04/06/2017
💬 „Ich wollte einfach nicht mehr so leben“ – Alberto Hofmann über seinen Weg vom Barkeeper zum Hausbesitzer in Madrid
Echo Drift Mail sprach mit Alberto Hofmann – einem 35-jährigen Investor, der innerhalb eines Jahres den Weg von der Erschöpfung zur finanziellen Unabhängigkeit gegangen ist. Heute lebt er in einem luxuriösen Haus in Madrid – der Stadt, von der er schon als Kind träumte. Wir haben mit ihm über seine Vergangenheit, den Wendepunkt in seinem Leben und seine Sicht auf moderne Investitionen gesprochen.
– Alberto, erzählen Sie uns ein wenig über sich. Woher kommen Sie und wie kam es zu Ihrem Umzug nach Madrid?
Ich wurde in Stuttgart geboren. Mein Vater ist Deutscher, meine Mutter Spanierin aus Madrid. Sie hat mir als Kind viel über die Stadt erzählt – über das Licht, die Energie, das Leben dort. Diese Bilder waren immer in meinem Kopf. Ich wusste, dass ich eines Tages dort leben möchte.
– Was haben Sie gemacht, bevor Sie finanziell unabhängig wurden?
Ich habe viele Jobs ausprobiert – Bürojobs, Aushilfen, verschiedenes. Am längsten blieb ich Barkeeper. Das war letztlich mein letzter „normaler“ Job. Es fehlte an Geld, an Perspektive, an Freude. Ich fühlte mich wie in einer Sackgasse.
– Was hat den Wendepunkt in Ihrem Leben ausgelöst?
Nach einer besonders anstrengenden Woche kam ich erschöpft nach Hause, setzte mich auf das Sofa und dachte: „So kann es nicht weitergehen.“ Ich begann, mich mit Investitionen zu beschäftigen – zunächst mit Aktien, später auch mit Kryptowährungen. Ich habe etwa sechs Monate lang intensiv gelernt. Irgendwann habe ich den Mut gefasst, mein kleines Erspartes zu investieren – teils in Aktien, teils in Krypto. Und das war die richtige Entscheidung.
– Wie schnell stellten sich die ersten Erfolge ein?
Nicht sofort – aber es ging schneller, als ich dachte. Etwa ein Jahr nach meinem Einstieg habe ich meinen Job gekündigt. Ich hatte solide Renditen und erstmals das Gefühl von Freiheit und Kontrolle über mein Leben.
– Heute leben Sie in Madrid. War das eine spontane Entscheidung oder ein lang gehegter Plan?
Ganz klar: ein Kindheitstraum, der wahr wurde. Das Haus in Madrid steht für einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Ich habe meine Partnerin kennengelernt, wir haben geheiratet und erwarten nun ein Kind. Und das alles begann mit einem einzigen Entschluss.
– Was würden Sie Menschen raten, die gerade das Gefühl haben, festzustecken?
Warten Sie nicht auf ein Wunder. Fangen Sie an zu lernen, Dinge auszuprobieren, auch Fehler zu machen. Es muss nicht gleich das große Geld sein. Der erste kleine Schritt ist oft der wichtigste.
– Letzte Frage: Beobachten Sie den Markt weiterhin aktiv?
Absolut. Besonders spannend finde ich derzeit automatisierte Handelssysteme – sogenannte Bots oder Algorithmen, die auf Daten und Statistiken basieren. Diese Technologie entwickelt sich rasant, und ich teste gerade verschiedene Plattformen. Ich denke, das wird ein wichtiges Thema in der Zukunft des Tradings.
– Vielen Dank für das offene Gespräch. Alles Gute für Sie und Ihre Familie!
Vielen Dank. Wenn meine Geschichte jemanden inspiriert, den eigenen Weg zu gehen – dann hat es sich gelohnt.