiertes Architekturbüro
antreiben. In diesem wunderschönen Band, der vom Amsterdamer
Grafikdesignstudio Irma Boom gestaltet wurde, stellt er 26 wichtige
Projekte vor, die mit vielen bisher unveröffentlichten Skizzen, Fotos
und Zeichnungen illustriert sind.
Zu den vorgestellten Werken gehören der Serpentine Pavilion, die
Gando-Schulprojekte, Entwürfe für die Nationalversammlungen von
Burkina Faso und Benin, das Thomas-Sankara-Denkmal und das
kürzlich vorgestellte Las Vegas Museum of Art. Kérés Sprache bewegt
sich mühelos zwischen Poesie und Pragmatismus. Ob es um technische
Details wie des Ziegelschneiden vor Ort geht oder um die politischen
und ökologischen Kräfte, die seine Entwürfe prägen: Seine Begeisterung
gilt sowohl dem Handwerk als auch groß angelegten Ideen. Ein
Kapiteluntertitel – „Wie man Fantasie in das Raster der Regeln einfließen
lässt (ohne sie daran zu hindern, zu fliegen)“ – sagt alles.
Für Kéré ist Architektur ein Instrument des gemeinsamen Lernens und des
Austauschs. Sie entsteht kollektiv und wird nicht von oben verordnet. Der
Architekt ist niemals der Star, sondern ein Vermittler gemeinsamer Ziele.
Seine Entwürfe basieren auf traditionellem Wissen und nicht-elitären
Werten, setzen sich jedoch intensiv mit den dringenden Problemen
unserer Zeit auseinander, vom Klimawandel über die Überbevölkerung
bis hin zu den fragilen Infrastrukturen junger Demokratien.
Diesen Band zu lesen ist, als würde man in Kérés Notizbuch
blättern, das vollgeschrieben ist mit seinen Anmerkungen zu den
Werken. Zwei reflektierende Texte – von der ghanaisch-schottischen
Wissenschaftlerin und Schriftstellerin Lesley Lokko und von Kérés
Mentor Juhani Pallasmaa – ordnen seine Praxis in einen breiteren
kulturellen, ethischen und architektonischen Diskurs ein.
Ebenfalls erhältlich als Art Edition, auf 100 Exemplare limitiert und von
Francis Kéré signiert.

23/01/2026

TASCHEN WAREHOUSE SALE

Der TASCHEN-Sale bietet Preisnachlässe von bis zu 75% bei Ansichts- oder Mängelexemplaren aus den Themenbereichen Kunst, Architektur, Design, Grafik, Film, Fotografie, Mode, Reise, Popkultur und S*x.

Schauen Sie von Mittwoch, 4. Februar, bis Samstag, 7. Februar, bei Ihrem nächst gelegenen TASCHEN Store in Berlin oder Köln vorbei oder füllen Sie Ihre Regale von Donnerstag, 5. Februar, bis Sonntag, 8. Februar, bei taschen.com.

Seit TASCHEN 1980 die Arbeit als kultureller Schatzgräber aufgenommen hat, steht der Verlag für erschwingliche, hochwertige und mitunter tollkühne Publikationen. Ob Kunst oder Körperkult – TASCHEN macht es möglich, dass sich Buchwürmer auf der ganzen Welt zu unschlagbaren Preisen ihre eigenen Bibliotheken zusammenstellen.

MITTWOCH, 4. FEBRUAR, 17–20 UHR:
PREVIEW PARTY IN DEN STORES
MITTWOCH, 4. FEBRUAR, BIS SAMSTAG, 7. FEBRUAR:
TASCHEN Store Berlin
Schlüterstr. 39
10629 Berlin
+49 (0)30 88720929
[email protected]

23/01/2026

TASCHEN WAREHOUSE SALE

Adresse

Wilmersdorf

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